Arbesbach
Arbesbach
Wappen von Arbesbach
Arbesbach (Österreich)
Arbesbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Zwettl
Kfz-Kennzeichen: ZT
Fläche: 55,03 km²
Koordinaten: 48° 28′ N, 14° 56′ O48.46666666666714.933333333333849Koordinaten: 48° 28′ 0″ N, 14° 56′ 0″ O
Höhe: 849 m ü. A.
Einwohner: 1.740 (1. Jän. 2011)
Bevölkerungsdichte: 31,62 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3925
Vorwahl: 02813
Gemeindekennziffer: 3 25 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 35
3925 Arbesbach
Website: www.arbesbach.gv.at
Politik
Bürgermeister: Hennerbichler Alfred (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
17 ÖVP, 1 SPÖ, 1 FPÖ
Lage der Marktgemeinde Arbesbach im Bezirk Zwettl
Allentsteig Altmelon Arbesbach Bad Traunstein Bärnkopf Echsenbach Göpfritz an der Wild Grafenschlag Groß Gerungs Großgöttfritz Gutenbrunn Kirchschlag Kottes-Purk Langschlag Martinsberg Ottenschlag (Niederösterreich) Pölla Rappottenstein Sallingberg Schönbach (Niederösterreich) Schwarzenau Schweiggers Waldhausen Zwettl-NiederösterreichLage der Gemeinde Arbesbach im Bezirk Zwettl (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Dorfzentrum und Burg von Westen
Dorfzentrum und Burg von Westen
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Arbesbach ist eine Marktgemeinde mit 1740 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im Bezirk Zwettl in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Arbesbach liegt im Waldviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 54,98 Quadratkilometer. 48,59 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Katastralgemeinden sind Arbesbach, Brunn, Etlas, Haselbach, Kamp, Neumelon, Pretrobruck, Purrath, Rammelhof, Schönfeld, Schwarzau, Wiesensfeld.

Nachbargemeinden

Liebenau (OÖ) Groß Gerungs
Nachbargemeinden Rappottenstein
Königswiesen (OÖ) Altmelon Schönbach

Geschichte

Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Die Burg Arbesbach, genannt „Stockzahn des Waldviertels“, liegt auf über 900 m auf einer Granitformation. Sie entstand am Ende des 12. Jahrhunderts inmitten des Arbesbacher Waldes an der damaligen Fernstraße von Spitz nach Freistadt und wurde um 1190 von den Kuenringern der Linie Weitra-Rappottenstein erbaut. 1593 wurde als Ersatz für die Burg das Herrenhaus Arbesbach als Herrensitz errichtet.

Arbesbach entstand Anfang des 13. Jahrhunderts unterhalb dieser Burg als wirtschaftlicher und seelsorglicher Mittelpunkt der Herrschaft. 1246 wird die Pfarre Arwaizpach erstmals urkundlich erwähnt. Die Marktrechte des Ortes sind seit Ende des 14. Jahrhunderts bezeugt.

Die Pfarrkirche St. Ägidius wurde an der Schmalseite des regelmäßigen Rechteckplatzes erbaut. An ihrer Stelle wurde nach einem Brand im Jahr 1756 der heutige Barockbau errichtet (1761-1772).

Am südwestlich der Ortschaft gelegenen Galgenberg befindet sich in einem Wald ein Galgen, welcher im Jahr 1728 zuletzt für eine Hinrichtung benutzt wurde. Der Galgen ist auf einem Granitfelsen errichtet und besteht aus drei Steinsäulen und einem Mauerkreis mit Durchgang.[1][2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sport

  • Der URA (Union Volleyball Arbesbach) spielt in der österreichischen Bundesliga. [3]
  • Der UFCA (Union Fußball Club Arbesbach) spielt in der 2. Klasse Waldviertel Süd - Abstieg im Sommer 2010 von der 1. Klasse Waldviertel. [4]
  • Außerdem gibt es einen Stockschützen-, Tennis- und Tischtennisclub. [5]

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 leben in Arbesbach 1.785 Einwohner. 1971 hatte die Marktgemeinde noch 1.841 Einwohner, 1981 1.836 und im Jahr 1991 nur 1.770 Einwohner.

Politik

Bürgermeister der Marktgemeinde ist Alfred Hennerbichler, der Amtsleiter ist Gerhard Huber und die Vizebürgermeisterin ist Veronika Stiedl.

Im Marktgemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 14. März 2010 folgende Mandatsverteilung: ÖVP 17, SPÖ 1 und FPÖ 1.

Schmiedemuseum im Ortsteil Kamp

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 71, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 197. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 831. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 50,7 Prozent.

Quellen

  1. Die Geschichte von Arbesbach
  2. Detaillierte Beschreibung
  3. Union Volleyball Arbesbach
  4. UFC Arbesbach
  5. Sportunion Arbesbach

Weblinks


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  • Etlas (Gemeinde Arbesbach) — Wappen Karte …   Deutsch Wikipedia

  • Haselbach (Gemeinde Arbesbach) — Wappen Karte …   Deutsch Wikipedia

  • Kamp (Gemeinde Arbesbach) — Wappen Karte …   Deutsch Wikipedia

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