AirPlus

AirPlus
AirPlus International
Logo AirPlus International
Rechtsform GmbH[1]
Gründung 1989
Sitz Neu-Isenburg, Deutschland
Leitung Patrick W. Diemer
(Geschäftsführung)
Stephan Gemkow
(Vorsitzender des Aufsichtsrats)
Mitarbeiter 856 (31. Dezember 2009)
Umsatz 17,1 Mrd. (2009)
Branche Business-Travel-Management
Website www.airplus.com

AirPlus International ist ein Anbieter von Lösungen für das Business-Travel-Management von Unternehmen mit Sitz in Neu-Isenburg im Landkreis Offenbach in Hessen. Die Bezahlung, die Abrechnung und die Analyse von Dienstreisen und die Verwaltung von Reisekosten werden dabei mit verschiedenen Produkten unterstützt. Dazu gehören vor allem die Installation eines zentralen Abrechnungskontos, die Bereitstellung von Kreditkarten für Mitarbeiter und der Einsatz von Analyse-Tools. Gesellschafter der Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH ist die Deutsche Lufthansa AG zu 100 Prozent.

Inhaltsverzeichnis

Firmengeschichte

Die Gesellschaft steht in der Tradition der Air Travel Card, die bereits 1936 für Piloten und Personal der Fluggesellschaften eingeführt wurde. Das Logo dieser Karte gehört heute zum Erscheinungsbild der AirPlus-Karten. 1986 gründeten elf Luftverkehrsgesellschaften die AirPlus Limited Card Services, die die Marke weiterführte. Aus dieser Verbindung entstand 1989 die Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH (AirPlus).

Im Jahr 1990 wurde die AirPlus UATP Karte zur Abrechnung von Flugtickets für Geschäftsreisen und 1992 wurde die AirPlus Eurocard als Cobranding mit der Deutschen Bank und der Dresdner Bank herausgegeben. Ein Jahr später erschien die AirPlus VISA Card als Cobranding mit der Bayerischen Landesbank. AirPlus wurde somit erster Herausgeber eines Kartendoppels für Vielreisende.

In das VISA VU Akquiring Geschäft stieg AirPlus 1994 ein. Zudem wurde im gleichen Jahr der Bereich Direct Marketing Logistik gegründet. 1998 erfolgte die Gründung des Bereichs Card Program Management mit der Aufgabe, Konzepte für Kundenkarten-Systeme zu entwickeln und umzusetzen.

Die von Lufthansa AirPlus nahm 1999 im Rahmen eines Joint Ventures mit den Bayern Card-Services gegründete CommuniGate Kommunikationsservice GmbH ihre Arbeit auf. Schwerpunkt der Tätigkeit von CommuniGate war die Betreuung von Inhabern der Lufthansa Card, die im Januar 1999 eingeführt wurde.

2000 wurde der Markennamen AirPlus International eingeführt und 2001 erfolgte die Ausgründung des Bereiches eProcurement (GSE) gemeinsam mit der Deutsche Post eBusiness GmbH zur trimondo GmbH.

Die AirPlus International AG mit Sitz in Zürich wurde 2003 gegründet. Im gleichen Jahr wurde die Airline-Partnerschaft mit dem US-Carrier Continental Airlines bekanntgeben. Im Jahr 2004 erfolgte eine Kooperation mit der Dresdner Bank, anschließend übernahm die AirPlus das Corporate Card Systems der Dresdner Bank mit ungefähr 18.000 Lodged- und Corporate Cards. Ein Jahr später folgten Kooperation mit Avis Rent a Car und Europcar.

2007 fand eine Kooperation für die Payment-Lösungen im Business-Travel-Management in Asien mit der Korea Exchange Bank und der United Overseas Bank statt und es wurde eine Bezahllösung für Klimaschutzbeiträge weltweit eingerichtet. Mit der Air China wurde 2008 kooperiert, gleichzeitig wurde eine Tochter gesellschaft in Schanghai gegründet.

AirPlus gewinnt 2009 den EPCA-Award für die AirPlus Meeting Solution und Best Practice Award des Travel Industry Club für die AirPlus-Klimaschutzlösung.

Produkte

Der AirPlus Company Account ist ein zentrales Abrechnungskonto über welches alle Reiseausgaben eines Unternehmens generalisiert abgerechnet werden können.

Durch die AirPlus Corporate Cards erhalten Firmenmitarbeiter eine Kreditkarte (zum Beispiel eine Mastercard) mit der weltweit typische Reiseleistungen abgerechnet werden können.

Das AirPlus Information Manager ist ein Analyse-Tool für das Reisekosten-Management eines Unternehmens. Alle eingehenden Daten der zentralen Abrechnungskonten und der Firmenkreditkarten sowie weiterer Quellen werden erfasst, ausgewertet und dem Kunden in zusammengefasster Form zur Verfügung gestellt.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. „Daten & Fakten“ auf der Webpräsenz des Unternehmens, abgerufen am 10. Februar 2011

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