Westhausen (bei Hildburghausen)

Westhausen (bei Hildburghausen)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Westhausen
Westhausen (bei Hildburghausen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Westhausen hervorgehoben
50.31611111111110.660555555556349
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Hildburghausen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Heldburger Unterland
Höhe: 349 m ü. NN
Fläche: 15,43 km²
Einwohner:

602 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98663
Vorwahl: 036875
Kfz-Kennzeichen: HBN
Gemeindeschlüssel: 16 0 69 056
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Pfarrgasse 3
98663 Westhausen
Webpräsenz: www.heldburg.de
Bürgermeister: Edgar Riedel (BIW)
Lage der Gemeinde Westhausen im Landkreis Hildburghausen
Ahlstädt Auengrund Bad Colberg-Heldburg Beinerstadt Bischofrod Bockstadt Brünn Dingsleben Ehrenberg Eichenberg Eisfeld Gleichamberg Gompertshausen Grimmelshausen Grub Haina Hellingen Henfstädt Hildburghausen Kloster Veßra Lengfeld Marisfeld Masserberg Mendhausen Milz Nahetal-Waldau Oberstadt Reurieth Römhild Sachsenbrunn Schlechtsart Schleusegrund Schleusingen Schmeheim Schweickershausen St. Bernhard St. Kilian Straufhain Themar Ummerstadt Veilsdorf Westenfeld Westhausen ThüringenKarte
Über dieses Bild
Blick über Westhausen
Westhausen aus dem Süden
Stausee Westhausen

Westhausen ist eine Gemeinde im Landkreis Hildburghausen in Thüringen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Heldburger Unterland an. Der Verwaltungssitz ist in der Stadt Bad Colberg-Heldburg. Zur Gemeinde gehört der Ortsteil Haubinda.


Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Westhausen liegt 330m über dem Meeresspiegel in einem von der Natur geschaffenem, breitem und flach auslaufendem Tal mit hügeligem Landschaftsbild. Hier vereinen sich drei Quellen zur Westhäuser Kreck, woraus sich erklärt, das dieses Tal noch heute als das Krecktal bezeichnet wird.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Westhausen besteht aus den Orten Westhausen und dem ehemaligen Rittergut Haubinda.

Klima

Das Klima der Gegend ist als mild zu bezeichnen, da die Vorhöhen im Norden und Westen vor den rauhen Winden des Thüringer Waldes und der Rhön schützen.

Geschichte

Die Gemeinde, ein fränkisches Haufendorf, wurde erstmalig 776 erwähnt und ist somit die älteste Gemeinde im Heldburger Unterland und des Weiteren eine der ältesten Gemeinden des Landkreis Hildburghausen. Der Kirchhof war einst mit Gaden und doppelter Mauer versehen und diente dem Schutz der Bewohner im Ort.[2]

Einwohnerentwicklung

1994 bis 2000

  • 1994: 627
  • 1995: 633
  • 1996: 645
  • 1997: 638
  • 1998: 609
  • 1999: 605
  • 2000: 614

2001 bis 2007

  • 2001: 611
  • 2002: 596
  • 2003: 588
  • 2004: 595
  • 2005: 592
  • 2006: 582
  • 2007: 602
Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Bürgermeister ist Edgar Riedel.

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Westhausen besteht aus acht Ratsmitgliedern:

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)

Bildung

In Westhausen im Ortsteil Haubinda gibt es mit der Hermann-Lietz-Schule ein reformpädagogisches Landerziehungsheim mit einer Grund- und einer Regel-, sowie einer Fachoberschule und bietet somit Bildungsgänge zum Hauptschulabschluss, zum Qualifizierenden Hauptschulabschluss, zum Realschulabschluss und zur Fachhochschulreife an.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Chöre und Kapellen

In Westhausen existieren der Gesangsverein Erholung von 1908 und die Blaskapelle Westhausen.

Vereine

Zur sportlichen Ertüchtigung steht im Ort der Sportverein SV 08 Westhausen mit den Abteilungen Fußball, Tischtennis und Nordic Walking zur Verfügung. Der Kleintierzuchtverein Westhausen und Umgebung e.V. wurde 1972 gegründet. Der Aero-Club Südthüringen aus dem Jahr 1998 hat seinen Sitz in Westhausen.

Bauwerke

Die evangelische Kirche St. Kilian wurde um 1500 erbaut. Das Alte Schulgebäude in Westhausen stammt aus dem Jahr 1895. Das Schulgebäude der Hermann-Lietz-Schule Haubinda wurde um 1900 erbaut.

Regelmäßige Veranstaltungen

Die Kirmes (Kirchweih) findet alljährlich im Juni, das Backhausfest im August statt.

Einzelnachweise

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
  2. Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. Jenzig-Verlag, 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 274.

Literatur

  • Reinhold Albert: Chronik von Westhausen und seinem Ortsteil Haubinda, Verlag Frankenschwelle KG, Hildburghausen 2001, ISBN 3-86180-117-5

Weblinks

 Commons: Westhausen (bei Hildburghausen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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