Neue Osnabrücker Zeitung


Neue Osnabrücker Zeitung
Neue Osnabrücker Zeitung
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Beschreibung Tageszeitung
Verlag Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG
Erstausgabe 1967
Erscheinungsweise Montag bis Samstag
Verkaufte Auflage (IVW 3/2011, Mo-Sa) 64.065[1] Exemplare
Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke, Berthold Hamelmann (stellv. CR)
Herausgeber Werner F. Ebke, Hermann Elstermann
Weblink www.neue-oz.de
Verbreitungsgebiet der Neuen OZ und ihrer Regionalausgaben
NOZ-Verlagsgebäude in Osnabrück
Sitz des Meller Kreisblatts

Die Neue Osnabrücker Zeitung (Neue OZ) ist eine regionale Tageszeitung für den Raum Osnabrück und das Emsland.

Sie erscheint im Verlag Neue Osnabrücker Zeitung, Herausgeber sind Werner F. Ebke und Verleger Hermann Elstermann.

Seit September 2011 ist Ralf Geisenhanslüke Chefredakteur, der von der Schwäbischen Zeitung nach Osnabrück wechselte.[2] Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Berthold Hamelmann leitet er die Redaktion.

Im Mai 2010 war die Chefredakteurs-Doppelspitze aus Ewald Gerding und Jürgen Wermser aufgelöst wurde. Gerding verantwortete bei der Neuen OZ danach den Bereich Zeitschriften und ging Ende Juli 2011 in den vorzeitigen Ruhestand. Wermser verließ das Haus.[3] Vorgänger Wermsers und Gerdings als Chefredakteur war von 1968 bis 2002 Franz Schmedt.[4]

Gründungsherausgeber der Neuen Osnabrücker Zeitung waren Leo Victor Fromm und Elisabeth Elstermann.

Inhaltsverzeichnis

Die Zeitung

Die Neue Osnabrücker Zeitung entstand 1967 durch Fusion der beiden Osnabrücker Tageszeitungen Neue Tagespost, herausgegeben durch das Druck- und Verlagshaus Fromm, und Osnabrücker Tageblatt aus dem Hause Meinders & Elstermann. Eine der Vorgängerzeitungen war die Osnabrücker Volkszeitung, deren Chefredakteur und Verleger Antonius Fromm war.

Die Hauptausgabe der Neuen Osnabrücker Zeitung erreicht eine verkaufte Auflage von 64.065 Exemplaren.[5] Zusammen mit ihren Regionalausgaben gehört die Neue OZ zu den größten Regionalzeitungen Deutschlands und erreicht täglich 442.000 Leser (MA 2008). Gemeinsam mit den Partnermedien Grafschafter Nachrichten, der Kreiszeitung Syke, der Rheiderland-Zeitung und der Oldenburgischen Volkszeitung hat der Verlag der Neuen OZ als führender Verlag innerhalb der Zeitungsgruppe Südwest-Niedersachsen montags bis samstags eine verkaufte Auflage von 275.373 Exemplaren.[6] Gemeinsam erreicht die Zeitungsgruppe täglich 770.000 Leser (MA 2009).

Neben der Neue Osnabrücker Zeitung erscheinen montags bis samstags sieben Regionalausgaben:

Ausgabe Auflage[7]
Meller Kreisblatt 8991
Wittlager Kreisblatt (Bad Essen) 5920
Bramscher Nachrichten 6316
Bersenbrücker Kreisblatt 13.443
Lingener Tagespost 21.364
Meppener Tagespost 20.252
Ems-Zeitung (Papenburg) 16.887

Das Hauptprodukt gliedert sich in fünf Lokalausgaben.

Die Neue Osnabrücker Zeitung gehört zu den am meisten zitierten Tageszeitungen Deutschlands (Mediatenor 2006); ihre Kommentare und Interviews werden häufig von anderen Medien aufgegriffen. Dadurch ist die Zeitung auch überregional bekannt.

Der Verlag der Neuen OZ beliefert Partnerverlage wie die Rheiderland-Zeitung, die Ostfriesischen Nachrichten und die Grafschafter Nachrichten mit Mantelseiten und Verlagsbeilagen. Zu den regelmäßig erscheinenden Beilagen gehören zum Beispiel das Gesundheitsmagazin Bazillus und das Veranstaltungsmagazin Toaster.

Das Multimedia-Angebot der Zeitung wurde seit dem Jahr 2000 ständig ausgeweitet und wird heute monatlich etwa 400.000 Mal aufgerufen. Damit gehört es zu den am häufigsten besuchten Internet-Auftritten der Region. Seit Herbst 2007 gibt es die ganze Zeitung auch im Internet als ePaper. Registrierte Benutzer können somit die Originalfassung überall auf der Welt lesen.

Der Verlag

Der Verlag der Neuen Osnabrücker Zeitung ist im Familienbesitz und finanziell unabhängig. Geschäftsführer sind Christoph Niemöller und Laurence Mehl.

Der Verlag beschäftigt derzeit knapp 850 fest angestellte Mitarbeiter, davon etwa 150 in der Redaktion. Im Jahr 2005 wurde für die Redaktion ein Newsdesk eingeführt.

Neben Mantelredaktion und Lokalredaktionen verfügt der Verlag nach der klassischen Gliederung eines Zeitungshauses über eine Verwaltung, einen Vertrieb, eine Anzeigenabteilung, eine Marketing-Abteilung sowie über die Technik mit Zeitungsvorstufe und Druck. Seit Frühjahr 2007 ist die Anzeigenannahme und der Verkauf von Anzeigen in den Stamm-Blättern und Sonderausgaben vollständig an die Schwestergesellschaft MSO Medien-Service GmbH & Co. KG abgegeben worden.

Neben der Kerntätigkeit der Zeitungsproduktion kooperiert das Haus eng mit den Schwesterunternehmen Druckzentrum Osnabrück (DZO), Versandzentrum Osnabrück (VZO), Medienvertrieb Emsland (MVE), Medienvertrieb Nord (MVN), dem Service-Center Osnabrück (SCO), der Citipost Osnabrück (CPO), einem privaten Briefdienst für die Stadt und den Landkreis Osnabrück sowie den Landkreis Emsland, und dem TA-Zustellservice, einer Prospektverteil-Organisation. 2005 gab der Verlag der Neuen OZ mit der OS-CARD beziehungsweise EL-CARD eine Kundenkarte an seine Abonnenten heraus, die bei über 1000 Partnern eingesetzt werden kann.

Redakteure

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hauptausgabe ohne Lokalausgaben
  2. noz.de, 25. Januar 2011
  3. Media Updates 7. Mai 2010 Germany
  4. Hohe Auszeichnung für Franz Schmedt, Mitteilung des BDZV vom 17. Dezember 2002
  5. laut IVW, drittes Quartal 2011, Mo-Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  6. laut IVW, drittes Quartal 2011, Mo-Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  7. laut IVW, drittes Quartal 2011, Mo–Sa (Details auf ivw.eu)
52.276258.05125

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