Arnold Bauer

Arnold Bauer (* 16. November 1910 in Berlin) ist ein deutscher Schriftsteller und war ein Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Leben

Bauer gehörte zur Widerstandsbewegung der Roten Kapelle um Harro Schulze-Boysen und war eng befreundet mit dem Graphiker und Schauspieler Werner Dissel. Während der Weimarer Zeit gehörte er zu den Kreisen um Klaus Mann, Adolf Brand, Ludwig Renn und Magnus Hirschfeld.

In der Nachkriegszeit begann er mit einer literarischen Arbeit über Thomas Mann und wurde einer größeren Öffentlichkeit bekannt durch dden Roman „Kindheit im Zwielicht“. Um 1949 arbeitete er auch für die „Neue Zeitung“. Literarische Porträts folgten ab 1967 über Käthe Kollwitz, Stefan Zweig, Rudolf Virchow, Carl Zuckmayer und Rainer Maria Rilke. Offenbar unveröffentlicht blieb "Daniel in der Löwengrube. Ein Zeitroman aus den Jahren 1925-1945", an dem der Autor bereits 1947 arbeitete.

Werke (Auswahl)

  • Thomas Mann und die Krise der bürgerlichen Kultur. Verlag der Deutschen Buchvertriebs- und Verlags-Gesellschaft, Berlin 1946.
  • Kindheit im Zwielicht. Heinz Ullstein /Helmut Kindler / FUK Verlag, Berlin 1947.
  • Stefan Zweig. Colloquium-Verlag, Berlin 1960 (7. überarbeitete Auflage 1996).
  • Rudolf Virchow – der politische Arzt. Stapp, Berlin 1982.

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