Technische Universität Braunschweig


Technische Universität Braunschweig

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Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
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Gründung 1745
Ort Braunschweig
Bundesland Niedersachsen
Staat Deutschland
Leitung Jürgen Hesselbach
Studenten 14.000 (2011) [1]
Mitarbeiter 3.600 (2011) [1]
davon Professoren 223 (2011) [1]
Jahresetat Haushaltsvolumen: 275 Mio. € (2011) [1]
Drittmittel: 70 Mio. € (2011) [1]
Netzwerke TU9, CESAER
Website www.tu-braunschweig.de
Deutsche Sonderbriefmarke 1995

Die Technische Universität Braunschweig besitzt mit ihrer bis auf das Jahr 1745 zurückreichenden Vorgeschichte die längste Tradition unter den technisch-naturwissenschaftlichen Universitäten in Deutschland. Die TU Braunschweig ist Mitglied der TU 9 – German Institutes of Technology e. V.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die heutige Technische Universität Braunschweig geht zurück auf eine 1745 auf Anregung des Hofpredigers J. F. W. Jerusalem durch Carl I. unter dem Namen Collegium Carolinum in Braunschweig gegründete Bildungsinstitution, die zwischen Gymnasium und Universität eingeordnet werden kann. Die Aufgabe des am Bohlweg angesiedelten Collegium Carolinum war zunächst v. a. die Ausbildung von Beamten. Mit der Berufung von Literaturhistorikern wie Johann Joachim Eschenburg und dem Kreis der Bremer Beiträger an das Collegium Carolinum sowie Gotthold Ephraim Lessing an die Bibliotheca Augusta wurde das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts für kurze Zeit zu einem intellektuellen Zentrum der Aufklärung in Deutschland.[2] Nach seiner Auflösung im Jahre 1808 und der Umwandlung in eine Militärakademie wurde das Collegium 1814 wieder eröffnet. Nach einer immer stärkeren Zunahme der naturwissenschaftlich-technischen Fächer wurde das Collegium 1878 in Herzogliche Technische Hochschule Carolo-Wilhelmina umbenannt, und erhielt schließlich 1968 den aktuellen Namen Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig.

Im Jahre 1894 erhielt die Herzogliche Technische Hochschule Carolo-Wilhelmina eine Rektoratsverfassung. 1900 folgte die Verleihung des Promotionsrechts. 1909 erfolgte die Generelle Genehmigung des Studiums für Frauen, die auch die Zahl der Studenten in Braunschweig stark vergrößerte. Durch die Übernahme der Lehrerausbildung in der Abteilung für Kulturwissenschaften der Technischen Hochschule Braunschweig ab dem Jahre 1927 nahm die geisteswissenschaftliche Prägung der Hochschule wieder stark zu. Aufgrund der Raumnot befanden sich Teile der Hochschule, insbesondere die Geisteswissenschaften, im Braunschweiger Schloss. Bereits im Jahre 1937 ging diese Abteilung der Hochschule durch die Gründung der Bernhard-Rust-Hochschule für Lehrerbildung wieder verloren. Ihr wurden die meisten Dozenten und Fächer der kulturwissenschaftlichen Abteilung angegliedert. Die Hochschule selbst geriet durch den Abzug dieser studentenstärksten Abteilung in eine Existenzkrise. Kurzzeitig wurde eine Fusion mit der Technischen Universität Clausthal in Erwägung gezogen.

TU Braunschweig, Altgebäude
TU Braunschweig, Audimax

Zur Zeit des Dritten Reiches 1933 verlor die Technische Hochschule durch Entlassungen und Verfolgung fast 20 % ihres Lehrkörpers, insbesondere jüdische und sozialdemokratisch ausgerichtete Lehrer und Lehrbeauftragte. Grund war die von den Nationalsozialisten beabsichtigte Gleichschaltung der Hochschulen. 1937 wurde die Technische Hochschule durch Zusammenfassung der Abteilungen in drei Fakultäten (Allgemeine Wissenschaften, Bauwesen, Maschinenwesen) neu strukturiert. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 nahm die TH Braunschweig trotz siebzigprozentiger Zerstörung als erste deutsche Hochschule den Vorlesungsbetrieb wieder auf.

1972 etablierte die Technische Universität Braunschweig als erste niedersächsische Hochschule den Studiengang Informatik. 1978 folgte die Eingliederung der Pädagogischen Hochschule in die TU. Ebenso wurde die Präsidialverfassung eingeführt. 1987 wurde das neue Biozentrum eingeweiht. Die TU Braunschweig richtete als erste wissenschaftliche Hochschule gemeinsam mit der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) die Studiengänge Biotechnologie und Bioverfahrenstechnik ein. Ein Jahr später wurde (als dritte Hochschule in Deutschland) die Geoökologie eingeführt. 1989 schuf die TU Braunschweig als einzige niedersächsische Hochschule vier Simultanstudiengänge des Wirtschaftsingenieurwesens.

Im Jahre 1990 wählte die TU mit Prof. Dr. Erika Hickel[3] als erste Technische Universität eine Frau zur Vizepräsidentin.

1995 wurde unter dem Motto „Projekt Zukunft“ das 250-jährige Jubiläum gefeiert. Zahlreiche Gäste, u. a. Bundespräsident Roman Herzog, der amerikanische Außenminister a. D. Henry A. Kissinger und Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt, gaben der TU Braunschweig die Ehre.

Am 29. September 1996 wurde der ICE 597 „Carolo-Wilhelmina“ als erster ICE nach einer Universität benannt.

Am 1. November 2004 besuchte der damalige Bundespräsident Horst Köhler gemeinsam mit dem damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff die TU.

Am 18. Oktober 2007 wurde eine Intensivierung der Kooperation zwischen der TU Braunschweig und der Volkswagen AG bekannt gegeben. Demnach soll ein umfangreiches, aus zehn Instituten bestehendes Fahrzeugtechnisches Zentrum eingerichtet und zum großen Teil am Flughafen Braunschweig angesiedelt werden.

Struktur

Fakultäten und Institute

An der TU-Braunschweig gibt es 141[4] Institute und Einrichtungen, die sich auf die folgenden 6 Fakultäten[5] verteilen:

1. Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät (Mathematik, Informatik, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)

Mathematik Informatik Wirtschaftswissenschaften Sozialwissenschaften
  • (Inst. f.) Analysis und Algebra
  • Computational Mathematics
  • (Inst. f.) Mathematische Optimierung
  • (Inst. f.) Mathematische Stochastik
  • (Inst. f.) Wissenschaftliches Rechnen
  • (Inst. f.) Theoretische Informatik
  • (Inst. f.) Programmierung und Reaktive Systeme
  • (Inst. f.) Informationssysteme
  • (Inst. f.) Software Systems Engineering
  • (Inst. f.) Betriebssysteme und Rechnerverbund
  • (Inst. f.) Robotik und Prozessinformatik
  • (Inst. f.) Wissenschaftliches Rechnen
  • (Inst. f.) Medizinische Informatik
  • (Inst. f.) ComputerGraphik
  • (Inst. f.) Marketing
  • (Inst. f.) Organisation und Führung
  • (Inst. f.) Controlling und Unternehmensrechnung
  • (Inst. f.) Finanzwirtschaft
  • (Inst. f.) Automobilwirtschaft und Industrielle Produktion
  • (Inst. f.) Wirtschaftsinformatik
  • (Inst. f.) Bürgerliches Recht und Unternehmensrecht
  • (Inst. f.) Volkswirtschaftslehre
  • (Inst. f.) Sozialwissenschaften

2. Lebenswissenschaften (Biologie, Biotechnologie, Chemie, Lebensmittelchemie, Pharmazie, Psychologie)

Biologie / Biotechnologie Chemie Pharmazie Psychologie
  • (Inst. f.) Biochemie und Biotechnologie
  • (Inst. f.) Genetik
  • (Inst. f.) Mikrobiologie
  • (Inst. f.) Pflanzenbiologie
  • Zoologisches Institut
  • (Inst. f.) Anorganische und Analytische Chemie
  • (Inst. f.) Fachdidaktik der Naturwissenschaften, Abteilung Chemie und Chemiedidaktik (Fak. 6)
  • (Inst. f.) Lebensmittelchemie
  • (Inst. f.) Ökologische Chemie und Abfallanalytik
  • (Inst. f.) Organische Chemie
  • (Inst. f.) Physikalische und Theoretische Chemie
  • (Inst. f.) Technische Chemie
  • Chemielehrerfortbildungszentrum
  • Agnes-Pockels-Labor
  • (Inst. f.) Medizinische und Pharmazeutische Chemie
  • (Inst. f.) Pharmazeutische Technologie
  • (Inst. f.) Pharmakologie, Toxikologie und Klinische Pharmazie
  • (Inst. f.) Pharmazeutische Biologie
  • Abteilung für Geschichte der Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte
  • (Inst. f.) Psychologie

3. Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften

Architektur Bauingenieurwesen Umweltwissenschaften / Geoökologie
  • (Inst. f.) Bau- und Stadtbaugeschichte, Fachgebiet Baugeschichte
  • (Inst. f.) Bau- und Stadtbaugeschichte, Fachgebiet Geschichte + Theorie der Architektur und Stadt
  • (Inst. f.) Baugestaltung A
  • (Inst. f.) Gebäudelehre und Entwerfen von Hochbauten B
  • (Inst. f.) Baukonstruktion
  • (Inst. f.) Industriebau und Konstruktives Entwerfen
  • (Inst. f.) Architekturbezogene Kunst
  • (Inst. f.) Baugestaltung A, Lehrgebiet Entwerfen 1
  • EMD (Inst. f.) Entwurf, Medien und Darstellung
  • (Inst. f.) Entwicklungsplanung und Siedlungswesen
  • (Inst. f.) Gebäudelehre und Entwerfen
  • (Inst. f.) Gebäude- und Solartechnik
  • (Inst. f.) Städtebau und Landschaftsplanung
  • (Inst. f.) Tragwerksplanung
  • (Inst. f.) Angewandte Mechanik
  • (Inst. f.) Baukonstruktion und Holzbau
  • (Inst. f.) Baustoffe, Massivbau und Brandschutz
  • (Inst. f.) Bauwirtschaft und Baubetrieb
  • (Inst. f.) Bauwerkserhaltung und Tragwerk
  • (Inst. f.) Rechnergestützte Modellierung im Bauingenieurwesen
  • (Inst. f.) Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung
  • (Inst. f.) Geodäsie und Photogrammetrie
  • (Inst. f.) Grundbau und Bodenmechanik
  • Leichtweiß-(Inst. f.) Wasserbau
  • (Inst. f.) Siedlungswasserwirtschaft
  • (Inst. f.) Stahlbau
  • (Inst. f.) Statik
  • (Inst. f.) Straßenwesen
  • (Inst. f.) Verkehr und Stadtbauwesen
  • (Inst. f.) Geoökologie
  • (Inst. f.) Umweltgeologie

4. Fakultät für Maschinenbau (Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Bioingenieurwesen, Mobilität und Verkehr)

Institute Vertiefungen des Maschinenbaus
  • (Inst. f.) Bioverfahrenstechnik (IBVT)
  • (Inst. f.) Chemische und Thermische Verfahrenstechnik (ICTV)
  • (Inst. f.) Dynamik und Schwingungen (IDS)
  • (Inst. f.) Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung (IFU)
  • (Inst. f.) Fahrzeugtechnik (IfF)
  • (Inst. f.) Festkörpermechanik (IFM)
  • (Inst. f.) Flugantriebe und Strömungsmaschinen (IFAS)
  • (Inst. f.) Flugführung (IFF)
  • (Inst. f.) Flugzeugbau und Leichtbau (IFL)
  • (Inst. f.) Füge- und Schweißtechnik (IFS)
  • (Inst. f.) Konstruktionstechnik, Abteilung Konstruktionslehre (IK)
  • (Inst. f.) Konstruktionstechnik, Abteilung Mechatronische Systeme (IK)
  • (Inst. f.) Landmaschinen und Fluidtechnik (ILF)
  • (Inst. f.) Luft- und Raumfahrtsysteme (ILR)
  • (Inst. f.) Mikrotechnik (IMT)
  • (Inst. f.) Oberflächentechnik (IOT)
  • (Inst. f.) Partikeltechnik (iPAT)
  • (Inst. f.) Produktionsmesstechnik (IPROM)
  • (Inst. f.) Strömungsmechanik (ISM)
  • (Inst. f.) Thermodynamik (IFT)
  • (Inst. f.) Verbrennungskraftmaschinen (IVB)
  • (Inst. f.) Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik (iVA)
  • (Inst. f.) Wärme- und Brennstofftechnik (IWBT)
  • (Inst. f.) Werkstoffe (IFW)
  • (Inst. f.) Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF)
  • Allgemeiner Maschinenbau
  • Luft- und Raumfahrttechnik
  • Kraftfahrzeugtechnik
  • Energie- und Verfahrenstechnik; Bioverfahrenstechnik
  • Produktions- und Systemtechnik
  • Mechatronik
  • Materialwissenschaften.

5. Elektrotechnik, Informationstechnik, Physik

Elektrotechnik / Informationstechnik Physik
  • (Inst. f.) Datentechnik und Kommunikationsnetze
  • (Inst. f.) Elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen
  • (Inst. f.) Elektrische Messtechnik und Grundlagen der Elektrotechnik
  • (Inst. f.) Elektromagnetische Verträglichkeit
  • (Inst. f.) Halbleitertechnik
  • (Inst. f.) Hochfrequenztechnik
  • (Inst. f.) Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen
  • (Inst. f.) Nachrichtentechnik
  • (Inst. f.) Elektronische Bauelemente und Schaltungstechnik
  • (Inst. f.) Regelungstechnik
  • (Inst. f.) Physik der kondensierten Materie
  • (Inst. f.) Angewandte Physik
  • (Inst. f.) Theoretische Physik
  • (Inst. f.) Mathematische Physik
  • (Inst. f.) Geophysik und Extraterrestrische Physik
  • (Inst. f.) Fachdidaktik der Naturwissenschaften, Abteilung Physik und Physikdidaktik

6. Geistes- und Erziehungswissenschaften

  • (Inst. f.) Erziehungswissenschaft
  • (Inst. f.) Didaktik der Mathematik und Elementarmathematik
  • (Inst. f.) Fachdidaktik der Naturwissenschaften
  • (Inst. f.) Germanistik
  • Englisches Seminar
  • Historisches Seminar
  • Seminar für Philosophie
  • (Inst. f.) Pädagogische Psychologie

Präsident

Der Präsident vertritt die Universität nach außen und ist für alle Angelegenheiten zuständig, die nicht durch das NHG oder die Grundordnung der TU Braunschweig einem anderen Organ übertragen sind. Unter anderem hat er Vorschläge zur Entwicklungsplanung der Universität zu erarbeiten und fortlaufend die Öffentlichkeit zu unterrichten. Er führt (ohne Stimmrecht) den Vorsitz im Senat und den zentralen Kommissionen, soweit der Vorsitz nicht Vizepräsidenten oder Senatsbeauftragten übertragen ist (siehe Vizepräsidenten). Außerdem führt er (ohne Stimmrecht) den Vorsitz in der Strategiekommission. Präsident der TU Braunschweig ist Jürgen Hesselbach. Seine Amtszeit begann am 1. Januar 2005.[6] Hesselbach wurde im Mai 2010 für eine zweite Amtsperiode ab 1. Januar 2011 gewählt und ist nun bis 31. Dezember 2018 Präsident der TU Braunschweig.[7]

Hochschulrat

Der Hochschulrat der TU besteht insgesamt aus sieben stimmberechtigten Mitgliedern, die nicht der Hochschule angehören dürfen und für vier Jahre gewählt werden. Der Hochschulrat berät das Präsidium und den Senat und nimmt zu den Entwicklungs- und Wirtschaftsplänen Stellung und zur Gründung von bzw. zur Beteiligung an Unternehmen durch die Hochschule. Außerdem wirkt er bei der Besetzung des Hochschulpräsidiums mit.[8]

Senat

Dem Senat gehören 13 unmittelbar gewählte stimmberechtigte Mitglieder an (§ 41 NHG). Er setzt sich wie folgt zusammen:

  • 7 Mitglieder der Professorengruppe
  • 2 Mitglieder der Studentengruppe
  • 2 Mitglieder der Mitarbeitergruppe (Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiter)
  • 2 Mitglieder der MTV-Gruppe (Gruppe der Mitarbeiter im technischen und Verwaltungsdienst)

Der Senat beschließt die Ordnungen der Hochschule (soweit nicht die Fakultät zuständig ist) und insbesondere die Grundordnung. Er beschließt die Entwicklungsplanung sowie den Frauenförderplan.[9]

Weitere wichtige Einrichtungen

Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik für Niedersachsen

QL:next Programm am KHN

Das an der TU Braunschweig angesiedelte Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik für Niedersachsen (KHN) hat zum Ziel, die Lehre an niedersächsischen Hochschulen zu verbessern. Zu diesem Zweck werden verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung angeboten:

  • Weiterbildung in der Hochschullehre (WindH): Das WindH-Programm richtet sich an alle Lehrenden an Hochschulen und umfasst insgesamt einen Zeitraum von 21 Tagen. Neben einem Pflichtprogramm (u. a. Didaktische Gesprächsführung, Beratung und Coaching in der Hochschule oder einer Einführung ins E-Learning) können verschiedene Wahlpflichtbausteine belegt werden.
  • QL:next: Das Programm richtet sich speziell an Nachwuchslehrende zu Beginn ihrer Karriere und enthält wesentliche Teile des WindH-Programms.
  • pro:Prof: Das Programm richtet sich gezielt an neu berufene Professorinnen und Professoren und dient einerseits dem kollegialen Austausch, andererseits dem begleitenden Coaching in Fragen der Hochschullehre.
  • campuseducation: Die Bezeichnung steht für ein spezielles Programm zum E-Learning, in dem auch der Multimedia-Lehrpreis campusemerge ausgerichtet wird.

Forschungszentrum L3S (Learning Lab Lower Saxony)

Studentisches Leben

An der TU Braunschweig gibt es über 70 studentische Vereinigungen. Außerdem kann man seine Freizeit in zahlreichen Kneipen im Univiertel Braunschweigs verbringen oder am Angebot des Unisports (über 70 Sportarten[10]) teilnehmen. Cineasten besuchen studentische Kinos im Audimax sowie dem Studentenwohnheim an der Schunter. Studierende können im Sprachenzentrum der TU Fremdsprachen erlernen.

Seit dem Jahr 2005 wird jährlich der „Ideenwettbewerb MacGyver“ ausgerichtet. Dabei lösen Schüler und Studierende eine knifflige Aufgabe im Stil eines MacGyvers.

Außerdem wird jedes Jahr der „TU-DAY“ durchgeführt, an dem sich alle Institutionen vorstellen und ihre Arbeit vorführen.

Des Weiteren gibt es jedes Jahr das Sommerfest und den Winterzauber, sowie den Hochschulball. Das Sommerfest des Unisports findet in der Regel Ende Juni statt.

Studierende und Ehemalige/Alumni der TU Braunschweig haben zudem Zugang zur TU-Braunschweig-Alumni-Gruppe.

Sag´s uns

Ideenblog Sag´s uns

Im Jahr 2009 startete an der TU Braunschweig die Ideenplattform Sag´s uns, die sich speziell an Studierende richtet und Lehre und Studium verbessern soll. Ideen, Lob und Probleme der Studierenden können in einem frei zugänglichen Blog innerhalb des Webauftritts der Universität gesammelt und diskutiert werden. Dadurch besteht die Möglichkeit, Kommilitonen mit ähnlichen Verbesserungsvorschlägen oder Fragen finden, um miteinander und mit Hochschulvertretern gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat Sag´s uns zu einem der besten Hochschulprojekte bundesweit gekürt: Im März 2010 ist das Projekt als Hochschulperle des Monats ausgezeichnet worden.[11]

Bekannte Persönlichkeiten

Zahlreiche bekannte Personen studierten oder lehrten an der TU Braunschweig. Dazu gehören die Chemie-Nobelpreisträger Manfred Eigen, Georg Wittig, der Physik-Nobelpreisträger Klaus von Klitzing, die Mathematiker Richard Dedekind und Carl Friedrich Gauß, die Schriftsteller und Literaturhistoriker Justus Friedrich Wilhelm Zachariae und Johann Joachim Eschenburg, der Botaniker Carl Georg Oscar Drude und SAP-Chef Henning Kagermann. Weitere Personen befinden sich auf der Liste bekannter Persönlichkeiten der TU Braunschweig.

Ehrendoktoren (Auswahl)

Folgenden Personen wurde die Ehrendoktorwürde verliehen:[12]

Ehrensenatoren (Auswahl)

Folgende Personen wurden zu Ehrensenatoren ernannt:

Siehe auch

Literatur

  • Walter Kertz; in Zusammenarbeit mit Peter Albrecht et al. (Hrsg.): Technische Universität Braunschweig: vom Collegium Carolinum zur Technischen Universität; 1745–1995. Olms, Hildesheim / Zürich / New York 1995, ISBN 3-487-09985-3.

Weblinks

 Commons: Technische Universität Braunschweig – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c d e Technische Universität Braunschweig: TU in Zahlen (Deutsch). Technische Universität Braunschweig. Abgerufen am 18. April 2011.
  2. Vgl. u. a. Isa Schikorsky: Gelehrsamkeit und Geselligkeit. Abt Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem (1709–1789) in seiner Zeit. Ausstellungskatalog. Braunschweig 1989; Fritz Meyen: Bremer Beiträger am Collegium Carolinum in Braunschweig. K. Chr. Gärtner, J. A. Ebert, F. W. Zachariä, K. A. Schmid. Waisenhaus-Buchdr. und Verl., Braunschweig 1962 (Braunschweiger Werkstücke 26)
  3. Vorlesungsverzeichnis der TU Braunschweig WS 1990/1991
  4. tu-braunschweig.de: Institute. Stand: April 2009
  5. tu-braunschweig.de: Fakultäten. Stand: Mai 2009
  6. tu-braunschweig.de: Präsident
  7. Meldung des Informationsdienstes Wissenschaft
  8. tu-braunschweig.de: Hochschulrat. Stand: Mai 2009
  9. tu-braunschweig.de: Senat. Stand: Mai 2009
  10. tu-braunschweig.de: Unisport. Stand: Mai 2009
  11. Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft: TU Braunschweig: Mit Web 2.0 studentische Ideen einsammeln. Stand: Juli 2011
  12. biblio.tu-bs.de Liste der Ehrendoktoren der TU Braunschweig ab 1900; Universitätsbibliothek Braunschweig
  13. Sein Chef – der Herr Minister. In: Die Zeit, Nr. 45/1966
  14. Berichte aus Forschung und Hochschulleben 1957–1960 der Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Herausgeber Herbert Wilhelm, 1960)
  15. tu-braunschweig.de

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