Bremberg (Rhein-Lahn-Kreis)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Bremberg
Bremberg (Rhein-Lahn-Kreis)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Bremberg hervorgehoben
50.3062555555567.9206361111111300
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Lahn-Kreis
Verbandsgemeinde: Katzenelnbogen
Höhe: 300 m ü. NN
Fläche: 6,07 km²
Einwohner:

285 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56370
Vorwahlen: 06439, 02604
Kfz-Kennzeichen: EMS
Gemeindeschlüssel: 07 1 41 018
Adresse der Verbandsverwaltung: Burgstraße 1
56368 Katzenelnbogen
Webpräsenz: www.verbandsgemeinde-katzenelnbogen.de
Ortsbürgermeister: Gerhard Schmittel
Lage der Ortsgemeinde Bremberg im Rhein-Lahn-Kreis
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Über dieses Bild

Bremberg ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen an und liegt oberhalb des linken Lahnufers.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bremberg wird urkundlich im Jahr 1156 als Hof des Erzbischofs Hillin von Trier bezeichnet. Seit 1806 gehörte der Ort zum Herzogtum Nassau, ab 1866 zu Preußen. Seit 1946 ist Bremberg Teil des damals neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz. 1973 kam es im Zuge einer Verwaltungsreform zur Bildung der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen, der die Ortsgemeinde Bremberg angehört.

Schulen

18. Jahrhundert: Winterschule in Bremberg

Mit Blick auf die weiten Wege und die schlechte Witterung im Winter erhielten schließlich die Gemeinden die Erlaubnis, die kleineren Kinder bis 12 Jahre im Dorf von einem Winterschulleher unterrichten zu lassen. Die Winterschullehrer erhielten natürlich weniger als die Lehrer an der Kirchspielschule zu Kördorf: 48 Kreuzer von jedem Kind, 15 Kreuzer von der Sommerschule je Kind und die Kost. Manchmal gab es auch Korn im Gegenwert der Nahrung. Als die Bremberger Schulchronik begonnen wurde, erinnerte man sich nach an folgende Winterschullehrer:

  • Wilhelm Gerner,1819 Lehrer in Bogel
  • David Gerner von Kördorf, 1819 Förster in Kördorf
  • Joh. Georg Raidt von Bornich, 1819 vor einigen Jahren gestorben
  • Karl Güller von Ruppertshofen, 1819 Lehrer in Fischbach
  • Anton Neidhöfer von Gutenacker, 1819 gestorben
  • Phil. Ludwig Chun von Kördorf, 1819 Lehrer in Lollschied und Pohl

1817: Die Volksschule wird eingerichtet

Als nach dem Wiener Kongress das Herzogtum Nassau gegründet wurde, war es eine der kulturellen Großtaten, dass ab 1817 Elementarschulen, später Volksschulen in nahezu jedem Dorf eingerichtet wurden. So klug und weise und vor allem wohltätig, wie die neue allgemeine Schulpflicht für alle Kinder vom 6. bis 14. Lebensjahr sich auch erwies, waren die Herrschenden von der Entwicklung dazu gezwungen waren. Man richtete die Schulen ein, damit das dumme Volk lesen, schreiben, rechnen lernte, damit so gebildete Menschen im Arbeitsprozess besser verwendbar waren. Denn jemand, der nicht lesen, schreiben und rechnen kann, kann keinen vernünftigen Arbeitsplatz ausfüllen und stellt ein Problem in einem moderneren Staat dar.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Bremberg besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Bremberg

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)

Weblinks

 Commons: Bremberg (Rhein-Lahn-Kreis) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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