Bosenheim
Bosenheim
Koordinaten: 49° 51′ N, 7° 55′ O49.8446167.913263140Koordinaten: 49° 50′ 41″ N, 7° 54′ 48″ O
Höhe: 140–220 m ü. NN
Einwohner: 1.400 (2010)
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 55545
Vorwahl: 0671
Bosenheim (Rheinland-Pfalz)
Bosenheim

Lage von Bosenheim in Rheinland-Pfalz

Evangelische Kirche Bosenheim

Die Weinbaugemeinde Bosenheim ist ein Stadtteil von Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Im Jahr 454 siedelte die Sippe Boso an. Ursprünglich hieß Bosenheim „Bosinesheim im Wormsgau“. Später gehörte Bosenheim zur Reichsgrafschaft Sponheim. Auf diese Zeit geht auch das Bosenheimer Wappen zurück.

Nach dem Aussterben der Sponheimer im 15. Jahrhundert wurde Bosenheim zwischen mehreren Herrschaften geteilt, bis es im Zuge der Napoleonischen Kriege zuerst 19784 an Frankreich und nach dem Wiener Kongress (1815) an das Großherzogtum Hessen-Darmstadt fiel.

Am 7. Juni 1969 gab das Dorf die „Selbstverwaltung als Gemeinde“ wegen der Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz an die Stadt Bad Kreuznach ab, wurde so Stadtteil mit eigenem Ortsbeirat und Ortsvorsteher. Zuvor war das Dorf Teil des Landkreises Bingen in Rheinhessen, wechselte im Zuge der Reform in den Landkreis Bad Kreuznach.[1]

Ortsvorsteher ist zurzeit Dr. Volker Hertel (Liste Faires Bad Kreuznach). Bosenheim hat mit dem „TuS 1886 Bosenheim“ einen Sportverein mit eigenem Sportplatz und besitzt als einziges der Bad Kreuznacher Stadtteile ein eigenes Schwimmbad, das von der Stadt unterhalten wird.

Heute

Nachbargemeinden sind der Stadtteil Planig sowie die selbständigen Gemeinden Pfaffen-Schwabenheim, Biebelsheim, Volxheim und Hackenheim sowie die eigentliche Stadt Bad Kreuznach. Die höchste Erhebung in der Gemarkung: Der Bosenberg, ca. 220 Metern über NN.

Einzelnachweise

  1. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 169 (PDF)

Weblinks


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