Bayer 04 Leverkusen
Bayer 04 Leverkusen
Vereinswappen der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH
Voller Name Bayer 04 Leverkusen
Fußball GmbH[1]
Ort Leverkusen
Gegründet 1. Juli 1904
Vereinsfarben Rot-Schwarz
Stadion BayArena
Plätze 30.210
Präsident Geschäftsführer
Wolfgang Holzhäuser
Trainer Robin Dutt
Homepage www.bayer04.de
Liga Fußball-Bundesliga
2010/11 2. Platz
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Auswärts

Bayer 04 Leverkusen (offiziell: Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH) ist ein Fußballverein aus Leverkusen. Die ehemalige Lizenz-Fußballabteilung des Sportvereins TSV Bayer 04 Leverkusen wurde 1999 in eine eigenständige Gesellschaft überführt und ist seitdem 100 prozentige Tochter der Bayer AG.[2] Die Mannschaft von Bayer 04 stieg 1979 in die Fußball-Bundesliga auf und ist seitdem ohne Unterbrechung in der höchsten deutschen Spielklasse vertreten. Sie ist seit dem Sieg im UEFA-Pokal 1988 eine von lediglich acht deutschen Profi-Fußballmannschaften, die einen internationalen Titel gewannen. Zu den größten Erfolgen des Vereins zählen zudem der Gewinn des DFB-Pokals 1993 sowie das Erreichen des UEFA Champions-League-Finales 2002. Durch zahlreiche zweite Plätze in verschiedenen Wettbewerben innerhalb der letzten 15 Jahre, darunter fünf Deutsche Vizemeisterschaften, haftet ihr jedoch das Image des „Ewigen Zweiten“ an.

Der heutige Fußballverein geht auf den am 1. Juli 1904 unter dem Namen Turn- und Spielverein 1904 der Farbenfabrik vormals Friedrich Bayer & Co. Leverkusen gegründeten Betriebssportverein zurück.[3] Die Vereinsfarben Rot-Schwarz stehen in der Tradition der ehemaligen Sportvereinigung Bayer 04 Leverkusen (SVB), einem in den 1920er Jahren vom restlichen Verein getrennten Vereinsteil, der 1984 mit dem heutigen TSV Bayer 04 wiedervereinigt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gründung

Im Februar 1903 schrieb Wilhelm Hauschild einen von 170 Arbeitern des Bayer-Konzerns unterzeichneten Brief an die Firmenleitung, mit der Bitte einen konzerneigenen Sportverein zu gründen. Das Unternehmen willigte ein und so kam es am 1. Juli 1904 zur Gründung des Turn- und Spielverein 1904 der Farbenfabrik vormals Friedrich Bayer Co. Leverkusen. Erster Vorsitzender des Vereins wurde Major a.D. Albert Mandel, der seit 1903 Wohlfahrtsdirektor im Bayerwerk war.

Am 31. Mai 1907 wurde eine separate Fußballabteilung gegründet. In der damaligen deutschen Sportgesellschaft herrschte eine Feindseligkeit zwischen Turnern und Vertretern anderer Sportarten, was eventuell mit dazu beitrug, dass die Fußballer sich zusammen mit den Handballern, Leichtathleten, Boxern und Faustballspieler ab dem 8. Juni 1928 vom Rest des Vereins abspalteten. Von da an gab es den TuS 04, in welchem sich die Turner organisierten und die Sportvereinigung Bayer 04 Leverkusen, welcher die anderen Sportarten angehörten. Da die Sportvereinigung die traditionellen Klubfarben Rot und Schwarz übernahm, änderten die Turner ihre Farben in Blau und Gelb.

Ende der Zwanziger und Anfang der Dreißiger Jahre spielten Leverkusens Fußballer ausschließlich in der dritten und vierten Liga, bis es ihnen 1936 gelang, die 2. Liga West zu erreichen. In diesem Jahr trugen die Spieler anlässlich eines Aufstiegsspiels gegen Solingen 95 erstmals das Bayer-Kreuz auf ihren Trikots. 1951 erreichte der Verein seine erste Teilnahme in der damals höchsten deutschen Spielklasse, der Oberliga West, in der sie bis zu ihrem Abstieg 1956 unter Trainer Sepp Kretschmann, der Bayer in den Vorsaisons noch zu einem 7. und einem 3. Platz hatte führen können, verblieben. Im Jahr 1962, dem Vorjahr der Gründung der professionell betriebenen Fußball-Bundesliga, stieg Leverkusen wieder in die höchste Spielklasse auf. Aus der Oberliga West wurden der 1. FC Köln, Borussia Dortmund, Preußen Münster, der FC Schalke 04 und der Meidericher SV (heute MSV Duisburg) für die 1. Bundesliga ausgewählt. Die restlichen Teams, zu denen auch Leverkusen zählte, bildeten mit den besten Vereinen der 2. Oberliga West die Regionalliga West, die zu dem Zeitpunkt zweithöchste deutsche Spielklasse.

Regionalliga

Der Leverkusener Mannschaft bereitete es zunächst Mühe, in der neuen Liga Fuß zu fassen, so dass sie in den Anfangsjahren stets im Tabellenkeller anzutreffen war. In der Saison 1967/68 wurden sie erstmals Meister der Regionalliga West, belegten aber in der Aufstiegsrunde nur den 2. Platz, und mussten infolgedessen dem Erstplatzierten, Kickers Offenbach, den Vortritt lassen, in die 1. Bundesliga aufzusteigen. Allerdings konnte die Mannschaft an diesem Aufwärtstrend nicht festhalten und stieg in der Saison 1972/73 aus der Regionalliga West ab.

Zweite Bundesliga

Logo SV Bayer 04 Leverkusen bis 1984

In der Saison 1975/76 stieg Leverkusen wieder in die zweithöchste deutsche Spielklasse auf. Dies war mittlerweile die 1974 ins Leben gerufene ebenfalls professionelle 2. Fußball-Bundesliga, die zu jenem Zeitpunkt noch zweigleisig war und in eine Süd- und eine Nordstaffel aufgeteilt war. Erwartungsgemäß kämpfte man in der ersten Saison gegen den Abstieg und beendete das Jahr auf dem 15. Tabellenplatz, der in der damals noch 20 Mannschaften zählenden Liga den Klassenerhalt bedeutete. In den folgenden Jahren konnte sich Bayer 04 Leverkusen kontinuierlich steigern und wurde 1979 Meister der 2. Bundesliga Nord, nachdem sie am dritten Spieltag die Tabellenführung übernommen hatten und nicht mehr abgaben. Dieser Triumph brachte den lang ersehnten Aufstieg in die 1. Bundesliga mit sich. Meistertrainer war Willibert Kremer, der Leverkusen 1976 übernommen hatte und am 22. November 1981 entlassen wurde. Zum Aufstiegskader gehörten auch bekannte Spieler wie Jürgen Gelsdorf oder Thomas Hörster, die nach ihrer aktiven Karriere bei Leverkusen auch als Trainer in Erscheinung treten sollten.

Bundesligaaufstieg und Erfolge

Logo des TSV Bayer 04 Leverkusen, ab 1996 nicht mehr für den Fußballbereich gültig

In den ersten Jahren Erstligazugehörigkeit konnte Leverkusen nicht viel erreichen und kämpfte Jahr für Jahr gegen den Abstieg, der besonders in der Spielzeit 1981/82 bedrohlich nahe kam und nur durch zwei Relegationsspiele gegen den Aufstiegsaspiranten aus der 2. Bundesliga, Kickers Offenbach, abgewendet werden konnte. 1984 wurden die beiden geteilten Bayer-Sportvereine nach über einem halben Jahrhundert wieder zu einem Verein zusammengefügt. Fortan nannte sich der Club TSV Bayer 04 Leverkusen e.V.. Während die offiziellen Klubfarben in Rot-Weiß geändert wurden, blieb die Fußballabteilung bei Rot-Schwarz.

Mit der Besetzung des Traineramts durch Erich Ribbeck ab 1985 gelang es der Mannschaft sich in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren. Die Spielzeit 1985/86 schloss die Werkself mit dem 6. Tabellenplatz ab, der ihnen erstmals die Teilnahme am UEFA-Cup sicherte, was vor allem herausragenden Spielern wie dem populären Südkoreaner Cha Bum-kun zu verdanken war, dem in dieser Saison 17 Tore gelangen. In die Ära Ribbeck fällt mit dem UEFA-Pokalsieg 1988 auch der größte Vereinserfolg Bayer Leverkusens. Nachdem man im Halbfinale Werder Bremen mit 1:0 und 0:0 aus dem Wettbewerb geworfen hatte, traf man im Finale auf den spanischen Vertreter Espanyol Barcelona. Das Hinspiel ging am 4. Mai im Estadi Sarrià zu Barcelona mit 0:3 verloren, woraufhin schon viele ihre Hoffnungen auf den ersten internationalen Titelgewinn begruben. Im Rückspiel am 18. Mai gewann Leverkusen aber ebenfalls mit 3:0; das Spiel ging ins Elfmeterschießen, Leverkusen siegte insgesamt mit 6:5 Toren. Mit dem brasilianischen Nationalspieler Tita verließ ein wertvoller Spieler den Verein, als er nach dem Titelgewinn einen besseren Vertrag forderte, welcher ihm aber verwehrt blieb. Auch Erich Ribbeck, dessen Vertrag auslief, verließ den Verein. Im gleichen Jahr wurde Reiner Calmund Manager des Vereins, was als wichtige Entwicklung des Vereins angesehen wird, da Calmund in den folgenden Jahren am weiteren Erfolg Leverkusens entscheidenden Anteil haben sollte.

Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 gelang es Reiner Calmund die ostdeutschen Nationalspieler Ulf Kirsten, Andreas Thom und Jens Melzig unter Vertrag zu nehmen. Darüber hinaus intensivierte Calmund Leverkusens Kontakt zu Juan Figer, einem einflussreichen brasilianischen Spieleragenten. Dadurch war es in den folgenden Jahren möglich, zahlreiche brasilianische Stars wie Jorginho oder Paulo Sérgio zu verpflichten. Zudem schlossen sich charismatische Spieler wie Bernd Schuster und Rudi Völler dem Verein an, was dessen Popularität steigerte.

Mit Christian Wörns und Andreas Thom befanden sich zwei Leverkusener im Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Fußball-Europameisterschaft 1992 in Schweden.

1993 gewann Leverkusen das DFB-Pokalfinale gegen die Amateure von Hertha BSC mit einem 1:0 durch einen Treffer des Torschützenkönigs der gleichen Saison, Ulf Kirsten. Durch den Sieg des Hallen Masters 1994 in Dortmund wurde Bayer Leverkusen in diesem Jahr Deutscher Hallenmeister.

In eben dieser Saison verpflichtete Leverkusen erneut Erich Ribbeck als Trainer, um an die erfolgreiche Zeit Ende der 1980er Jahre anzuknüpfen. Trotz großer Namen wie Rudi Völler, Ulf Kirsten und Bernd Schuster kämpfte das Team den gesamten Saisonverlauf über gegen den Abstieg. Noch während der Saison wurde Erich Ribbeck entlassen und durch Interimscoach Peter Hermann ersetzt, der das Team bis zum Saisonende betreute. Am letzten Spieltag kam es im Ulrich-Haberland-Stadion zu einem wahren Endspiel zwischen Bayer Leverkusen und den Gästen des 1. FC Kaiserslautern. Pavel Kukas Führungstreffer in der 58. Minute konnte Markus Münch in der 82. Minute zum 1:1-Endstand ausgleichen, was zur Folge hatte, dass Kaiserslautern erstmals in seiner Geschichte den Gang in die zweite Liga antreten musste und Leverkusen die Saison auf dem 14. Platz beendete.

Etablierung an der Spitze

Bayer Leverkusen-Logojet von LTU

Nach der verkorksten Saison 1995/96 wurde Christoph Daum, der bereits Erfolge mit dem 1. FC Köln, dem VfB Stuttgart und dem türkischen Verein Beşiktaş Istanbul vorzuweisen hatte, als Cheftrainer verpflichtet. Er änderte das Spielsystem und ließ fortan technisch hochwertigen Offensivfußball praktizieren, was zum Erfolg führte. Leverkusen wurde mit zwei Punkten Rückstand auf den FC Bayern München Vizemeister. Dies sollte in der Ära Daum noch zwei weitere Male gelingen, nämlich 1999 und 2000. Unter Daum stießen bekannte Spieler wie Emerson, Zé Roberto und Michael Ballack zum Verein.

Seit 1. April 1999 ist die Fußballabteilung in die Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH ausgegliedert, dabei wurden alle Anteile der GmbH an die Bayer AG übertragen.

Am 21. Oktober 2000 kam es zur Entlassung Christoph Daums, nachdem diesem aufgrund einer freiwillig abgegebenen Haarprobe der Konsum von Kokain nachgewiesen wurde. Daum galt zum damaligen Zeitpunkt als heißer Kandidat auf den Posten des Bundestrainers und sollte den vorerst nur vorübergehend als Teamchef fungierenden Rudi Völler nach Beendigung des Vertrages bei Leverkusen als Nationaltrainer beerben. Durch diese Kokain-Affäre war diese Planung allerdings hinfällig, da er trotz eines Freispruchs als nicht mehr tragbar galt. Der ehemalige Bundestrainer Berti Vogts übernahm die sportliche Leitung in Leverkusen, wurde allerdings am Ende der Saison entlassen. Leverkusen belegte einen enttäuschenden 4. Platz.

Am 1. Juli 2001 übernahm Klaus Toppmöller den Trainerposten in Leverkusen. Es sollte eine der erfolgreichsten Spielzeiten der Vereinsgeschichte werden. Leverkusen spielte bis zum Ende der Saison um die Meisterschaft mit und lieferte sich mit Bayern München und Borussia Dortmund einen erbitterten Kampf um die Spitze. Schließlich wurden sie Vize-Meister, da man in den letzten drei Spielen nur einen Sieg holen konnte und somit von Borussia Dortmund als Tabellenführer abgelöst wurde. Im DFB-Pokal erreichte die Mannschaft das Finale, unterlag dem Vorjahressieger Schalke 04 allerdings mit 2:4. Auch in der Champions League, für die sich Leverkusen vor der Saison erst qualifizieren musste, entwickelten sie sich überraschenderweise zu einem Favoriten, indem sie Juventus Turin, Deportivo La Coruña und FC Liverpool teils deutlich schlugen. Durch zwei Unentschieden im Halbfinale gegen Manchester United zog man erstmals in der Vereinsgeschichte in das Finale der Champions-League ein, als erste Mannschaft überhaupt, die noch keinen nationalen Meistertitel gewonnen hatte. Dort traf man auf Rekordsieger Real Madrid. Durch die 1:2-Niederlage in Glasgow war auch dieser zum Greifen nahe Titel verloren, so dass Leverkusen die Saison trotz sehr attraktivem und sehenswertem Fußball mit drei zweiten Plätzen beendete. Trotzdem wurde Klaus Toppmöller von deutschen Sportjournalisten zum „Trainer des Jahres“ gewählt. Leverkusen wurde eingeladen, der G-14 beizutreten, einer Vereinigung bedeutender Fußballclubs Europas.

Fastabstieg und Gegenwart

Eintrittskarte der UEFA-Pokal Saison 1997/98

Nach Bayers Erfolgen 2002 und der gelungenen Weltmeisterschaft des deutschen Teams, zu dem auch fünf Bayer-Akteure gehörten (Hans-Jörg Butt, Michael Ballack, Oliver Neuville, Carsten Ramelow und Bernd Schneider), wurden viele Führungsspieler abgeworben. Besonders der Verlust Michael Ballacks und Zé Robertos, die zu Ligakonkurrent Bayern München wechselten, schmerzte und war kaum zu überwinden, da ambitionierte Neuzugänge wie Jan Šimák, Hanno Balitsch, França oder der Brasilianer Cris, der in der Winterpause für den erneut am Kreuzband verletzten Jens Nowotny verpflichtet worden war, den Erwartungen nicht gerecht werden konnten. So geriet Leverkusen nach schlechtem Saisonstart seit langem wieder in die Abstiegsregion, was am 16. Februar 2003 zur Entlassung Klaus Toppmöllers führte. Amateurtrainer Thomas Hörster sollte ihn ersetzen, doch auch unter seiner Führung blieb der Erfolg aus. Nachdem er nach der 1:4-Niederlage am 32. Spieltag gegen den Hamburger SV nicht mehr an den Klassenerhalt glaubte, wurde er von Klaus Augenthaler abgelöst, der die Mannschaft eigentlich erst in der nächsten Saison übernehmen sollte. In den letzten beiden Spielen gelangen zwei Siege gegen TSV 1860 München und den 1. FC Nürnberg, woraufhin Leverkusen noch den sicheren 15. Tabellenplatz erreichte.

Am 8. Juni 2004 trat Reiner Calmund mit Wirkung zum 30. Juni 2004 als langjähriger Geschäftsführer des Vereins zurück, womit Leverkusen eine seiner schillernden Persönlichkeiten verlor. Am 1. Juli 2004 wurde Wolfgang Holzhäuser sein Nachfolger.

Unter Augenthalers Führung erlebte die Mannschaft wieder einen Aufschwung, konnte durch wichtige Siege den dritten Tabellenplatz fixieren und sich für die Champions-League qualifizieren. Dort überstanden sie in der Saison 2004/05 in einer Gruppe mit Real Madrid, AS Rom und Dynamo Kiew die Gruppenphase als Tabellenerster, scheiterten jedoch im Achtelfinale am späteren Champions-League-Sieger aus Liverpool. Die Saison beendete die Mannschaft mit dem 6. Tabellenplatz, konnte sich aber, da die beiden Pokalfinalisten Bayern München und FC Schalke 04 durch höhere Platzierungen in der Liga schon international vertreten waren, für den UEFA-Cup qualifizieren.

Im März 2006 ermittelte die Kölner Staatsanwaltschaft gegen Calmund, der mit veruntreuten Konzerngeldern den Klassenerhalt des TSV Bayer 04 Leverkusen in der Saison 2002/03 erkauft haben sollte. Die Ermittlungen wurden jedoch im April eingestellt.

Die Mannschaft startete schwach in die Saison 2005/06 und nach dem überraschenden Aus in der 1. Runde des UEFA-Cups gegen ZSKA Sofia und dem unerwartet schlechten Tabellenplatz wurde Augenthaler entlassen. Sportdirektor Rudi Völler wirkte für fünf Spieltage als Interimscoach, ehe Michael Skibbe zum neuen Trainer ernannt wurde. Anfangs erbrachte er mit seiner Mannschaft nur mäßige Leistungen, jedoch gelang ihm in der Rückrunde mit der Mannschaft der Durchbruch, wodurch Leverkusen mit einer Siegesserie von 7 Spielen zum zweitbesten Team der Rückrunde avancierte und sich am Ende durch den 5. Tabellenplatz für den UEFA-Cup qualifizieren konnte. Skibbe konnte durch viele junge Leistungsträger und dem erfolgreichen Torjäger Dimitar Berbatow (dem 21 Tore in der Saison gelangen) eine starke Mannschaft bilden.

In der Saison 2006/07 spielte die Mannschaft von Trainer Michael Skibbe unkonstant auf hohem Niveau. Nach guten Spielen mit überzeugender Leistung, wie zum Beispiel dem 3:1 gegen Sion und dem 3:1 gegen Schalke 04, folgten meist wieder Spiele, in denen die Werkself überhaupt nicht überzeugen konnte. Das Erreichen des Viertelfinales im UEFA-Cup wurde jedoch als Erfolg bezeichnet, obwohl sich das Team mit einem 0:3 im eigenen Stadion und einer der schlechtesten Leistungen in der gesamten Saison aus dem Wettbewerb verabschiedete. Am Ende wurde jedoch das Saisonziel für die Bundesliga, Platz 5 und somit die erneute Qualifikation für den UEFA-Cup, erreicht.

In der Saison 2007/08 sah es für Bayer 04 lange nach einer Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb aus. Nach einem eher schlechten Saisonstart und einer Niederlage im DFB-Pokal in der 1. Runde beim FC St. Pauli hatte sich Leverkusen schnell in die Spitzengruppe der Liga gespielt und konnte sich bis zur Mitte der Rückrunde im Kampf um die Champions-League-Plätze behaupten. Im UEFA-Pokal kam Bayer nach Startschwierigkeiten weit: Erst im Viertelfinale war gegen den späteren Sieger Zenit Sankt Petersburg Endstation. In der Liga beendeten sechs Niederlagen aus den letzten neun Spielen die Hoffnungen der Werkself auf eine erneute Teilnahme am Europapokal; Bayer beendete die Saison als Siebter. Wenige Tage nach Saisonende wurde Trainer Michael Skibbe entlassen und durch Bruno Labbadia ersetzt.

Unter Labbadia begann die Mannschaft die Saison 2008/09 recht vielversprechend. Dank der Leistungen einiger hoffnungsvoller Neuzugänge wie Patrick Helmes, Renato Augusto und Michal Kadlec konnte sich die Mannschaft in der Hinrunde in der Spitzengruppe der Ligatabelle platzieren und stand zur Winterpause auf Platz 5, nur drei Punkte hinter dem Herbstmeister TSG 1899 Hoffenheim. Mit Beginn der Rückrunde verließ die Mannschaft aber das Glück, am Ende der Saison konnte Bayer nicht mehr um die Meisterschaft mitspielen und landete schließlich auf Platz 9. Im DFB-Pokal war die Mannschaft erfolgreicher und gelangte bis ins Finale, wo man aber 0:1 gegen Werder Bremen verlor. Zudem mahnte Labbadia in einem umstrittenen Zeitungsinterview mit der Süddeutschen Zeitung am Tag vor dem Finalspiel fehlende Zusammenarbeit mit Wolfgang Holzhäuser an. Beides führte dazu, dass Labbadia die Freigabe erteilt wurde, als Trainer zum Hamburger SV zu wechseln. Am 5. Juni 2009 wurde Jupp Heynckes als neuer Trainer vorgestellt.

Stadion

Innenansicht der BayArena

Heimstätte der Bayer-04-Fußballer ist die BayArena. Die Gesamtkapazität beträgt 30.210 Sitzplätze, der Gästebereich bietet 2.500 Zuschauern Platz. Das Stadion ist komplett überdacht und bietet dem Fan großen Komfort. Früher hieß das Stadion „Ulrich-Haberland-Stadion“.

Der Spatenstich zum Bau des Ulrich-Haberland-Stadions fand am 23. April 1956 durch Dr. Fritz Jacobi statt, 1958 wurde das Stadion mit einer Kapazität von 20.000 Zuschauern eingeweiht und ersetzte damit das alte Stadion „Am Stadtpark“. 1963 wurde anlässlich der 100-Jahr-Feier der Bayer AG das Stadion mit einer Flutlichtanlage ausgestattet. Im Jahr 1986 wurde das Stadion schließlich zu einem komplett überdachten Stadion umgebaut. Mit dem Bau der Südtribüne bot das Stadion von August 1997 bis Dezember 2007 22.500 Zuschauern Platz. Die letzte große Baumaßnahme wurde 1999 mit dem Bau des Hotel Lindner hinter der Nordtribüne beendet.

Am 30. März 2007 wurde vom Vorstand der Bayer AG beschlossen, dass die BayArena auf eine Kapazität von über 30.000 Zuschauer ausgebaut werden sollte. Die Umbaumaßnahmen begannen im Dezember 2007 und wurden zum Beginn der Saison 2009/10 abgeschlossen. Auf Grund des Umbaus trat die Werkself bei den gesamten Rückrundenheimspielen der Saison 2008/09 in der Düsseldorfer LTU Arena an.

Fans

Fans von Bayer Leverkusen in der BayArena

Bayer Leverkusen hat 355 Fanclubs, in denen sich 25.000 Mitglieder organisieren.[4] Zu jedem Heimspiel erscheint die kostenlose Vereinszeitung BayArena Magazin. Mit den „Mad-Boyz Leverkusen“ entstand im Jahre 1989 einer der ersten ultraorientierten Fanclubs in Deutschland.

Fanrivalität und -freundschaft

Eine große Rivalität besteht zwischen den Fans Bayer Leverkusens und denen des 1. FC Köln. Es geht hier um geographische sowie traditionelle Hintergründe, da beide Lager für sich beanspruchen, die „Macht am Rhein“ zu sein. Während die Kölner Fans hier auf ihre Tradition als Gründungsmitglied der Bundesliga und zahlreiche Erfolge in der Vergangenheit verweisen, nutzen die Leverkusener Fans die derzeitige sportliche Überlegenheit. Des Weiteren sind die Leverkusener Anhänger sehr unbeliebt bei den Fans des KFC Uerdingen 05, was auf den ehemaligen gemeinsamen Sponsor, die Bayer AG, zurückzuführen ist. Ein gewisses Spannungsverhältnis besteht ebenso zu Fortuna Düsseldorf.

Eine Fanfreundschaft gibt es mit den Anhängern von Kickers Offenbach. Diese beruht auf einer Begebenheit aus der Saison 1979/80. Damals foulte der Leverkusener Jürgen Gelsdorf den damals noch bei Eintracht Frankfurt spielenden Bum-Kun Cha so rüde, dass dieser ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, woraufhin die Frankfurter Fans den Anhängern Leverkusens für das Rückspiel Rache schworen. Im Rückspiel gesellten sich zu den Leverkusenern auch Anhänger von Kickers Offenbach, die eine Lokalrivalität mit den Nachbarn aus Frankfurt haben. Aus dieser Geste der Offenbachfans wurde eine langjährige Fanfreundschaft, die sogar die Relegationsspiele zur Bundesliga in der Saison 1981/82 überstand, in der die beiden Vereine gegeneinander antreten mussten. Leverkusen war damals am Saisonende 16., woraufhin die Mannschaft zwei Relegationsspiele gegen den Drittplatzierten aus der 2. Bundesliga, Kickers Offenbach, bestreiten musste. Leverkusen gewann die beiden Spiele mit 1:0 und 2:1, was den Verbleib in der 1. Bundesliga bedeutete, während die Offenbacher weiterhin zweitklassig blieben.

Eine weitere nennenswerte Fanfreundschaft besteht zu den Fans von Standard Lüttich. Die Kontakte werden aber nur von den Ultras getragen.

Ebenfalls gab es eine Freundschaft mit Fans von Arminia Bielefeld. Diese wird aber seit etwa 2007 nicht mehr getragen und es bestehen nur noch Einzelkontakte.

Image

Durch die schon im Namen ausgedrückte Nähe zum Chemiekonzern Bayer, die dadurch verbundene finanzielle Sicherheit und die Vielzahl an international erfahrenen Spielern, wird die Leverkusener Mannschaft von vielen Fans anderer Vereine als „Plastikclub“ angesehen, der ohne Tradition und Fanbasis nur aufgrund der Konzernunterstützung existiert. Diese Behauptungen werden jedoch widersprüchlich aufgenommen, da der Verein eine mehr als 100-jährige Vereinsgeschichte aufweist und in Leverkusen die ersten Ultras-Szenen entstanden. Dies ist im Fußball nichts Ungewöhnliches, denn auch andere bekannte Vereine wie der PSV Eindhoven, FC Sochaux oder AC Parma (heute FC Parma) haben einen ähnlichen Ruf. Zudem wurde der heutige KFC Uerdingen 05 zu Gunsten der Leverkusener fallen gelassen; das führte zu einer weiteren Unpopularität des Werksclubs aus Leverkusen.

Des Weiteren haftet dem Verein das Image des „Ewigen Zweiten“ an. Seit 1997 wurde Bayer 04 Leverkusen fünfmal Deutscher Vizemeister, verlor zweimal das DFB-Pokalfinale und einmal das Endspiel um die europäische Fußballkrone in der Champions League. Als besonders herausragendes Beispiel gilt hierbei die Saison 2001/02, als die Leverkusener Spieler in allen drei Wettbewerben Zweiter wurden (Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League). Infolge dieser unglücklichen Saison wurde in der Presse der Begriff „Vizekusen“ geprägt, den der Verein sich 2010 neben dem Begriff „Meisterkusen“ als Marke schützen ließ.

Erfolge

National

International

Platzierungen in der Bundesliga seit 1979

Saison Rang Tore Punkte Zuschauer Dauer-
karten
Erfolgreichster
Torschütze (Tore)
Trainer Bilanz Europapokal
1979/80 12 45:61 32−36 13.941 k. A. DeutschlandDeutschland Peter Szech (9) DeutschlandDeutschland Willibert Kremer nicht qualifiziert
1980/81 11 52:53 30−38 11.705 k. A. NorwegenNorwegen Arne-Larsen Økland (16) DeutschlandDeutschland Willibert Kremer
1981/82 16 45:72 25−43 09.594 k. A. NorwegenNorwegen Arne-Larsen Økland (14) DeutschlandDeutschland Willibert Kremer (bis 11/81) DeutschlandDeutschland Gerd Kentschke (Int.)
1982/83 11 43:66 29−39 09.205 k. A. NorwegenNorwegen Arne-Larsen Økland (13) DeutschlandDeutschland Dettmar Cramer
1983/84 7 50:50 34−34 11.652 k. A. DeutschlandDeutschland Herbert Waas (15) DeutschlandDeutschland Dettmar Cramer
1984/85 13 52:54 31−37 09.658 k. A. DeutschlandDeutschland Herbert Waas (11) DeutschlandDeutschland Dettmar Cramer
1985/86 6 63:51 40−28 10.129 k. A. Korea SudSüdkorea Cha Bum-kun (17) DeutschlandDeutschland Erich Ribbeck
1986/87 6 56:38 39−29 12.753 k. A. DeutschlandDeutschland Herbert Waas (15) DeutschlandDeutschland Erich Ribbeck UEFA-Pokal (2. Runde)
1987/88 8 53:60 32−36 09.511 k. A. DeutschlandDeutschland Christian Schreier (11) DeutschlandDeutschland Erich Ribbeck UEFA-Pokal (Sieger)
1988/89 8 45:44 34−34 12.329 k. A. DeutschlandDeutschland Christian Schreier (8) NiederlandeNiederlande Rinus Michels (bis 4/89) DeutschlandDeutschland Jürgen Gelsdorf UEFA-Pokal (1. Runde)
1989/90 5 40:32 39−29 14.423 k. A. PolenPolen Marek Leśniak (8) DeutschlandDeutschland Jürgen Gelsdorf nicht qualifiziert
1990/91 8 47:46 35−33 13.617 k. A. DeutschlandDeutschland Ulf Kirsten (11) DeutschlandDeutschland Jürgen Gelsdorf (bis 5/91) DeutschlandDeutschland Peter Hermann (Int.) UEFA-Pokal (Achtelfinale)
1991/92 6 53:39 43−33 15.152 k. A. DeutschlandDeutschland Ulf Kirsten (12) DeutschlandDeutschland Reinhard Saftig nicht qualifiziert
1992/93 5 64:45 40−28 17.008 04.700 DeutschlandDeutschland Ulf Kirsten (20) DeutschlandDeutschland Reinhard Saftig (bis 5/93) SerbienSerbien Dragoslav Stepanović
1993/94 3 60:47 39−29 19.111 05.300 BrasilienBrasilien Paulo Sérgio (17) SerbienSerbien Dragoslav Stepanović Europapokal der Pokalsieger (Viertelfinale)
1994/95 7 62:51 36−32 22.829 06.000 DeutschlandDeutschland Rudi Völler (16) SerbienSerbien Dragoslav Stepanović (bis 4/95) DeutschlandDeutschland Erich Ribbeck UEFA-Pokal (Halbfinale)
1995/96 14 37:38 38 22.041 08.300 DeutschlandDeutschland Rudi Völler (10) DeutschlandDeutschland Erich Ribbeck (bis 4/96) DeutschlandDeutschland Peter Hermann (Int.) nicht qualifiziert
1996/97 2 69:41 69 20.670 12.000 DeutschlandDeutschland Ulf Kirsten (22) DeutschlandDeutschland Christoph Daum
1997/98 3 66:39 55 22.252 14.500 DeutschlandDeutschland Ulf Kirsten (22) DeutschlandDeutschland Christoph Daum UEFA Champions League (Viertelfinale)
1998/99 2 61:30 63 22.435 k. A. DeutschlandDeutschland Ulf Kirsten (19) DeutschlandDeutschland Christoph Daum UEFA-Pokal (2. Runde)
1999/2000 2 74:38 73 22.470 k. A. DeutschlandDeutschland Ulf Kirsten (17) DeutschlandDeutschland Christoph Daum UEFA Champions League (Vorrunde)
UEFA-Pokal (3. Runde)
2000/01 4 54:40 57 22.382 k. A. DeutschlandDeutschland Oliver Neuville (15) DeutschlandDeutschland Christoph Daum (bis 10/00) DeutschlandDeutschland Rudi Völler (Int., bis 11/00) DeutschlandDeutschland Berti Vogts UEFA Champions League (Vorrunde)
UEFA-Pokal (3. Runde)
2001/02 2 77:38 69 22.382 k. A. DeutschlandDeutschland Michael Ballack (17) DeutschlandDeutschland Klaus Toppmöller UEFA Champions League (Finale)
2002/03 15 47:56 40 22.410 k. A. DeutschlandDeutschland Daniel Bierofka (7) DeutschlandDeutschland Klaus Toppmöller (bis 2/03) DeutschlandDeutschland Thomas Hörster (Int., bis 5/03) DeutschlandDeutschland Klaus Augenthaler UEFA Champions League (Zwischenrunde)
2003/04 3 73:39 65 22.500 k. A. BulgarienBulgarien Dimitar Berbatow (16) DeutschlandDeutschland Klaus Augenthaler nicht qualifiziert
2004/05 6 65:44 57 22.500 14.732 BulgarienBulgarien Dimitar Berbatow (20) DeutschlandDeutschland Klaus Augenthaler UEFA Champions League (Achtelfinale)
2005/06 5 64:49 52 22.264 14.910 BulgarienBulgarien Dimitar Berbatow (21) DeutschlandDeutschland Klaus Augenthaler (bis 9/05) DeutschlandDeutschland Rudi Völler (Int., bis 10/05) DeutschlandDeutschland Michael Skibbe UEFA-Pokal (1. Runde)
2006/07 5 54:49 51 22.410 14.520 UkraineUkraine Andrij Woronin (10) DeutschlandDeutschland Michael Skibbe UEFA-Pokal (Viertelfinale)
2007/08 7 57:40 51 22.471 14.926 GriechenlandGriechenland Theofanis Gekas (11) DeutschlandDeutschland Michael Skibbe UEFA-Pokal (Viertelfinale)
2008/09 9 59:46 49 26.532 15.183 DeutschlandDeutschland Patrick Helmes (21) DeutschlandDeutschland Bruno Labbadia nicht qualifiziert
2009/10 4 65:38 59 29.309 17.642 DeutschlandDeutschland Stefan Kießling (21) DeutschlandDeutschland Jupp Heynckes
2010/11 2 64:44 68 28.633 18.551 ChileChile Arturo Vidal (10) DeutschlandDeutschland Jupp Heynckes UEFA Europa League (Achtelfinale)

Aktueller Kader 2011/12

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 René Adler DeutschlandDeutschland
22 David Yelldell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DeutschlandDeutschland
23 Bernd Leno DeutschlandDeutschland
36 Fabian Giefer DeutschlandDeutschland
02 Daniel Schwaab DeutschlandDeutschland
03 Stefan Reinartz DeutschlandDeutschland
04 Bastian Oczipka DeutschlandDeutschland
05 Manuel Friedrich DeutschlandDeutschland
20 Danny da Costa DeutschlandDeutschland
21 Ömer Toprak DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei
24 Michal Kadlec TschechienTschechien
27 Gonzalo Castro DeutschlandDeutschland
06 Simon Rolfes Kapitän der Mannschaft DeutschlandDeutschland
07 Tranquillo Barnetta SchweizSchweiz
08 Lars Bender DeutschlandDeutschland
10 Renato Augusto BrasilienBrasilien
13 Michael Ballack DeutschlandDeutschland
14 Hanno Balitsch DeutschlandDeutschland
17 Michael Ortega KolumbienKolumbien
18 Sidney Sam DeutschlandDeutschland
9 André Schürrle DeutschlandDeutschland
11 Stefan Kießling DeutschlandDeutschland
19 Eren Derdiyok SchweizSchweiz
31 Nicolai Jørgensen DanemarkDänemark
38 Karim Bellarabi DeutschlandDeutschland MarokkoMarokko

Transfers zur Saison 2011/12

Zugänge
Nat. Name abgebender Verein Wechselperiode
DeutschlandDeutschland MarokkoMarokko Karim Bellarabi Eintracht Braunschweig Sommer 2011
DeutschlandDeutschland André Schürrle 1. FSV Mainz 05 Sommer 2011
DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei Ömer Toprak SC Freiburg Sommer 2011
DeutschlandDeutschland Bastian Oczipka FC St. Pauli1 Sommer 2011
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DeutschlandDeutschland David Yelldell MSV Duisburg Sommer 2011
DeutschlandDeutschland Bernd Leno VfB Stuttgart2 Sommer 2011
KolumbienKolumbien Michael Ortega Atlas Guadalajara2 Sommer 2011
Abgänge
Nat. Name aufnehmender Verein Wechselperiode
DeutschlandDeutschland Marcel Risse 1. FSV Mainz 05 Sommer 2011
PolenPolen Tomasz Bobel Karriereende Sommer 2011
DeutschlandDeutschland Benedikt Fernandez unbekannt Sommer 2011
FinnlandFinnland Sami Hyypiä Karriereende Sommer 2011
TurkeiTürkei Burak Kaplan Beşiktaş JK Sommer 2011
KroatienKroatien Zvonko Pamić MSV Duisburg2 Sommer 2011
KroatienKroatien Domagoj Vida Dinamo Zagreb Sommer 2011
ElfenbeinküsteElfenbeinküste Constant Djakpa Eintracht Frankfurt Sommer 2011
DeutschlandDeutschland Richard Sukuta-Pasu 1. FC Kaiserslautern Sommer 2011
SlowenienSlowenien Kevin Kampl VfL Osnabrück Sommer 2011
ChileChile Arturo Vidal Juventus Turin Sommer 2011
1 war ausgeliehen
2 ausgeliehen

Trainerstab in der Saison 2011/12

Name Funktion
Robin Dutt Trainer
Damir Burić Co-Trainer
Marco Langner Torwarttrainer
Holger Broich Konditionstrainer
Zvonko Komes Konditionstrainer

Trainerchronik ab 1950

Name Von Bis Bemerkung Vorherige Trainerstation
DeutschlandDeutschland Lori Polster 1950 1950
DeutschlandDeutschland Raimond Schwab 1950 1951
DeutschlandDeutschland Franz Strehle 1951 1953
DeutschlandDeutschland Sepp Kretschmann 1953 1956
DeutschlandDeutschland Emil Melcher 1956 1957
DeutschlandDeutschland Edmund Conen 1957 1959
DeutschlandDeutschland Theo Kirchberg 1959 1960
DeutschlandDeutschland Erich Garske 1960 1962
DeutschlandDeutschland Fritz Pliska 1962 1965
DeutschlandDeutschland Theo Kirchberg 1965 1971
DeutschlandDeutschland Gero Bisanz 1971 1973
DeutschlandDeutschland Friedhelm Renno 1973 1974
DeutschlandDeutschland Manfred Rummel 1974 10. Februar 1976 ––
JugoslawienJugoslawien Radoslav Momirski 11. Februar 1976 29. März 1976 Interimstrainer DeutschlandDeutschland Wormatia Worms
DeutschlandDeutschland Willibert Kremer 1. April 1976 22. November 1981 entlassen DeutschlandDeutschland MSV Duisburg
DeutschlandDeutschland Gerd Kentschke 23. November 1981 30. Juni 1982 Vertrag beendet ––
DeutschlandDeutschland Dettmar Cramer 1. Juli 1982 30. Juni 1985 Vertrag beendet GriechenlandGriechenland Aris Thessaloniki
DeutschlandDeutschland Erich Ribbeck 1. Juli 1985 30. Juni 1988 Vertrag beendet DeutschlandDeutschland Borussia Dortmund
NiederlandeNiederlande Rinus Michels 1. Juli 1988 13. April 1989 entlassen NiederlandeNiederlande Niederlande
DeutschlandDeutschland Jürgen Gelsdorf 13. April 1989 31. Mai 1991 entlassen DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen (Co-Trainer)
DeutschlandDeutschland Peter Hermann 31. Mai 1991 30. Juni 1991 Interimstrainer DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen (Co-Trainer)
DeutschlandDeutschland Reinhard Saftig 1. Juli 1991 4. Mai 1993 entlassen DeutschlandDeutschland VfL Bochum
SerbienSerbien Dragoslav Stepanović 4. Mai 1993 7. April 1995 entlassen DeutschlandDeutschland Eintracht Frankfurt
DeutschlandDeutschland Erich Ribbeck 10. April 1995 27. April 1996 entlassen DeutschlandDeutschland FC Bayern München
DeutschlandDeutschland Peter Hermann 28. April 1996 30. Juni 1996 Interimstrainer DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen (Co-Trainer)
DeutschlandDeutschland Christoph Daum 1. Juli 1996 21. Oktober 2000 entlassen TurkeiTürkei Beşiktaş Istanbul
DeutschlandDeutschland Rudi Völler 21. Oktober 2000 11. November 2000 Interimstrainer ––
DeutschlandDeutschland Berti Vogts 12. November 2000 20. Mai 2001 entlassen DeutschlandDeutschland Deutschland
DeutschlandDeutschland Klaus Toppmöller 1. Juli 2001 15. Februar 2003 entlassen DeutschlandDeutschland 1. FC Saarbrücken
DeutschlandDeutschland Thomas Hörster 16. Februar 2003 10. Mai 2003 Interimstrainer DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen II
DeutschlandDeutschland Klaus Augenthaler 13. Mai 2003 16. September 2005 entlassen DeutschlandDeutschland 1. FC Nürnberg
DeutschlandDeutschland Rudi Völler 16. September 2005 9. Oktober 2005 Interimstrainer ItalienItalien AS Rom
DeutschlandDeutschland Michael Skibbe 9. Oktober 2005 21. Mai 2008 entlassen DeutschlandDeutschland Deutschland U-18
DeutschlandDeutschland Bruno Labbadia 1. Juli 2008 5. Juni 2009 Vertrag vorzeitig aufgelöst DeutschlandDeutschland SpVgg Greuther Fürth
DeutschlandDeutschland Jupp Heynckes 5. Juni 2009 30. Juni 2011 Vertrag beendet DeutschlandDeutschland FC Bayern München (interim)
DeutschlandDeutschland Robin Dutt 1. Juli 2011 DeutschlandDeutschland SC Freiburg

Bekannte Spieler des Vereins

Die Elf des Jahrhunderts

Zum hundertsten Vereinsjubiläum im Jahre 2004 wurde die „Elf des Jahrhunderts“ gewählt. Fans konnten aus einer vorher ausgewählten Gruppe von Spielern ihre Favoriten wählen.

Pos Spieler Für Bayer
04 aktiv
Ersatz
TW DeutschlandDeutschland Rüdiger Vollborn 1983–1999 DeutschlandDeutschland Hans-Jörg Butt1
V BrasilienBrasilien Lúcio1 2001–2004 DanemarkDänemark Jan Heintze
DeutschlandDeutschland Thomas Hörster
DeutschlandDeutschland Christian Wörns
V DeutschlandDeutschland Jens Nowotny 1996–2006
V BrasilienBrasilien Juan1 2002–2007
V BrasilienBrasilien Jorginho 1989–1992
M BrasilienBrasilien Emerson 1997–2000 DeutschlandDeutschland Carsten Ramelow
DeutschlandDeutschland Bernd Schuster
BrasilienBrasilien Paulo Sérgio
M DeutschlandDeutschland Michael Ballack1 1999–2002
2010–0000
M BrasilienBrasilien Zé Roberto1 1998–2002
M DeutschlandDeutschland Bernd Schneider 1999–2009
A DeutschlandDeutschland Ulf Kirsten2 1990–2003 Korea SudSüdkorea Bum-Kun Cha
A DeutschlandDeutschland Rudi Völler 1994–1996

1 Spieler noch aktiv
2 Meistgewählter Spieler



Weitere bekannte Spieler

(in alphabetischer Reihenfolge)

Vereinsstatistiken

Siege

Am 18. März 2000 gewann Bayer Leverkusen das Auswärtsspiel bei Aufsteiger SSV Ulm 1846 mit 9:1. Bei Leverkusens höchstem Auswärtssieg in der Bundesliga konnten sich Emerson (2), Zé Roberto (2), Paulo Rink, Ulf Kirsten, Oliver Neuville, Michael Ballack, Bernd Schneider sowie der Ulmer Leandro Fonseca in die Torschützenliste eintragen.

Der höchste Heimsieg gelang Leverkusen am 10. April 2004 gegen abstiegsbedrohte Lauterer, als Leverkusen sich mit 6:0 durchsetzen konnte.

Der höchste Sieg im DFB-Pokal war das 11:0 gegen den damaligen Regionalligisten FC Stahl Brandenburg.[5] Der zweithöchste Sieg im DFB-Pokal, ebenfalls auswärts, war ein 11:1 gegen den FK Pirmasens am 14. August 2010.[6]

Niederlagen

Die höchste Auswärtsniederlage des Vereins in der Bundesliga war ein 1:6 gegen Hannover 96 am 26. März 1988.

Die höchste Heimniederlage Leverkusens ist ein 1:5, das der Werkself sowohl am 14. Februar 1981 gegen Borussia Mönchengladbach als auch am 21. Januar 1984 gegen Bayern München widerfuhr. Am 29. August 2010 verlor Bayer 04 das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach mit 3:6. Nie zuvor hatte die Mannschaft 6 Gegentore in einem Bundesliga-Heimspiel hinnehmen müssen.

Eine weitere denkwürdige Niederlage war das 4:7 gegen den FC Schalke 04 am 11. Februar 2006, da es mit elf Treffern das torreichste Spiel war, an dem Leverkusen in der Bundesliga beteiligt war.

Rekordspieler

Mit 401 Bundesligaspielen von 1984 bis 1999 ist Rüdiger Vollborn Leverkusens Spieler mit den meisten Bundesligaeinsätzen. Während er bis 1996 Stammtorhüter war, kam er bis 1999 nur noch sporadisch zum Einsatz und beendete 1999 seine Profikarriere. Heute ist er Bayers Torwarttrainer.

Die weiteren Rekordspieler sind Ulf Kirsten mit 350 Spielen, Thomas Hörster mit 332, Carsten Ramelow mit 319 und Jens Nowotny mit 230 Einsätzen in der Bundesliga.

Die meisten Spiele als Trainer absolvierte Christoph Daum mit 144 Spielen.

Rekordtorschützen

Rekordschütze des Vereins ist Ulf Kirsten mit 182 Toren in 350 Bundesligaspielen, was einer Trefferquote von 0,52 Toren pro Spiel entspricht. Kirsten, der seine gesamte Bundesligalaufbahn von 1990 bis 2003 bei Leverkusen verbrachte, ist zudem der erfolgreichste Bundesligatorjäger der 1990er Jahre. Mit großem Abstand folgen als erfolgreichste Vereinstorschützen Herbert Waas mit 72 (von 1982 bis 1990), Dimitar Berbatow mit 69 (2001 bis 2006), Christian Schreier mit 63 (1985 bis 1991) und Stefan Kießling (seit 2006) mit 60 Toren.

Sonstiges

Mit acht Platzverweisen hält Jens Nowotny den Vereins- und Bundesligarekord in dieser Kategorie. Mit 1638 Punkten belegt Bayer 04 Leverkusen den elften Platz der ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga. Bayer 04 Leverkusen führte insgesamt 68-mal die Tabelle der 1. Fußball-Bundesliga an.

Trikotsponsoren

Angegeben ist das Logo auf der Brust (in Klammern die werbende Firma, sofern abweichend)

  • 1904−1992: Bayer AG
  • 1992−1995: Talcid (Bayer AG)
  • 1995−1997: Alka-Seltzer (Bayer AG)
  • 1997−2000: Aspirin (Bayer AG)
  • 2000−2001: avanza (RWE)
  • 2001−2007: RWE
  • 2007−2011: TelDaFax ENERGY
  • Ab 2011: SunPower

Frauenfußball

siehe Hauptartikel: Bayer 04 Leverkusen (Frauenfußball)

Am 1. Juli 2008 übernahm Bayer 04 Leverkusen die Frauenfußballabteilung des TuS Köln rrh.. Die erste Mannschaft spielte zunächst in der 2. Bundesliga Süd und stieg 2010 in die Bundesliga auf, die zweite Mannschaft stieg 2010 in die Regionalliga West auf. Dazu kommen drei Mädchenmannschaften.

Weblinks

 Commons: Bayer 04 Leverkusen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

  1. Auszug aus dem Handelsregister
  2. Der Weg zur Fußball GmbH
  3. http://www.bayer04.de/B04-DEU/de/947.aspx?guid=947-608E8C06-7342-4758-B050-F1580CBE7150
  4. http://www.express.de/sport/fussball/bayer/bayer-boomt-/-/3288/4533166/-/index.html
  5. http://www.bayer04.de/b04/de/_md_aktuell-dt.aspx?aktuell=aktuell-2384
  6. http://de.eurosport.yahoo.com/14082010/30/bayer-feiert-schuetzenfest-pirmasens.html

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Bayer 04 Leverkusen — Bayer Leverkusen Nombre completo TSV Bayer 04 Leverkusen e.V., Bayer 04 Leverkusen Fußball Apodo(s) Löwen (Leones), Werkself, Aspirinas Fundación 1 de julio de 1904 …   Wikipedia Español

  • Bayer 04 Leverkusen — Infobox Football club clubname = Bayer Leverkusen fullname = TSV Bayer 04 Leverkusen e. V., Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH (Football) nickname = Werkself ( Factory Squad ) founded = 1904 ground = LTU Arena, Düsseldorf (temporary) BayArena,… …   Wikipedia

  • Bayer 04 Leverkusen — TSV Bayer 04 Leverkusen Pour les articles homonymes, voir Leverkusen (homonymie). Bayer Leverkusen …   Wikipédia en Français

  • Bayer 04 Leverkusen (Handball) — Bayer Leverkusen Voller Name TSV Bayer 04 Leverkusen Abkürzung(en) Bayer 04 Spitzname(n) Die Elfen …   Deutsch Wikipedia

  • Bayer 04 Leverkusen (Frauenfußball) — Voller Name Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH Ort Leverkusen …   Deutsch Wikipedia

  • Bayer 04 Leverkusen (Volleyball) — Bayer 04 Leverkusen Deutscher Volleyball Verband Vereinsdaten Gründung 1969 …   Deutsch Wikipedia

  • Bayer 04 Leverkusen Elfen — Der TSV Bayer 04 Leverkusen, dessen erste Handballmannschaft der Frauen zu Marketingzwecken den Beinamen Elfen trägt, spielt in der ersten Handball Bundesliga. Der Bereich Handball, mit den Elfen als Aushängeschild, ist eine Abteilung des Turn… …   Deutsch Wikipedia

  • SV Bayer 04 Leverkusen — Bayer 04 Leverkusen Voller Name Turn und Sportverein Bayer 04 Leverkusen e.V. Gegründet 15. Juni 1904 Stadion …   Deutsch Wikipedia

  • TSV Bayer 04 Leverkusen — Name Turn und Sportverein Bayer 04 Leverkusen e.V. Vereinsfarben rot weiß Gegründet 1984 Mitglied …   Deutsch Wikipedia

  • TSV Bayer 04 Leverkusen — Pour les articles homonymes, voir Leverkusen (homonymie). Infobox club sportif TSV Bayer 04 Leverkusen …   Wikipédia en Français

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”