Allgäuer Festwoche

Die Allgäuer Festwoche ist eine jährlich im August abgehaltene Veranstaltung in Kempten (Allgäu). Sie ist die größte Wirtschaftsmesse der Region und gehört mit zuletzt geschätzten 100.000 Tagesbesuchern [1] auch zu den größten gesellschaftlichen Ereignissen im Allgäu und zu den größten zehn deutschen Verbrauchermessen.

Die Festwoche wurde 1949 auf Initiative zweier Bürgermeister der Nachkriegszeit, Albert Wehr (Amtszeit 16. September 1945 bis 26. Januar 1946) und Dr. Georg Volkhart (Amtszeit 30. Juni 1948 bis 30. April 1952), ins Leben gerufen.

Inhaltsverzeichnis

Konzept

Die von der Stadt Kempten veranstaltete Allgäuer Festwoche kombiniert eine Erlebnismesse für Verbraucher mit einem Volksfest. Auf der Allgäuer Wirtschaftausstellung sind rund 400 Aussteller aus Industrie, Handel, Landwirtschaft und Dienstleistung in rund 20 temporären Ausstellungshallen vertreten. Neben der Wirtschaftsschau gibt es mehrere Sonderschauen, Erlebnisbereiche, Thementage und verschiedensten Begleitveranstaltungen aus den Bereich Kunst (u.a. Ausstellung regionaler Künstler im Hofgartensaal der ehemaligen fürstbischöflichen Residenz), Kultur, Wirtschaft, Kommunikation und Sport. Während der Festwoche finden seit vielen Jahren auch drei Fachtagungen statt, die jedoch nur geladenen Besuchern offenstehen: der Allgäuer Tourismustag, der Allgäuer Unternehmertag und der Allgäuer Energietag.

Gelände

Das Gelände der Festwoche erstreckt sich in der Innenstadt rund um den Stadtpark und teilweise auch darin, sowie zwischen Königsstraße bzw. Linggstraße im Osten, Salzstraße im Westen, Residenzplatz im Norden und Beethovenstraße im Süden. Ein weiterer Bereich westlich der Salzstraße war über eine temporär installierte Fußgängerbrücke erschlossen, umgrenzt von Bodmanstraße, Frühlingsstraße und Eberhardstraße. Die Fußgängerbrücke wurde durch temporäre Fußgängerampeln im Jahr 2011 ersetzt.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Schriftliche Antwort der Stadt Kempten gegenüber Benutzer:Memmingen

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