Adolf Leweke

Adolf Leweke (* 18. Dezember 1892 in Elberfeld; † 23. Februar 1970 in Remagen) war ein hessischer Politiker (CDU) und ehemaliger Abgeordneter der Verfassungberatenden Landesversammlung Groß-Hessen.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Adolf Leweke besuchte die Volksschule und Mittelschule und danach die Akademie der Arbeit und Ingenieurschule. Beruflich arbeitete er als Lokomotivführer, Gewerkschaftssekretär, Schriftleiter, Theaterleiter, Verlagsangestellter, Normen-Ingenieur und Ministerialrat.

Adolf Leweke war bis 1933 Mitglied des Zentrums und des Windhorstbundes. In der Zeit des Nationalsozialismus erhielt er aufgrund seiner politischen Überzeugungen Berufsverbot und konnte nur als Hilfsarbeiter arbeiten. Ab Kriegsbeginn arbeitete er bei VDM (Vereinigte Deutsche Metallwerke) in Frankfurt-Heddernheim.

1945 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der CDU. 1945/46 war er Vorsitzender des Frankfurter Bürgerrates und nach den ersten freien Kommunalwahlen von 1946 bis 1952 Stadtverordneter in Frankfurt am Main sowie stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher von 1946 bis 1948.

Vom 26. Februar 1946 bis zum 14. Juli 1946 war er Mitglied des Beratenden Landesausschusses Groß-Hessen und vom 15. Juli 1946 bis zum 30. September 1946 Mitglied der Verfassungberatenden Landesversammlung Groß-Hessen.

Familie

Adolf Leweke war mit Margarethe, geborene Gerst (1896 bis 1965) verheiratet. Trauzeuge bei der Hochzeit 1922 in Berlin 1922 war Jakob Kaiser. Adolf Leweke ist Vater des Frankfurter Journalisten Wendelin Leweke (1927 bis 1996), sein zweiter Sohn Adolf (1923 bis 1993) war Architekt in Kaarst.

Einder der Gründer der Frankfurter Rundschau, Wilhelm Karl Gerst, war sein Schwager.

Ehrungen

Die Adolf-Leweke-Straße in Frankfurt-Eckenheim ist nach ihm benannt.

Quellen


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