Andreas Odenthal

Andreas Odenthal (* 24. Januar 1963 in Köln) ist ein deutscher Theologe.

Leben

Andreas Odenthal studierte von 1982 bis 1987 katholische Theologie und Philosophie in Bonn und Freiburg, sowie von 1990 bis 1994 Germanistik, Philosophie und Pädagogik an der Universität Bonn. Nach seiner Promotion im Fach Liturgiewissenschaft trat Andreas Odenthal 1994 in das Priesterseminar Köln ein. 1995 wurde er zum Diakon geweiht. Odenthal ist Mitglied in der Gesellschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie und begann 1995 eine Ausbildung zum Kulturpsychoanalytiker, die er 2003 abschloss. Im Jahre 1996 wurde er zum Priester geweiht. Andreas Odenthal wurde 2002 habilitiert und trat noch im gleichen Jahr seine Professur an der Theologischen Fakultät Fulda an. 2004 erhielt er zusätzlich einen Lehrauftrag an der Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen und an der Universität Tübingen. 2006 folgte der Ruf auf den Lehrstuhl Liturgiewissenschaft der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen.

Werke

  • Der älteste Liber ordinarius der Stiftskirche St. Aposteln in Köln : Untersuchungen zur Liturgie eines mittelalterlichen kölnischen Stifts. Dissertation. Verlag Franz Schmitt, Siegburg 1994, ISBN 3-87710-160-7.
  • Liturgie als Ritual : theologische und psychoanalytische Überlegungen zu einer praktisch-theologischen Theorie des Gottesdienstes als Symbolgeschehen. Kohlhammer, Stuttgart 2002, ISBN 3-17-017818-0.
  • Verspielen wir das Erbe des hl. Bonifatius? Theologische Betrachtungen aus Anlass seines 1250. Todestages. Verlag Josef Knecht, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-7820-0886-3.
  • Die Ordinatio cultus divini et caeremoniarium des Halberstädter Domes von 1591. Untersuchungen zur Liturgie eines gemischtkonfessionellen Domkapitels nach Einführung der Reformation. Aschendorff, Münster 2005, ISBN 3-402-04073-5.
  • Andreas Odenthal; Albert Gerhards: Märtyrergrab Kirchenraum Gottesdienst. Interdisziplinäre Studien zu St. Gereon in Köln. Verlag Franz Schmitt, Siegburg 2005

Weblinks


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