Aichal
Siedlung städtischen Typs
Aichal
Айхал
Vorlage:Infobox Ort in Russland/Wartung/AltFöderationskreis Ferner Osten
Republik Sacha
Rajon Mirny
Gegründet 1961
Siedlung städtischen Typs seit 1962
Höhe des Zentrums 550 m
Bevölkerung 15.208 Einw. (Stand: 2010)
Zeitzone UTC+10
Telefonvorwahl (+7) 41136
Postleitzahl 678190–678191
Kfz-Kennzeichen 14
OKATO 98 231 552
Geographische Lage
Koordinaten 65° 57′ N, 111° 30′ O65.941666666667111.49166666667550Koordinaten: 65° 56′ 30″ N, 111° 29′ 30″ O
Aichal (Russland)
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Aichal (Republik Sacha)
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Republik Sacha
Liste großer Siedlungen in Russland

Aichal (jakut. und russisch Айхал; das jakutische Wort steht für „Ruhm“) ist eine Minensiedlung in der russischen Republik Sacha (Jakutien). Sie besitzt den Status eine Siedlung städtischen Typs und hat 15.208 Einwohner (Berechnung 2010).

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Ort liegt im Wiljui-Becken, etwa 60 km südlich der Stadt Udatschny und des nördlichen Polarkreises und 500 km nordöstlich des Rajonverwaltungszentrums Mirny.

Nahe der Stadt verläuft das Flüsschen Sochsoloch. Übersetzt aus dem Jakutischen bedeutet der Name „Fluss des Todes“. Laut einer Legende sind dort unzählige Rentiere beim Versuch, den Fluss auf dem zu dünnen Eis zu überqueren, ertrunken.

Geschichte

Die Siedlung wurde im Jahre 1961 im Zuge der Entdeckung und Erschließung des Kimberlitschlotes „Aichal“ gegründet. Bereits 1962 erhielt sie den Status einer Siedlung städtischen Typs. Im Jahre 1985 wurde 20 Kilometer von Aichal entfernt eine weitere Mine, „Jubileinaja“ (Юбилейная), eröffnet.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1970 5.386
1979 5.440
1989 11.552
2002 15.782
2010 15.208

Anmerkung: 1959–2002 Volkszählungsdaten

Wirtschaft

Auf Grundlage der ab 1960 entdeckten Kimberlitvorkommen um Aichal werden von ALROSA in den Minen „Aichal“ und „Jubileinaja“ Diamanten abgebaut. Der Abbau erfolgt im Tagebaubetrieb. In der „Fabrik Nr. 14“ des Ortes werden die Erze angereichert.

Weblinks


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