Anja Weisgerber
Anja Weisgerber
(am 2. Mai 2009 in Bad Kissingen)

Anja Weisgerber (* 11. März 1976 in Schweinfurt) ist eine Europaabgeordnete der CSU für Bayern in der Europäischen Volkspartei.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Ausbildung

Nach dem Abitur am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt im Jahr 1995 studierte Anja Weisgerber 1995 bis 2000 Rechtswissenschaft an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität in Würzburg und der Universität Lausanne und schloss das Studium mit dem ersten Staatsexamen ab. 2003 legte sie das zweite Staatsexamen ab und promovierte zum Thema „Parlamentarische Untersuchungsausschüsse“.

2003 arbeitete Anja Weisgerber bei der Price Waterhouse Coopers Veltins Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in München und ab 2004 als Rechtsanwältin in Schweinfurt.

Anja Weisgerber ist evangelisch und verheiratet. Sie ist ehemalige bayerische Meisterin im Tennis.

Politik

Anja Weisgerber war von 1995 bis 1997 Beisitzerin im Kreisvorstand der JU Schweinfurt-Land. 1997 gründete sie den JU-Ortsverband Schwebheim. Sie ist Mitglied im Landesvorstand der JU (Junge Union), der FU (Frauen-Union) und des EAK (Evangelischer Arbeitskreis) sowie Leiterin des Arbeitskreises Umwelt der JU Bayern und stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Umwelt und Landesplanung der CSU.

Seit 2003 ist Weisgerber Mitglied im CSU-Bezirksvorstand, seit 2009 Mitglied im Parteivorstand der CSU und Bezirksvorsitzende der Frauen-Union Unterfranken.

Am 13. Juni 2004 wurde Weisgerber in das Europäische Parlament gewählt.

Aufgaben und Zuständigkeiten:

  • Vize-Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament
  • Vorsitzende der Osteoporose Interest Group

Kritik löste Weisgerber aus, als sie an ihrer ehemaligen Schule, dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt, bei einer verpflichtend zu besuchenden Schulveranstaltung die politische Neutralität der Schule verletzte und die anwesenden Schüler aufforderte, sie zu wählen.[1]

Mitgliedschaften

Auszeichnungen

  • 2008: Bayerische Europa-Medaille

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Grenze zum Wahlkampf überschritten, Main-Post. 30. Januar 2007.  Abgerufen am 12. November 2009

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