Branko Milisavljević
Basketballspieler
Branko Milisavljevic
Spielerinformationen
Spitzname Mili
Geburtstag 21. Juli 1976
Geburtsort Titovo Užice, Jugoslawien
Größe 194 cm
Position Point Guard
Vereinsinformationen
Verein SerbienSerbien BC Mega Vizura
Liga Naša Liga
Vereine als Aktiver
Bis00 1996 Jugoslawien Bundesrepublik 1992Bundesrepublik Jugoslawien KK Radnički Belgrad
1996–2000 Jugoslawien Bundesrepublik 1992Bundesrepublik Jugoslawien Borac Čačak
2000 000 0 RusslandRussland Shakhtyor Tscheremchowo
2000–2001 Jugoslawien Bundesrepublik 1992Bundesrepublik Jugoslawien KK Partizan Belgrad
2001 000 0 PolenPolen Śląsk Wrocław
2001–2002 FrankreichFrankreich CSP Limoges
2002–2003 GriechenlandGriechenland PAOK Thessaloniki
2003 000 0 GriechenlandGriechenland Olympiakos Piräus
2003–2004 RusslandRussland Dynamo Moskau
2004–2005 DeutschlandDeutschland Telekom Baskets Bonn
2005–2006 IsraelIsrael Ironi Nahariya
2006 000 0 SerbienSerbien Mega Ishrana
2006–2007 FrankreichFrankreich SLUC Nancy Basket
2007 000 0 FrankreichFrankreich BC Racing de Paris
2007–2008 GriechenlandGriechenland Marousi Athen
2008–2009 LitauenLitauen Lietuvos Rytas
000 0 2009 SpanienSpanien Cajasol Sevilla
2009–2010 GriechenlandGriechenland PAOK Thessaloniki
Seit 0 2010 SerbienSerbien BC Mega Vizura

Branko Milisavljević (* 21. Juli 1976 in Titovo Užice, Jugoslawien) ist ein serbischer Basketballspieler.

Karrierebeginn in Serbien

Der 1,94 m große Aufbauspieler begann seine Karriere in der Jugend von KK Radnički in Belgrad, wo er unter anderem auch mit Aleksander Nadjfeji zusammen spielte. Zudem lief er für zahlreiche Jugoslawische Jugendnationalmannschaften auf. Nachdem er die Saison 1995/96 in der dortigen ersten Herrenmannschaft auflief, wechselte er anschließend zu KK Borac Čačak in die zweite jugoslawische Liga. Dort spielte er insgesamt vier Jahre und schaffte mit seinem Team in der Saison 1998/1999 den Aufstieg in die erste Liga. Milisavljević wurde zudem zum MVP der zweiten Liga gewählt.

In der Saison 1999/2000 war er anschließend mit 25 Punkten pro Spiel Topscorer der Jugoslawischen Liga und durfte im Jahr 2000 auch am Allstar Game derselbigen teilnehmen. Lohn für seine starken Leistungen war die Nominierung in den 24-köpfigen Nationalkader im Vorfeld der Olympischen Spiele, aus dem er vor Beginn der Spiele allerdings wieder gestrichen wurde.

Karriere

Vor der Saison 2000/2001 entschied sich Milisavljević den Sprung ins Ausland zu wagen und wechselte nach Russland zu Schachtar Tscheremchowo. Bereits im Dezember 2000 kehrte er allerdings wieder nach Serbien zurück, wo er für den Rest der Saison für KK Partizan Belgrad auflief. Dort trat er auch erstmals auf höchstem europäischen Niveau in Erscheinung, indem er für Belgrad in 15 Spielen in der Suproleague auflief und dabei auf durchschnittlich 13 Punkte und 4 Assists pro Spiel kam, im Achtelfinale allerdings an ASVEL Lyon-Villeurbanne scheiterte.

Der erneute Sprung ins Ausland zu Śląsk Wrocław im Sommer 2001 endete bereits nach wenigen Wochen, da Milisavljević im September 2001 entlassen wurde. Anschließend war er mehr als ein Jahr lang vereinslos, ehe er im Oktober 2002 von CSP Limoges unter Vertrag genommen wurde. Auch dort wurde er allerdings nicht glücklich und wechselte im Sommer 2003 deshalb zunächst für ein Jahr zu PAOK Thessaloniki nach Griechenland, wo er mit 16 Punkten und 4 Assists pro Spiel zu den besten Aufbauspielern der Liga gehörte. Ein Jahr später wechselte er dann innerhalb der griechischen Liga zu Olympiakos Piräus.

Die damit verbundene Rückkehr in den höchsten europäischen Wettbewerb, die Euroleague, verlief allerdings mit lediglich 4 Punkten pro Spiel äußerst enttäuschend. Bereits im Dezember 2003 verabschiedete sich Milisavljević deswegen zu Dynamo Moskau, blieb aber auch dort nur bis Saisonende.

Die Saison 2004/05 spielte Milisavljević in Deutschland für die Telekom Baskets Bonn mit denen er zwar das Pokalfinale erreichte, aber auch erstmals in der Vereinsgeschichte die Playoff-Teilnahme verpasste, so dass der Verein die Option zur Verlängerung des Vertrages nicht zog. Nach Stationen in Israel und Serbien, wechselte er im Laufe der Saison 2006/07 nach Nancy, wo er auch auf die europäische Bühne zurückkehrte. Im zweithöchsten Wettbewerb dem ULEB-Cup, kam er in sieben Spielen auf 14 Punkte pro Spiel bei Wurfqouten von über 50% aus dem Feld. In der französischen Liga gewann Nancy zwar die Hauptrunde, konnte aber in den Playoffs den Meistertitel nicht erringen.

Im Sommer 2007 wechselte Milisavljević innerhalb der Liga zu Paris-Levallois, kehrte aber bereits im Dezember desselben Jahres nach Griechenland zu Marousi Costa Coffee zurück. In den Playoffs 2008 sorgte er dort für Aufsehen, weil er mit 19 Punkten und 3 Assists maßgeblichen Anteil daran hatte, dass Marousi im Viertelfinale den Favoriten Aris Thessaloniki aus dem Rennen warf und auch im Halbfinale Olympiakos Piräus große Probleme bereitete und erst durch einen verfehlten Wurf in letzter Sekunde ausschied.

Milisavljević wechselte anschließend zu BC Lietuvos Rytas, wo er mit 16,4 Punkten im Schnitt der teaminterne Topscorer im Eurocup war. Bereits im Januar 2009 musste er das Team allerdings aus finanziellen Gründen verlassen und wechselte nach Spanien zu Cajasol Sevilla.Dort kam er in der spanischen Liga auf neun Punkte und drei Assists im Schnitt. Zum Zeitpunkt seiner Verpflichtung lag Valencia mit zwei Siegen und vierzehn Niederlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Dank acht Siegen aus den folgenden 16 Spielen erreichte man dennoch den Klassenerhalt und schloss die Saison auf dem 14. Platz ab.

Nach einem halben Jahr ohne Vertrag unterschrieb er im Dezember 2009 einen Vertrag bei PAOK Thessaloniki. In 13 Spielen, kam er dabei auf durchschnittlich acht Punkte pro Spiel und beendete die Saison mit seinem Team auf dem fünften Tabellenplatz. Im Sommer 2010 kehrte er schließlich nach Serbien zurück und läuft in der Saison 2010/2011 für BC Mega Vizura auf.

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