Anja Schillhaneck

Anja Schillhaneck (* 12. August 1973 in Berlin) ist eine deutsche Politikerin der Grünen. Sie ist Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Schillhaneck hat nach dem Abitur 1992 elf Jahre lang an der Technischen Universität der Humboldt Universität und der Freien Universität Berlin mit dem Abschluss Diplom-Pädagogin studiert. Von 2004 bis 2006 war sie Fachassistentin für Wissenschaft und Europaangelegenheiten der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin. Bis August 2008 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der TU Berlin im Projekt „Netzwerke für Gründerinnen“. Schillhaneck ist Mitglied der GEW, des Bildungswerk Alternative Kommunalpolitik e.V. und des FoeBuD.

Sie ist verheiratet und hat eine Tochter.

Politik

Schillhaneck ist seit 1995 Mitglied der Grünen[1] und dort Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaft, Hochschule, Technologie. [2]

2006 zog Schillhaneck auf Platz 9 der Landesliste der Grünen in das Berliner Abgeordnetenhaus ein[3] und war dort während der gesamten 16. Wahlperiode stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin der Fraktion für den Bereich Wissenschaft und Forschung, sowie ab Oktober 2008 Sprecherin für Europaangelegenheiten. Sie saß im Ausschuss für Wissenschaft und Forschung und im Ausschuss für Europa- und Bundesangelegenheiten, Medien, Berlin-Brandenburg und ist Mitglied der (ruhenden) Kuratorien mehrerer Hochschulen Berlins sowie Mitglied des Kuratoriums der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin.

Zur 17. Legislaturperiode zog sie auf Platz 5 der Landesliste wieder ins Parlament ein.

In der konstituierenden Sitzung des Abgeordnetenhauses am 27.10.2011 wurde sie auf Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses gewählt.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Anja Schillhaneck. In: gruene-fraktion-berlin.de. Abgerufen am 18. März 2009.
  2. Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschafts-, Hochschul- und Technologiepolitik (BAG WHT). Abgerufen am 18. März 2009.
  3. Noch grün hinter den Ohren. In: taz.de. 4. April 2006, abgerufen am 18. März 2009.

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