Apachen
Sigesh, eine unverheiratete Apachenfrau (Fotografie von Edward Curtis, ca. 1907)
Apachen (18. Jahrhundert): Ch - Chiricahua, M - Mescalero, J - Jicarilla, L - Lipan, Pl - Kiowa Apache, WA - Westliche Apachen, N - Navajo
Apachen

Apachen (abgeleitet vom Zuñi-Wort Apachù für Feind), Eigenbezeichnung je nach Dialekt Inde, T'Inde, N'de, N'ne - ‘das Volk’, ‘die Menschen’), ist die Sammelbezeichnung für verschiedene südliche Athapasken-Gruppen im Südwesten der heutigen USA und im Norden Mexikos. Die Sprachen der Apachen, Apache, bilden eine eigene Untergruppe der Na-Dené-Sprachfamilie, wie auch die der Navajo (auch Diné). Die Apachen leben heute mehrheitlich in Reservaten in den US-Bundesstaaten New Mexico, Arizona und Oklahoma.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Apachen

Die Apachen-Stämme wanderten im 14. und 15. Jahrhundert zusammen mit den Diné vom Norden, vermutlich über die östlichen Ausläufer der Rocky Mountains, in die Gegend der heutigen US-Bundesstaaten New Mexico und Arizona sowie ins westliche Texas, südöstliche Colorado und nördliche Mexiko ein. Nach dem Zuzug der Comanche aus dem Norden in die Südlichen Plains verdrängten diese die dort lebenden Apachen mit Unterstützung der texanischen Stämme sowie spanischer und französischer Waffenhilfe. Seitdem umfasste die Comancheria den größten Teil der Südlichen Plains.

Spanisch-indianische Allianzen gegen die Apachen

Als vielleicht erster Weißer stieß 1540 der spanische Konquistador Francisco Vásquez de Coronado auf Apachen-Indianer. 1598 traf sein Landsmann Juan de Oñate auf sie. Er war der erste, der den Zuni-Begriff Apachù (‘Feind’) als ‘Apache’ übernahm.

Mit der unfreiwilligen Einführung des Pferdes durch die Spanier nach dem Pueblo-Aufstand von 1680 erhöhten sich die Mobilität und der Aktionsradius der Apachen-Gruppen enorm. Vom Arkansas River im südlichen Colorado im Norden bis in die mexikanischen Staaten Sonora, Sinaloa, Chihuahua, Coahuila, Durango und Jalisco im Süden, vom Colorado River im Westen bis nach Zentral- und Süd-Texas im Osten plünderten die Apachen indianische und weiße Besitzungen gleichermaßen. Tausende Indianer und Weiße wurden getötet und entführt, ganze Landstriche entvölkert. Hierdurch konnten die Apachen die Spanier und Mexikaner größtenteils aus ihrem Gebiet, das die Spanier Apacheria nannten, fernhalten.

Zum gemeinsamen Schutz und um die Apachen zu isolieren, schlossen die Spanier und später die Mexikaner Allianzen mit den Pima, Opata, Tarahumara, Pueblo, Wichita, Caddo, Ute und ab 1786 mit den Comanche. Als Gegenleistung für die indianische Unterstützung öffneten die Spanier und Mexikaner ihre Märkte den indianischen Produkten und Waren und versorgten die Stämme mit Waffen und logistischer Unterstützung in deren Kämpfen gegen die Apachen.

Nach heftigen Kämpfen gegen Spanier und deren indianischen Verbündeten, der Zwangseingliederung in die Anti-Apache-Allianz der Jicarilla Apache sowie ab 1793 der Navajo und der, dank spanischer Unterstützung, immer mehr erstarkenden Comanche, mussten bald viele Gruppen (engl. bands) der Apachen um Frieden ersuchen. Mehrere südliche Gruppen der Chiricahua, die südlichen Mescalero in Coahuila und Chihuahua sowie große Gruppen der Lipan wurden vernichtend geschlagen, 1790 trieben die Spanier fliehende Mescalero nach Norden in die Comancheria, wo die Comanche (span. Angaben nach) mehr als 300 Mescalero töteten. Die sich ergebenden ca. 400 Chiricahua wurden im Opata-Presidio Bacoachi angesiedelt und gezwungen, als Scouts gegen noch kämpfende Chiricahua sowie die weit nördlich und in relativer Sicherheit lebenden Westlichen Apachen[1] zu dienen, die Mescalero (ca. 3.000 wurden zwischen 1790 - 1796 im Presidio del Norte sowie weiteren Chihuahua-Presidios angesiedelt)[2] und Lipan mussten als Scouts gegen die nördlichen Gruppen, in den Bergen New Mexicos und den Plains von West und Südwest-Texas lebenden, stammesverwandten Mescalero und Lipan dienen. 1798 ließen sich ca. 800 - 900 Chihenne in San Buenaventura nieder, nachdem sie mehrmals durch Spanier und Comanche sowie Chiricahua-Scouts angegriffen und große Verluste hinnehmen mussten.[3] Zwischen 1790 und 1800 ergaben sich immer mehr Apachen und ließen sich entweder in sogenannten Friedenssiedlungen (span. ‘establecimiento de paz’ oder ‘campos de paz apaches’) nieder, wo sie Ackerbau betreiben mussten, und einen Pass benötigten, wenn sie auf die Jagd gehen wollten. Oder sie versicherten den Spaniern, in ihren jeweiligen Streifgebieten friedfertig zu leben und keine anderen Indianer zu berauben.[4] In 1793 gab es acht establecimiento de paz, in denen ca. 2.000 Apachen angesiedelt waren - obwohl die meisten Mescalero bereits 1796 ihre campos de paz apaches wieder verließen, verhielten sie sich doch in den folgenden Jahren relativ friedlich. Da auch die ca. 3.000 Diné sowie die Comanche ihre Zusagen einhielten und letztere die Spanier weiterhin im Kampf gegen freie, räuberische Apachen, unterstützten, erlebten die spanischen Nordprovinzen einen Frieden, den sie vormals nie erlebt hatten.

Unabhängigkeit Mexikos und Zusammenbruch der Nordgrenze

Der relative Frieden dauerte bis 1820, als die Mexikaner die Kontrolle über das Gebiet während des Unabhängigkeitskrieges gegen Spanien (1810 - 1822) übernahmen. Diese hatten finanzielle Probleme und stellten die Lieferung von Lebensmitteln ein. Alsbald nahmen die Apachen ihre alte Lebensweise wieder auf und überfielen erneut die Siedlungen entlang der Nordgrenze sowie tief in Mexiko. Bald hatten sie ihre Vormachtstellung im südlichen Texas, in der Bolsón de Mapimi sowie in ihren mexikanischen Siedlungsgebieten wieder hergestellt. Da Mexiko nicht über die finanziellen und personellen Mittel wie das Vizekönigreich Neuspanien verfügte, mussten die Presidios mit immer weniger und schlechter ausgestatteten Soldaten die Nordgrenze sowie das Hinterland gegen die einfallenden Apachen verteidigen. Zudem waren die Comanche nicht mehr bereit, Hilfstruppen gegen die Apachen zur Verfügung zu stellen, da sie durchaus die Schwäche der Mexikaner bemerkt hatten, und unternahmen nun ihrerseits brutale Raubzüge. Dabei bildete der Río Conchos eine virtuelle Linie, östlich derer die Comanche, einige Mescalero und die Lipan raubten. Westlich vom Rio Conchos raubten Mescalero, Chiricahua und Westliche Apachen.

Im Jahr 1835 führten die mexikanischen Staaten Sonora und Chihuahua wieder Prämien auf Apachen-Skalpe ein, um des „Apache-Problems” Herr zu werden. Für einen Krieger (ab 14 Jahre) bekam man 100 Pesos, für eine Frau 50 und für ein Kind 25, später erließen andere Staaten ähnliche Gesetze, und die Höhe der Skalp-Prämien wurden mehrmals erhöht. Während dieser Auseinandersetzungen schlossen immer wieder einzelne mexikanische Staaten mit verschiedenen Apachen Verträge ab, boten diesen Schutz vor Verfolgungen durch die Armee und erlaubten den Banden Zugang zu ihren Märkten, um dort Beute und Produkte gegen Waffen, Munition, Kaffee, Zucker und andere Waren einzutauschen.

Der Kommandeur der nördlichen Presidio-Linie, Don Ignacio Zúniga, schätzte, dass allein in den Jahren 1820 bis 1835 durch die Apachen ca. 5.000 Mexikaner getötet, 100 Siedlungen zerstört und mehr als 4.000 Siedler gezwungen waren, die Region zu verlassen. Mit Ausnahme der durch Truppen geschützten Tucson und Tubac war ganz Nord-Sonora und weite Teile Nordmexikos ranchos despoblados. 1848 wurde von den Apachen sogar die wichtige Stadt Fronteras eingenommen und über mehrere Monate gegenüber den Mexikanern gehalten.[5]

Amerikaner übernehmen die nördlichen Gebiete der Apacheria

Als später die USA ehemals mexikanische Gebiete übernahmen, lieferten die Apachen der US-Armee erbitterte Kämpfe. Die „Apachen-Kriege” (1850–1890) waren die längsten und kostspieligsten Kriege der USA im 19. Jahrhundert - neben dem Bürgerkrieg. Durch die hohen Verluste an Soldaten und Zivilisten, die Schwierigkeiten im Gelände, die Schnelligkeit, Schlauheit und Grausamkeit der Apachen und ihren verzweifelten und langandauernden Widerstand wurden viele ihrer Anführer berühmt. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts kapitulierten die letzten Apachen und zogen in Reservate. Die letzten Überfälle kleiner Apachen-Gruppen erfolgten 1930 auf Ansiedlungen und Auswanderer im Norden Mexikos.

Geschichte im 20. Jahrhundert

Noch Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Apachen-Kinder von ihren Eltern getrennt und weißen US-Bürgern zur Adoption gegeben. Die Enkel oder Urenkel erfahren dies heute nur noch aus mündlichen Überlieferungen, wenn ein Apachen-Kind damals alt genug war, sich zu erinnern.

Gesellschaft und interne Struktur

Kultur und Lebensweise

Die Apachen-Gruppen (engl. Bands) lebten als halbnomadische Sammler und Jäger, einige Gruppen betrieben zusätzlich Ackerbau. Hinzu gesellte sich das Beutemachen auf Raubzügen gegen ihre indianischen Nachbarn, die Pima, Pueblo-Indianer, Yuma, Pawnee, Caddo und Opata. Zu ihren traditionellen Feinden zählten im 17. Jahrhundert die texanischen Stämme sowie die Ackerbau treibenden Stämme Nordmexikos, im 18. Jahrhundert traten die Comanchen und Kiowa im Osten als die gefährlichsten Feinde der Apachen auf, im 19. Jahrhundert traten besonders die Oberen Pima und Opata als Feinde im Westen in Erscheinung, während im Osten Anfang des 19. Jahrhunderts Frieden zwischen Comanchen, Kiowa und Apache geschlossen wurde.

Zwischen Raubüberfällen (in Apache: ‘to search out enemy property’) und Kriegszügen (in Apache: ‘to take death from an enemy’) gab es bei den Apachen einen scharfen sozialen Unterschied: Raubzüge wurden organisiert, um Nahrungsvorräte, Pferde, Waffen und anderes zu besorgen. Ziel war es hierbei nicht zu töten, sondern möglichst ohne Verluste und Begegnung mit dem Feind erfolgreich die Familien zu versorgen. Kriegszüge wurden organisiert, um den Tod eines Apachen zu rächen, und konnten aus bis zu 200 Kriegern bestehen. Dabei gab es bei den Apachen keine Kriegerbünde, die Apachen zählten keine Coups und erlangten durch die Tötung eines Feindes kein Prestige. Zudem nahmen sie keine Skalpe.

Die Apachen-Gruppen in Arizona, New Mexico und Mexiko lebten in Wickiups, einfachen Strauch- und Grashütten, die auf den Plains in Texas beheimateten Lipan- und Kiowa-Apachen in Tipis und die Mescalero und Jicarilla sowohl in Wickiups als auch in Tipis. Die Apachen bezeichneten ihre Behausungen als „Kowa”.

Sozio-Politische Organisation

Die Apachen waren nicht zentralistisch organisiert und bildeten keine „Stämme” im eigentlichen Sinn. Die höchste organisatorische Einheit war die Gruppe, die sich in der Regel in kleinere Lokalgruppen (engl. local bands) unterteilte. Die Lokalgruppe wiederum bestand aus mehreren matrilokalen und matrilinearen Großfamilien (sog. gotah). In einer Bande war jedes Mitglied mit den meisten, wenn nicht mit allen anderen verwandt. Die gotah bestand wiederum aus mehreren eine rancheria bildenden kowa (Wickiups oder Tipis) einzelner Familien.

Besonders im Winter oder zur Organisation einer Jagd, des Sammelns, der Verarbeitung und Haltbarmachung von Beeren und Wildpflanzen sowie aus kulturellen und religiösen Anlässen kamen Lokalgruppen zusammen. Kriegszüge wurden meistens von Lokalgruppen oder sogar der ganzen Bande unternommen, diese konnten oft zwischen 100 und 200 Krieger umfassen. Raubzüge wurden, im Gegensatz zu den Kriegszügen, nur von einer oder mehreren gotah (‘Großfamilie’) organisiert und bestanden meist nur aus 10 bis 30 Kriegern.

Die Apachen-Krieger waren keinem Häuptling (Nantan) zum Gehorsam verpflichtet, sondern schlossen sich einflussreichen Männern (und gelegentlich Frauen) an, die aufgrund ihres Reichtums, ihrer Fähigkeiten, persönlichen Überzeugungskraft und ihrer Diyah (‘Kraft’) Prestige besaßen. Meistens waren daher die Anführer gleichzeitig auch Schamanen (Diyin). Neben Diya besaßen manche Frauen und Männer zudem Inda-ce-ho-ndi (‘Enemies-Against-Power’), die ihnen ermöglichte, Feinde zu lokalisieren, deren Anzahl zu benennen und diesen durch ihre Macht zu schaden. Es gab zuweilen auch Kriegerinnen, wie zum Beispiel Lozen (‘geschickte Pferdediebin’) oder Gouyen (‘Weise Frau’), die entweder es ablehnten zu heiraten oder die ihre Männer auf die Kriegs- und Raubzüge begleiteten.

Gruppen der Apachen

Die als Apachen zusammengefassten Stämme können wie folgt klassifiziert werden:

Chiricahua (abgel. vom Opata-Wort Chiguicagui - ‘Berg der wilden Truthähne’)

  • Chokonen (Chu-ku-nde - ‘Ridge of the Mountainside People’, wirkliche oder Zentrale Chiricahua)[6]
    • Chokonen (nordöstliche Lokalgruppe)
    • Chihuicahui (südwestliche Lokalgruppe)
    • Dzilmora (südöstliche Lokalgruppe)
    • Animas (südliche Lokalgruppe)
    • erste Lokalgruppe (lebten im Nordosten Sonoras, Mexiko, gegen 1860 vernichtet)
    • zweite Lokalgruppe (lebten im Nordosten Sonoras, Mexiko, gegen 1860 vernichtet)
    • dritte Lokalgruppe (lebten im Nordosten Sonoras, Mexiko, gegen 1860 vernichtet)
  • Bedonkohe (Bi-dan-ku - ‘In Front of the End People’, Bi-da-a-naka-enda - ‘Standing in front of the enemy’, oft auch als Mogollon, Gila Apaches bezeichnet, Nordöstliche Chiricahua)
  • Chihenne (Chi-he-nde - ‘rot bemaltes Volk’, oft als Copper Mine, Warm Springs, Mimbres, Gila Apaches bezeichnet, Östliche Chiricahua)
    • Warm Springs (span.: Ojo Caliente - ‘Heiße Quellen’)
      • nördliche Warm Springs (nördliche Lokalgruppe)[7]
      • südliche Warm Springs (wirkliche Warm Springs, südliche Lokalgruppe)
    • Gila / Gileños
      • Copper Mines (westliche Lokalgruppe)[8]
      • Mimbres /Mimbreño (östliche Lokalgruppe)
      • Lokalgruppe (lebten im südlichen New Mexico bis zur mexikanischen Grenze, südliche Lokalgruppe)
  • Nednhi (Ndé'ndai - ‘feindliches Volk’, ‘Volk, das Ärger bereitet’, oft als Bronco Apaches, Sierre Madre Apaches bezeichnet, Südliche Chiricahua)[9]
    • Janeros (wurden nach dem Presidio Janos benannt, nannten sich wahrscheinlich Dzilthdaklizhéndé - ‘Blue Mountain People’ - ‘Volk der Blauen Berge, d.h. der Sierra Madre’, nördliche Lokalgruppe)
    • Carrizaleños (wurden nach dem Presidio Carrizal benannt, nannten sich wahrscheinlich Tsebekinéndé - ‘Stone House People’ oder ‘Rock House People’, südöstliche Lokalgruppe)
    • Pinaleños (lebten in Hochgebirgen mit großen Bestand an sog. Apachen-Kiefern - daher wurden sie Pinaleño oder Pinery Apaches genannt, südwestliche Lokalgruppe)

Mescalero (wurden von anderen Apachen Natahéndé - ‘Mescal-Volk’ genannt, daher die span. Bezeichnung als Natages, ab 1800 allg. als Mescaleros bekannt, manchmal auch als Faraone bezeichnet, Eigenbez.: Shis-Inday - ‘Volk der (Berg)Wälder’)[10][11]

  • Natahéndé (‘Mescal-Volk’, span. Natages, sprich Na-ta-hay)
  • Guhlkahéndé (‘Volk der Ebene’, span. Cuelcajenne)
  • Dzithinahndé / Tsilnihéndé (‘Mountain Ridge Band People’, span. Chilpaines)
  • Ch'laandé / Tslahahéndé (‘Antelope Band People’)
  • Nit'ahéndé (‘People Who Live Against the Mountains’, ‘Earth crevine People’)
  • Tsehitcihéndé (‘People of Hook Nose’)
  • Tsebekinéndé (‘Rock House People’, von Spaniern und Amerikanern oft Agua Nuevas oder Nortenos genannt)
  • Tá'huú'ndé (‘Mountains-extending-into-the-river-People’)
  • Tuintsundé (‘Big Water People’, ursprünglich die Tú sis Ndé der Lipan)
  • Tuetinini (‘No Water People’, ‘Tough People of the Desert’, ursprünglich die Twid Ndé der Lipan)

Jicarilla (span: ‘kleine Körbe’, Eigenbez.: T`Inde - ‘Volk’)

  • Olleros (span: ‘Töpfer’, Eigenbez.: Sai T`Inde - ‘Sand-Volk/Berg-Volk’, daher auch oft span. Hoyeros - ‘Volk der bewaldeteten Bergtäler’ genannt)
  • Llaneros (spanische Übersetzung der Eigenbezeichnung als Kolkahin/Gulgahén - ‘Volk der Ebene’)

Lipan (Eigenbez.: Hle`pai Nde - ‘Hellgraues Volk’,[12]von den Spaniern in Lipan korrumpiert, auch als Ndee buffalo hunters, Texas-Apache bezeichnet)[13]

  • Tindi Ndé / Tüzhä / Täzhä (‘Warrior of the Mountain People’)
  • Cuelcahen Ndé / Kó`l Kahä (‘Tall Grass People/High Grass People’, ‘Volk der Ebene’)
  • Twid Ndé / Tú é diné Ndé (‘Tough People of the Desert’, ‘No Water People’, schlossen sich später als Tuetinini den Mescalero an)
  • Tu`tssn Ndé / Tú sis Ndé / Kúne tsá (‘Great Water People/Big Water People’, schlossen sich später als Tuintsunde den Mescalero an)
  • Zit`is`ti Ndé / Tas steé be glui Ndé (‘Rock Tied to Head People’)
  • Bi`uhit Ndé / Buii gl un Ndé (‘Many Necklaces People’)
  • Zuá Zuá Ndé (‘People of the Lava Beds’)
  • Ha`didla`Ndé (‘Lightning Storm People’)
  • Shá i`a Nde / Nde `Shini / Shä-ä (‘Nördliches Volk’, nördlichste Gruppe der Lipan, teilweise Kontakte zu den Kiowa-Apache)
  • Tche shä (‘Sun Otter People’)
  • Tsél tátli dshä (‘People of the Green Mountain’, schlossen sich später den Kóke metcheskó lähä an)
  • Kóke metcheskó lähä (‘High-Beaked Moccasin People’)
  • Tséral tuétahä (‘Red Hair People’, verschmolzen später mit den Tche shä und Tsél tátli dshä)
  • Ndáwe qóhä (‘Fire People’, ‘Camp Circle People’)
  • Tcha shka-ózhäye (‘Little Breech-clout People’)
  • Tchó´kanä (‘Pulverizing People’, ‘Rubbing People’, schlossen sich später den Tcha shka-ózhäye an)
  • Te`l kóndahä (‘Wild Goose People’)
  • Tsésh ke shéndé (‘Painted Wood People’)
  • Tsés tsembai (‘Heads of Wolves People’, ‘Bodies of Men People’)

Kiowa-Apachen (Eigenbez.: Na-di-isha-dena, Na`isha, Naishan Dené - ‘Jene, die Dinge [Beute] herumtragen oder transportieren’ oder ‘Räuber’, daher von ihren Kiowa-Verbündeten auch als Semat - Räuber bezeichnet, auch als Khat-tleen-deh - ‘Zedern-Volk’ oder Bay-ca-yeh - ‘Wetzstein-Volk’ bekannt, unter letztem Namen waren sie bei den benachbarten Stämmen bekannt)

  • erste Gruppe
  • zweite Gruppe
  • dritte Gruuppe
  • vierte Gruppe

Westliche Apachen (Eigenbez.: Nnee - ‘Volk’, span. Coyotero - ‘Koyotenesser’, auch Garroteros - ‘Keulenmänner’)[14]

  • White Mountain (Dzil Łigai Si'án Ndee - ‘Volk der White Mountains’, daher nannten die Spanier sie Sierra Blanca Apache)[15]
    • Westliche White-Mountain-Gruppe (Łįįnábáha - ‘Many Go to War People’)
    • Östliche White Mountain-Gruppe (Dził Ghą́ʼ - ‘On Top of Mountain People’)
  • Cibecue (span. Ableitung von Dishchíí Bikoh - ‘Volk des roten Canyon’)
    • Canyon Creek-Gruppe (Golkizhn - ‘Spotted on Top People’)
    • Carrizo-Gruppe (Tł’ohk’aa’ digaidn, Tl`ohk`adigain Bikoh Indee - ‘Canyon of the Row of White Canes People’)
    • Cibecue-Gruppe (Dziłghą́’é, Dzil T`aadn - ‘Base of Mountain People’)
  • San Carlos (Tsék’áádn)
    • Apache Peaks-Gruppe (Nadah Dogalniné - ‘Spoiled Mescal People’, ‘Tasteless Mescal People’)
    • San Carlos-Gruppe (Tsék´áádn, Tsandee Dot`án - ‘It is Placed Alone beside the Fire People’, eigentl. San Carlos)
    • Pinaleño/Pinal-Gruppe (span. ‘Kiefern- oder Pinienvolk’, T’iisibaan, T`iis Tsebán - ‘Gray Cottonwoods in the Rocks People’)
    • Arivaipa/Aravaipa-Gruppe (Pima: ‘Feiglinge’, ‘Weiber’, wurden von den Apachen Tséjiné - ‘Dark Rocks People’ genannt)
      • Tséjiné (‘Dark Rocks People’, eigentl. Arivaipa)
      • Tsé Binest`i`é (‘Rock encircling People’)
  • Tonto (Eigenbez.: Dilzhé`e, von anderen Apachen als Ben-et-dine - ‘wild’, ‘verrückt’, ‘die man nicht versteht’ bezeichnet, span. Übersetzung als Tonto - ‘wild’, ‘verrückt’)
    • Nördliche Tonto
      • Bald Mountain-Gruppe (Dasziné Dasdaayé Indee - ‘Porcupine Sitting Above People’)
      • Fossil Creek-Gruppe (Tú Dotl`izh Indee - ‘Blue Water People’)
      • Mormon Lake-Gruppe (Dotl`izhi Ha´it`Indee - ‘Turqoise Road Coming Up People’)
      • Oak Creek-Gruppe (Tsé Hichii Indee - ‘Horizontal Red Rock People’)
    • Südliche Tonto
      • Mazatzal-Gruppe (Tsé Noltl`izhn - ‘Rocks in a Line of Greenness People’)
      • erste und bedeutendste Klein-Gruppe (Dil Zhe`é, unter dieser Bezeichnung waren auch die anderen übrigen fünf Klein-Gruppen bekannt)
      • zweite Klein-Gruppe
      • dritte Klein-Gruppe
      • vierte Klein-Gruppe
      • fünfte Klein-Gruppe
      • sechste Klein-Gruppe

Zuweilen lebten Gruppen der Yavapai, besonders die Wipukepa und Kwevkepaya, mit den Tonto-Apachen in zweisprachigen rancherias zusammen und konnten außer an der ‘Muttersprache’ von Fremden nicht von den Apachen unterschieden werden, und so wurden Apachen und Yavapai oft als ‘Tonto’ bezeichnet. Daher ist es nicht immer leicht herauszufinden, ob es sich jetzt um ausschließlich Yavapai oder Apachen oder um diese gemischten Banden handelt. Die Wipukepa und Kwevkepaya wurden daher fälschlicherweise wegen ihrer verwandtschaftlichen und kulturellen Nähe zu den Tonto-Apachen oft als Apache Mohave, Yavapai Apachen und/oder Yuma-Apachen bezeichnet. Als ‘Yuma-Apachen’ bezeichnete man zudem auch die Tolkepaya, die südwestliche Gruppe der Yavapai, als auch die ebenfalls zu den Hochland-Yuma zählenden Hualapai/Walapai[16]

Demographie

1840 zählten sie etwa 15.000, 1906 nur noch 6000. Der US-Zensus von 2000 nennt 96.833 Apachen, wovon rund 31.000 gemischter ethnischer Herkunft sind. Die Zahlenangabe von 1840 ist höchstwahrscheinlich eine Übertreibung der Spanier und Mexikaner, deren Schätzungen bis zu 30.000 Menschen reichten, anscheinend zählten alle Apachen zusammen niemals mehr als 10.000.

Berühmte Persönlichkeiten

Chiricahua Apache-Führer

  • Juan Josè Compa
  • Mangas Coloradas (span.: ‘Rote Ärmel’, da er immer ein rotes Shirt im Kampf trug, engl. Red Sleeves, Kan-da-zis Tlishishen; auch Dasoda-hae - ‘He Just Sits There’, * 1797; † 18. Januar 1863)
  • Cochise (auch Cheis oder A-da-tli-chi - ‘Hartholz’, * zwischen 1810 und 1823; † 8. Juni 1874)
  • Nana (span. ‘Großmutter’, Haskenadilta - ‘Wütend, Er ist aufgebracht/wütend’, auch Kas-tziden - ‘Gebrochener Fuß’; * um 1800; † 1894)
  • Geronimo (span. Anrufung des Heiligen Hieronymus, Gokhlayeh oder Goyaałé - ‘der Gähnende’, * 16. Juni 1829; † 17. Februar 1909)
  • Juh (auch Hu, Ho, Whoa, Jui, sprich: Hoo, in Apache Tan-Dɨn-Bɨl-No-Jui - ‘Er bringt viele (geraubte) Dinge mit sich’, auch Ya-Natch-Cln - ‘der Weitsichtige’, * um 1825; † November 1883)
  • Victorio (span. ‘Der Sieger’, ‘Der Siegreiche’, Bidu-ya oder Beduiat, * um 1825; † 14. Oktober 1880)
  • Naiche (* zwischen 1856 und 1858; † 1919) (‘der Schelm’, ‘der Unheilstifter’)
  • Ulzana (auch Josanni, * im 19. Jahrhundert in den USA; † 1909)
  • Chihuahua
  • Ka-ya-ten-nae
  • Loco (span. ‘der Verrückte’, ‘der Waghalsige, Mutige’, eigentlich Mahtank)

Lipan Apache-Führer

  • Poca Ropa (‘wenige oder dürftige, kärgliche Kleidung’, ca. 1750 - ca. 1790)
  • Cavezon (span. ‘Big Head’ - ‘der Starrköpfige’, ca. ? - ca. 1780)
  • Casimiro (18. Jhd.)
  • Yolcna Pocarropa (ca. 1820 - ca. ?)
  • Cuelgas de Castro (ca. 1792 - ca. 1844)
  • Flacco (ca. 1790 - ca. 1850)
  • Costalites (ca. 1820 - 1873)
  • Magoosh (Ma´uish, ca. 1830 - 1900)

Kiowa Apache-Führer

  • Koon-Ka-Zachey (Koon-Kah-Za-Chy, Kootz-Zah, ‘The Cigar’)
  • Essa-queta (der ‘Schreitende’, Pacer, Peso)
  • Si-tah-le (‘Poor Wolf’ - ‘Armseliger, kümmerlicher Wolf’)
  • Oh-ah-te-kah (‘Poor Bear’ - ‘Armseliger, kümmerlicher Bär’)
  • Ah-zaah (‘Prairie Wolf’ - ‘Kojote’)

Mescalero Apache-Führer

  • Gomez
  • Cadette (in Apache: Zhee-es-not-son)
  • Santana
  • Gian-na-tah (‘Stets und immer bereit’)
  • Estrella (‘Stern’)
  • Nautzili (Natzili - ‘Büffel’)

Tonto Apache-Führer

  • Delshay (Delshe, Delchea, Delacha - ‘Big Rump’ - ‘Großes Hinterteil’, ‘Großer Allerwertester’, Kwevkepaya-Tonto-Apache-Führer, ca. 200 Bandenmitglieder, nicht mit Wah-poo-eta zu verwechseln, ca. * 1835; getötet † 29. Juli 1874)
  • Wah-poo-eta (Wapotehe - ‘Big Rump’ - ‘Großes Hinterteil’, ‘Großer Allerwertester’, in Apache Delacha oder Delshe genannt, Kwevkepaya-Tonto-Apache-Führer, ca. 750 Bandnemitglieder größtenteils Kwevkepaya sowie Mazatzal-Gruppe der Südlichen Tonto Apache, lebte meist in den südlichen Mazatzal Mountains, nicht mit Delshay zu verwechseln, *?; getötet † 15. August 1869)
  • Chuntz (Chunz, Tonto Apache-Führer, getötet † 25. Juli 1874)
  • Chan-deisi (‘Gebrochene Nase’, von der US-Armee John Daisy genannt, Tonto Apache-Führer)
  • Cochinay (‘Gelber Donner’, Tonto Apache-Führer, getötet † 26. Mai 1874)
  • Eschetlepan (Chalipun, Cha-Thle-Pah, Choltepun, von der US-Armee Charlie Pan genannt, Kwevkepaya-Tonto-Apache-Führer, gehörte selbst der Mazatzal-Gruppe der Südlichen Tonto an, seine Apache-Anhänger gehörten dieser sowie vier der sechs Klein-Gruppen der Südlichen Tonto Apache an, seine Bande bestand jedoch größtenteils aus Wikedjasapa-Kwevkepaya)
  • Ashcavotil (Ascavotil, in Apache Escavotil, Kwevkepaya-Pinaleno-Apache-Führer, lebte in den Pinaleno Mountains)
  • Oshkolte (Hascalté, Has-Kay-Ah-Yol-Tel, Tonto Apache-Kwevkepaya-Führer, seine Bande bestand aus ca. 70 Kriegern, 20 Frauen und 20 Kindern, größtenteils Südliche Tonto Apache und einige Kwevkepaya, enger Verbündeter von Ashcavotil und Wah-poo-eta, lebte östlich der Four Peaks in den Mazatzal Mountains bis zum Salt River, † getötet März 1873)
  • Nanni-Chaddi (Tonto Apache-Kwevkepaya-Führer, wurde im Skeleton Cave Massacre (auch Battle of Salt River Cave genannt) zusammen mit 75 Männern, Frauen und Kindern von der US-Armee und deren indianischen Scouts getötet, 15 weitere Tonto lagen im Sterben, nur 18 Frauen und 6 Kinder überlebten als Gefangene, † getötet 28. Dezember 1872)
  • Skiitlanoyah (auch Skitianoyah, in Yavapai Skitlavisyah, Kwevkepaya-Tonto-Apache-Führer)
  • Piyahgonte (Tonto Apache-Führer der 1860er- und 1870er)
  • Natatotel (auch Natokel, Tonto Apache-Führer, † getötet Juni 1873)
  • Naqui-Naquis (Tonto Apache-Führer, † getötet Juni 1873)
  • Ba-coon (Bacon, auch Eskimo-tzin, Esqinosquin, Tonto Apache-Führer)

Karl Mays Winnetou

Durch den Umstand, dass ein französischer Schriftsteller bereits einen Comanchen zum Helden seiner Abenteuergeschichten auserkoren hatte, sah sich der Schriftsteller Karl May veranlasst, seinen „Edelindianer“ Winnetou einem anderen Indianervolk zugehörig zu erklären. Er wählte, nicht ohne Hintergedanken, die Todfeinde der Comanchen, nämlich die Apachen, und verpasste damit seiner Romanfigur die Identität eines Mescalero.

Neben den Büchern Mays sind auch die Karl-May-Filme der 1960er Jahre zu einem nicht unwesentlichen Anteil Ursache an diesem Interesse. Es war - nach eigenen Angaben - das Verdienst des französischen Schauspielers Pierre Brice, immer wieder ein Stück mehr "Authentizität" in die Darstellung dieser Indianerfigur zu importieren, sei es durch Kostümwahl oder durch Einflussnahme seinerseits auf die Handlung. Auch wegen der Popularität dieses Schauspielers kamen Vertreter der nordamerikanischen Indianer nach Bad Segeberg, wo man den Schauspieler zum Ehrenhäuptling ernannte.

Einen „größten Häuptling der Apachen“ hat es jedoch nie gegeben. Die Apachen lebten und jagten in Lokalgruppen mit jeweiligem Anführer. Darauf geht Winnetou auch in der Serie Mein Freund Winnetou ein, als er darauf hinweist, dass das Wort „Häuptling“ ein Wort der Weißen sei und dass er bei den Chiricahua-Apachen nicht erwarten könne, auf Gehör zu stoßen, da er Mescalero sei.

Verfilmungen

  • 1954: Apache (dt. Titel: Massai, der große Apache), Regie: Robert Aldrich; Hauptdarsteller: Burt Lancaster; Handlung: Massai, ein Apache, weigert sich im 19. Jahrhundert, mit dem Rest seines Clans in ein Reservat zu ziehen, was er als Gefangenschaft empfindet. Lange leistet er bewaffneten Widerstand, aber seiner schwangeren Gefährtin zuliebe versucht er mit ihr, in den Bergen ein neues Leben zu beginnen. Dort jedoch wird er von Truppen aufgespürt und ob es ein Happy End gibt, bleibt bis zur letzten Minute offen.
  • 1973/74 drehte die DEFA die Spielfilme Apachen und Ulzana, die das Leben der Apachen, speziell das des Häuptlings Ulzana, thematisieren. Das Bestreben der Indianer, mit ihren weißen Nachbarn friedlich zusammenzuleben und sich von der Landwirtschaft zu ernähren sowie die blutige Niederschlagung dieses Unterfangens werden in den beiden Filmen packend, aber trotzdem so geschichtsnah wie möglich dokumentiert.
  • 1993: Geronimo – Eine Legende (Geronimo: An American Legend). Einer der letzten von mindestens 20 Filmen im 20. Jahrhundert, die mehr oder weniger Verfilmungen von Teilen des Lebens Geronimos sind.

Bekannte Apachen

Sonstiges

  • Ein schwarzer Halbedelstein heißt Träne der Apachen oder Apachenträne, eine Form des Obsidians.
  • Ein bekannter Nonsensvers von Robert Gernhardt lautet: Paulus schrieb an die Apatschen: „Ihr sollt nicht nach der Predigt klatschen.“

Literatur

  • Edwin R. Sweeney: Mangas Coloradas. Chief of the Chiricahua Apaches. University of Oklahoma Press, Norman OK 1998, ISBN 0-8061-3063-6, (The civilization of the American Indian series 231).
  • Donald E. Worcester: Die Apachen: Adler des Südwestens. Econ Verlag, Düsseldorf u. a. 1982, ISBN 3-430-19854-2.
  • Alys Swan-Jackson: Apachen. Die Apachen und die Puebloindianer des Südwestens. Karl Müller Verlag, Erlangen 1996, ISBN 3-86070-547-4, (Blick in die Geschichte).
  • Nikolaus Baumhauer: Die Apachen. Band 1. Entstehung der Rivalität. Verlag für Amerikanistik, Wyk auf Föhr 1993, ISBN 3-924696-88-8.
  • Helge Ingstad: Die letzten Apachen. Hans von Hugo Verlag, Berlin 1940.
  • Ian W. Record: Big Sycamore Stands Alone: The Western Apaches, Aravaipas, and the Struggle for Place, University of Oklahoma Press, 2008, ISBN 978-0-8061-3972-2.
  • Eve Ball: Indeh: An Apache Odyssey, University of Oklahoma Press, 1988, ISBN 0-8061-2165-3
  • James L. Haley: Apaches: A History and Culture Portrait, University of Oklahoma Press, 1997, ISBN 0-8061-2978-6
  • Grenville Goodwin: Western Apache Raiding & Warfare, Hrsg.: Keith H. Basso, University of Arizona Press, 1971, ISBN 0-8165-0297-8.
  • Thomas A. Britton: The Lipan Apaches: People of Wind and Lightning, University of New Mexico Press, 2009, ISBN 978-0-8263-4586-8.
  • Nancy McGown Minor: The Light Gray People: An Ethno-History of the Lipan Apaches of Texas and northern Mexico, University Press of America, 2009, ISBN 978-0-7618-4854-7.
  • Nancy McGown Minor: Turning Adversity to Advantage: A History of the Lipan Apaches of Texas and northern Mexico, 1700 - 1900, University of America, 2009, ISBN 978-0-7618-4859-2.
  • C. L. Sonnichsen: The Mescalero Apaches, University of Oklahoma Press, 1973, ISBN 0-8061-1615-3.
  • José Cortéz: Views from the Apache Frontier: Report on the northern Provinces of New Spain. Hrsg.: Elizabeth A. H. John, University of Oklahoma Press, 1989, ISBN 0-8061-2609-4.
  • Maria F. Wade: The Native Americans of the Edwards Plateau, 1582 - 1799. University of Texas Press, 2003, ISBN 0-292-79156-9.
  • F. Todd Smith: From Dominance to Disappearance: The Indians of Texas and the Near Southwest, 1786 - 1859. University of Nebraska Press, 2005, ISBN 0-8032-4313-8.
  • Scott Zesch: The Captured: A True Story of Abduction by Indians on the Texas Frontier, St. Martin's Press, 2004, ISBN 0-312-31787-5.
  • Timothy Braatz: Surviving Conquest: A History of the Yavapai Peoples, Board of Regents of the University of Nebraska, 2003, ISBN 0-8032-2242-4.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Apachen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Harassing the Western Apaches, 1782–1792
  2. eigentl. Presidio del Norte de la Junta de los Ríos and Presidio de Belén war die Bezeichnung sowohl eines Presidios als auch der dazugehörigen Siedlung am südlichen Ufer des Rio Grande bei La Junta de los Ríos, dem heutigen Ojinaga, Chihuahua
  3. Donald E. Worcester: The Apaches: Eagles of the Southwest. University of Oklahoma Press, 1992, ISBN 0-8061-2397-4, S. 26.
  4. Peace With the Western Apaches, 1793–1821
  5. History of Arizona:Early Spanish Missions and Missionaries and Military Annals. S. 72.
  6. Edwin R. Sweeney: Cochise: Chiricahua Apache Chief. University of Oklahoma Pr., Norman u. a. 1995, ISBN 0-8061-2606-X, S. 3-5.
  7. Kathleen P. Chamberlain: Victorio: Apache Warrior and Chief. University of Oklahoma Press, Norman u. a. 2007, ISBN 978-0-8061-3843-5.
  8. Edwin R. Sweeney: Mangas Coloradas: Chief of the Chiricahua Apaches. University of Oklahoma Press, 1998, ISBN 0-8061-3063-6.
  9. William B. Griffen: Apaches at War and Peace: The Janos Presidio 1750-1858. University of Oklahoma Press, 1998, ISBN 0-8061-3084-9.
  10. H. W. Basehart: Mescalero Apache Substinence and Socio-Political Organization.
  11. H. W. Basehart: Mescalero Band Organization and Leadership.
  12. Nancy McGown Minor: The Light Gray People. S. 6.
  13. Nancy McGown Minor: The Light Gray People. S. 93-97.
  14. Ian W. Record: Big Sycamore Stands Alone: The Western Apaches, Aravaipa, and the Struggle for Place. S. 44.
  15. Fort Apache History
  16. Timothy Braatz: Surviving Conquest: A History of the Yavapai Peoples. S. 44, 154-158.

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