Alpenstadt des Jahres
Verein Alpenstadt des Jahres
Zweck: Naturschutz, Raumplanung
Vorsitz: Hubert Buhl[1]
Gründungsdatum: 1997
Mitgliederzahl: 12 Städte[2]
Sitz: Schaan/FL[3]
Website: www.alpenstaedte.org, www.cittaalpina.org

Alpenstadt des Jahres ist eine Auszeichnung im Rahmen der Alpenkonvention, dem wichtigsten internationalen Schutz- und Förderprogramm für den Alpenraum. Die Alpenstädte sind im internationalen Verein Alpenstadt des Jahres organisiert und im Netzwerk Arbeitsgemeinschaft Alpenstädte Beobachter der Internationalen Alpenschutzkommission – CIPRA.

Inhaltsverzeichnis

Anliegen

Alljährlich vergibt eine internationale Jury (Gerhard Leeb, Norbert Weixlbaumer, Antonio Zambon), die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Alpenstädte mit Sitz in Innsbruck[4] als Beobachter der CIPRA[5], und der Pro Vita Alpina[6] den Titel Alpenstadt des Jahres. Das zentrale Anliegen des Projekts Alpenstadt des Jahres ist, die Maßnahmen zum Schutz des Alpenraumes mit der nachhaltigen, zukunftsweisenden Entwicklung der Region im Sinne der Alpenkonvention zu verknüpfen. Die Idee dazu stammt vom Herausgeber der Zeitschrift Planet Alpen[7], dem Villacher Gerhard Leeb.

Die Alpenstädte des Jahres verstärken ihre Zusammenarbeit über die Dauer des Titels hinaus mit der Mitgliedschaft im Verein Alpenstadt des Jahres.[8]

Die fünf Hauptziele sind, das Alpenbewusstsein zu stärken, die Bevölkerung zu beteiligen, Brücken zur Region zu festigen, die Zukunft nachhaltig zu gestalten und die Zusammenarbeit auszubauen. Als Schlüsselbereiche werden Energiebilanz, Verkehr und Naturgefahren genannt.[9] 60 % der Alpenbevölkerung leben in Städten, die „als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung in den Alpen“[9] ihre „grosse Verantwortung gegenüber dem umliegenden Gebiet und dem Klima“[9] wahrnehmen wollen. Daher wird auch eine engere Zusammenarbeit mit dem Gemeindenetzwerk Allianz in den Alpen[10][11] als CIPRA-Partner angestrebt.

Die Alpenstädte

Jahr Ort Alpenstaat
1997 Villach Österreich
1999 Belluno Italien
2000 Maribor Slowenien
2001 Bad Reichenhall Deutschland
2002 Gap Frankreich
2003 Herisau Schweiz
2004 Trient Italien
2005 Sonthofen Deutschland
2006 Chambéry Frankreich
2007 Sondrio Italien
2008 Brig-Glis Schweiz
2009 Bozen Italien/Südtirol
2010 Bad Aussee Österreich
2011 Idrija Slowenien
Quelle: CIPRA[12] Verein Alpenstadt des Jahres[13]
Alpenstadt des Jahres (Alpen)
Villach 1997
Villach 1997
Belluno 1999
Belluno 1999
Maribor 2000
Maribor 2000
Bad Reichenhall 2001
Bad Reichenhall 2001
Gap 2002
Gap 2002
Herisau 2003
Herisau 2003
Trient 2004
Trient 2004
Sonthofen 2005
Sonthofen 2005
Chambéry 2006
Chambéry 2006
Sondrio 2007
Sondrio 2007
Brig-Glis 2008
Brig-Glis 2008
Bozen 2009
Bozen 2009
Bad Aussee 2010
Bad Aussee 2010
Idrija 2011
Idrija 2011

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Der Vorstand, Verein Alpenstadt des Jahres
  2. Organigramm, Verein Alpenstadt des Jahres
  3. Impressum, Verein Alpenstadt des Jahres
  4. Arbeitsgemeinschaft Alpenstädte, www.innsbruck.at
  5. Beobachter, CIPRA
  6. Alpenakademie Pro Vita Alpina, cultura.at
  7. Planet Alpen www.alpen-adria-planet.org
  8. Die Verträge, Verein Alpenstadt des Jahres
  9. a b c Alpenkonvention, Arbeitsgemeinschaft Alpenstädte, Gap (Hautes-Alpes) (Hrsg.): Klimawandel: Verantwortung und Möglichkeiten der Alpenstädte. Medienmitteilung, Gap 12. September 2008 (pdf, alpconv.org).
  10. www.alpenallianz.org/, "Allianz in den Alpen" - das Gemeindenetzwerk für nachhaltige Entwicklung
  11. Gemeindenetzerk "Allianz in den Alpen", ecology.at
  12. Alpenstadt des Jahres. In: Netzwerke und Initiativen. CIPRA, 22.04, abgerufen am 22. April 2009.
  13. Titelträger „Alpenstadt des Jahres“. Verein Alpenstadt des Jahres, abgerufen am 6. Dezember 2010.

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