Arbeitsgemeinschaft Selbstständige in der SPD

Die Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD (AGS) ist die Mittelstandsorganisation der SPD.

Die AGS ist die zentrale Kontaktstelle der Partei für Wirtschaft und Mittelstand. Ziel ihrer politischen Arbeit ist es, Marktwirtschaft und soziale Partnerschaft miteinander zu verbinden. Die AGS trägt Wünsche, Anregungen und Sorgen der Wirtschaft in die Partei, die Parlamente und Regierungen hinein und engagiert sich dort für deren politische Umsetzung. Die AGS arbeitet parteioffen: Jeder Unternehmer, Selbständige oder Manager kann der Arbeitsgemeinschaft unabhängig von einer Parteimitgliedschaft beitreten. 35.000 Unternehmerinnen und Unternehmer sind Mitglied in der SPD.

Der Sitz der Bundesarbeitsgemeinschaft ist Berlin; Bundesvorsitzender ist Sven Kaerkes. Innerhalb der Arbeitsgemeinschaft gibt es zahlreiche Regionalverbände in Bundesländern, Regionen und Kommunen.

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands und die Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen in der SPD (AGS) veranstalten seit 2001 jährlich gemeinsam den Wirtschaftsempfang. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der Innovationspreis der SPD und AGS an Unternehmer/innen vergeben, die durch ihre Unternehmensführung in exemplarischer Weise für Innovation, unternehmerische Initiative sowie ökologisches und soziales Engagement stehen.

Geschichte

Die Ursprünge der Arbeitsgemeinschaft reichen bis in das 19. Jahrhundert zurück. Die Anfänge datieren aus dem Jahr 1891 und setzen sich fort mit dem Heidelberger Programm der SPD 1925. Zur offiziellen Gründung einer „Vereinigung sozialistischer Unternehmer“ kam es dann im Jahr 1928. Nach der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs formierten sich 1946 die sozialdemokratischen Unternehmer erneut. 1953 wurde dann in Essen die „Bundesarbeitsgemeinschaft Selbständig Schaffender in der SPD (AgsS“ gegründet, die schließlich 1963 in „Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD (AGS)“ umbenannt wurde.

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