Rasch (Zeug)

Rasch (Zeug), geköperter Wollenzeug, von dem es mehrere Arten gibt, welche zum Theil glatt gepreßt sind und keine Haare auf der Oberfläche haben, zum Theil aber wollig und geschoren sind, nach Verschiedenheit ihrer Zubereitung verschiedene Namen haben und der Serge sehr ähneln. Der Futterrasch, 5//4 breit, besteht halb aus Wolle, halb aus Baumwolle. Die beste Sorte, der sogenannte Kronrasch, auch Droguet genannt und häufig zu Sommerkleidern gebraucht, gleicht dem Kasemir. Frankreich und die Niederlande liefern eine Sorte dieses Zeuges, halb, auch ganz von Seide, mit glänzender Appretur, dem Atlas ähnelnd, die zu Frauenkleidern benutzt wird.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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  • Zeug — Zeug, 1) Stoff, Materie, woraus Etwas verfertigt werden soll od. worden ist; 2) so v.w. Papiermasse, s.u. Papierfabrik II. u. III.; fettes Z. läßt das Wasser schwer u. langsam von sich, vom mageren Z. läuft das Wasser rasch ab; todtgemahlenes Z …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Rasch — Rasch, wollenes, geköpertes od. glattes, dünnes Zeug; von langer Kammwolle wird der Futterod. Zeugrasch, von kurzer gekrämpelter Wolle der Kron od. Tuchrasch gemacht. In Frankreich wird auch halbseidener, seidener u. floretseidener R. gemacht.… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Rasch — Rasch, grober, leicht gearbeiteter wollener Köperstoff; der Zeug R. ist aus langer gekämmter, der Tuch R. aus kurzer gekrämpelter Wolle verfertigt …   Herders Conversations-Lexikon

  • Rasch, der — Der Rásch, des es, plur. doch nur von mehrern Arten oder Quantitäten, die e, ein leicht und geringes Gewebe aus Wolle, welches locker ist, und besonders von gemeinen Leuten getragen wird. Ob dieses Gewebe ein Zeug oder ein Tuch zu nennen sey, ist …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Leute — 1. A de richa Lüta werd ma nüd rüdig1. – Sutermeister, 143; Tobler, 371. In Appenzell: Von den reichen Leuten bekommt man nicht leere Hände. (Tobler.) 2. Albern Leut dienen nicht in die Welt. – Petri, II, 4. 3. Alberne Lüe sind ock Lüe. (Hannover …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • Papierfabrikation [1] — Papierfabrikation, die Herstellung von Papier aus Faserstoffen. Geschichtliches s. [1]–[5]. I. Die Rohmaterialien. Das wichtigste Rohmaterial der Faserpapiererzeugung sind die Pflanzenfasern; die tierischen Fasern können nur für Packpapier… …   Lexikon der gesamten Technik

  • Rettungswesen — Rettungswesen. Das R. bei Unfällen im Eisenbahnbetrieb ist naturgemäß auf den gleichen Grundsätzen aufgebaut, wie sie sonst in Krieg und Frieden gelten. Es bietet aber infolge der Eigenartigkeit der Unfälle, der verletzenden Werkzeuge und der… …   Enzyklopädie des Eisenbahnwesens

  • Webstuhl — (Webe od. Weberstuhl), die mechanische Vorrichtung od. Maschine, worauf durch Verbindung des Schusses mit den Kettenfäden Gewebe (f. Webkunst) erzeugt werden. Je nach der Beschaffenheit der auf dem W. zu webenden Zeuge, ist der W. verschieden… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Weberei [1] — Weberei, die Herstellung der Gewebe (Zeuge, Stoffe). Gewebe ist ein flächenartiges Fadengebilde, bei welchem sich zwei Fadengruppen (Kette und Schuß) unter gegenseitiger gesetzmäßiger Schränkung derart kreuzen, daß die eine Fadengruppe (die Kette …   Lexikon der gesamten Technik

  • Waschmaschine — Waschmaschine, Vorrichtung zum Wäschen von Geweben, rohen Faserstoffen, Abfällen, od. anderen Gegenständen, ist für die verschiedenen Zwecke sehr verschieden eingerichtet u. wird entweder durch die Hand od. durch Elementarkräfte bewegt, od. wirkt …   Pierer's Universal-Lexikon

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