Amt Itzehoe-Land
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Amtes Itzehoe-Land
Amt Itzehoe-Land
Deutschlandkarte, Position des Amtes Itzehoe-Land hervorgehoben
53.9509361111119.4893416666667
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Steinburg
Fläche: 138,52 km²
Einwohner:

10.617 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 77 Einwohner je km²
Amtsschlüssel: 01 0 61 38
Amtsgliederung: 20 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Margarete-Steiff-Weg 3
25524 Itzehoe
Webpräsenz: www.amt-itzehoe-land.de
Amtsvorsteher: Bernd Tiedemann
Lage des Amtes Itzehoe-Land im Kreis Steinburg
Karte

Im Amt Itzehoe-Land ist ein Amt im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein. Der Verwaltungssitz befindet sich in der Stadt Itzehoe, die selber nicht dem Amt angehört.

Das Amt liegt nördlich von Itzehoe und grenzt im Norden an das Amt Schenefeld, im Westen an das Amt Wilstermarsch, im Süden an die Stadt Itzehoe und im Osten an das Amt Kellinghusen.

Inhaltsverzeichnis

Amtsangehörige Gemeinden

  1. Bekdorf
  2. Bekmünde
  3. Drage
  4. Heiligenstedten
  5. Heiligenstedtenerkamp
  6. Hodorf
  7. Hohenaspe
  8. Huje
  9. Kaaks
  10. Kleve
  11. Krummendiek
  12. Lohbarbek
  13. Mehlbek
  14. Moorhusen
  15. Oldendorf
  16. Ottenbüttel
  17. Peissen
  18. Schlotfeld
  19. Silzen
  20. Winseldorf

Geschichte

Amtsverwaltung in Itzehoe

Im Amt Itzehoe-Land wurde 1970 aus den Gemeinden des Amtes Heiligenstedten und einigen Gemeinden des Amtes Hohenaspe gebildet. Die restlichen Gemeinden des Amtes Hohenaspe wurden dem Amt Schenefeld zugeordnet.

Im Zuge der Schleswig-Holsteinischen Verwaltungstrukturreform traten zum 1. Januar 2008 die Gemeinden Lohbarbek, Schlotfeld, Silzen und Winseldorf aus dem aufgelösten Amt Hohenlockstedt dem Amt Itzehoe-Land bei.

Wappen

Blasonierung: „Von Grün und Gold im Schuppenschnitt schräglinks geteilt. Oben eine sechzehnblättrige, bewurzelte Buche, unten eine Bockmühle in verwechselten Farben.“[2]

Die Buche im Wappen des Amtes Itzehoe-Land, typischer Baum der Hohen Geest, repräsentiert mit ihren sechzehn Blättern das Amt als Verwaltungsmittelpunkt der amtsangehörigen Gemeinden gleicher Anzahl. Die dreigeteilte Bewurzelung ist ein Hinweis darauf, dass das Amt 1970 aus den älteren Ämtern Heiligenstedten, Hohenaspe und Krummendiek erwachsen ist. Die zweite Figur, die Bockwindmühle, ist eine Reminiszenz an die zahlreichen Entwässerungsmühlen, die das Bild der Marsch, des anderen Bestandteils des Amtes, einst sichtbar geprägt haben. Marsch und Geest finden ihren Niederschlag in der grün-goldenen Tingierung; der Schuppenschnitt (mit den Spitzen nach oben = Dornenschnitt) ist der Versuch der heraldischen Stilisierung der Knicklandschaft.

Quellen

  1. Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

Weblinks


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