SMS Alexandrine


SMS Alexandrine
Kaiserliche Kriegsflagge (1892).png
Schiffsdaten
Baubezeichnung Glattdeckskorvette G
Schiffstyp 1884 Kreuzerkorvette
Schiffstyp 1893 Kreuzer III. Klasse
Schiffstyp 1899 Kleiner Kreuzer
Schiffstyp 1904 Hafenschiff
Schiffsklasse Alexandrine-Klasse
Kiellegung: Februar 1882
Stapellauf (Schiffstaufe): 7. Februar 1885
Bauwerft: Kaiserliche Werft in Kiel
Besatzung: 268-293 Mann
Baukosten: xx Goldmark
Schwesterschiffe
SMS Arcona
Technische Daten
Wasserverdrängung: Konstruktion: 2.361 t
Maximal: 2.662 t
Länge: über Alles: 81,20 m
Wasserlinie: 71,8 m
Breite: 12,60 m
Tiefgang: 5,6 − 6,25 m
Maschinenanlage: 8 Dampfkessel
2 liegende 2-Zylinder-Zweifachexpansions-
Dampfmaschinen
Anzahl der Schrauben: 1 zweiflügelig Ø 5,02 m
Leistung: 2.400 PSi
Höchstgeschwindigkeit: 14 kn
Reichweite: 4.180 sm bei 8,5 kn
1.900 sm bei 13 kn
(ohne Segeleinsatz)
Segelfläche: 1.230 m²
Brennstoffvorrat: ca. 300 Tonne Kohle
Bewaffnung
Ringkanonen 15 cm: 10
Ringkanonen 10,5 cm: 4
Revolverkanonen 6

Die SMS Alexandrine, benannt nach Prinzessin Alexandrine von Preußen, war eine Glattdeckskorvette der ehemaligen Kaiserlichen Marine.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Alexandrine wurde bis 1895 auf verschiedenen Auslandsstationen eingesetzt. Danach kehrte sie in die Heimat zurück und wurde ab 1904 nur noch als Hafenschiff verwendet.

Technische Daten

  • Bauwerft: Kaiserliche Werft Kiel
  • Stapellauf: 7. Februar 1885
  • Schiffsart und -klasse:
    • 1875 als Glattdeckskorvette entworfen
    • 1884 Kreuzerkorvette
    • 1893 Kreuzer III. Klasse
    • 1899 Kleiner Kreuzer
    • 1904 Hafenschiff
  • Typschiff der Alexandrine-Klasse
  • Schwesterschiff: SMS Arcona
  • Besatzung: 268-293 Mann
  • Gewicht voll ausgerüstet: 2.662 t
  • Länge: 81,20 m
  • Breite: 12,60 m
  • Tiefgang: 6,25 m
  • Antrieb:
    • 8 kohlegefeuerte Dampfkessel
    • 2 liegende 2-Zylinder-Zweifachexpansions-Dampfmaschinen
    • Geschwindigkeit 14 kn
    • 2289 PSi auf 1 Welle
    • zusätzlich Barktakelung
  • Bewaffnung:
    • 10 Ringkanonen 15 cm
    • 2 Ringkanonen 10,5 cm
    • 6 Revolverkanonen

Verbleib

  • Am 27. Mai 1907 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen und abgewrackt.

Kommandanten

  • Februar 1891 - Januar 1893 KK/KzS von Frantzius
  • Januar 1893 - August 1893 KK Galster, Friedrich Karl Gustav Max[2]
  • August 1893 - Oktober 1893 Kptlt. Stein (i.V.)
  • Oktober 1893 - Juni 1895 KK/KzS Schmidt, Gustav
  • 9.Juli 1895 – 17. Juli 1895 KK Fischer, Louis (Überführung)

Anmerkungen

  1. mit Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt
  2. Später Konteradmiral und Hafenkommandant in Kiel

Literatur

  • Hans H. Hildebrand, Albert Röhr, Hans-Otto Steinmetz, Die deutschen Kriegsschiffe. Biographien- ein Spiegel der Marinegeschichte von 1815 bis zur Gegenwart, 1979.

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