Anna Maria Mühe
Anna Maria Mühe auf der Berlinale 2011

Anna Maria Mühe (* 23. Juli 1985 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Anna Maria Mühe stammt aus einer Theaterfamilie. Sie ist die Tochter der Schauspieler Jenny Gröllmann (1947–2006) und Ulrich Mühe (1953–2007), die Halbschwester des Fotografen Andreas Mühe und Enkelin des Bühnenbildners Otto Gröllmann. Ihre Ausbildung erhielt sie bei Marianne Fischer-Kupfer und Kristiane Kupfer.

Sie wurde 2001 von der Regisseurin Maria von Heland entdeckt und von ihr zu einem Casting eingeladen, bei dem es um die Hauptrolle in Große Mädchen weinen nicht ging. Mühe spielte in dem Film die Kati, die zusammen mit ihrer besten Freundin Steffi (Karoline Herfurth) das Erwachsenwerden meistern muss.

2007 übernahm Mühe nach dem Tod ihres Vaters dessen Schirmherrschaft über das internationale Musikfestival Grimmaer Liederflut.

Seit 2003 gastiert Mühe immer wieder in renommierten deutschen Krimi-Serienprojekten wie Polizeiruf 110, Tatort, Doppelter Einsatz oder Der Kriminalist.

2008 spielte sie in dem vielfach prämierten Kinofilm Novemberkind, der sich mit Spuren der Teilung Deutschlands in den vorgestellten Einzelschicksalen befasst, neben Ulrich Matthes die weibliche Hauptrolle. 2009 verkörperte sie neben Tobias Moretti in der TV-Verfilmung Geliebter Johann Geliebte Anna die Postmeisterstochter Anna Plochl.

2009 spielte Mühe neben Julie Delpy und William Hurt die Nebenrolle der Bertha in Delpys Historienfilm Die Gräfin, einem Film, der die Unfähigkeit zu altern thematisiert.

2010 sah man Anna-Maria Mühe in einer der Hauptrollen in der SWR-Produktion Alpha 0.7 – Der Feind in dir, die ab Mitte November im SWR Fernsehen, vom Radiosender SWR 2 und im Internet crossmedial ausgestrahlt wurde. 2011 war sie in der Hauptrolle der Eva Baumann in dem Drama In der Welt habt ihr Angst von Hans W. Geißendörfer zu sehen.

Filmografie

Mühe mit Daniel Brühl bei der Premiere ihres gemeinsamen Films Was nützt die Liebe in Gedanken (2004)

Diskografie

Auszeichnungen

  • 2004: Goldener Schwan beim Copenhagen International Film Festival als Beste Schauspielerin
  • 2006: Goldene Kamera (Lilli Palmer & Curd Jürgens Gedächtniskamera) als beste Nachwuchsschauspielerin
  • 2007: Romy-Nominierung weiblicher Shootingstar
  • 2007: Undine Award als Beste jugendliche Darstellerin in einem Fernsehfilm für ihre Darstellung in Meine böse Freundin
  • 2008: Nachwuchsdarstellerpreis des Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern für Novemberkind
  • 2009: Nominierung für den Deutschen Filmpreis als Beste Hauptdarstellerin für Novemberkind.[1]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. vgl. Deutscher Filmpreis: Die Nominierungen im Überblick bei welt.de, 13. März 2009

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