Olympiakos Piräus
Olympiakos Piräus
Logo Olympiakos Piräus.svg
Voller Name PAE Olympiakos Syndesmos
Filathlon Peiraios
(O.S.F.P.)
Gegründet 10. März 1925
Vereinsfarben Rot-Weiß
Stadion Karaiskakis-Stadion
Plätze 33.296
Präsident GriechenlandGriechenland Evangelos Marinakis
Trainer SpanienSpanien Ernesto Valverde
Homepage www.olympiacos.org
Liga Super League
(Σούπερ Λίγκα Ελλάδα)
2010/11 Meister
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Olympiakos Piräus (korrekte griechische Aussprache mit Endbetonung: Olimbiakós) ist ein griechischer Sportverein mit Sitz in Piräus. Er wurde 1925 gegründet und ist auch unter dem Namen O. S. F. P. - Olympiakos Syndesmos Filathlon Peiraios (griechisch : Ο. Σ. Φ. Π. - Ολυμπιακός Σύνδεσμος Φιλάθλων Πειραιώς = Olympische Vereinigung der Sportfreunde von Piräus) bekannt.

Im Verein sind 15 erfolgreiche Sportabteilungen beheimatet. Europäische Titel wurden u. a. im Basketball, Volleyball und Wasserball gewonnen. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der ‚Legende‘ (griechisch Θρύλος, Thrylos): dem Fußballklub von Olympiakos.

Der Fußballverein Olympiakos S. F. P. ist der erfolgreichste Verein in Griechenland. Der Klub ist 38maliger Griechischer Meister, 24facher Griechischer Pokalsieger, holte insgesamt 14 Mal das Double, gewann dreimal den Supercup und einmal den Balkanpokal. Olympiakos ist Gründungsmitglied der European Club Association.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die frühen Jahre (1925 bis 1949)

Die Gründungsväter

Olympiakos Piräus wurde am 10. März 1925 gegründet. Die Mitglieder der Vereine „Piräus Sport- und Fußballverein“ und „Fußball Fan Club von Piräus“ sprachen sich 1925 auf einer historischen Versammlung für die Auflösung beider Vereine und die Gründung eines neuen Klubs aus. Die Gründungsmitglieder Notis Kamperos und Michalis Manouskos waren die Namensgeber. Notis Kamperos schlug den Namen Olympiakos vor, Michalis Manouskos, der erste Präsident von Olympiakos Piräus, vervollständigte ihn: Olympiakos Syndesmos Filathlon Peiraios, O.S.F.P.

Das erste offizielle Spiel seiner Geschichte bestritt Olympiakos Piräus auf einem Radrennbahngelände (dem späteren Karaiskakis-Stadion) am 30. April 1925 gegen die Besatzung des französischen Kriegsschiffes "Jeanne d'Arc". Olympiakos gewann mit 6:0. Dass Besatzungen fremder - vorzugsweise englischer - Schiffe, die in Piräus vor Anker lagen, als Gegner herhalten mussten, war zu der Zeit nicht ungewöhnlich.

Die erste Elf von 1925

Das Karaiskakis-Stadion: ein Ascheplatz. Die rotweißen Trikots und die Schuhe wurden den Spielern leihweise ausgehändigt. Die Arbeitskleidung musste im sauberen Zustand zurückgegeben werden. Trainiert wurde zweimal die Woche. Am Mittwoch spielte man auf zwei Tore. Am Freitag folgte ein Konditions- und Ausdauertraining; sonntags folgte dann das Spiel der Woche. Giannis Andrianopoulos, der an einem englischen College studiert hatte, brachte das Spielsystem aus England mit. Damals spielte man ein "2-3-5". Auf dem Platz standen neben dem Torwart, zwei Abwehrspieler, drei Mittelfeldspieler und fünf Stürmer.

Gehörten die Vorstandsmitglieder von Olympiakos Piräus noch der Oberschicht an, so waren die aktiven Fußballer i. d. R. Arbeiter, die ihre knappe und kostbare Freizeit dem Fußball widmeten. Ein Entgelt erhielten sie dafür nicht. Öffentliche Anerkennung und gelegentliche Anstellungen bei den Vereinsoberen waren der Lohn. Für die Anhänger waren sie jedoch schon bald die "Sonntagshelden".

Dem ersten offiziellen Kader (September 1925) gehörten folgende Spieler an: Giannis, Giorgos, Dinos und Vassilis Andrianopoulos, Michalis "Lalis" Lekkos, S. Vlassis, Nikos Panopoulos, Kostas Klidouchakis, Charalambos Pezonis, G. Alekakis, V. Vassiliou, Panagiotis Koroneos, Kostas Terezakis, S. Papatheocharis, E. Georgiadis, V. Prineas, G. Karamouzis, S. Pavlakis, I. Marinos, G. Passas, E. Moraitis, L. Vassiliou und K. Dardanos.

In der Zeit vom 28. März 1926 bis 10. Februar 1929 blieb man gegen griechische Teams ungeschlagen (30 Siege, 6 Unentschieden, 129:42 Tore) Der erste Rekord in der noch jungen Vereinsgeschichte.

Die ersten Titel

Die erste griechische Fußballmeisterschaft wurde in der Saison 1927/28 ohne Olympiakos Piräus ausgetragen. Der Grund waren Differenzen mit dem griechischen Fußballverband (EPO). Nach einem dritten (und letzten) Platz in der Saison 1929/30 konnte die Mannschaft aus Piräus in der darauf folgenden Saison (1930/31) ihren ersten Meisterschaftstitel feiern. Mitverantwortlich für den Erfolg: die Gebrüder Andrianopoulos. [1] Die fünf Söhne des Mitbegründers Andreas Andrianopoulos, John, Dinos, George, Bill und Leonidas spielten nicht nur im gleichen Team, sondern stellten zur damaligen Zeit den kompletten Mannschaftssturm. Es sollte ein sehr erfolgreiches Jahrzehnt werden. Bis 1940 gewann Olympiakos in elf Spielzeiten sechs Meisterschaftstitel. In den Saison 1946/47 holte Olympiakos Piräus zum ersten Mal den griechischen Pokal und schaffte somit das erste Double der Vereinsgeschichte.

Das goldene Jahrzehnt (1950 bis 1960)

Sieben Meisterschaften und sieben Pokalsiege verhalfen Olympiakos Piräus in den 50er Jahren zu mehr nationaler Popularität. Die legendäre Mannschaft der 50er Jahre, mit Schlüsselspielern wie Andreas Mouratis, Ilias Rossidis, Thanassis Bebis, Elias Yfantis, Kostas Polychroniou, Giorgos Darivas und Savas Theodoridis holte in den Jahren 1954 bis 1959 sechs Meisterschaftstitel, drei Pokalsiege (1957 bis 1959) und schaffte damit dreimal in Folge das Double. Olympiakos Piräus erhielt den Spitznamen ‚Legende‘ (griechisch Θρύλος, Thrylos).

Olympiakos Piräus war die erste griechische Fußballmannschaft, die an einem europäischen Wettbewerb teilnahm. 1959 qualifizierte man sich für den Europapokal der Landesmeister. Der Erstrundengegner lautete Beşiktaş Istanbul. Aus politischen Gründen entschied man sich damals, nicht in die Türkei zu reisen. Der Antrag Olympiakos Piräus', das Spiel nach Jugoslawien zu verlegen, wurde von der UEFA abgelehnt, weshalb das Team in der Folge disqualifiziert wurde. Das Debüt feierte man schließlich ein Jahr darauf gegen den AC Mailand. Im Hinspiel in Piräus trennte man sich noch 2:2 unentschieden. Das Rückspiel gewann der italienische Klub mit 3:1.

Die 60er

In der Saison 1959/60 wurde die erste griechische Liga, die Alpha Ethniki, gegründet. Olympiakos Piräus startete denkbar schlecht in den neuen Wettbewerb. Sechs Jahre in Folge mussten sich die Rotweißen mit zweiten und dritten Plätzen zufrieden geben. Erst in der Saison 1965/66 gelang es Olympiakos Piräus den ersten Meisterschaftstitel im neu geschaffenen Wettbewerb zu erringen. Hauptverantwortlich für den Erfolg war der damalige ungarische Trainer Márton Bukovi, der als Erfinder des 4-2-4-Systems gilt. Seine moderne Spielweise bescherte dem Klub 23 Siege und vier Unentschiedenin in 30 Spielen. Der letzte Spieltag ging in die Geschichte ein. 15.000 Piräus-Anhänger reisten nach Trikala, um dem Auswärtsspiel gegen den heimischen AO Trikala beizuwohnen. Eine solche - im wahrsten Sinne des Wortes - Volkswanderung, stellte, angesichts der damals dürftigen Infrastruktur, eine große Herausforderung dar. Die Rotweißen kampierten auf Straßen und Feldern, um am 12. Juni 1966 den ersten Titelgewinn nach sieben Jahren feiern zu können. Mit Bukovi holte man in der darauf folgenden Spielzeit (1966/67) den zweiten Meisterschaftstitel. Olympiakos gewann in den 60er Jahren fünfmal den griechischen Pokal.

1961 sorgte Olympiakos Piräus mit einem Sieg gegen den FC Santos für Aufsehen. Die Elf um den Weltstar Pelé befand sich auf großer Europa-Tournee. Der bis dahin ungeschlagene FC Santos verlor nach Siegen gegen AEK Athen (3:0) und Panathinaikos (3:2) gegen Olympiakos Piräus mit 1:2. Im Jahr darauf gelang Olympiakos Piräus ein weiterer Achtungserfolg; diesmal gegen den FC Barcelona. Die Spanier bezwangen zuvor AEK Athen mit 5:2 und Panathinaikos mit 2:0. Gegen Olympiakos verloren sie mit 0:1. Die Rot-Weißen bestätigten in der Folge ihre gute Form und gewannen in der Spielzeit 1962/63 den Balkanpokal.

Die Ära Goulandris (1972 bis 1976)

Das nächste ruhmvolle nationale Kapitel der Vereinsgeschichte sollte erst 1972 beginnen, als Nikos Goulandris Präsident wurde. Er ernannte Lakis Petropoulos zum Trainer und nahm Starspieler Giorgos Delikaris, Yves Triantafyllos, Julio Losada, Milton Viera und Dimitris Persidis unter Vertrag. Unter Goulandris holte Olympiakos 1973 bis 1975 drei Meisterschaftstitel und gewann zweimal den griechischen Pokal. Bemerkenswert: Olympiakos holte in der Saison 1973/74 59 Punkte und erzielte 102 Tore - ein bis heute ungebrochener Rekord.

Als Goulandris 1976 seine Präsidentschaft beendete, folgte eine sportliche Talfahrt. Erst Anfang der 80er Jahre strebte der Rekordmeister mit vier Titeln in Folge (1979–1983) zurück an die Spitze des griechischen Fußballs. Die Schlüsselspieler in jener Zeit waren: Stürmer Nikolaos Anastopoulos, Mittelfeldspieler Anastasios Mitropoulos und Torwart Nikolaos Sarganis.

Gate 7 - Die Tragödie (8. Februar 1981)

Gate 7
Olympiakos vs. Panathinaikos

Der 8. Februar 1981 ging als tragischer Tag in die Geschichte von Olympiakos Piräus und des griechischen Sports ein. Bei einem Meisterschaftsspiel gegen AEK Athen, dass die Rotweißen mit 6:0 für sich entschieden, starben 21 Menschen beim Versuch das Stadion frühzeitig zu verlassen. Ein verschlossenes Tribünentor (Nr. 7) wurde 20 Olympiakos-Anhängern und einem AEK-Fan zum Verhängnis. Sie stürzten und wurden von den stürmenden Massen überrannt und totgetrampelt. Am Ende des Tages beklagte man 21 Tote und 32 Verletzte[2].

Mit einer feierlichen Zeremonie gedenken Fans und Verein jedes Jahr der Toten. Zu ihrem Gedenken, verfügt das neue Karaiskakis-Stadion über 21 schwarze Sitze. Teile der Stufen und das schicksalsvolle Gatter befinden sich im Vereinsmuseum.

Seit diesem Tag gibt es den, unter Olympiakos-Anhänger bekannten Ausspruch: Brüder, Ihr lebt, Ihr führt uns! (griechisch Αδέρφια ζείτε εσείς μας οδηγείτε!).

Die "steinernen Jahre"

Olympiakos Piräus durchlebte seine schwerste Zeit in den späten 80ern. Der Verein wurde vom griechischen Unternehmer Georgios Koskotas übernommen. Er holte 1988 Lajos Detari für 16 Mio. DM nach Griechenland. Koskotas' "windigen" Geschäftsaktivitäten wurden ihm jedoch schon bald zum Verhängnis. Er wurde am 23. November 1988 in den USA verhaftet und 1990 wegen Korruption rechtskräftig zu 25 Jahren Haft verurteilt. In Piräus hinterließ er einen Scherbenhaufen. Olympiakos war hoch verschuldet. In der Zeit 1988 bis 1996 holte Piräus nicht einen Titel. Man spricht auch von den „steinernen Jahren“ (griechisch : πέτρινα χρόνια). Es bleibt zu erwähnen, der Klub in der Saison 1987/88 während der ganzen Spielzeit gegen den Abstieg spielte und schließlich den achten Tabellenblatz errang. Das ist die schlechteste Platzierung in der Geschichte von Olympiakos Piräus.

Nationale Dominanz (1997 bis 2009)

Die Situation verbesserte sich erst, als 1993 Sokrates Kokkalis neuer Präsident wurde. Er verständigte sich mit der griechischen Regierung auf einen Entschuldungsplan und begann anschließend mit dem systematischen Wiederaufbau der Mannschaft. Er nahm Erfolgstrainer Dušan Bajević unter Vertrag, der 1996 AEK Athen im Streit verlassen hatte. Gemeinsam holten sie im gleichen Jahr viele junge Talente nach Piräus. Unter ihnen Spieler wie: Predrag Đorđević, Grigorios Georgatos, Stelios Giannakopoulos, Georgios Anatolakis, Dimitrios Mavrogenidis, Alexandros Alexandris, Giorgos Amanatidis und Andreas Niniadis. Sie spielten in dieser Konstellation fünf Jahre zusammen und bildeten schon bald den Stamm von Olympiakos Piräus.

Olympiakos' dominierende Ära begann. Es wurden international erfahrene Spieler an den Hafen von Piräus geholt. So u. a.: Zlatko Zahovič, Giovanni und Christian Karembeu. Auch dank ihnen gewann Olympiakos in den folgenden Jahren sieben Meisterschaften in Folge. Der eigene Rekord von sechs aufeinander folgenden Titeln (1954–1959) wurde gebrochen. Die beste Saison spielte der Klub 1998/99, als er erneut das Double holen konnte und der Einzug in das Viertelfinale der Champions League gelang (das beste Abschneiden, einer ansonsten mäßigen europäischen Bilanz von Olympiakos Piräus). Dušan Bajević wechselte in der Saison 1999/00 zu PAOK Thessaloniki. Die folgenden Trainer traten in sehr große Fußstapfen. Sie wurden vom Präsidenten Kokkalis jeweils nach kurzer Amtszeit entlassen. Die Bilanz: elf Trainer in nur vier Jahren. Die bekanntesten unter ihnen waren Ioannis Matzourakis (ehemaliger Coach von Skoda Xanthi), Panagiotis Lemonis, der Ende 2006 Skoda Xanthi verließ, um erneut Olympiakos zu trainieren und Trond Sollied zu ersetzen; sowie Oleh Protassow, Siniša Gogic und Nikos Alefantos.

In den Saisons 2001/02 und 2002/03 landete man jeweils punktgleich auf Platz 1. 2002 entschied der direkte Vergleich (3:2 und 4:3 gegen AEK Athen) die Meisterschaft; 2003 war die Tordifferenz aus den Spielen gegen Panathinaikos ausschlaggebend (2:3 und 3:0).

In der Saison 2003/04 wurde man, nachdem man in einem einzigen Jahr schon drei Trainer entlassen hatte, nach sieben Meistertiteln in Folge Zweiter. Für die Saison 2004/05 gewann man erneut Dusan Bajevic als Trainer und verstärkte sich mit dem Weltfußballer des Jahres 1999 und dem damals amtierenden Weltmeister Rivaldo, den die eigenen Fans schon während der Meisterschaftsfeier 2003, also ein Jahr vor seiner Verpflichtung, vom Präsidenten forderten. Am Ende der Saison gingen Meisterschaft und griechischer Pokal wieder an den Hafen von Piräus. Dusan Bajevic musste dennoch vorzeitig gehen.

Für ihn wurde Trond Sollied verpflichtet. Auch wurde Michalis Konstantinou, Top-Stürmer des Erzrivalen Panathinaikos, ablösefrei unter Vertrag genommen. Olympiakos gelang es in dieser Saison (2005/06) alle vier Derbys gegen die großen Konkurrenten Panathinaikos und AEK Athen zu gewinnen, eine Leistung, die zuletzt in der Saison 1972/73 gelang. Auch im Pokalfinale hatte ein Lokalrivale das Nachsehen. Olympiakos bezwang AEK Athen mit 3:0 und holte somit das zweite Double in Folge. In der Saison brach man einen weiteren Rekord. Olympiakos gelangen in der Meisterschaft 16 Siege in Folge.

In der darauf folgenden Saison wurde die Mannschaft grundlegend verändert. Trond Sollied holte sieben neue Spieler nach Piräus. Der nationale Erfolg gab ihm Recht; das abermals schlechte Abschneiden im europäischen Wettbewerb führte schließlich zu seiner Entlassung. Er wurde Ende 2006 durch Panagiotis Lemonis ersetzt, der am Ende der Saison mit den Rot-Weißen den 35. Meistertitel feierte.

Olympiakos vs. FC Chelsea an der Stamford-Bridge (UEFA Championsleague 2007/08)

Im Sommer 2007 tätigte Olympiakos Piräus einige kostspielige - und wie sich später zeigte erfolgreiche - Transfers. So wurden u. a. die späteren Leistungsträger Darko Kovačević, Lua Lua, Fernando Belluschi und Luciano Galletti verpflichtet. Außerdem war man für das teuerste Transfergeschäft im griechischen Fußball verantwortlich. Man verkaufte Mittelfeld-Spieler und Stürmer Nery Castillo für die Rekordsumme von 20 Mio. Euro (27,5 Mio. US-Dollar) an den Ukrainischen Klub Schachtar Donezk [3]. In der Champions League gelang Piräus, auch dank der ersten beiden Auswärtserfolge überhaupt (3:1 gegen Werder Bremen und 2:1 gegen Lazio Rom), erneut der Einzug in die 2. Runde. Das Aus folgte gegen den FC Chelsea (0:0 und 0:3). Das Team war nicht in der Lage die guten Leistungen, das es in Europa zeigte, auch auf heimischem Terrain abzurufen. Als die Meisterschaft in Gefahr zu geraten schien, musste Takis Lemonis frühzeitig gehen. Er wurde durch Interimscoach Jose Segura ersetzt. Die Meisterschaft der Saison 2007/08 wurde letztendlich am „grünen Tisch“ entschieden. Im Laufe der Saison verlor Olympiakos Piräus das Auswärtsspiel bei Apollon Kalamarias mit 0:1; da Apollon aber einen nicht spielberechtigten Akteur einsetzte, wurde das Spiel nachträglich für Olympiakos gewertet. Das oberste Sportgericht, der Internationale Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne, bestätigte die Entscheidung des griechischen Fußballverbands (EPO).[4] Dank der am grünen Tisch zugesprochenen Punkte, konnten die Fans von Olympiakos Piräus den 36. Meisterschaftstitel der Vereinsgeschichte feiern und später noch den 23. Pokalsieg (und damit das 13. Double) bejubeln. AEK Athen beendete die Saison auf Platz 2.

Olympiakos Piräus startete denkbar schlecht in die Saison 2008/09. Mit neuem Trainer, Ernesto Valverde (1-Jahres-Vertrag mit einem Gehalt von 2 Mio. Euro), verpasste man gegen den zypriotischen Vertreter Anorthosis Famagusta überraschend den Einzug in die Gruppenphase der UEFA Champions League. Der Einzug in die Gruppenphase des UEFA-Pokals gelang hingegen problemlos (2:0 und 5:0 gegen den FC Nordsjælland). Im zweiten Gruppenspiel gelang Piräus ein Kantersieg (5:1) gegen Benfica Lissabon. Ein 4:0 gegen Hertha BSC vor heimischer Kulisse, sicherte den Rotweißen den Einzug in die nächste Runde. Gegen den französischen Vertreter AS Saint-Étienne folgte jedoch das jähe Aus. Olympiakos verlor in der Runde der 32 seine Spiele mit 1:3 und 1:2. Zum nationalen Abschneiden: nach nur 27 Spieltagen fuhr der Klub aus Piräus den 37. Meisterschaftstitel ein[5]. Damit hat Olympiakos Piräus mehr Meisterschaften als alle anderen griechischen Teams zusammen gewonnen. Auch der griechische Pokal ging - zum 24. Mal - an Olympiakos Piräus. In einem dramatischen Endspiel gegen AEK Athen (19:18 n. E.) schafften die Rotweißen das 14. Double der Vereingsgeschichte. Mitverantwortlich für den Erfolg waren neben den bisherigen Leistungsträgern auch die Neuzugänge. Allen voran der 21-jährige Diogo, der für 9 Mio. Euro (70 % der Spielerrechte) vom brasilianischen Verein Portuguesa nach Piräus wechselte. Ein herausragendes Stürmertalent, das im Visier vieler europäischer Spitzenklubs stand.[6][7]. In der abgelaufenen Saison stellte der Verein nicht nur den besten Scorer und Torschützen, sondern auch den Spieler des Jahres: Luciano Galletti.[8]

Das neue Jahrzehnt (2009 bis heute)

Die Saison 2009/10

Temur Kezbaia

Neu-Trainer Ernesto Valverde verließ den Verein, nachdem Führung und Trainer sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen konnten.[9] Ihm folgte Temur Kezbaia. Der georgische Trainer und ehemalige Spieler von AEK Athen wechselte von Anorthosis Famagusta an den Hafen von Piräus.[10] Dieser Wechsel war im Fanlager nicht unumstritten. Olympiakos Piräus war erst seine zweite Trainerstation und Kezbaia hatte zuvor mit seinem Team aus Famagusta für das vorzeitige Aus von Olympiakos Piräus in der Champions-League-Qualifikation (2008/09) gesorgt. Temur Kezbaia unterschrieb einen Drei-Jahres-Vertrag beim griechischen Rekordmeister.

Verzichten mussten die Rot-Weißen auf Christos Patsatzoglou und Fernando Belluschi[11], die den Verein verließen. Außerdem beendeten der Kapitän und elfmalige griechische Meister Predrag Đorđević sowie sein Stürmerkollege Darko Kovačević ihre Karrieren.[12]

Olympiakos Piräus qualifizierte sich gegen den slowakischen Vertreter ŠK Slovan Bratislava und den moldawischen Meister Sheriff Tiraspol für die Gruppenphase der UEFA Champions League. Im griechischen Pokalwettbewerb schied der Vorjahressieger diesmal jedoch bereits in der ersten Runde gegen Panserraikos aus.[13] In der Meisterschaft spielte man - verglichen zu den Vorjahren - eher glanzlos. Es gelang dem Team nicht, sich vom Erzrivalen Panathinaikos abzusetzen. Am 15. September 2009 trennte man sich "einvernehmlich" von Trainer Kezbaia. Die Unzufriedenheit der Fans mit der destruktiven Spielweise sowie Unstimmigkeiten zwischen Spielern und Trainer gaben offensichtlich den Ausschlag.[14] Am selben Tag unterzeichnete der ehemalige brasilianische Nationalspieler Zico einen Zweijahresvertrag beim Rekordmeister.[15] Anfang Januar musste jedoch auch er den Verein verlassen. Der Rückstand auf Panathinaikos betrug zu diesem Zeitpunkt bereits sieben Punkte.[16] Man warf dem Trainer mangelndes Engagement und Misserfolg vor. Die sportliche Leitung übernahm fortan Interimstrainer Bozidar Bandovic. In der Champions League qualifizierte sich Olympiakos Piräus als Zweitplatzierter (hinter dem FC Arsenal) erneut für das Achtelfinale. Dort scheiterte der griechische Meister an Girondins Bordeaux. Auch im Kampf um die Meisterschaft musste man sich Panathinaikos Athen geschlagen geben. Der zweite Titelverlust in vierzehn Jahren. Als Zweitplatzierter ging man als Favorit in die heimischen Playoffs. Olympiakos enttäuschte auf ganzer Linie Mit nur einem Sieg verpasste man die Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League. Olympiakos Piräus durfte in der Folgesaison lediglich um den Einzug in die (ungeliebte) UEFA Europa League spielen.

Die Saison 2010/11

Mit Ewald Lienen, der von seinem Verein TSV 1860 München die kurzfristige Freigabe erhielt, startete man in die Saison 2010/11.[17] Die Zusammenarbeit währte nicht lang. Schon nach dem Ausscheiden in der Qualifikation zur UEFA Europa League 2010/11 gegen Maccabi Tel Aviv entließ Piräus den deutschen Trainer wieder.[18]

Damit nicht genug. Der überaus erfolgreiche aber zwischenzeitlich amtsmüde wirkende Präsident, Sokrates Kokkalis, dankte nach über 17 Jahren ab. Die Anteilsmehrheit übernahm Evangelos Marinakis, griechischer Unternehmer, der fortan die Geschicke des Vereins leiten sollte. Seine erste Amtshandlung: er verpflichtete Ernesto Valverde, der bereits 2008/09 die Rot-Weißen trainiert und mit ihnen das Double geholt hatte. [19]. Auch spielerisch verstärkte man sich. Es wurden u. a. Albert Riera vom FC Liverpool, Dennis Rommedahl, Kevin Mirallas, Ariel Ibagaza, Marco Pantelic und David Fuster von Villarreal verpflichtet.[20] In der Winterpause verpflichtete man zudem den Algerier Rafik Djebbour (AEK Athen), der mit seinen Toren noch maßgeblich zum Gewinn der Meisterschaft beitragen konnte. Torgefährlichster Spieler war mit 14 Toren der 23jährige Belgier Kevin Mirallas.

Drei Spieltage vor Ende der regulären Saison durfte Olympiakos Piräus, nach einem 6:0 gegen AEK Athen, den 38. Meisterschaftstitel feiern.[21]Europameister Antonios Nikopolidis beendete im Alter von 40 Jahren seine Karriere und hängte die Torwarthandschuhe endgültig an den Nagel.

Die Saison 2011/12

Jean Makoun

Als griechischer Meister qualifizierte sich Olympiakos Piräus für die UEFA Champions League. Dort treffen sie in Gruppe F auf den deutschen Meister Borussia Dortmund, den FC Arsenal und Olympique Marseille.

Die Rotweißen verstärkten sich u. a. mit Ljubomir Fejsa, einem talentierten Mittelfeldakteur von Partizan Belgrad, Franco Costanzo der vom FC Basel kam und Antonios Nikopolidis im Tor ablöste und dem offensiven Mittelfeldspieler Francisco Yeste, der vom Emirat-Klub Al-Wasl nach Piräus wechselte. Die wohl bedeutendste Neuverpflichtung hört auf den Namen Jean Makoun. Der Kameruner wechselte für ein Jahr (mit Kaufoption) von Aston Villa nach Piräus und verstärkte das defensive Mittelfeld. Am 31. August 2011 wurden zwei weitere Mittelfeld-Spieler vorgestellt: Pablo Orbaiz von Athletic Bilbao und Djamel Abdoun vom AO Kavala.

Infrastruktur

Stadion

Georgios-Karaiskaki-Stadion
Olympiakos vs. FC Chelsea
UEFA Champions League 2007/08

Das Georgios-Karaiskakis-Stadion (griechisch Γήπεδο Γεώργιος Καραϊσκάκης) ist in Faliro, einem Stadtteil von Piräus, nahe dem Hafen gelegen. Es ist an die Athener Metro angebunden und fasst 33.296 Zuschauer.[22] Es dient als Kulisse für die Heimspiele von Olympiakos Piräus und wurde 2004 neu gebaut. Außerdem finden hier Heimauftritte der griechischen Fußballnationalmannschaft statt. Das Stadion Karaiskakis ist eines von 13 europäischen Stadien, die von der UEFA mit vier Sternen bewertet wurden. Somit ist es möglicher Austragungsort eines UEFA-Cup-Finalspiels. Das Stadion wurde anlässlich der Olympischen Spiele von 1896, als Radrennbahn erbaut. 1964 wurde es renoviert und nach Georgios Karaiskakis, einem Freiheitskämpfer der Griechischen Revolution, der in der Nähe tödlich verwundet wurde, benannt. Im Laufe der Geschichte spielte Olympiakos Piräus u. a. im Athener Olympiastadion (Olympia-Sportkomplex Athen) und im Risoupoli-Stadion.

Erwähnenswert: Olympiakos Piräus durfte eine Zeit lang seine Heimspiele nicht im Karaiskakis-Stadion austragen. Ausgerechnet der ewige Rivale, Panathinaikos Athen, half aus. Die Spiele durften auf gegnerischem Terrain, dem Apostolos-Nikolaidis-Stadion, ausgetragen werden.

Vereinsmuseum

Am 14. Mai 2006 eröffnete der Verein ein abteilungsübergreifendes Museum, welches im Stadion untergebracht wurde.[23]

Vereinsfarben und Vereinswappen

Die Vereinsfarben sind seit jeher: Rot und Weiß. Rot steht dabei für die Leidenschaft und Weiß symbolisiert die Tugend. Die Vereinsfarben sind auch Grundlage für diverse Spitznamen von Olympiakos Piräus. So wird die Elf aus Piräus nicht nur Thrylos (‚Legende‘), sondern auch Erythrolefki (‚die Rot-Weißen‘) und Kokkini (‚die Roten‘) genannt.

Das Vereinswappen, das sich im Laufe der Zeit leicht verändert hat, zeigt das Abbild eines jungen Olympioniken der Antike (Olympische Spiele der Antike):

Die Hymne

Griechisch

Θρύλε των γηπέδων Ολυμπιακέ
δαφνοστεφανωμένε μεγάλε και τρανέ
έχεις δύναμή σου Ολυμπιακέ,
τον πύρινό σου κόσμο που δε λυγά ποτέ.

Ολυμπί-Ολυμπί-Ολυμπιακέ
ομάδα ομαδάρα μου,
μεγάλη μου αγάπη,
Ολυμπιακάρα μου.

Ολυμπί-Ολυμπί-Ολυμπιακέ
ομάδα ομαδάρα μου,
μεγάλη μου αγάπη,
Ολυμπιακάρα μου.

Δόξα στα παιδιά σου Ολυμπιακέ
χιλιοτραγουδισμένε, στον κόσμο ξακουστέ.
Τρέμουν στ' άκουσμά σου Ολυμπιακέ
κι ακόμα σε θυμούνται η Σάντος κι ο Πελέ.
Ολυμπί-Ολυμπί-Ολυμπιακέ
ομάδα ομαδάρα μου,
μεγάλη μου αγάπη,
Ολυμπιακάρα μου.

 

Deutsch

Trikots, Ausrüster und Sponsoren

Trikots 2008/09

Seit der Vereinsgründung tragen die Spieler von Olympiakos Piräus vertikal gestreifte, rotweiße Trikots. Dazu werden rote oder weiße Shorts und Stutzen getragen. Auswärts trägt Olympiakos traditionell ein komplett weißes bzw. rotes Outfit. Seltener sieht man die Spieler in der vierten, komplett schwarzen Ausrüstung.

Hier eine Auswahl historischer Trikots:

Trikotfarben
Trikotfarben
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1971
Trikotfarben
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1978
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1979
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1985
Trikotfarben
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2009
Trikotfarben
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Trikotfarben
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2011

Derzeit wird die Sportbekleidung von Ausrüster Puma hergestellt. Der aktuelle Trikot-Sponsor ist OPAP.

Erfolge

Griechischer Meister: 38

  • 1931, 1933, 1934, 1936, 1937, 1938, 1947, 1948, 1951, 1954, 1955, 1956, 1957, 1958, 1959, 1966, 1967, 1973, 1974, 1975, 1980, 1981, 1982, 1983, 1987, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2011

Griechischer Pokalsieger: 24

  • 1947, 1951, 1952, 1953, 1954, 1954, 1957, 1958, 1959, 1960, 1961, 1963, 1965, 1968, 1971, 1973, 1975, 1981, 1990, 1992, 1999, 2005, 2006, 2008, 2009

Griechischer Superpokal: 3

  • 1987, 1992, 2007

Balkanpokal: 1

  • 1963

Aktueller Kader 2011/12

Kader von Olympiakos Piräus in der Saison 2011/12 (Stand: 20. November 2011)
Position Nr. Name Nation Geburtsdatum Zugang Letzter Verein SL-Spiele* SL-Tore**
Torhüter 1 Nikos Papadopoulos GriechenlandGriechenland 11.04.1990 2010 eigene Jugend 0 0
Torhüter 17 Franco Costanzo ArgentinienArgentinien 05.09.1980 2011 FC Basel 6 7
Torhüter 42 Balázs Megyeri UngarnUngarn 31.03.1990 2010 Ferencváros Budapest 2 3
Torhüter 99 Iosif Daskalakis GriechenlandGriechenland 07.08.1982 2011 Ergotelis 0 0
Abwehr 2 Ioannis Maniatis GriechenlandGriechenland 12.10.1986 2011 Panionios Athen 2 0
Abwehr 3 François Modesto FrankreichFrankreich 19.04.1978 2010 AS Monaco 7 1
Abwehr 4 Olof Mellberg SchwedenSchweden 03.09.1977 2009 Juventus Turin 8 0
Abwehr 5 Giannis Zaradoukas GriechenlandGriechenland 12.12.1985 2011 Olympiakos Volos 0 0
Abwehr 6 Anastasios Papazoglou GriechenlandGriechenland 24.09.1988 2010 Panserraikos 0 0
Abwehr 20 José Holebas GriechenlandGriechenland DeutschlandDeutschland 27.06.1984 2010 TSV 1860 München 8 0
Abwehr 21 Avraam Papadopoulos GriechenlandGriechenland 03.12.1984 2008 Aris Thessaloniki 5 0
Abwehr 23 Iván Marcano SpanienSpanien 23.06.1987 2011 FC Villarreal 7 1
Abwehr 35 Vassilios Torosidis Kapitän der Mannschaft GriechenlandGriechenland 10.06.1985 2006 Skoda Xanthi 5 0
Abwehr 81 Georgios Valerianos GriechenlandGriechenland 13.02.1992 2010 eigene Jugend 0 0
Abwehr 92 Ioannis Potouridis GriechenlandGriechenland 27.02.1992 2007 eigene Jugend 0 0
Abwehr 7 Ariel Ibagaza ArgentinienArgentinien SpanienSpanien 27.10.1976 2010 FC Villarreal 7 0
Mittelfeld 8 Ljubomir Fejsa SerbienSerbien 14.08.1988 2011 FK Partizan Belgrad 2 0
Mittelfeld 15 Javito SpanienSpanien 04.11.1983 2011 Aris Thessaloniki 1 0
Mittelfeld 18 Ioannis Fetfatzidis GriechenlandGriechenland 21.12.1990 2009 eigene Jugend 3 0
Mittelfeld 19 David Fuster SpanienSpanien 03.02.1982 2010 FC Villarreal 5 2
Mittelfeld 26 Vicente Monje ArgentinienArgentinien 21.06.1981 2011 Olympiakos Volos 2 0
Mittelfeld 29 Petar Grbić MontenegroMontenegro 07.08.1988 2011 FK Mogren 0 0
Mittelfeld 33 Francisco Yeste SpanienSpanien 06.12.1979 2011 Al-Wasl 1 0
Mittelfeld 93 Djamel Abdoun AlgerienAlgerien 14.02.1986 2011 AO Kavala 7 0
Mittelfeld 77 Jean Makoun KamerunKamerun 29.05.1983 2011 Aston Villa 6 1
Mittelfeld 31 Pablo Orbaiz SpanienSpanien 06.12.1979 2011 Athletic Bilbao 8 0
Angriff 9 Marko Pantelić SerbienSerbien 15.09.1978 2010 Ajax Amsterdam 3 1
Angriff 10 Rafik Djebbour AlgerienAlgerien 08.03.1984 2011 AEK Athen 8 7
Angriff 14 Kevin Mirallas BelgienBelgien 05.10.1987 2010 AS Saint-Étienne 8 5

* Super League Saison 2011/12.
** Für Torhüter gilt: Tore kassiert!

Aktuelle Fußball-Transfers 2011/12

Zugänge
Nation Name Verein Wechsel
SerbienSerbien Ljubomir Fejsa Partizan Belgrad Sommer 2011
SpanienSpanien Iván Marcano FC Villarreal Sommer 2011
ArgentinienArgentinien Franco Costanzo FC Basel Sommer 2011
SpanienSpanien Javito Aris Saloniki Sommer 2011
MontenegroMontenegro Petar Grbić FK Mogren Sommer 2011
SerbienSerbien Aleksandar Katai FK Vojvodina Sommer 2011
GriechenlandGriechenland Iosif Daskalakis Ergotelis Sommer 2011
GriechenlandGriechenland Georgios Valerianos Thrasyvoulos Fylis Sommer 2011
SpanienSpanien Francisco Yeste Al-Wasl Sommer 2011
KamerunKamerun Jean Makoun Aston Villa Sommer 2011
AlgerienAlgerien Djamel Abdoun AO Kavala Sommer 2011
SpanienSpanien Pablo Orbaiz Athletic Bilbao Sommer 2011
GriechenlandGriechenland Giannis Zaradoukas Olympiakos Volos Sommer 2011
ArgentinienArgentinien Vicente Monje Olympiakos Volos Sommer 2011
Abgänge
Nation Name Verein Wechsel
SpanienSpanien Raúl Bravo Rayo Vallecano Sommer 2011
SpanienSpanien Urko Pardo APOEL Nikosia Sommer 2011
DeutschlandDeutschland Denis Epstein Atromitos Sommer 2011
GriechenlandGriechenland Georgios Katsikogiannis Panionios Athen Sommer 2011
EnglandEngland Matt Derbyshire Nottingham Forest Sommer 2011
BrasilienBrasilien Leonardo Vertragsende Sommer 2011
DanemarkDänemark Dennis Rommedahl Brøndby IF Sommer 2011
GriechenlandGriechenland Giannis Papadopoulos Dynamo Dresden Sommer 2011
SpanienSpanien Moisés Hurtado FC Granada Sommer 2011
GriechenlandGriechenland Aristidis Soiledis Vertragsende Sommer 2011
MarokkoMarokko Jaouad Zairi PAS Ioannina Sommer 2011
GriechenlandGriechenland Antonios Nikopolidis Karriereende Sommer 2011
GriechenlandGriechenland Georgios Galitsios Vertragsauflösung Sommer 2011
GriechenlandGriechenland Georgios Niklitsiotis Helmond Sport Sommer 2011
BrasilienBrasilien Dudu Cearense Atlético Mineiro Sommer 2011
SpanienSpanien Albert Riera Galatasaray Istanbul Sommer 2011
UngarnUngarn Krisztián Németh Vertragsauflösungl Sommer 2011

Verliehene Spieler

  • Brasilianer - Leandro (* 4. August 1985, Mittelfeld) an Doxa Drama bis Juli 2012
  • Brasilianer - Chumbinho (* 21. September 1986, Mittelfeld) an OFI Kreta bis Juli 2012
  • Serbe - Aleksandar Katai (* 6. Februar 1991, Angriff) an OFI Kreta bis Juli 2012
  • Grieche - Andreas Tatos (* 11. Mai 1989, Mittelfeld) an Atromitos bis Januar 2012
  • Grieche - Konstantinos Mitroglou (* 12. März 1988, Angriff) an Atromitos bis Juli 2012
  • Brasilianer - Diogo (* 26. Mai 1987, Angriff) an FC Santos bis Januar 2012
  • Brasilianer - Wanderson (* 7. Februar 1994, Mittelfeld) an Doxa Drama bis Juli 2012
  • Grieche - Andreas Vassilogiannis (* 21. Februar 1991, Mittelfeld) an Apollon Limassol bis Juli 2012

Trainer- und Betreuerstab in der Saison 2011/12

Funktion Nationalität Name
Trainer Spanier Ernesto Valverde
Co-Trainer Spanier Jon Aspiazu
Torwarttrainer Grieche Alekos Rantos
Fitnesstrainer Spanier José Antonio Pozanko
Fitnesstrainer Spanier Christos Mourikis
Zeugwart Grieche Dimitrios Karapiperis
Zeugwart Grieche Pavlos Pitsilidis
Zeugwart Grieche Nikolaos Gonatas
Teamleiter Grieche Tasos Mitropoulos
Teammanager Grieche Kyriakos Dourekas
Chefscout Serbe Darko Kovacevic
Mannschaftsarzt Grieche Dr. Christos Theos
Physiotherapeut Grieche Nikos Lykouresis
Physiotherapeut Serbe Panagiotis Sofianos
Masseur Grieche Aristeidis Xelioudakis
Masseur Grieche Panagiotis Marinakis
Ernährungsberaterin Griechin Maria Lykomitrou

Vereinsführung

Funktion Name
Präsident GriechenlandGriechenland Evangelos Marinakis
Geschäftsführer GriechenlandGriechenland Ioannis Vrentzos
Vizepräsident GriechenlandGriechenland Sokrates Kokkalis
Vizepräsident GriechenlandGriechenland Georgios Louvaris
Vizepräsident / Pressesprecher GriechenlandGriechenland Ioannis Moralis

Bedeutende ehemalige Spieler

Die Spieler sind alphabetisch sortiert

Alexandros Alexandris (1994-2004, Sturm)
Griechenlands Spieler des Jahres 2001 schoss in 242 Spielen 127 Tore für den Rekordmeister. Er ist zehnfacher griechischer Meister (sieben mal mit Olympiakos Piräus und drei mal mit AEK Athen) und ein mal griechischer Pokalsieger. Er ist Torschützenkönig der Jahre 1994, 1997, 2001 und 2002.
Nikolaos Anastopoulos (1980-1987, 1989-1992 u. 1993/94, Sturm)
Anastopoulos ist mit 29 Toren Rekordtorschütze der griechischen Nationalmannschaft und Stürmerlegende der 80er Jahre. In 273 Spielen schoss er 145 Tore für die Rotweißen.
Georgios Anatolakis (1997-2007, Abwehr)
Anatolakis war bekannt für seinen Kampfwillen, seinen leidenschaftlichen Einsatz und seine Beharrlichkeit. Er kam in 248 Spielen zum Einsatz und feierte zehn Meisterschaften und drei Pokalsiege mit Olympiakos Piräus.
Dinos Andrianopoulos (1925-1932, Sturm)
Giorgios Andrianopoulos (1925-1931, Sturm)
Yiannis Andrianopoulos (1925-1929, Sturm)
Leonidas Andrianopoulos (1925-1935, Sturm)
Vassilis Andrianopoulos (1925-1933, Sturm)
Thanassis Bebis (1946-1964, Mittelfeld)
Ein Urgestein im Mittelfeld von Olympiakos Piräus. Bebis spielte annähernd zwei Jahrzehnte für den Klub. In den 80er Jahren kehrte er als Trainer an den Hafen von Piräus zurück.
Nery Castillo (2000-2007, Mittelfeld)
Der mexikanische Nationalspieler wechselte im Jahr 2000 im Alter von 16 Jahren an den Hafen von Piräus. In 105 Spielen schoss er 30 Tore für Olympiakos. Im Jahr 2007 wechselte er für die Rekordsumme von 20 Mio. EUR in die Ukraine zum FK Schachtar Donezk. Nery Castillo ist sechsfacher griechischer Meister und zweifacher griechischer Pokalsieger.
Giorgos Darivas (1946-1958, Sturm)
"Lorenzi", so sein Spitzname, gehörte der legendären Mannschaft der 50er Jahre an. Der Stürmer stand in den Jahren 1946-1958 im Dienste von Olympiakos Piräus. 1971, 1975 und 1976 nahm er auf der Trainerbank der Rotweißen platz.
Kostas Davourlis (1974-1978, Mittelfeld)
Giorgos Delikaris (1970-1978, Mittelfeld)
Lajos Détári (1988-1990, Mittelfeld)
Der aus Ungarn stammende Mittelfeldspieler wechselte 1988 für 16 Mio. DM von Eintracht Frankfurt zu Olympiakos Piräus. In 55 Spielen erzielte er 33 Tore. Nach nur zwei Jahren wechselte er zum FC Bologna.
Đorđević 2008
Predrag Đorđević (1996-2009, Mittelfeld)
Đorđević spielte zwischen 1996 und 2009 für den Serienmeister. Er absolvierte 341 Ligaspiele und schoss insgesamt 127 Tore. Der serbische Nationalspieler, der auch die griechische Staatsbürgerschaft besitzt, war jahrelang Kapitän und Kopf der Mannschaft. Đorđević ist mit 12 Meisterschaftstiteln aus 13 Jahren Rekordhalter in Griechenland.
Grigoris Georgatos (1996-1999, 2000-2001 u. 2004-2007, Abwehr)
Stelios Giannakopoulos (1996-2003, Mittelfeld)
Giannakopoulos wechselte 1996, als bekennender Anhänger von Panathinaikos, vom FC Paniliakos zu Olympiakos Piräus. Er schaffte es dennoch sich in die Herzen der Olympiakos-Fans zu spielen. Während seiner Zeit bei Olympiakos gewann er sieben Meisterschaftstitel in Folge (1997–2003). Im Sommer 2003 schlug er ein Vertragsangebot mit ca. 1 Mio. EUR Jahresgehalt aus und verließ den Verein Richtung Bolton Wanderers.[24]
Giovanni (1999-2005, Sturm)
Trotz seiner Größe (191 cm) galt Giovanni als einer der größten Techniker seiner Zeit. Im besten Fußballeralter (27 Jahre), wechselte er 1999 vom FC Barcelona für 24 Mio. DM zu Olympiakos. Dort wurde er schließlich zur Legende. In 129 Spielen traf er 61 Mal für die Rotweißen. Er wurde fünfmal griechischer Meister und einmal Torschützenkönig der griechischen Liga. Giovanni trägt in Griechenland dank seiner herausragenden technischen Fähigkeiten den Spitznamen "Magos"(gr. Μάγος), was "der Zauberer" bedeutet.
Achilleas Grammatikopoulos (1928-1944, Tor)
Ilija Ivić (1994-1999, Sturm)
Vassilis Karapialis (1991-2000, Mittelfeld)
Kiriakos Karataidis (1988-2001, Abwehr)
Christian Karembeu (2001-2004, Mittelfeld)
Der französische Nationalspieler spielte drei Jahre für Olympiakos Piräus. Er ist eine herausragende Persönlichkeit und war ein exzellenter Mittelfeldspieler. Seine defensiven Qualitäten und das nahezu fehlerlose Spiel verhalfen Olympiakos zu zwei weiteren Meisterschaften (2001/02 und 2002/03). Er absolvierte 88 Ligaspiele und schoss fünf Tore.
Takis Lemonis (1978-1987, Mittelfeld)
Julio Losada (1972-1980, Sturm)
Der nur 1,62 m große und wieselflinke uruguayische Stürmer spielte ganze acht Spielzeiten für die Rotweißen. In 146 Spielen erzielte er 30 Tore. Losada ist fünfmaliger griechischer Meister und Publikumsliebling der 70er Jahre.
Dimitris Mavrogenidis (1997-2006, Abwehr)
Tasos Mitropoulos (1981-1992 u. 1997-1998, Mittelfeld)
Andreas Mouratis (1945-1955, Abwehr)
Nikopolidis 2008
Antonios Nikopolidis (2004-2011, Tor)
Der Europameister von 2004 gewann insgesamt 11 Meisterschaftstitel und errang neunmal den griechischen Pokal. In den Jahren 2004 bis 2011 hütete er in 196 Ligaspielen das Tor der Rotweißen.
Kostas Polychroniou (1954-1968, Mittelfeld)
Oleh Protassow (1990-1994, Sturm)
Rivaldo (2004-2007, Mittelfeld)
Der Weltfußballer des Jahres von 1999 und Weltmeister von 2002 spielte drei Jahre für den griechischen Rekordmeister. In 70 Pflichtspielen erzielte er 36 Tore. Rivaldo holte mit den Rotweißen drei Meisterschaftstitel und gewann zweimal den griechischen Pokal.
Ilias Rossidis (1948-1961, Abwehr)
Nikos Sarganis (1981-1985, Tor)
Savvas Theodoridis (1955-1962, Tor)
Für viele einer der besten Torhüter, die Griechenland je hervorgebracht hat. Im Alter von 27 Jahren verabschiedete sich Savvas Theodoridis nach sieben erfolgreichen Jahren (sechs Meisterschaftstitel und sieben Pokalsiege) in den Ruhestand. Heute ist er Generaldirektor von Olympiakos Piräus.
Yves Triantafyllos (1971-1974, Sturm)
Der in Frankreich geborene Yves Triantafyllos wechselte 1971 vom US Boulogne an den Hafen von Piräus. In drei Jahren schoss der Ausnahmestürmer der 70er Jahre 58 Tore für Olympiakos Piräus. 1974 verließ er zum Bedauern der griechischen Fans den Verein wieder. Seine nächste Station war der AS Saint-Étienne.
Giorgos Sideris (1959-1970 u. 1972, Sturm)
Mit 224 Toren ist Giorgos Sideris Olympiakos' erfolgreichster Torschütze aller Zeiten. Sein außergewöhnlicher Torinstinkt und seine Schnelligkeit am Ball waren seine herausragendsten Eigenschaften. "Nichts und niemand konnte ihn stoppen"; das brachte ihm den Spitznamen "der Bulldozer" ein. Sideris schoss bis 1970 insgesamt 522 Tore.
Nikos Tsiantakis (1988-1995, Mittelfeld)
Tsiantakis lief 196 Mal für Olympiakos Piräus auf und kam dabei zu 22 Treffern. Ein Meisterschaftstitel blieb dem Mittelfeldakteur verwehrt. Er durfte zwei Pokalsiege (1990 und 1992) mit Piräus feiern.
Ilias Yfantis (1954-1964, Sturm)
Der 1936 in Piräus geoborene Offensivallrounder war Teil der goldenen Mannschaft der 50er Jahre. Er schoss insgesamt 28 Tore für Olympiakos Piräus und kam zu sieben Einsätzen in der griechischen Nationalmannschaft.

Trainerchronik

Trainer Nationalität Amtszeit
Andras Dolgos Ungar 1963-1964
Nandor Cserna Ungar 1964-1965
Márton Bukovi Ungar 1965-1967
Thanassis Soulis Grieche 1967-1968
Ljubiša Spajić Jugoslawe 1968-1969
Thanassis Bebis Grieche 1969
Stjepan Bobek Jugoslawe 1969–1970
Ilias Yfantis Grieche 1970
Dan Georgiadis Grieche 1970–1971
Vassilis Petropoulos Grieche 1971, 1975–1977
Georgios Darivas Grieche 1971, 1975–1976
Alan Ashman Engländer 1971–1972
Vic Buckingham Engländer 1975–1976
Les Shannon Engländer 1976–1977
Todor Veselinović Serbe 1977–1980
Kazimierz Górski Pole 1980–1983
Helmut Senekowitsch Österreicher 1984
Thanassis Bebis Grieche 1980, 1984, 1985
Alketas Panagoulias Grieche 1981, 1986–1987
Heinz Heer Deutscher 1983
Nikos Alefantos Grieche 1984, 1995
Georg Keßler Holländer 1984–1985
Antonis Georgiadis Grieche 1985–1986
Trainer Nationalität Amtszeit
Giannis Gounaris Grieche 1988
Pavlos Grigoriadis Grieche 1988, 1989
Jacek Gmoch Pole 1988–1989
Miltos Papapostolou Grieche 1989–1990
Imre Komora Ungar 1990
Oleg Blochin Ukrainer 1990–1993
Ljupko Petrović Serbe 1993
Kostas Polychroniou Grieche 1994–1995
Stavros Diamantopoulos Grieche 1995–1996
Meletis Persias Grieche 1996
Dušan Bajević Bosnier-Serbe 1996–2000, 2004–2005
Alberto Bigon Italiener 2000
Giannis Matzourakis Grieche 2000–2001
Takis Lemonis Grieche 2001–2003, 2006–2007
Oleh Protassow Ukrainer 2003–2004
Trond Sollied Norweger 2005–2006
Jose Segura Spanier 2008
Ernesto Valverde Spanier 2008–2009
Temur Kezbaia Georgier 2009
Zico Brasilianer 2009–2010
Božidar Bandović Bosnier 2010
Ewald Lienen Deutscher 2010
Ernesto Valverde Spanier 2010 bis heute

Vereinspräsidenten

Die Tabelle listet alle Vereinspräsidenten von Olympiakos Piräus auf:

Präsident Ära
Michalis Manouskos 1925-1928, 1937-1939, 1945-1950
Thanassis Mermingas 1929-1931, 1953-1954
Takis Zakkas Oktober 1931, 1936
Giannis Andrianopoulos 1932, 1933-1935
Giannis Barbaressos 29.11.1946-22.12.1946
Giorgos Andrianopoulos 1954-1967
Kostas Bousakis 1967-1969
Tassos Ikonomou 1969-1970
Eftichios Goumas 1970-1971
Aristidis Skilitsis 1971
Dimitris Vardanis 1971-1972
Nikolaos Goulandris 1972-1975
Kostas Thanopoulos 1975, 1976-1978
Periklis Lanaras 1975
Iraklis Tsitsalis 1978-1979
Stavros Daifas 1979-1985, 1986, 1992-1994
Nikos Efthimiou 1986
Giorgos Koskotas 1987-1988
Argiris Saliarelis 1988-1992
Giorgos Banasakis 1992
Sokrates Kokkalis 1993 - 2010
Evangelos Marinakis 2011 - heute

Statistiken

UEFA Klubkoeffizient 2011

Die aktuelle Klubkoeffizient-Übersicht: [25]

Stand: 26. August 2011

Rang Mannschaft Punkte
29 FrankreichFrankreich Girondins Bordeaux 57.402
30 UkraineUkraine Dynamo Kiew 55.026
31 DeutschlandDeutschland VfB Stuttgart 52.570
32 PortugalPortugal SC Braga 51.302
33 EnglandEngland Manchester City 48.607
34 GriechenlandGriechenland Olympiakos Piräus 48.460
35 GriechenlandGriechenland Panathinaikos Athen 48.460
36 NiederlandeNiederlande Ajax Amsterdam 47.903
37 DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen 45.570
38 ItalienItalien Juventus Turin 45.167
39 RusslandRussland Spartak Moskau 43.099

Die europäische Bilanz

Olympiakos' UEFA-Wettbewerbsbilanz:[26]

Stand: 31. März 2009

Wettbewerb S S U N T+ T-
UEFA Champions League 104 30 25 49 122 172
Europapokal der Pokalsieger 33 14 6 13 43 47
UEFA-Pokal 52 24 6 22 75 76
Gesamt 189 68 37 84 240 295

Internationale Erfolge

Europapokal der Landesmeister / UEFA Champions League

1974/75 Achtelfinale
RSC Anderlecht: 1-5 in Brüssel, 3-0 in Piräus
1982/83 Achtelfinale
Hamburger SV: 0-1 in Hamburg, 0-4 in Piräus
1983/84 Achtelfinale
Benfica Lissabon: 1-0 in Piräus, 0-3 in Lissabon
1998/99 Viertelfinale
Juventus Turin: 1-2 in Turin, 1-1 in Piräus
2007/08 Achtelfinale
FC Chelsea: 0-0 in Piräus, 0-3 in London
2009/10 Achtelfinale
Girondins Bordeaux: 0-1 in Piräus, 1-2 in Bordeaux

Europapokal der Pokalsieger

1963/64 Achtelfinale
Olympique Lyon: 1-4 in Lyon, 2-1 in Piräus
1965/66 Achtelfinale
West Ham United: 0-4 in London, 2-2 in Piräus
1968/69 Achtelfinale
Dunfermline Athletic: 0-4 in Dunfermline, 3-0 in Piräus
1986/87 Achtelfinale
Ajax Amsterdam: 0-4 in Amsterdam, 1-1 in Piräus
1990/91 Achtelfinale
Sampdoria Genua: 0-1 in Piräus, 1-3 in Genua
1992/93 Viertelfinale
Atletico Madrid: 1-1 in Piräus, 1-3 in Madrid

UEFA-Pokal

1989/90 Achtelfinale
AJ Auxerre: 1-1 in Piräus, 0-0 in Auxerre
2004/05 Achtelfinale
Newcastle United: 1-3 in Piräus, 0-4 in Newcastle

Die höchsten Siege im Europapokal

Saison Wettbewerb Spiel Ergebnis
1993/94 UEFA-Pokal Olympiakos Piräus - Botew Plowdiw 5-1
1997/98 Champions League Olympiakos Piräus - FK Masyr 5-0
2002/03 Champions League Olympiakos Piräus - Bayer 04 Leverkusen 6-2
2008/09 UEFA-Pokal Olympiakos Piräus - FC Nordsjælland 5-0
2008/09 UEFA-Pokal Olympiakos Piräus - Benfica Lissabon 5-1
2008/09 UEFA-Pokal Olympiakos Piräus - Hertha BSC 4-0


Spieler mit den meisten Toren

Stand: 1. April 2009 (über 3.000 Tore seit 1959)

Platz Spieler Nationalität Tore
01 Georgios Sideris Grieche 224
02 Nikos Anastopoulos Grieche 145
03 Alexis Alexandris Grieche 127
04 Predrag Đorđević Serbe 108
05 Nikos Gioutsos Grieche 99
06 Michalis Kritikopoulos Grieche 84
07 Aristidis Papazoglou Grieche 71
08 Panagiotis Tsalouchidis Grieche 65
09 Mike Galakos Grieche 64
0 Stelios Giannakopoulos Grieche 64
0 Ilija Ivić Serbe 64
12 Vassilis Karapialis Grieche 61
13 Giovanni Brasilianer 59
14 Yves Triantafyllos Franzose 58
15 Tasos Mitropoulos Grieche 51
16 Petros Karavitis Grieche 50
17 Oleh Protassow Ukrainer 48
Pavlos Vassiliou Grieche 48
19 Vassilis Botinos Grieche 42
20 Lajos Detari Ungar 35

Sonstige Statistiken

  • Rekordtorschütze – Georgios Sideris (224)
  • Höchster Sieg in der griechischen Liga – Olympiakos - Fostiras 11:0 (1973/74)
  • Höchste Niederlage in der griechischen Liga – Panathinaikos Athen - Olympiakos 8:2 (1. Juni 1930)
  • Meisten Saisonsiege – 30 (1999/00)
  • Meisten Saisontore – 102 (1973/74)
  • Wenigsten Saisontore – 13 (1972/73)
  • Längste Siegesserie in einer Saison – 16 (8. bis 23. Spieltag in der Saison 2005/06)
  • Längste Serie ohne Niederlage in einer Saison – 58 (3. Spieltag in der Saison 1972/73 bis 27. Spieltag in der Saison 1973/74)
  • Höchster Sieg in der UEFA Champions League Olympiakos - Bayer 04 Leverkusen 6:2 (18. September 2002)
  • Höchste Niederlage in der UEFA Champions League – Juventus Turin - Olympiakos 7:0 (10. Dezember 2003)

Weblinks

 Commons: Olympiakos Piräus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Fifa-Artikel über Familiengeschichten im Weltfußball (abgerufen am 12. April 2009)
  2. e-soccer.gr zur Tragödie (griechisch) (abgerufen am 12. April 2009)
  3. Artikel der Uefa über den Wechsel von Nery Castillo (abgerufen am 12. April 2009)
  4. Artikel bei fussball24.de vom 21. April 2008 (abgerufen am 12. April 2009)
  5. kurzer Artikel zur vorzeitigen Meisterschaft vom 22. März 2009 (abgerufen am 12. April 2009)
  6. Artikel von Sky Sports (englisch) (abgerufen am 12. April 2009)
  7. Inter hegt laut Eurosport Italien Interesse an Diogo vom 11. September 2008 (italienisch) (abgerufen am 12. April 2009)
  8. Saisonrückblick auf uefa.com vom 5. Juni 2009 (englisch) (abgerufen am 10. Juni 2009)
  9. Artikel von goal.com über den Weggang von Ernesto Valverde vom 8. Mai 2009 (abgerufen am 10. Mai 2009)
  10. Kicker-Artikel über den neuen Trainer von Olympiakos Piräus (abgerufen am 28. Mai 2009)
  11. Artikel von Uefa.com über den Wechsel von Belluschi vom 7. Juli 2009 (abgerufen am 26. Juli 2009)
  12. Uefa berichtet über Karriereende von Đorđević vom 1. April 2009 (englisch) (abgerufen am 7. Mai 2009)
  13. Bericht auf goal.com vom 28. Oktober 2009, abgerufen am 2. Dezember 2009
  14. Olympiacos trennt sich von Ketsbaia vom 15. September 2009
  15. Zico trainiert Olympiacos vom 16. September 2009
  16. Pressemitteilung über das Ende der Zusammenarbeit mit Trainer Zico auf olympiacos.org vom 19. Januar 2010 (abgerufen am 20. Juni 2010, englisch, griechisch)
  17. focus.de berichtet vom Wechsel Denis Epsteins und über die Verpflichtung Lienens (vom 18. Juni 2010, abgerufen am 19. Juni)
  18. uefa.com berichtet: Piräus entlässt Ewald Lienen am 6. August 2010, abgerufen am 16. August 2010
  19. Valverde folgt auf Lienen, uefa.com vom 10. August 2010, abgerufen am 16. August 2010
  20. transfermarkt.co.uk (englisch) Spielerwechsel bei Olympiakos, abgerufen am 17. Juni 2011
  21. transfermarkt.de Meldung über den griechischen Meister vom 20. März 2011, abgerufen am 17. Juni 2011
  22. Liste griechischer Stadien Abgerufen am 19. März 2010.
  23. Auf der Website unter Museum zu finden. (griechisch, englisch) (abgerufen am 12. April 2009)
  24. Artikel bei in.gr über Giannakopoulos' Abschied (griechisch)
  25. UEFA Club Ranking 2011/2012 (englisch). www.uefa.com. Abgerufen am 26. August 2011.
  26. Offizielle Seite der Uefa (englisch). uefa.com. Abgerufen am 12. April 2009.

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