Garfield (Comic)

Garfield (Comic)
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Garfield ist der Name eines täglich erscheinenden Comic-Strips von Jim Davis mit Kater Garfield, Hund Odie und deren sozial unbeholfenem Besitzer Jon Arbuckle in den Hauptrollen. Der Erfolg von Garfield liegt einerseits in der Parodie auf das Verhältnis Halter/Haustier, andererseits in den allzu menschlichen Problemen des Katers, wie zum Beispiel Diäten, Montagen oder Langeweile. Die hauptsächliche Komik der Comics beruht auf dem ausgeprägt zynischen Umgang mit diesen Problemen. Garfield erschien erstmals im Jahre 1978 und erfreut sich weltweit großer Popularität.

Inhaltsverzeichnis

Figuren

Hauptfiguren

Garfield

Garfield ist die Hauptfigur. Er ist ein fetter, fauler, oft sarkastischer Kater (O-Ton: „frech, fett, faul und filosofisch“), der gerne frisst und schläft. Sein Geburtstag ist der 19. Juni 1978 (an diesem Tag erschien der erste Garfield-Strip). Geboren wurde er in „Mama Leoni’s Italian Restaurant“ mit einem stolzen Gewicht von fünf Pfund und sechs Unzen (knapp 2,5 Kilo).[1]

Garfield hat orangefarbenes Fell mit charakteristischen schwarzen Streifen auf dem Rücken. Sein Besitzer Jon gibt Garfields Rasse in dessen Anwesenheit meist als „Exotic Shorthair, red-tabby“, eine rot-getigerte exotische Kurzhaarkatze, oder ähnliches an. Genau genommen ist Garfield jedoch ein einfacher Tiger, ein „orangefarbener Speckkloß mit Streifen“, wie Jon einmal am Telefon der Tierärztin gesteht. Garfields Leibgericht ist Lasagne, dabei spielt wohl auch eine Rolle, dass er in jenem italienischen Restaurant, in dem er das Licht der Welt erblickte, sofort alle in der Nähe befindliche Lasagne verspeiste.[2] Daneben isst er häufig Jons Farne und aß gerade in seinen ersten Jahren oft Hühnchen, bis ihm Jon im Dezember 1980 das Essen ganzer Hühnchen aufgrund der kleinen Knochen, an denen er ersticken könnte, verbot.[3]

Ist Garfield gerade nicht mit Fressen oder Schlafen beschäftigt, vertreibt er sich die Zeit meist mit Fernsehen oder der Zerstörung verschiedenster Einrichtungsgegenstände sowie vergleichbaren destruktiven Tätigkeiten.

Garfield mag die Mäuse im Haus als Gesprächskameraden, ebenso die Spinnen, die er jedoch im Normalfall unter Verwendung diverser Gegenstände, hauptsächlich Zeitungen, zu töten pflegt. Garfield schätzt es nicht besonders, auf sein Alter aufmerksam gemacht zu werden, und schon gar nicht auf seinen Geburtstag, auch wenn er dieses Ereignis aufgrund der ihm dann zukommenden Aufmerksamkeit im Grunde genommen schätzt.An normalen Montagen stößt Garfield mit beängstigender Regelmäßigkeit etwas zu, die Spanne der Montags-Ereignisse reicht von kleinen Demütigungen bis hin zu beinahe absurden Geschehnissen, wie beispielsweise eine Tretmine im Fressnapf, weshalb Garfield den Wochenanfang verabscheut und fürchtet. Weihnachten jedoch kann für ihn nicht schnell genug kommen.

Garfields Mimik und Gestik entsprechen der eines Menschen. Mit dem Leser kommuniziert er in Form von Gedankenblasen, die auch von anderen Tieren verstanden werden können. Jon und andere Menschen verstehen ihn jedoch nicht, von einigen zweideutigen Szenen mal abgesehen.[4]

Im Laufe der Zeit lernte Garfield schreiben. Während er dies in frühen Folgen noch nicht beherrscht,[5] zeigt er sich später fähig zu tippen, was zuerst nur aus wenigen Benutzungen der Schreibmaschine, in neuen Comics aber sehr oft aus der Verwendung des Computers hervorgeht.

Im Verlauf der Comic-Strips entwickelten sich Garfields äußere Erscheinung und sein Verhalten. Ganz zu Anfang wurde Garfield als extrem fettleibig gezeichnet, mit schwabbeligen Wangen und kleinen, runden Augen. Später wurde er etwas abgespeckt und seine Augen wurden größer. Zudem sieht man ihn nun öfters auf zwei Beinen. Ab etwa 1983 war Garfields heutiges Erscheinungsbild weitestgehend eingeführt.

Odie

Odie ist ein an sich liebenswerter Hund mit beschränkten geistigen Fähigkeiten, auch wenn er in seltenen Fällen eine außerordentliche Intelligenz beweist. Im Normalzustand hängt Odies abnormal große Zunge sabbernd aus seinem Mund. Wohin sie verschwindet, wenn Odie ausnahmsweise einmal nicht hechelt, ist für Garfield eines der größten Geheimnisse der Welt. Odie ist der einzige Mitbewohner Garfields, der so gut wie niemals spricht, von einem Traum Garfields mal abgesehen. In früheren Comic-Strips kam es jedoch dreimal vor, dass auch Odie in Gedankenblasen „sprach“.

Odie wird von Garfield gerne vom Tisch gestoßen oder in einer anderen Form geärgert, gedemütigt, hereingelegt, beleidigt oder sonstwie „unhöflich“ behandelt. Auch wenn es nicht den Anschein hat, mag Garfield seinen tierischen Mitbewohner doch recht gern. Odie gehörte früher Lyman, der ihn eines Tages zu Jon mitbrachte. Seit Lyman erklärungslos aus der Serie verschwunden ist, gehört Odie Jon. Odies Lieblingsspielzeug ist ein kleiner Ball, der klingelt, sobald er bewegt wird (Dingle-Ball). Auf der Jagd nach dem Ball ist Odie durch beinahe nichts aufzuhalten. Odies Geburtstag ist der 8. August (erstes Erscheinen im Comicstrip).

Jonathan Q. „Jon“ Arbuckle

Der Besitzer von Garfield und Odie ist ein Außenseiter, der weder beruflichen Erfolg noch Glück bei den Frauen hat, zumindest für viele Jahre nicht. Das liegt unter anderem an seiner schrillen Kleidung, seiner Tollpatschigkeit, seiner Zuneigung zum Akkordeon und zur Polka-Musik. Seine Versuche, cool zu sein oder die Damen in irgendeiner Form zu beeindrucken, scheitern stets kläglich. Von Beruf ist Jon Arbuckle Cartoonzeichner und Hauptgesprächspartner von Garfield. Seine große Liebe ist Liz (in früheren deutschen Übersetzungen Bea), die Tierärztin von Garfield und Odie. Nach jahrelangem vergeblichem Werben ist er seit Juli 2006 mit ihr zusammen, woran er sich selbst noch am meisten gewöhnen muss. Jons Geburtstag ist der 28. Juli.

Nebenfiguren

  • Arlene: Arlene ist eine pinkfarbene Straßenkatze aus der Nachbarschaft mit langem Hals und einer Zahnlücke, die Garfield erstmals im Strip vom 17. Dezember 1980 traf.[6] Mit ihr turtelt Garfield ab und zu herum. Einer richtigen Beziehung steht jedoch im Wege, dass Garfield zum einen mehr in sich selbst als in irgendjemand anders verliebt ist und außerdem in etwa so romantisch ist wie ein Stein.
  • Nermal: Ein niedliches, grau-schwarz gestreiftes Kätzchen, das Garfield gerne mit seinem Alter und seiner Figur konfrontiert. Deshalb hasst Garfield ihn, von allen anderen wird er jedoch geliebt. Nermal wird deswegen, aber auch wegen seiner außergewöhnlich sarkastischen Ader, die mit der Garfields problemlos mithalten kann, und seinem Rasiermessercharme von Garfield des Öfteren per Paketpost nach Abu Dhabi, Feuerland oder sonstige, weit entfernte Orte verschickt. Nermal gehörte im ersten Strip in dem er September 1979 auftrat Jons Eltern.[7] Danach wurde er zu einer Nachbarskatze.
  • Pooky: Garfields Teddybär, den er gerne knuddelt und der früher mal Jon gehörte. Garfield fand ihn in einer Kommode am 23. Oktober 1978.[8] Im Januar 1983 verlor Pooky kurze Zeit seinen Arm, er wurde aber wieder angenäht. Pooky kann nicht denken und sich auch nicht bewegen. Nur in einem Comic (6. Juli 1984) ist er im ersten Bild links von einem Reifen, im letzten auf der rechten Seite. Jon fragt, was Garfield da tue und Garfield sagt, er tue so als ob er Pooky Kunststückchen lehre. Garfield ist darauf selbst verwundert, dass Pooky sich bewegt hat.
  • Stretch: Stretch ist ein Gummigockel, den Garfield zu seinem sechsten Geburtstag von Jon geschenkt bekam. Er kommt in den Comics eine Woche am Stück, später aber nur noch selten vor. Sein letztes Auftreten datiert vom 31. Dezember 1995. In der deutschen Übersetzung wird er meist "Schnippi" genannt.
  • Dad: Jons Vater, der die Familienfarm leitet. Ein bodenständiger, waschechter Farmer, der in seltenen Fällen zu einer gewissen Naivität neigt. Jon und Garfield besuchen ihn und Mom ab und zu auf der Farm. Einmal kommen die zwei auch für einige Tage zu Jon zu Besuch, was allerdings im Fiasko endet: Dad macht im Badezimmer den Wasserhahn kaputt, will früh aufstehen, nachts melken usw.
  • Mom: Jons Mutter, deren gesamter Tagesinhalt darin zu bestehen scheint, eine monumentale Auswahl verschiedenster Gerichte zuzubereiten, weshalb sie von Garfield besonders geliebt wird. Mom häkelt auch alle möglichen Sachen. Garfield mag die Pullover, die sie ihm jedes Jahr zu Weihnachten häkelt, überhaupt nicht, da an ihnen stets irgendetwas faul ist, was Jons Mutter natürlich nicht mit Absicht, jedoch mit „legendärer“ Regelmäßigkeit tut. Ihr Lieblingsausspruch lautet: „Iss, Bub, iss!“, was auf Garfield natürlich besonders wirkt.
  • Doc Boy: Jons Bruder, der ein noch größerer Verlierer und Langweiler als Jon ist und noch auf der Farm seiner Eltern wohnt. Er sieht fast so aus wie Dad, bis auf drei Haare mehr am Kopf.
  • Lyman: ist ein Freund von Jon, der eine Weile bei ihm wohnte. Außerdem ist er der eigentliche Besitzer von Odie. Anfang der 80er Jahre ist Lyman spurlos aus den Geschichten verschwunden, ohne dass irgendwo erwähnt wurde, wohin oder aus welchem Grund. In der Hörspielserie verreiste er und tauchte dann nie mehr auf. Jim Davis sagte dazu, dass er für Lyman einfach zu wenig Einsatzmöglichkeiten gehabt habe, weshalb die Figur langsam verschwand.
  • Dr. Liz Wilson (in der deutschen Fassung anfänglich eine ganze Weile lang Bea): Garfields Tierärztin und Angebetete von Jon. Garfield hasst es, zum Tierarzt zu gehen, aber Jon schleift ihn regelmäßig und nicht selten unter fadenscheinigen Vorwänden dorthin, in der Hoffnung, sich mit Liz verabreden zu können. Ab und zu gelingt es ihm, aber die Verabredungen enden alle in einer Katastrophe. Manchmal hilft Garfield dabei ein wenig nach. Der erste Kuss zwischen Liz und Jon fand am 19. Dezember 1981 statt[9]. Am 26. Juli 2006 gesteht Liz Jon, dass sie ihn mag[10] und am 28. Juli 2006 küssen sich die beiden erneut[11].
  • Binky, der Clown: Er ist ein Fernsehclown, der Garfield durch seine schrille Stimme („Haaaallo Kinder!“) und penetrante Art stets an den Rand der Weißglut bringt. Seinen ersten Auftritt hatte er 1985 im Garfield Halloween Special. Während er in den Comics praktisch nie zu sehen und nur selten aus dem TV zu „hören“ ist, kam er in der Fernsehserie Garfield and Friends zu regelmäßigen Auftritten und hatte dort zeitweise sogar seinen eigenen Sketch, „Gelächter mit Binky“. In den Comics jedoch sind Garfield und vor allem Jon Fans von Binky. Jon besitzt auch einen „Binky-der-Clown-Becher“ und „Binky-der-Clown-Socken“.
  • Der Postbote: Er ist Garfields Kauspielzeug.
  • Irma: Bedienung und Besitzerin von „Irma's Diner“, einem Lokal, in dem Jon und Garfield gelegentlich essen. Das Essen und die Bedienung in diesem Etablissement sowie der Geisteszustand von Irma sind sehr fragwürdig. Ihr Laden hat das ganze Jahr über 24 Stunden am Tag geöffnet, wodurch sie stets übermüdet ist und gelegentlich beim Bedienen einschläft. Sie ist außerdem sehr tollpatschig.
  • Ellen: Jon versucht ständig, sie per Telefon zu einem Rendezvous zu überreden, was sie jedoch vehement ablehnt. Im Juli 2006 erschien sie zum ersten Mal in einem Comicstrip bei einem Restaurantbesuch mit Jon, nachdem sie nach einem Unfall unter Amnesie litt.
  • Hulda & Hubert (engl. Reba & Hubert): Ein älteres Ehepaar und Jons Nachbarn. Sie halten Jon, hauptsächlich wegen Garfields Marotten, für verrückt und wollen deshalb regelmäßig umziehen und die Psychiatrie anrufen. Außerdem haben sie (jedenfalls sieht es so aus) auch noch einen kleinen Hund, der Garfield in einer Stripreihe - als er durch hohes Gras geht - in den Schwanz beißt.
  • Mrs. Feeny: Eine Nachbarin von Jon, die ständiges Ziel von Garfields Streichen ist. Normalerweise sind es ihre Blumenbeete oder ihr kleiner Chihuahua, die Opfer von Garfields Zerstörungsorgien werden, weswegen sie sich immer wieder telefonisch bei Jon beschwert. Mrs. Feenys Ehemann war ebenfalls schon Garfields Streichen ausgesetzt. Familie Feeny war jedoch noch nie in einem Comic-Strip zu sehen.
  • Waage: Jon besitzt eine sprechende Waage, die es liebt, Garfield wegen seines Gewichts zu piesacken. Fraglich jedoch, ob es sich immer um dasselbe Gerät handelt, da sie aus vorgenanntem Grund von Garfield regelmäßig zerstört wird. In den früheren Comics konnte die Waage noch nicht sprechen, sondern druckte Zettel aus.
  • Bäume: Sie versuchen Garfield ständig dazu zu bringen, auf sie zu klettern. Normalerweise dadurch, dass sie ihm Dinge versprechen, die ihn oben erwarten (neue Äste, eine tolle Aussicht oder sogar eine Cappuccino-Maschine). Garfield weiß, dass er nicht alleine wieder herunterkommt, klettert aber in der Regel trotzdem auf den Baum, von dem er dann irgendwann gerettet wird oder aus verschiedenen Gründen herunterfällt.
  • Spinnen: Garfield hasst Spinnen. Sie sind immer wiederkehrende Figuren in den Comics und werden vom ihm am Ende stets mit einer Zeitung oder anderen Gegenständen erschlagen. Eine besonders hartnäckige und wehrhafte Spinne heißt Frank.
  • Mäuse: Die Mäuse, die im Haus von Jon wohnen, werden von Garfield unbehelligt gelassen, da Garfield zum einen Mäuse in lebendigem Zustand mag, sie zum anderen als Nahrung nicht ausstehen kann. Einige von ihnen haben Namen wie Squeak, Fat Eddie, Herman Vermin oder Floyd.
  • Garfields Mutter Sonja: Sie lebt in der Pizzeria, in der Garfield geboren wurde. Garfield sieht sie kaum. Es gibt auch noch einen Großvater Garfields[12], den er aber auch kaum sieht. Er verlangte in ein paar Strips, dass Garfield Mäuse fressen sollte.
  • Ente: Als Garfield eines Tages mal wieder in Jons Blumenbeet herumtollte, traf er eine Ente und wollte sie fressen; als er dann sprang, hob auch die Ente ab, und Garfield hing an ihren Füßen. Dann gab es eine kleine Stripreihe, in der von Garfields Begegnung mit der Ente erzählt wird. Danach kommt die Ente jedoch nie mehr vor.
  • Vögel: Garfield versucht ständig die Vögel in Jons Garten zu verspeisen und entwickelt dabei auch eine gewisse Fantasie (Bärenfallen, Hühnerbrühe im Vogelbad, die Warnung vor einem nahenden Kater und den Vorschlag sich in Garfields Mund zu verstecken u.v.m.). Meist sind die Vögel jedoch zu intelligent für Garfields Fangversuche. Manchmal frisst er sie auch, wenn sie ihn beleidigen oder einfach auf den Geist gehen.
  • Goldfische: Jon kauft sich gelegentlich einen Goldfisch, welcher jedoch (fast immer) in Garfields Magen landet. Häufig lauert er auch vor dem Glas oder versucht ihn mit einem Köder zu erwischen. Einmal gibt Garfield zu, dass er Fische nicht mag, es aber ein alter Katzentrieb sei, den er nicht ignorieren kann oder will.

Merchandising

Garfield als Straßenmalerei in Geldern 2011.

Hörspiele

In den 80er-Jahren wurden von der Plattenfirma Ariola Garfield-Hörspiele produziert. Garfield wurde hier von Hape Kerkeling gesprochen.

Zeichentrick

Seit 1983 wurden für das Fernsehen Zeichentrickfilme produziert, die zuerst auf CBS liefen, und von denen vier Emmy Awards gewannen. Später wurde die Zeichentrickserie „Garfield und seine Freunde“ produziert. 2008 folgte die Serie The Garfield Show.

Musik

Im Jahre 1995 erschienen gleich drei Maxi-CDs (Cool Cat, Cool Cat Remix und Party of Love) sowie das dazugehörige Album Keep Cool, Cat. Cool Cat konnte sich ganze 15 Wochen in den deutschen Charts behaupten und erreichte als Höchstplatzierung Platz 28. Bei der Musikrichtung handelt es sich um Eurodance, Sängerin ist Rachel Wallace.

Die Idee für Garfields Ausflug in die Rave-Szene stammt indes von seinem Schöpfer, dem amerikanischen Cartoon-Zeichner Jim Davis. Er meldete sich bei jenem Münchner Produzententeam, das 1991 bereits die Comic-Ente Daffy Duck mit „Partyzone“ musikalisch in Szene setzte, und bestellte einen Hit für Garfield.

Filme

Im Jahr 2004 produzierte 20th Century Fox die Realverfilmung Garfield – Der Film mit Breckin Meyer und Jennifer Love Hewitt in den Hauptrollen; Regie führte Peter Hewitt. In der deutschen Fassung wird Garfield von Thomas Gottschalk gesprochen.
Am 6. August 2006 erschien die Fortsetzung Garfield 2. In der deutschen Fassung wurde Garfield diesmal von Oliver Kalkofe synchronisiert. Der zweite Film ging bei den Kritikern unter, vor allem, weil fast alles vom ersten Film erneut verwendet wurde. Der dritte Film Garfield – Fett im Leben war eine Direct-to-DVD-Produktion und erschien in den USA am 1. Oktober 2007 (in Deutschland am 3. März 2008). Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen ist er ein vollständiger Animationsfilm. 2008 und 2009 wurde je ein weiterer Film produziert.

Computerspiele

Unter dem Titel „Garfield - Attack of the Mutant Lasagna“ veröffentlichte 2004 ein anonymer Fan ein Adventure-Spiel, das mit dem Programm Adventure Game Studio produziert wurde. Trotz aller Versuche von Jim Davis, die Verbreitung des Spieles unter Androhung von Klagen zu vermeiden, kann es nach wie vor kostenlos im Home of the Underdogs heruntergeladen werden.

Auszeichnungen

Davis erhielt für den Comic mehrere Auszeichnungen, darunter den Elzie Segar Award und den Reuben Award.

Sonstiges

  • Die Garfield-Strips wurden anfänglich in 40 Zeitungen und Zeitschriften gedruckt, deren Zahl bis 2006 schon auf weltweit 2570 gewachsen war. Damit hält „Garfield“ einen Guinness-Weltrekord.
  • Wie viele andere Comic-Strips wird Garfield nicht ausschließlich von seinem Schöpfer gezeichnet, sondern von mehreren Zeichnern in der von Jim Davis gegründeten Paws, Inc.. Jim Davis signiert zumeist die Strips, bevor sie abgedruckt werden.
  • Seit dem 7. Juni 1999 wird Garfield in Zeitungen und Zeitschriften in Farbe gedruckt.
  • Benannt wurde die Comicfigur nach dem Großvater von Jim Davis, James Garfield Davis, der diesen Namen zu Ehren des 20. US-amerikanischen Präsidenten James A. Garfield erhalten hatte.
  • Im Jahre 2004 warb die PKW-Marke KIA anlässlich des Filmstarts in den Kinos mit Garfield[13]. Drei Fahrzeuge wurden im Rahmen einer Promotion entsprechend gestaltet und verlost.

Running Gags

  • Garfield erwähnt in den Comicstrips immer wieder, dass er Montage hasst. Dabei verhält sich der Montag oft wie eine Person, indem er Garfield z. B. von außerhalb des Strips mit Torten bewirft, oft nachdem Garfield eine Bemerkung über den Montag gemacht hat[14]. Nur ein einziges Mal, noch zu Anfang der Serie, sagt Garfield, dass er Montage liebe, weil er nicht zur Arbeit muss[15].
  • Seine nächtlichen Konzerte (Katzengejammer) enden oft damit, dass er beworfen wird und sich dennoch beim Publikum bedankt.
  • Odie wird häufig vom Tisch gerammt, gestoßen oder getreten.
  • Nermal wird regelmäßig in ein Postpaket gepackt, welches dann mit „Abu Dhabi“ oder ähnlichen fernen Orten adressiert wird.
  • Der Postbote erfährt manches Leid und wird sehr oft mit Fallen oder Angriffen Garfields von seiner Arbeit abgehalten.
  • Spinnen werden in allerlei Formen getötet, z.B. plattgewalzt, ertränkt, etc.
  • Garfield hat eine starke Vorliebe für Lasagne. Allein der Geruch kann ihn alles andere vergessen lassen.

Einzelnachweise

  1. Strip vom 12. November 1980.
  2. Strip vom 13. November 1980.
  3. Strip vom 14. Dezember 1980.
  4. siehe z.B. Garfield-Comic vom 15. August 2009
  5. Vgl. Strip vom 22. November 1980.
  6. Strip vom 17. Dezember 1980.
  7. Strip vom 3. September 1979.
  8. Strip vom 23. Oktober 1978.
  9. Garfield Gesamtausgabe 2, 1980 bis 1982, Köln 2007, Egmont
  10. http://www.listen-project.de/garfield/index.php?date=26.07.2006&x=0&y=0, abgerufen am 27. November 2008
  11. http://www.listen-project.de/garfield/index.php?date=28.07.2006&x=0&y=0, abgerufen am 27.November 2008
  12. http://garfield.com/comics/vault.html?yr=1984&addr=841214
  13. http://www.kino.de/news/fox-startet-grosse-garfield-kampagne/167072.html
  14. siehe z. B. Strip vom 28. Mai 1984 (http://www.garfield.com/comics/vault.html?yr=1984&addr=840528)
  15. Strip vom 28. Mai 1979 (http://www.garfield.com/comics/vault.html?yr=1979&addr=790528)

Weblinks

 Commons: Garfield – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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