Appen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Appen
Appen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Appen hervorgehoben
53.6616666666679.74444444444446
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Pinneberg
Amt: Moorrege
Höhe: 6 m ü. NN
Fläche: 20,26 km²
Einwohner:

5.844 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 288 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 25480–25482
Vorwahlen: 04101 und 04122
Kfz-Kennzeichen: PI
Gemeindeschlüssel: 01 0 56 001
Adresse der Amtsverwaltung: Amtsstraße 12
25436 Moorrege
Webpräsenz: www.appen.de
Bürgermeister: Hans-Joachim Banaschak (CDU)
Lage der Gemeinde Appen im Kreis Pinneberg
Appen Barmstedt Bevern Bilsen Bokel Bokholt-Hanredder Bönningstedt Borstel-Hohenraden Brande-Hörnerkirchen Bullenkuhlen Ellerbek Ellerhoop Elmshorn Groß Nordende Groß Offenseth-Aspern Halstenbek Haselau Hasloh Heede Heidgraben Heist Helgoland Hemdingen Hetlingen Holm Klein Nordende Klein Offenseth-Sparrieshoop Kölln-Reisiek Kummerfeld Langeln Lutzhorn Moorrege Neuendeich Osterhorn Pinneberg Prisdorf Quickborn Raa-Besenbek Rellingen Schenefeld Seester Seestermühe Seeth-Ekholt Tangstedt Tornesch Uetersen Wedel Westerhorn Haseldorf Schleswig-Holstein Hamburg Niedersachsen Kreis Segeberg Kreis Steinburg ElbeKarte
Über dieses Bild

Appen ist eine Gemeinde im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein. Sie hat sich aus einem Bauerndorf zu einer Wohngemeinde entwickelt. Trotzdem ist die Landwirtschaft noch immer von großer Bedeutung für den Ort.

Einen wichtigen Faktor für die Gemeinde Appen stellt auch der Fliegerhorst Uetersen und die Marseille-Kaserne dar, welche die Unteroffizierschule der Luftwaffe (USLw) beherbergt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde Appen liegt im Südwesten von Schleswig-Holstein im Landkreis Pinneberg, an der Landstraße 106 zwischen Pinneberg und Moorrege im größten zusammenhängenden Baumschulgebiet Europas.

Die Gemeinde besteht aus den Orten Appen, Appen-Etz, Ober und Unterglinde sowie Schäferhof. Appen liegt zwischen Pinneberg und Wedel in direkter Nähe zu den Landschaftsschutzgebieten Holmer Sandberge und Forst Klövensteen.

Nachbargemeinden

Hauptgebäude der Arbeiterkolonie Schäferhof

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Appens erfolgte am 19. September 1269 in einer Schenkungsurkunde des Ritters Heinrich II von Barmstede. Früh- und vorgeschichtliche Funde zeugen jedoch von einer deutlich früheren Besiedlung des Gebietes. Ein Nachweis einer früheren Besiedlung des Gemeindegebietes ist der frühbronzezeitliche Grabhügel De Danzenbarg an der Pinnau.

Mit dem neuen Fliegerhorst, der heutigen Unteroffizierschule der Luftwaffe, die in der Marseille-Kaserne beheimatet ist, begann 1936 eine Wandlung der Gemeinde weg von der rein landwirtschaftlichen Prägung.

Zum 1. Juli 2006 gab Appen seine Amtsfreiheit auf und wird seitdem vom Amt Moorrege verwaltet.

Politik

Von den 19 Sitzen in der Gemeindevertretung haben die CDU und die FDP seit der Kommunalwahl 2008 je sieben Sitze und die SPD hat fünf Sitze.

Wappen

Blasonierung: „In Rot ein nach schrägrechts oben fliegender silberner Kranich, begleitet unten rechts von einer aufrecht stehenden silbernen Roggenähre, unten links von einer fünfblättrigen, rot gefüllten silbernen Rose mit fünf grünen Kelchblättern.“[2]

Das Wappen wurde von Paul Heinrich Gnekow aus Marne entworfen und 1969 genehmigt. Die Ähre steht für die Landwirtschaft, die Rose symbolisiert die ortsansässigen Rosenzuchtbetriebe und Baumschulen, während der ziehende Kranich ein Symbol für die in Appen stationierte Luftwaffe ist. Die Farben Rot und Silber sind die holsteinischen.

Partnerschaften

  • Polegate, England
  • Neukalen, Mecklenburg-Vorpommern

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Die russische Komponistin Sofia Gubaidulina (* 1931) wohnt in Appen.

Ehrenbürger

  • Walter Pein

Literatur

  • Jestrzemski, Dagmar Die Chronik der Gemeinde Appen 1269-2001

Einzelnachweise

  1. Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

Weblinks

 Commons: Appen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Appen — Infobox Ort in Deutschland image photo = Wappen = Appen Wappen.png lat deg = 53 |lat min = 39 |lat sec = 42 lon deg = 9 |lon min = 44 |lon sec = 40 Bundesland = Schleswig Holstein Kreis = Pinneberg Amt = Moorrege Höhe = 6 Fläche = 20.26 Einwohner …   Wikipedia

  • Appen — Original name in latin Appen Name in other language Appen State code DE Continent/City Europe/Berlin longitude 53.65 latitude 9.73333 altitude 0 Population 5838 Date 2011 04 25 …   Cities with a population over 1000 database

  • Appen — Herkunftsname zu dem Ortsnamen Appen bei Pinneberg (Schleswig Holstein) …   Wörterbuch der deutschen familiennamen

  • Appen — * In Appen1 is nicks to happen. 1) Dorf in der holsteinischen Herrschaft Pinneberg …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • Appen musiziert — ist eine ehrenamtliche Benefizveranstaltung [1] Deutschlands, die 1990 von Rolf Heidenberger gegründet wurde. Die Veranstaltung findet auf dem Sportgelände des TuS Appen statt in Appen, einer Gemeinde im Kreis Pinneberg in Schleswig Holstein.… …   Deutsch Wikipedia

  • Appen (Begriffsklärung) — Appen steht für: eine Gemeinde im Kreis Pinneberg in Schleswig Holstein, siehe Appen Appen ist der Familienname folgender Personen: Karl von Appen (1900–1981), deutscher Bühnenbildner Mario von Appen (* 1965), deutscher Kanusportler …   Deutsch Wikipedia

  • Appen (Netherlands) — Appen is a hamlet in the Dutch province of Gelderland. VUGA s Alfabetische Plaatsnamengids van Nederland (13th edition), VUGA, 1997.] It is located in the municipality Voorst, about 0.5 km southwest of Gietelo, to which it belongs. ANWB… …   Wikipedia

  • Appen, Karl von — (1900 1981)    Designer. Best known for his work with the Berliner Ensemble, of which he became principal designer in 1954. Appen began his career in Frankfurt am Main working for private theaters. His designs for Bertolt Brecht resembled those… …   Historical dictionary of German Theatre

  • Fred von Appen — College coach infobox Name = Fred von Appen | Caption = DateOfBirth = birth date and age|1942|3|22 Birthplace = Eugene, Oregon DateOfDeath = Sport = Football College = Title = CurrentRecord = 5 31 OverallRecord = 5 31 Awards = Championships =… …   Wikipedia

  • Karl von Appen — (1956) Karl von Appen (* 12. Mai 1900 in Düsseldorf; † 22. August 1981 in Berlin) war ein deutscher Bühnenbildner, der vor allem mit seinen Arbeiten für das Berliner Ensemble bekannt wurde …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”