Armin Huttenlocher

Armin Huttenlocher (* 12. Dezember 1962) ist ein deutscher ehemaliger Journalist, der heute als Berater für Öffentlichkeitsarbeit und Politikberatung tätig ist.

Huttenlocher wuchs in Deizisau (Landkreis Esslingen) auf und besuchte das Gymnasium in Plochingen. Bereits während seines Jura- und Germanistik-Studiums an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und der Washington University in St. Louis (USA) schrieb er für das Feuilleton der Eßlinger Zeitung. Am Ende der achtziger und in den neunziger Jahren arbeitete Huttenlocher als Investigativjournalist. Seine Recherchen u. a. zur Situation systemkritischer Schriftsteller in den osteuropäischen Ländern während der Zeit des Sozialismus führten zu Beiträgen in deutschen Medien wie der Süddeutsche Zeitung, dem ZDF und dem Deutschlandfunk. Von 1998 bis 2000 war er Sprecher der SPD-Fraktion der Hamburgischen Bürgerschaft. Seit 2001 lebt Huttenlocher in Berlin. Er übernahm dort ab April 2005 die Leitung des Hauptstadtbüros der PR-Agentur Burson-Marsteller, wo er als Berater für Lobbyismus tätig war. Schwerpunktthemen seiner Beratertätigkeit waren in den letzten Jahren u. a. der Umweltschutz, die Korruptionsprävention und der Zwangsarbeiterentschädigungsfond.

2004 gelangte Huttenlocher wiederholt in die Medienberichterstattung, als er sich als Vorsitzender des Fördervereins Dokumentation Zwangsarbeiter gegen die kritiklose Präsentation der Flick-Collection in Berlin engagierte, einer Kunstsammlung, die mit Mitteln aus dem während des 2. Weltkriegs erworbenen Vermögen des Industriellen und Kriegsverbrechers Friedrich Flick aufgebaut worden war.

Armin Huttenlocher gilt laut Statement seines Arbeitgebers Fleishman-Hillard als einer der renommiertesten Public-Affairs-Berater in Deutschland. Dort leitet er seit März 2007 als Geschäftsführer das Berliner Büro der PR-Agentur.

In der Vergangenheit war Huttenlocher auch als Übersetzer tätig.

Huttenlocher ist verheiratet und hat vier Kinder.

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