Dave Charlton


Dave Charlton
Dave Charlton
Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft
Nation: Sudafrika 1928Südafrika Südafrika
Erster Start: Großer Preis von Südafrika 1967
Letzter Start: Großer Preis von Südafrika 1975
Teams
1967 Ecurie Tomahawk 1968 Scuderia Scribante 1970 Scuderia Sribante 1971 Motor Racing Developments und Gold Leaf Team Lotus 1972 und 1973 Lucky Strike Scuderia Scribante 1974 und 1975 Lucky Strike Scuderia Scribante
Statistik
WM-Bilanz:
Starts Siege Poles SR
11
WM-Punkte:
Podestplätze:
Führungsrunden: — über 0 km

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Dave Charlton (* 27. Oktober 1936 in Brotton) ist ein ehemaliger südafrikanischer Autorennfahrer.

McLaren M23 mit dem Charlton beim Großen Preis von Südafrika 1974 an den Start ging

Nach einer ersten Phase bei Clubrennen fuhr Dave Charlton ab 1962 in der größten südafrikanischen Monoposto-Meisterschaft, der South-Africa-Major-League. In den frühen 1960er-Jahren pilotierte er einen Lotus 20 mit einem 4-Zylinder-Climax-Motor. Der Wagen war aber nicht schnell genug, dass Charlton sich damit für den Großen Preis von Südafrika 1965 in East London hätte qualifizieren können.

1967 gründete Charlton die Scuderia Scribante, die einen Brabham BT11 zur Verfügung hatte. Charlton dominierte mit diesem Fahrzeug die südafrikanische Meisterschaft und fuhr die Großen Preise von Südafrika 1967 und 1968. Die starken Leistungen ermöglichten Charlton 1968 einen Test beim Cooper-Werksteam, einen Werkvertrag bekam er jedoch nicht. Beim 500-km-Rennen von Brands Hatch steuerte er einen Lola T70.

1970 fuhr Charlton den Ex-Bonnier-Lotus 49C in Kyalami und einen Brabham BT23 beim Rennen 1971. Beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone saß er zum ersten Mal in einem Werkswagen. Colin Chapman vertraute ihm einen Lotus 72D an. Das Rennen endete für den Südafrikaner nach einem Motorschaden vorzeitig.

1972, mit viel Geld durch den neuen Sponsor Lucky Strike ausgestattet, erwarb die Scuderia einen Lotus 72, mit dem Charlton die südafrikanische Serie gewann und neben dem Rennen in seiner Heimat auch zwei Grand Prix – Großbritannien und Deutschland – in Europa bestritt. 1974 wurde der Lotus durch einen McLaren M23 ersetzt, mit dem Charlton weiter erfolgreich blieb. Wieder gewann der die heimische Monoposto-Meisterschaft. Das Ende der Dominanz von Charlton kam 1976, als mit dem jungen Ian Scheckter, dem Bruder von Jody Scheckter, ein starker Gegner auf den Rennpisten erschien.

1978 verlor Charlton seinen Hauptsponsor, er fuhr zwar bis in die frühen 1970er-Jahre weiter Rennen (die Rennserie wurde inzwischen nach dem Regelement der Formel Atlantic ausgetragen), an seine großen Erfolge konnte er aber nicht mehr anschließen.

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