Ottmarsheim (Besigheim)

Ottmarsheim (Besigheim)
Ottmarsheim
Stadt Besigheim
Wappen von Ottmarsheim
Koordinaten: 49° 1′ N, 9° 12′ O49.0168279.20223187Koordinaten: 49° 1′ 1″ N, 9° 12′ 8″ O
Höhe: 187–330 m ü. NN
Einwohner: 2.000
Eingemeindung: 1. Sep. 1971
Eingemeindet nach: Besigheim
Postleitzahl: 74354
Vorwahl: 07143

Ottmarsheim ist ein Dorf im Landkreis Ludwigsburg im nördlichen Baden-Württemberg, das nach Besigheim eingemeindet ist.

Ottmarsheim im Kieserschen Forstlagerbuch um 1685

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Ottmarsheim liegt 330 Meter über dem Meeresspiegel auf der Hochfläche oberhalb der Felsengärten am Neckar, vier Kilometer östlich von Besigheim.

Geschichte

Ottmarsheim wurde im Jahre 766 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort wurde zum 1. September 1971 nach Besigheim eingemeindet.

Wappen

Das Wappen der ehemaligen Gemeinde Ottmarsheim zeigte in geteiltem und oben gespaltenem Schild oben vorne in Gold eine liegende schwarze Hirschstange, hinten den schwarzen Großbuchstaben A, unten in Rot ein goldenes Hifthorn an grüner Fessel. Der Großbuchstabe verweist auf die Schreibweise Autmaresheim, unter der der Ort 766 zum ersten Mal erwähnt wurde.

Sehenswürdigkeiten

Die Pfarrkirche des Dorfes, St. Hippolyt, ist eine spätgotische Westturmkirche, deren Turm 1502 errichtet wurde. Innen an den Wänden und der Decke im Hauptschiff befindet sich barocker Stuck aus den Jahren 1748–1759. Die Orgelempore zeigt künstlerisch wertvolle barocke Brüstungsbilder. Der Chor hingegen zeigt ein gotisches Netzrippengewölbe.

Im Ort gibt es außerdem ein in den 1980er Jahren renoviertes kleines Rathaus von 1765.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Christian Friedrich Hermann (*16. Januar 1825; † 6. April 1891), äußerst fortschrittlicher Landwirt, besonders bekannt geworden durch ein neues System im Hopfenanbau, die nach ihm benannten Hermannschen Drahtanlagen. Für seine Verdienste vielfach ausgezeichnet, u.A. 1870 mit der Silbernen landwirtschaftlichen Medaille der Württembergischen Centralstelle für die Landwirtschaft. Sein musterhaft geführter Betrieb wurde seinerzeit auch Klein-Hohenheim genannt.

Ehrenbürger

  • Heinrich Härlin aus Ludwigsburg († 12. Februar 1921), Jagdpächter, Stifter der ersten Ottmarsheimer Kinderschule, Ehrenbürger seit 12. Februar 1903
  • Christian Hekel aus Ottmarsheim (* 12. August 1840; † 22. Mai 1931), Gemeinderat und Stellvertreter des Bürgermeisters, Waldmeister, Fleischbeschauer, Rechner der Darlehenskasse, Ortssteuerbeamter, Ehrenbürger seit 12. August 1930
  • Karl Luithle aus Ottmarsheim (* 10. Juni 1870; † 24. März 1957), Gerber, Ladenbesitzer, Gemeindepfleger, Ehrenbürger seit 21. November 1935

Weblinks

 Commons: Ottmarsheim (Besigheim) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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