Arianer (Religion)

Arianer (Religion). Gegen Anfang des 4. Jahrhunderts läugnete der alexandrinische Presbyter Arius die völlige Gleichheit Jesu mit Gott. Er behauptete, Christus sei weniger als Gott, und man könne ihn nur den Edelsten aller von Gott Erschaffenen nennen. Da diese Behauptung, welche er veröffentlichte, durchaus gegen die Lehrsätze der Kirche war, so wurde er nebst seinen Anhängern, welche man Arianer nannte, im Jahr 325 auf der Kirchenversammlung zu Nicäa verdammt. Bald darauf entstanden die Semiarianer, welche sich mehr oder weniger der Lehre des Arius näherten. Diese Parteien erhielten sich bis zu Ende des 7. Jahrhunderts. Und wurde auch die Lehre immer genährt und fortgepflanzt, so hörte doch der Name der Partei auf.

–t–


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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