Andreas Andresen

Andreas Andresen (* 14. November 1828 in Loit; † 1. Mai 1871) war ein deutscher Kunstbuchautor auf dem Gebiet der Kupferstichkunde.

Leben

Andresen wurde im schleswig-holsteinischen Loit geboren und studierte in Kiel, Berlin, Bonn und München. 1857 wurde er an das Germanische Museum in Nürnberg berufen, wo er bis 1862 arbeitete. Darauf ging er nach Leipzig, wo er die Hauptleitung von Naumanns Archiv für die zeichnenden Künste sowie die Bearbeitung der Weigelschen Auktionskataloge übernahm. Nach Weigels Tod übernahm er 1870 dessen Kunstauktionsinstitut, starb aber schon 1. Mai 1871.

Werke

als Autor
  • Der deutsche Peintre-Graveur oder die Maler als Kupferstecher vom letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluß des 18. Jahrhunderts; Fortführung des Bartschschen Werks. Olms, Hildesheim 1973 (2 Bde.; Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1864-66).
  • Die deutschen Malerradierer des 19. Jahrhunderts. Nach ihren Leben und Werken. Olms, Hildesheim 1971 (4 Bde; Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1866-70; fortgesetzt von Joseph Eduard Wessely).
als Bearbeiter
  • Joseph Heller: Handbuch für Kupferstichsammler oder Lexikon der Kupferstecher, Maler-Radirer und Form-Schneider aller Länder und Schulen nach Maßgabe ihrer geschätztesten Werke. Olms, Hildesheim 1982, ISBN 3-487-07172-X (2 Bde.; Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1870).
  • Georg Kaspar Nagler: Monogrammisten und diejenigen bekannten und unbekannten Künstler aller Schulen, welche sich zur Bezeichnung ihrer Werke eines figürlichen Zeichens, der Initialen des Namens, der Abbreviatur desselben etc. bedient haben. Hirth, München 1868/70 (Bd. 4, unvollendet).

Weblinks


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