Republik Zypern
Republik Zypern

Κυπριακή Δημοκρατία
Kıbrıs Cumhuriyeti

Flagge der Republik Zypern
Wappen der Republik Zypern
Flagge Wappen
Amtssprache Griechisch, Türkisch
Hauptstadt Nikosia
Staatsform Präsidialrepublik
Staatsoberhaupt und Regierungschef Präsident Dimitris Christofias
Fläche de facto 5364 km²
de jure 9251 km²
Einwohnerzahl 778.700 (2006, Südzypern)[1]
1.043.800 (2006, Gesamtzypern)
Bevölkerungsdichte 145,17 (de facto Staatsgebiet)
112,83 (Gesamtzypern) Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 29.620 US-$ (2010)
Human Development Index 0,914 (32.) [2]
Währung Euro (€) 1 Euro = 100 Cent (seit dem 1. Januar 2008)
Nordzypern: Türkische Lira
Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich am 16. August 1960
Nationalhymne Ymnos is tin Eleftherian
Zeitzone UTC+2
Kfz-Kennzeichen CY
Internet-TLD .cy
Telefonvorwahl +357
Cyprus in European Union.svg
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Die Republik Zypern, griechisch Kypriakí Dimokratía (Κυπριακή Δημοκρατία), türkisch Kıbrıs Cumhuriyeti, englisch Republic of Cyprus, ist ein Inselstaat im östlichen Mittelmeer, der im Jahre 1960 vom Vereinigten Königreich in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Zypern ist die drittgrößte Insel des Mittelmeeres; sie gehört geographisch zu Asien, wird politisch und kulturell jedoch zu Europa gezählt.

Die ehemalige britische Kronkolonie wurde vom Vereinigten Königreich am 16. August 1960 in die Unabhängigkeit entlassen und trat am 20. September 1960 den Vereinten Nationen bei.

Nach einem Putschversuch von Offizieren der Militärjunta in Griechenland und der Zyprischen Nationalgarde, die die Angliederung der Insel an Griechenland anstrebten, besetzten die türkischen Streitkräfte ab dem 20. Juli 1974 – unter Berufung auf ihre Rolle als Garantiemacht für die türkischen Zyprer aus dem Londoner Garantievertrag von 1959 – den Norden der Insel. Am 15. November 1983 erfolgte die Proklamation der – von der internationalen Staatengemeinschaft bis heute nicht anerkannten – Türkischen Republik Nordzypern; am 18. November 1983 hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in seiner Resolution 541 die Unabhängigkeitserklärung für rechtlich ungültig erklärt und den Abzug der türkischen Streitkräfte gefordert. Dennoch beschränkt sich die Autorität der Republik Zypern seither auf den Südteil der Insel.

Seit dem 1. Mai 2004 ist die Republik Zypern Mitglied der Europäischen Union (EU), wobei faktisch nur der Südteil der Insel Bestandteil der EU ist.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Zypern ist eine gebirgige Insel, deren höchste Erhebung der Olympos (1951 m) im Troodos-Gebirge ist, welches mit Kiefern, Zwergeichen, Zypressen und Zedern bedeckt ist. Insgesamt sind 19 % der Inselfläche mit Wald bedeckt.

Größere Flüsse sind der Pedias (Pedheios) mit etwa 100 km Länge, der Serrakhis und der Dhiarizos, die jedoch nur im Winter Wasser führen.

→ Siehe hierzu im Hauptartikel: Zypern

Städte

Strände am Badeort Agia Napa

Wirtschaftliches Zentrum der Insel ist der südliche Teil Nikosias, die Hauptstadt der Republik. In etwa gleicher wirtschaftlichen Bedeutung zueinander stehen die drei Hafenstädte Larnaka, Limassol und Paphos, die durch die Südküstenautobahn miteinander verbunden sind. Von größerer touristischer Bedeutung ist ferner der Badeort Agia Napa.

Geologie

Zypern liegt im Süden der Anatolischen Platte. Der Zypernbogen südlich von Zypern und der Hellenische Bogen südlich von Kreta bilden die Konvergenzlinie zur Afrikanischen Platte.

Bevölkerung

Die Bevölkerungsanzahl im von der Republik Zypern kontrollierten Süden der Insel beträgt 778.700 Einwohner[1], der Norden der Insel zählt nach Regierungsangaben 88.900 „legitime“ Einwohner.[1] Diese Zahl beinhaltet jedoch nicht die seit 1974 angesiedelten türkischen Staatsbürger im Norden, die von der Republik Zypern nicht als legitime Einwohner angesehen werden. Die Volkszählungsergebnisse der türkischen Zyprioten beinhalten auch diese und sind somit wesentlich höher. Die dortigen Behörden sprechen in dem von ihnen kontrollierten Territorium von einer Einwohnerzahl von ungefähr 265.100.[3] Zwischen 2005 und 2006 wuchs die Bevölkerung im Süden der Insel um rund 1,6 %.[1] Im Süden sind rund 1500 Deutsche ansässig, im Norden etwa 180.

Die Republik Zypern betrachtet alle Personen, die seit dem Unabhängigkeitsjahr 1960 die zypriotische Staatsbürgerschaft besitzen oder besessen haben, als ihre Staatsbürger[4] und gewährt ihnen konsularischen Beistand, somit also allen griechischen und türkischen Zyprioten (nicht jedoch später niedergelassenen Personen). Von den 90.000 türkischen Zyprioten haben 63.592 (Stand 2003) einen Staatsbürgerschaftsnachweis erworben, davon besitzen 57.309 einen Personalausweis der Republik Zypern. 2659 haben sich als Pendler registrieren lassen, weitere etwa 5000 türkische Zyprioten arbeiten und wohnen wieder dauerhaft im Süden.[5]

Landessprachen und gleichberechtigte Amtssprachen der Republik Zypern sind Griechisch und Türkisch. Englisch ist weiterhin Verkehrssprache und hat eine Vorzugsrolle als Bildungssprache; so wird etwa bereits im Kindergarten Englisch gelehrt.

→ Siehe auch: Zyprer, Zypern-Griechen, Zypern-Türken

Religion

Laut CIA World Factbook bekennen sich insgesamt 78 % der Bevölkerung Zyperns zum Christentum (Orthodoxe, Maroniten und römisch-katholisch) und 18 % zum Islam (Sunniten).

Christentum

Die Christen machen etwa 78 % der Bevölkerung aus, und leben seit 1974 überwiegend im von der Republik Zypern kontrollierten Gebiet, weniger als 500 leben weiterhin im Norden. Die Christen gehören überwiegend der zyprisch-orthodoxen Kirche von Zypern an, sowie 10.000 Angehörige der Römisch-katholische Kirche auf Zypern, etwa 3600 Angehörige der Maronitischen Kirche aus dem Libanon und etwa 1300 Armenisch-Orthodoxe.

Islam

Die Muslime auf Zypern machen amtlich 11,7 % der Gesamtbevölkerung auf dem völkerrechtlich anerkannten Territorium der Republik Zypern aus und gehören der sunnitischen Richtung an. Eine separate Erfassung nach Wohnort im Süden oder Norden findet nicht statt. Allgemein wohnen die türkischsprachigen Muslime im Norden der Insel, doch sind in den letzten Jahre wieder viele Muslime in den Süden gezogen. Im Bezirk Larnaka befindet sich das wichtige Heiligtum Hala Sultan Tekke.

Judentum

Juden leben seit 1571 auf Zypern. Während des 2. Weltkrieges wies die britische Mandatsmacht diejenigen jüdischen Einwanderer in Internierungslager auf Zypern ein, die bei dem Versuch aufgegriffen worden waren, in der sogenannten Alija Bet außerhalb der britisch genehmigten Quoten das jüdische Siedlungsgebiet zu erreichen. Seit den 1990er Jahren hat sich eine nennenswerte Zahl von Juden permanent niedergelassen, ihre Zahl beträgt 1500. Diese sind zur Hälfte israelische Staatsbürger und zur anderen Hälfte Briten oder Russen. Weiterhin ist Zypern ein beliebtes Urlaubsland für Israelis. 2005 wurde in Larnaka die erste Synagoge eröffnet.[6]

Religiöse Kulturgüter

Der Umgang mit religiösen Kulturgütern ist nach wie vor sehr kritisch und ein häufiges Argument im Zypernkonflikt.

Aus einer Fotodokumentation, die der zypriotische Präsident Tassos Papadopoulos am 10. November 2006 Papst Benedikt XVI. in Rom vorlegte, geht hervor, dass in den letzten 30 Jahren türkischer Besatzung Nordzyperns 133 Kirchen und Klöster entweiht und zu Moscheen, Hotels oder Night Clubs umgewidmet wurden. 15.000 Ikonen wurden illegal aus christlichen Gotteshäusern entfernt und auf dem Schwarzmarkt verkauft.[7] Im Jahr 2000 wurden Ikonen im Wert von 100 Millionen Mark sichergestellt, die der Kunsthändler Michael van Rijn über Aydin Dikman aus München bezogen hatte. Anders als die Zollämter und die involvierten Gerichte sehen die türkischen Medien den Schmuggel als Inszenierung der zypriotischen Regierung.[8]

Auch umgekehrt kommt es laut türkischen Quellen zu Übergriffen auf Moscheen im Südteil der Insel. So sollen von 102 im Südteil der Insel untersuchten Moscheen nur noch 25 in guter Verfassung sein, 47 sollen in ungepflegten Zustand sein, 14 in schlechter Verfassung und 16 Moscheen sollen total zerstört sein. Die türkischen Friedhöfe im Südteil der Insel sind in noch schlimmerem Zustand. Von 148 untersuchten Friedhöfen waren nur drei in guter Verfassung, neun ungepflegt, 93 in schlechter Verfassung und 43 existieren nicht mehr.

Während in der Phase 1975–1999 die Republik Zypern insgesamt nur 294.620 € für die Restaurierung der 83 seit dem unter Denkmalschutz stehenden Moscheen aufwendete, verfügte das 1989 begonnene Restaurierungsprogramm 2007 über ein Jahresbudget von 347.680 € der insgesamt 737.837 € die in diesem Jahr für die Restaurierung osmanischer Kulturgüter aufgewendet wurden [9]. Die denkmalgerechte Restaurierung der wichtigen Umm Haram Moschee in Larnaca wurde darüber hinaus auch mit UN-Geldern unterstützt.

Bildung

Zypern hatte lange Zeit bis auf einige Hochschulen und Fachhochschulen keine Universität. Studenten gingen vor allem nach England. Seit den 1980er Jahren entstanden Universitäten, die die zweistufige Bachelor-/Masterstruktur einführten. Die wichtigste neue Institution ist die 1989 gegründete Universität Zypern. Ab 2003 waren türkische Zyprioten in der Republik Zypern von Studiengebühren befreit[5]. Mittlerweile wurden für alle EU-Bürger die Studiengebühren aufgehoben [10]. Die Studiengebühren betrugen zuvor 4.000 Zyprische Pfund (1 P. = ca. 1,75 €). 2006 öffnete die staatliche Open University of Cyprus als erste Fernuniversität.

Wirtschaft

Bürogebäude in der Innenstadt von Nikosia
Hauptartikel: Wirtschaft Zyperns

Die Angaben beziehen sich nur auf den von der international anerkannten Regierung kontrollierten Teil der Insel. Für den türkisch verwalteten Teil liegen keine genauen Zahlen vor, es wird jedoch allgemein von einer wesentlich schwächeren Wirtschaftslage in diesem Teil der Insel ausgegangen.

Allgemein

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) belief sich im Jahre 2004 auf 12,4 Milliarden Euro. Das BIP pro Kopf betrug damit etwa 17.400 Euro (in Deutschland lag dieser Wert bei rund 23.100 Euro). Im Vergleich mit dem BIP der EU (ausgedrückt in Kaufkraftstandards) erreichte die Republik Zypern im Jahre 2005 einen Index von 83,1 (EU-25: 100).[11] Damit erreichte Zypern den höchsten Wert von allen Beitrittsstaaten der EU-Erweiterung des Jahres 2004.

72 % der Zyprer arbeiten im tertiären Sektor, in der Landwirtschaft hingegen nur 5 % aller Beschäftigten. In den touristisch entwickelten Regionen sind viele Saisonkräfte, vor allem aus Polen, tätig.

Die Arbeitslosenquote belief sich auf 3,6 % vor dem EU-Beitritt. Dieser Wert liegt unter dem EU-Durchschnitt. Die Inflationsrate beträgt 2 %. Aufgrund der wirtschaftlichen Struktur gilt Zypern neben Malta als der am weitesten entwickelte Staat der zehn neuen Beitrittsländer.

Auf Zypern sind seit dem libanesischen Bürgerkrieg viele libanesische Banken und Unternehmen ansässig, was zu einem bedeutenden Zustrom von Geldern geführt hat. Zypern ist einer der größten Investoren und Exporteure in Russland. Viele Gelder werden über Zypern in Russland reinvestiert, was vor allem durch niedrige Steuern und die unkomplizierte Gründungsmöglichkeiten der Offshoreholdergesellschaften zu erklären ist. Zypern zählt nämlich steuerrechtlich gesehen zu den Steueroasen.

Bodenschätze

Bekannt wurde Zypern schon im Altertum durch seine reichhaltigen Vorkommen an Kupfer, das der Insel ihren lateinischen Namen „Cuprum“ gab; diese Vorkommen sind heute jedoch weitestgehend erschöpft. Von Bedeutung sind die Asbestvorkommen, in den Bergen befinden sich zudem große Marmorbrüche und Pyritminen. Dort gibt es auch Gipsgestein und Salzlagerstätten. An den Stränden wird Tonerde abgebaut.

In jüngerer Zeit wurden an der Südküste Erdölvorkommen entdeckt, die auf 8 bis 10 Milliarden Barrel geschätzt werden und gegenwärtig von einem ägyptisch-libanesischen Konsortium erkundet werden.[12]

Im September 2011 begann vor der Küste der Republik Zypern die US-Firma Nobel Energy nach Energievorkommen zu bohren.[13] [14] Die Türkei fordert, die potentiellen Einnahmen nicht nur der Republik Zypern und Israel zukommen zu lassen, sondern auch Nordzypern.

Landwirtschaft

Auf Zypern werden häufig Zitrusfrüchte angebaut. Hinzu kommt die Erzeugung von Gemüse. Außerdem gehören zyprische Kartoffeln zu den Export-Schlagern (meist nach Großbritannien). Im griechischen Teil wird des Weiteren Gerste angebaut. Bei vielen Anbausorten (Obst, Gemüse und Getreide) sind zwei Ernten im Jahr durch das ausgesprochen freundliche Klima Standard. Fast jede Familie griechischer Zyprer hat irgendwo auf der Insel noch ein kleines Stück Land, auf dem für den Eigenverbrauch angebaut wird. Jedoch werden die landwirtschaftlich genutzten Flächen seit dem EU-Beitritt immer kleiner (besonders in den Touristenregionen), da Briten verstärkt Land und Häuser für den Altersruhesitz kaufen, zudem in der EU teilweise Brachflächen gefördert werden. Im nördlichen Teil werden bevorzugt Geflügel und Lämmer aufgezogen. Auf der gesamten Insel gibt es außerdem noch einige größere Olivenbaumhaine. Fremde Hilfsarbeiter in der Landwirtschaft kommen immer häufiger − völlig legal − aus dem Norden, wo hingegen in der Tourismusbranche in erster Linie polnische Saisonkräfte arbeiten.

Währung

Seit dem 1. Januar 2008 ist der Euro nationale Währung, der damit das Zypern-Pfund ablöste. Im türkisch besetzten Nordteil der Insel gilt de facto weiterhin die Türkische Lira als gesetzliches Zahlungsmittel; der Euro wird jedoch vielfach trotzdem angenommen.

Staatshaushalt

Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 10,9 Mrd. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 9,4 Mrd. US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 6,4 % des BIP.[15] Die Staatsverschuldung betrug 2009 13,2 Mrd. US-Dollar oder 56,2 % des BIP.[15]

2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:

Paphos

Politik

Der Amtssitz des Präsidenten in Nikosia

Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident, der ein griechischer Zyprer ist, direkt gewählt wird und über weitreichende Exekutivkompetenzen verfügt. Er ernennt die Minister, die nicht dem Parlament angehören dürfen. Sein Stellvertreter muss gemäß der Verfassung ein türkischer Zypriote sein; diese Position bleibt seit 1974 vakant.[17]

Das Parlament der Republik Zypern ist das Repräsentantenhaus (Einkammersystem), von denen 56 Mandate auf griechische und 24 auf türkische Zyprer entfallen (diese Mandate bleiben seit 1974 vakant).

Es gibt kein Misstrauensvotum. Die zyprischen Abgeordneten kontrollieren die Regierung deshalb auf dem Weg der Haushaltsgesetzgebung sowie durch Anfragen, mit denen eine öffentliche Stellungnahme erzwungen werden kann.

Das Parteiensystem der Republik Zypern wird von vier großen Parteien geprägt:

Daneben sind noch drei kleinere Parteien im Parlament vertreten.

  • Europäische Partei – Evroko
  • Ökologie- und Umwelt-Bewegung (Grüne)
  • Vereinigte Demokraten – ED (liberal) (2006 ausgeschieden)

→ Siehe auch: Liste der Finanzminister der Republik Zypern

Verwaltungsgliederung

Die Republik Zypern ist in 6 bzw. 5 Bezirke eingeteilt:

Der Bezirk Kyrenia stellt einen Sonderfall dar, da er in der umstrittenen Türkischen Republik Nordzypern liegt und deckungsgleich mit dem Distrikt Girne ist.

Militär

Die Streitkräfte der Republik Zypern werden als Zyprische Nationalgarde (Cypriot National Guard) bezeichnet: Sie umfasst Land-, See- und Luftstreitkräfte und wurde noch im Jahr der Unabhängigkeit 1960 in Umsetzung der Paragraphen 129–132 der Verfassung gegründet. Seit 1964 verwendet die Nationalgarde als Logo eine Abwandlung des byzantinischen Wappens mit dem doppelköpfigen Adler.

Die Landstreitkräfte bestehen aus folgenden Einheiten:

  • I. Infanterie-Division (Ιη Μεραρχία ΠΖ)
  • II. Infanterie-Division (ΙΙα Μεραρχία ΠΖ)
  • IV. Infanterie-Division (ΙVη Ταξιαρχία ΠΖ)
  • XX. Panzer-Brigade (ΧΧη ΤΘ Ταξιαρχία)
  • III. Unterstützungs-Brigade (ΙΙΙη Ταξιαρχία ΥΠ)
  • VIII. Unterstützungs-Brigade (VIIIη Ταξιαρχία ΥΠ)

Verkehr

Auf Zyperns Straßen herrscht Linksverkehr

Straße

Wichtigster Verkehrsträger ist der Individualverkehr auf der Straße, gefolgt vom Busverkehr; auf Zyperns Straßen herrscht Linksverkehr. Mit 38,6 km Autobahnen auf 100.000 Einwohner hat Zypern die höchste Autobahndichte der EU.[18]

Häfen

Bei Larnaka und Limassol befinden sich Seehäfen, es bestehen Fährverbindungen unter anderem nach Haifa in Israel, nach Libanon, eine Fährverbindung nach Griechenland wurde mangels Rentabilität eingestellt. Im Tourismus ist ferner die Kreuzschifffahrt von Bedeutung.

Vor kurzem wurde der Schiffsverkehr zwischen Famagusta im türkischen Teil und der syrischen Stadt Laskia gestartet. Täglich gibt es zahlreichen Schiffsverkehr zwischen den türkischen Städten Mersin, Tasucu, Alanya und Antalya an der Mittelmeerküste und den Häfen Kyrenia und Famagusta.

Flugverkehr

Der Flughafen Larnaka und der Flughafen Paphos sind die beiden Flughäfen auf dem De-facto-Staatsgebiet der Republik Zypern. Ersterer bedient auch die Hauptstadt Nikosia. Inlandsflüge finden nicht statt. Der Nordteil der Insel wird vom Flughafen Ercan bedient.

Schienenverkehr

Die früher von Osten nach Westen das Land durchquerende Cyprus Government Railway wurde in den 1950er Jahren stillgelegt. Die Wiedereinführung einer Eisenbahnverbindung wird gegenwärtig diskutiert.

Geschichte

Britische Briefkästen erinnern an die Kolonialzeit

→ Hauptartikel: Geschichte Zyperns

Die ehemalige britische Kronkolonie wurde vom Vereinigten Königreich am 16. August 1960 aufgrund des Abkommens von Zürich zwischen Großbritannien, Griechenland und der Türkei vom 19. Februar 1959 in die Unabhängigkeit entlassen und trat am 20. September 1960 den Vereinten Nationen bei.

Nach einem Putschversuch von Offizieren der Militärjunta in Griechenland und der Zyprischen Nationalgarde, die die Angliederung der Insel an Griechenland anstrebten, besetzten die türkischen Streitkräfte ab dem 20. Juli 1974 – unter Berufung auf ihre Rolle als Garantiemacht für die türkischen Zyprer aus dem Londoner Garantievertrag von 1959 einen nördlichen Teil der Insel, der zwar nur 37% des Staatsgebiets ausmachte, auf dem jedoch bis dahin 70% aller Wirtschaftsleistungen erbracht wurden. Darunter befanden sich 66% aller touristischen Anlagen, 80% aller Zitrusbäume und der Handelshafen in Famagusta. Der Verlust der wichtigsten landwirtschaftlichen Flächen und der Produktionsmittel zwang zu einer Neuausrichtung der Wirtschaft. Schifffahrt und Finanzdienstleistungen wurden neue Standbeine, ebenso konnte der Tourismus langsam wieder ausgebaut werden[19].

Am 15. November 1983 erfolgte die Proklamation der – von der internationalen Staatengemeinschaft nicht anerkannten – Türkischen Republik Nordzypern; am 18. November 1983 hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in seiner Resolution 541 die Unabhängigkeitserklärung für rechtlich ungültig erklärt und den Abzug der türkischen Streitkräfte gefordert. Dennoch beschränkt sich die Autorität der Republik Zypern seither auf den Südteil der Insel.

1990 stellte die Republik Zypern einen Antrag auf die Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU). Nach Erreichen der Kriterien und einer weitreichenden Reform, die seine Bedeutung als Steueroase minderte, wurde Zypern zusammen mit neun weiteren Ländern am 1. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union, wobei faktisch nur der Südteil der Insel Bestandteil der EU ist.

Im Jahre 2003 wurde die Grenze zwischen den beiden Landesteilen erstmals wieder durchlässig, es erfolgte die Öffnung der Grenzübergänge für Besuche im jeweils anderen Teil der Insel zum 23. April 2003. Viele Bürger nutzen die Chance, ihre alte Heimat zu besuchen, es kam zu vielen Verbrüderungsszenen. Die Befürchtung, die Grenze werde sich wieder schließen, bewahrheitete sich nicht: gegenwärtig (2007) wird die Grenze immer durchlässiger, Kontrollen werden vereinfacht oder entfallen ganz.

Am 24. April 2004 wurde der „Annan-Plan“ beiden Volksgruppen separat zur Abstimmung vorgelegt. Dieser hätte einen neuen Staat mit zwei getrennten Bundesstaaten vorgesehen. Während die Mehrheit der Zypern-Türken für den Plan stimmen, votierte die Mehrheit der Zypern-Griechen dagegen.

Am 1. Januar 2008 wurde auf Zypern der Euro eingeführt. Ein Beitritt zum Schengen-Abkommen wurde abgelehnt, da die Republik Zypern derzeit nicht über die volle Souveränität über ihre völkerrechtlich anerkannten Außengrenzen verfügt.

Zypernkonflikt

Kontrollpunkt an der Ledrastraße

→ Hauptartikel Zypernkonflikt

1963 gab es Unstimmigkeiten zwischen dem „türkischen“ und „griechischen“ Teil der ethnisch vermischten Bevölkerung über Verfassung und Gesetze, Ausübung der Staatsgewalt, etc. Dieser Streit, von Extremisten auf beiden Seiten systematisch eskaliert, machte ein weiteres gemeinsames Regieren unmöglich. Die türkisch-zyprischen Regierungsmitglieder zogen sich aus der Regierung zurück und strebten seitdem ein selbstverwaltetes Gebiet an, während viele griechischsprachige Zyprer den Anschluss an Griechenland (Enosis) anstrebten.

1974 kam es zu einem Putsch von Offizieren der Militärjunta in Griechenland und der Zyprischen Nationalgarde gegen Präsident Makarios. Daraufhin intervenierte die Türkei als Garantiemacht des Londoner Garantievertrages unter Berufung auf einen mutmaßlichen Anschluss Zyperns an Griechenland und besetzte den Norden der Insel. Seitdem hat die Türkei in einem Gebiet, das etwa 37 % der Insel entspricht, Truppen stationiert. Die verfassungsmäßig vorgesehene Mitwirkung der türkischen Zyprer in den staatlichen Institutionen der Republik Zypern findet seither ebenfalls nicht mehr statt.

1977 starb Makarios, und Spyros Kyprianou folgte als Präsident. Dieser wurde von der Türkei und den türkischen Zyprern allerdings nicht anerkannt. Darauf veranlasste der griechische Süden Wirtschaftssanktionen gegen den Norden. Der Norden seinerseits antwortete nach Verfolgungen und Tötungen türkischer Zyprer mit der Vertreibung von mehreren Zehntausend griechischen Zyprern und der Ansiedlung von mehreren Zehntausend Türken aus der Türkei, wodurch das zahlenmäßige Gewicht des türkischen Bevölkerungsanteils gegenüber den griechischen Zyprern erhöht wurde.

Unter Verletzung des Londoner Garantievertrages wurde am 15. November 1983 auf dem von türkischen Truppen besetzten Nordteil der Insel die Türkische Republik Nordzypern ausgerufen, die völkerrechtlich allerdings nur von der Türkei anerkannt wird; zudem hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in seiner Resolution 541 vom 18. November 1983 die Unabhängigkeitserklärung für rechtlich ungültig erklärt und den Abzug der türkischen Streitkräfte gefordert.

Am 4. Juni 1990 wurde der Beitrittsantrag Zyperns zur Europäischen Union (EU) gestellt, der de jure für die gesamte Insel gilt, da auch die EU die Türkische Republik Nordzypern nicht anerkennt. Seit dem 1. Mai 2004 ist die Republik Zypern Mitglied der Europäischen Union (EU), wobei faktisch jedoch nur der Südteil der Insel Bestandteil der EU ist.

Verhandlungen unter Führung der Vereinten Nationen sollten eine Annäherung beider Seiten bringen; der im Jahre 2004 vom damaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan vorgelegte „Annan-Plan“ sah vor, dass Zypern nach dem Vorbild der Schweiz als Staatenbund aus zwei Teilstaaten vereinigt werden sollte, deren Einwohner sowohl die zyprische als auch die Staatsangehörigkeit des Landes, aus dem sie stammen, erhalten. In zeitgleichen Volksabstimmungen mit 87 bzw. 88 % Wahlbeteiligung wurde der „Annan-Plan“ von den türkischen Zyprern mit Zweidrittelmehrheit gebilligt, von den griechischen Zyprern jedoch mit Dreiviertelmehrheit abgelehnt, weil diese die auch faktische rechtliche und territioriale Wiederherstellung der Republik Zypern in einem Staate fordern.

Derzeit gibt es fünf Kontrollstellen, von denen vier mit dem Auto überquert werden können; lediglich der Übergang am Ledra Palace kann nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad passiert werden. Die Einreisebestimmungen für den Nordteil wurden gelockert. Man muss nur noch ein Visum in Form eines Zettels bei den türkisch-zyprischen Behörden an der Grenze beantragen. Dieses wird dann bei Ein- und Ausreise abgestempelt. Direkte Eintragungen im Pass werden nicht vorgenommen. Zollkontrollen finden nur sporadisch statt. Alles in allem hat sich die Lage etwas entspannt. Seit dem EU-Beitritt gibt es für EU-Bürger grundsätzlich keine Beschränkung der Aufenthaltsdauer im Nordteil, allerdings beträgt die Gültigkeit des Nordzypern-Visums bei Einreise über die „Green Line“ nur 3 Tage. Ein längerer Aufenthalt im türkisch verwalteten Teil ist nur bei einer Einreise über die Türkei problemlos möglich. Aufgrund einer EU-Direktive ist EU-Bürgern die Einreise über alle Häfen und Flughäfen (also auch jene im Norden) gestattet.

Seit 2008 läuft ein neuer Wiedervereinigungsversuch. Größter Streitpunkt ist die Staatsordnung. Die Republik Zypern wünscht sich einen stärkeren Bundesstaat, während sich die türkischen Zyperer einen Bund von zwei fast unabhängigen Staaten wünschen[20] Bereits nach 1960 litt die Republik Zypern unter dem Vetorecht der beiden Volksgemeinschaften.

Zypern in der EU

Die Republik Zypern in der EU-Erweiterung 2004

Im Rahmen der EU-Erweiterung 2004 trat Zypern am 1. Mai 2004 der EU bei. Zuvor war ein Versuch der Vereinigung Zyperns bei einer Volksabstimmung am 24. April 2004 an der Ablehnung im griechischen Teil gescheitert. Aufgrund des positiven Abstimmungsergebnisses im türkisch verwalteten Teil entschied sich die EU, den Norden wirtschaftlich mit weit über 200 Millionen Euro jährlich zu unterstützen. Die „Green Line“ ist zurzeit de facto Außengrenze der EU, die Zollbehörden der Republik Zypern beziehungsweise die der Souveränen Britischen Basen führen an den Kontrollstellen Zollkontrollen durch.

Die Besetzung des Nordteils Zyperns durch die Türkei stellt eine Grenzverletzung gemeinschaftlichen Territoriums dar. Aufgrund des bestehenden status quo und der sich durch die Grenzverletzung eigentlich ergebenden Konsequenzen bezeichnet die EU den Nordteil der Inselrepublik als besonderes EU-Gebiet, auf welchem EU-Recht durch (vorläufige) Aussetzung des (gemeinschaftlichen) Besitzstandes seit dem 1. Mai 2004 keine Anwendung findet. Da die Türkei als Folge des Zypernkonflikts, in dem die Regierung in Ankara als Schutzmacht der Zypern-Türken auftrat, die Republik Zypern nicht offiziell anerkennt, wurde das Land zu einem entscheidenden Stolperstein bei den Verhandlungen über den EU-Beitritt der Türkei: Die Türkei lehnt eine Ausweitung der mit der EU geschlossenen Zollunion auf das EU-Mitglied Zypern ab und öffnet ihre Häfen und Flughäfen nicht für das Anlaufen von zyprischen Schiffen und Flugzeugen. Die Türkei sieht in der EU-Mitgliedschaft Zyperns einen Bruch der Zürcher und Londoner Abkommen.[21]

Kultur

Das Meeresmuseum in Agia Napa

Musik

→ Hauptartikel: Zyprische Musik

Küche

→ Hauptartikel: Zyprische Küche

Feiertage

  • 1. April Revolution der Zyprer gegen die englische Besatzung.
  • 1. Oktober Unabhängigkeitstag

Siehe auch

Literatur

  • Cony Ziegler: Zypern Reisehandbuch − Tipps für Individuelle Entdecker. 6. Auflage. Iwanowski, Dormagen 2004, ISBN 3-923975-14-7.

Weblinks

 Commons: Zypern – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

 Portal:Zypern – Überblick über vorhandene Artikel, Möglichkeiten zur Mitarbeit

Wiktionary Wiktionary: Zypern – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikiatlas Wikimedia-Atlas: Republik Zypern – geographische und historische Karten

Einzelnachweise

  1. a b c d Die Bevölkerungszahl bezieht sich auf den griechischen Südteil der Insel (siehe Demographic Report 2006, PDF, 4,15 MB, in griechisch und englisch)
  2. Human Development Index
  3. Zensus 2006, PDF, 167 KB, adaptiert im September 2007
  4. http://www.legislationline.org/?tid=11&jid=13&less=false
  5. a b http://www.cyprusemb.se/dbase/cypemb/measures.asp
  6. First synagogue opens in Cyprus (Engl.)
  7. Angaben kath.net
  8. http://www.museum-security.org/cyprus-and-michel-van-rijn.htm Bibliografie zum Schmuggel mit Ikonen und Kunstschätzen aus Nordzypern
  9. http://www.mfa.gov.cy/mfa/embassies/embassy_doha.nsf/misc_en/8367AC21D2B39069432572E400246FC3?OpenDocument
  10. http://www.ba-auslandsvermittlung.de/lang_de/nn_2852/DE/LaenderEU/Zypern/Studium/studium-knoten.html__nnn=true
  11. http://www.eds-destatis.de/en/database/nms_cyeu05.php?th=3 FSO Germany/EDS/Database
  12. Bericht bei RIA Novosti
  13. Türkei droht mit Kampf ums Gas
  14. Boris Kalnoky: Die türkische Kanonenboot-Politik im Mittelmeer., DIE WELT vom 22. September 2011, abgerufen am 2. Oktober 2011
  15. a b c d The World Factbook
  16. Der Fischer Weltalmanach 2010: Zahlen Daten Fakten, Fischer, Frankfurt, 8. September 2009, ISBN 978-3-596-72910-4
  17. „Absage an den Hardliner“ in Die Zeit vom 18. Februar 2008.
  18. Panorama of transport 2009 (PDF). Eurostat (May 2009). Abgerufen am 18. Juni 2009.
  19. Alan J. Day in: The Middle East and North Africa 2003. S. 255
  20. Neue Gespräche auf Zypern
  21. Parlamentarische EU-Kommission der Türkei: Report der Kommission zur Mitgliedschaft Zyperns in der EU. 10. März 2004

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  • Nationalhymne der Republik Zypern — Das Lied Ymnos is tin Eleftherian (griechisch Ύμνος είς την Ελευθερίαν ‚Ode an die Freiheit‘) ist die Nationalhymne Griechenlands. Der Text entstammt dem gleichnamigen, 1823 von Dionysios Solomos geschriebenen Gedicht aus 158 Vierzeilern. Auf die …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Außenminister der Republik Zypern — seit der Unabhängigkeit im Jahre 1960: Minister Anfang Ende Spyros Kyprianou 16. August 1960 15. Juni 1972 Ioannis Kl. Christophides 16. Juni 1972 8. März 1978 Nicos A. Rolandis 3. März 1978 21. September 1983 George Iacovou …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Finanzminister der Republik Zypern — seit der Unabhängigkeit im Jahre 1960: Minister Anfang Ende Reginos Theoxaris 16. August 1960 1. Juli 1962 Renos Solomides 2. Juli 1962 23. Juni 1968 Andreas Chr. Patsalides 24. Juni 1968 31. Oktober 1979 Afxentios Afxentiou 1. Novem …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Verteidigungsminister der Republik Zypern — seit der Unabhängigkeit im Jahre 1960: Minister Anfang Ende Osman Orek 1960 1964 Polycarpos Yiorkadjis 4. April 1964 1. November 1968 Epaminondas Komodromos 10. Dezember 1968 15. Juni 1972 Yorgos Ioannidis 16. Juni 1972 …   Deutsch Wikipedia

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