Bethmannpark
Das Bethmannsche Gartenhaus
Südseite mit Eingang zum „Garten des Himmlischen Friedens“ im Hintergrund

Der Bethmannpark ist eine 3,1 Hektar große Grünanlage in Frankfurt am Main.

Der Park liegt in einem Dreieck zwischen Friedberger Landstraße, Berger Straße und Mauerweg im östlichen Nordend, außerhalb der Wallanlagen. Der Name leitet sich von der Frankfurter Familie Bethmann ab.

Geschichte

1783 erwarb Johann Philipp Bethmann einen Garten „vor dem Tore“, dem Friedberger Tor, das zur damaligen Frankfurter Stadtbefestigung gehörte, und legte darin ein Gartenhaus im Rokokostil an. Der Park verzeichnete eine Reihe berühmter Besucher, so 1803 König Friedrich Wilhelm III. von Preußen, 1813 Kaiser Napoléon Bonaparte, 1815 Johann Wolfgang von Goethe oder 1863 Kaiser Franz Joseph von Österreich-Ungarn anlässlich des Fürstentags in Frankfurt.

Der Park wurde mehrfach nach der neuesten Mode umgestaltet (Rokoko, Englischer Garten, Historismus) 1941 ging er in den Besitz der Stadt über. 1953 wurde er zu einem Schau- und Lehrgarten umgestaltet, als ein „praktischer Ratgeber“ für Blumen- und Pflanzenfreunde. Seit 1976 steht der Park unter Denkmalschutz. 1989 entstand im südwestlichen Teil ein Chinesischer Garten der Garten des Himmlischen Friedens.

Heutige Nutzung

Der Park verfügt über einen schönen alten Baumbestand und enthält einen Bereich, der als Chinesischer Garten gestaltet wurde. Der Beratungsgarten des Bethmannparks informiert über verschiedene Pflanzenkrankheiten und Baumschädlinge sowie deren Bekämpfung und gibt Anleitung zur Pflege und Anpflanzung von Bäumen. Im Park befinden sich außerdem ein Freischachfeld, ein Kinderspielplatz und ein Teich.

Der Park ist ganzjährig bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Erreichbar ist der Park von Nordosten her durch die U4 (U-Bahnhof Merianplatz) und von der westlichen Parkseite aus über die Buslinie 30 sowie die Tramlinie 12 (beides Haltestelle Hessendenkmal).

Weblinks

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