Adolf Betz

Adolf Betz (* 11. Mai 1897 in Pirmasens; † 9. August 1970 ebenda) war ein deutscher Politiker (KPD)

Leben

Der Angestellte Betz trat 1918 der USPD bei und gehörte 1920 zu den Mitgründern der KPD-Ortsgruppe in Pirmasens. Ab 1921 war er dort Ortsvorsitzender und Mitglied der Bezirksleitung Pfalz der KPD. Von 1927 bis 1929 war er Mitglied des ZK der KPD. Ab 1929 war Betz beim „Neuen Deutschen Verlag“ in Essen angestellt. 1933 wurde er entlassen und befand sich zwischen Februar und November 1933 in Schutzhaft. Anschließend arbeitslos war er ab 1935 als Schuhwarenhändler in Essen tätig, ab 1940 als Angestellter bei Krupp.

Im Oktober 1945 kehrte er nach Pirmasens zurück, wo er Leiter der Feststellungsbehörde bei der Stadtverwaltung wurde. Er war Kreisvorsitzender der KPD, Mitglied der Bezirksleitung Pfalz sowie der engeren Landesleitung der KP Hessen-Pfalz. Von 1946 bis 1948 war er Stadtrats- und Kreistagsmitglied und 1946/47 zugleich Dritter Bürgermeister der Stadt Pirmasens sowie Mitglied der Beratenden Landesversammlung Rheinland-Pfalz und schließlich von 1947 bis 1951 Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtages. Ab 1947 war er zudem Mitglied der Landesleitung Rheinland-Pfalz der KPD sowie Lizenzträger und Gesellschafter der Zeitung „Neues Leben" in Ludwigshafen. Ab 1950 war Mitglied des Bezirkstages Pfalz und Schriftführer ebendort.

Literatur

  • Klaus J. Becker: Die KPD in Rheinland-Pfalz 1946–1956. von Hase & Koehler, Mainz 2001, ISBN 3-7758-1393-4, S. 420.

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