Annette Keck

Annette Keck (* 1963) ist eine deutsche Germanistin und Professor für Gender Studies, Kulturtheorie und Neuere Deutsche Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Nach ihrem Abitur studierte Keck bis 1991 Germanistik und Amerikanistik an der Universität München und promovierte 1995 als Stipendiatin des Graduiertenkollegs „Geschlechterdifferenz & Literatur“ der LMU über Alfred Döblins frühe Prosa.

Anschließend war sie von 1996 bis 1997 Postdoktorandin am Graduiertenkolleg „Theorie der Literatur und Kommunikation“ der Universität Konstanz und von 1997 bis 2000 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Köln.

Im Dezember 2003 habilitierte sie sich als Stipendiatin des Lise-Meitner-Stipendiums des Landes Nordrhein-Westphalen und vertrat seit dem Sommersemester 2004 eine Professur an der LMU. Zum Sommersemester 2006 wurde sie auf eine ordentliche Professur an der LMU berufen.

Kecks Forschungsschwerpunkte liegen in der literarischen Anthropologie, gender und cultural studies sowie der Literatur der Aufklärung, des Realismus und der Moderne. Ihr aktuelles Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit Ralph J. Poole (University of Fatih, Istanbul) lautet: 'Funny Ones. Geschlechterkomödien zwischen Deutschland und Amerika'.

Werke (Auswahl)

  • zus. mit Dietmar Schmidt (Hgg.): Auto(r)erotik. Gegenstandslose Liebe als literarisches Projekt. Berlin 1994.
  • Avantgarde der Lust. Autorschaft und sexuelle Relation in Alfred Döblins früher Prosa. München 1998.
  • zus. mit Inka Kording und Anja Prochaska (Hgg.): Verschlungene Grenzen. Anthropophagie in Literatur und Kulturwissenschaften. Tübingen 1998.
  • zus. mit Nicolas Pethes (Hgg.): Mediale Anatomien. Menschenbilder als Medienprojektionen. Bielefeld 2001.
  • Buchstäbliche Anatomien. Vom Lesen und Schreiben des Menschen - Literaturgeschichten der Moderne. Würzburg 2007.

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