Anna von Krane

Anna Antonie Amalinde von Krane (* 26. Januar 1853 in Darmstadt; † 3. Januar 1937) war eine deutsche Dichterin, Zeichnerin und Künstlerin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Anna von Krane wurde als Freiin in der deutschen Linie der Freiherren von Krane geboren. Sie lebte in Darmstadt und Düsseldorf. Ihr Vater war Freiherr Ernst von Krane, ihre Mutter starb recht bald nach Annas Geburt.

Anna von Krane war mit Elisabeth zu Wied befreundet, die später durch Heirat zur Königin von Rumänien wurde.

Anna von Krane begann im Alter von 25 Jahren mit ersten Gedichten und dem Zeichnen. 1888 konvertierte sie zum katholischen Glauben. 1899 erschien in Berlin von Kranes erster Gedichtband Traum und Wahrheit. Gedichte einer einsamen Seele. 1907 erschien der Künstlerroman Der Kunstbaron. Im gleichen Jahr wurde von Krane eine Tendenzautorin im Dienst des Katholizismus. 1908 schrieb sie den Legendenroman Magna peccatrix, womit sie einigen Erfolg hatte. 1920/21 erschienen zwei Legendensammlungen, die ihren Ruf als „deutsche Christusdichterin“ begründeten.

Anna von Krane blieb zeitlebens unverheiratet und lebte im Schloss Auerbach, über das sie auch einen Roman schrieb. Nach ihrem Tod wurde sie auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof in einem Zeitehrengrab beerdigt.

Werke

  • Traum und Wahrheit. Gedichte einer einsamen Seele (1899)
  • Der Kunstbaron (1907)
  • Magna peccatrix (1908)
  • Rex regum (1920)
  • Am kristallenen Strom (1921)
  • "Das Schweigen Christi" (1916)

Würdigung

In Düsseldorf ist die Anna-von-Krane-Straße nach ihr benannt.

Weblinks


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