Bidingen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bidingen
Bidingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bidingen hervorgehoben
47.83333333333310.733333333333768
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Biessenhofen
Höhe: 768 m ü. NN
Fläche: 36,33 km²
Einwohner:

1.668 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87651
Vorwahl: 08348
Kfz-Kennzeichen: OAL
Gemeindeschlüssel: 09 7 77 118
Adresse der
Gemeindeverwaltung:

Dorfstrasse 8
87651 Bidingen
Webpräsenz: www.bidingen.de
Bürgermeister: Franz Martin (zwei Wahlvorschläge)
Lage der Gemeinde Bidingen im Landkreis Ostallgäu
Österreich Kempten (Allgäu) Landkreis Oberallgäu Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Unterallgäu Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Landsberg am Lech Rettenbach am Auerberg Westendorf (Allgäu) Wald (Allgäu) Waal (Allgäu) Untrasried Unterthingau Halblech Stöttwang Stötten am Auerberg Seeg Schwangau Rückholz Ruderatshofen Roßhaupten Ronsberg Rieden (bei Kaufbeuren) Rieden am Forggensee Pfronten Pforzen Osterzell Oberostendorf Obergünzburg Nesselwang Mauerstetten Marktoberdorf Lengenwang Lechbruck am See Lamerdingen Kraftisried Kaltental Jengen Irsee Günzach Hopferau Görisried Germaringen Füssen Friesenried Eisenberg (Allgäu) Eggenthal Buchloe Bidingen Baisweil Biessenhofen AitrangKarte
Über dieses Bild

Bidingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Biessenhofen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Bidingen liegt in der Region Allgäu.

Gemarkungen

  • Bernbach
  • Bidingen

Übrige Ortsteile

  • Geblatsried
  • Geislatsried
  • Königsried
  • Ob
  • Tremmelschwang
  • Weiler
  • Ämbisried
  • Ruderatsried
  • Ebenried
  • Korbsee
  • Langweid
  • Etzlensberg

Geschichte

Das Geschlecht der Herren von Bidingen ist von 1256 bis 1341 bezeugt. Bidingen im heutigen Regierungsbezirk Schwaben gehörte zum Hochstift Augsburg, das 1506 die Dorf- und Gerichtsherrschaft in Bidingen erworben hatte. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zum Kurfürstentum Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Die heutige Gemeinde besteht seit der Gebietsreform aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Bernbach und Bidingen.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.477, 1987 dann 1.383 und im Jahr 2000 1.620 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Franz Martin (zwei Wahlvorschläge).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 530 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 64 T€.

Wappen

Das Wappen zeigt "in Rot drei gebogene silberne Flankenleisten."

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft neun, im produzierenden Gewerbe 122 und im Bereich Handel und Verkehr 14 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 27 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 475. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 101 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2.132 ha. Davon waren 21 ha Ackerfläche und 2.111 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Es gibt 1999 folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 50 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 4 Lehrern und 101 Schülern

Weblinks

 Commons: Bidingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)

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