Ryan St. Onge


Ryan St. Onge
Ryan St. Onge Freestyle-Skiing
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 7. Februar 1983
Geburtsort Hartford
Größe 175 cm
Gewicht 75 kg
Karriere
Disziplin Aerials
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
FIS Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften
Gold Inawashiro 2009 Aerials
Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup
 Debüt im Weltcup 22. Januar 1999
 Weltcupsiege 7
 Gesamtweltcup 5. (2008/09)
 Aerials-Weltcup 2. (2008/09)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Aerials 7 1 1
letzte Änderung: 28. Februar 2011

Ryan St. Onge (* 7. Februar 1983 in Hartford, Connecticut) ist ein US-amerikanischer Freestyle-Skier. Er ist auf die Disziplin Aerials (Springen) spezialisiert. 2009 wurde er Weltmeister.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

St. Onge wuchs zunächst in Connecticut auf, später in Colorado. Zu Beginn trat er auch in der Buckelpisten-Sparte an, erst ab 2000 setzte er ganz auf die Disziplin Aerials. Sein Debüt im Weltcup hatte er am 22. Januar 1999 in Heavenly, wo er den 13. Platz belegte. Die nächsten drei Saisons bestritt er aus schulischen Gründen nur teilweise. 2003 nahm er erstmals an Weltmeisterschaften teil.

Der Aufstieg zur Weltspitze gelang St. Onge in der Saison 2004/05. Nach einigen Top-10-Ergebnissen in den Vorwintern gewann er am 9. Januar 2005 am Mont Tremblant sein erstes Weltcupspringen, drei Wochen später folgte ein weiterer Sieg in Deer Valley. Bei der Weltmeisterschaft 2005 sprang er auf Platz sechs. Ähnlich erfolgreich verlief die Saison 2005/06 mit zwei Weltcupsiegen. Die Olympischen Winterspiele 2006 hingegen endeten mit Platz 18 enttäuschend. Nach einem weiteren Sieg zu Beginn des Winters folgten in der Saison 2006/07 nur mäßige Resultate, das beste Ergebnis in der Saison 2007/08 war ein dritter Platz.

Weitaus erfolgreicher war St. Onge im Winter 2008/09. Er gewann zwei weitere Weltcupspringen und belegte in der Disziplinenwertung den zweiten Platz. Den bisher größten Erfolg seiner Karriere feierte er bei der Weltmeisterschaft 2009 in Inawashiro mit dem Gewinn der Goldmedaille. Im Winter 2009/10 kam St. Onge im Weltcup nicht über einen 13. Platz hinaus. Das beste Ergebnis der Saison erzielte er bei den Olympischen Winterspielen 2010, wo er als Vierter knapp eine Medaille verpasste. In der Saison 2010/11 erzielte er bisher eine Podestplatzierung im Weltcup.

Erfolge

Olympische Spiele

  • Turin 2006: 16. Aerials
  • Vancouver 2010: 4. Aerials

Weltmeisterschaften

Weltcupwertungen

  • Saison 2002/03: 7. Aerials-Weltcup
  • Saison 2004/05: 6. Aerials-Weltcup
  • Saison 2005/06: 5. Aerials-Weltcup
  • Saison 2006/07: 8. Aerials-Weltcup
  • Saison 2008/09: 5. Gesamtweltcup, 2. Aerials-Weltcup

Weltcupsiege

St. Onge errang bis jetzt 9 Podestplätze, davon 7 Siege:

Datum Ort Land
9. Januar 2005 Mont Tremblant Kanada
28. Januar 2005 Deer Valley USA
4. September 2005 Mount Buller Australien
13. Januar 2006 Deer Valley USA
9. Dezember 2006 Beida Lake China
30. Januar 2009 Deer Valley USA
14. Februar 2009 Moskau Russland

Weitere Erfolge

  • 3 US-amerikanische Meistertitel (2005, 2008, 2009)
  • 11 Podestplätze im Nor-Am Cup, davon 5 Siege
  • 2 Podestplätze im Europacup

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Ryan St. Onge — Illustration manquante : importez la Contexte général Sport pr …   Wikipédia en Français

  • St. Onge — oder St Onge ist der Familienname folgender Personen: Guylaine St Onge (1965–2005), kanadische Schauspielerin Ryan St. Onge (* 1983), US amerikanischer Freestyle Skier William St. Onge (1914–1970), US amerikanischer Politiker St. Onge bezeichnet… …   Deutsch Wikipedia

  • Freestyle-Skiing-Weltcup 2008/09 — Die Saison 2008/09 des Freestyle Skiing Weltcups begann am 18. Dezember 2008 in Méribel und endete am 20. März 2009 in La Plagne. Höhepunkt der Saison war die Freestyle Skiing Weltmeisterschaft, die vom 1. bis 8. März 2009 in Inawashiro in Japan… …   Deutsch Wikipedia

  • Coupe du monde de ski acrobatique 2008-2009 — Infobox compétition sportive Coupe du monde de ski acrobatique 2008 2009 Sport Ski acrobatique Organisateur(s) FIS Date 18 décembre 2008 20 mars  …   Wikipédia en Français

  • Coupe du monde de ski acrobatique 2009 — Coupe du monde de ski acrobatique 2008 2009 Coupe du monde de ski acrobatique 2008 2009 Sport Ski acrobatique Organisateur(s) FIS Date 18 décembre 2008 20 mars 2009 …   Wikipédia en Français

  • Freestyle-Skiing-Weltcup 2005/06 — Die Saison 2005/06 des Freestyle Skiing Weltcups begann am 3. September 2005 am Mount Buller in Australien und endete am 19. März 2006 in Apex in Kanada. Höhepunkt der Saison waren die Olympischen Winterspiele 2006, wobei die Freestyle… …   Deutsch Wikipedia

  • Freestyle-Skiing-Weltcup 2004/05 — Die Saison 2004/05 des Freestyle Skiing Weltcups begann am 4. September 2004 am Mount Buller in Australien und endete am 11. März 2005 in Madonna di Campiglio (Italien). Höhepunkt und Abschluss der Saison war die Weltmeisterschaft 2005 vom 17.… …   Deutsch Wikipedia

  • United States at the 2006 Winter Olympics — Infobox Olympics United States games=2006 Winter competitors=221 sports=15 flagbearer=Chris Witty (opening) Joey Cheek (closing) gold=9 silver=9 bronze=7 total=25 rank=2The United States Olympic Committee (abbreviated USOC) sent 211 athletes (122 …   Wikipedia

  • Freestyle-Skiing-Weltcup 2006/07 — Die Saison 2006/07 des Freestyle Skiing Weltcups begann am 2. September 2006 in der chinesischen Provinz Jilin und endete am 3. März 2007 in Voss. Höhepunkt der Saison war die Freestyle Skiing Weltmeisterschaft, die vom 5. bis 11. März 2007 in… …   Deutsch Wikipedia

  • Freestyle-Skiing Weltcup 2006/07 — Die Saison 2006/07 des Freestyle Skiing Weltcups begann am 2. September 2006 in der chinesischen Provinz Jilin und endete am 3. März 2007 in Voss. Höhepunkt der Saison war die Freestyle Skiing Weltmeisterschaft, die vom 5. bis 11. März 2007 in… …   Deutsch Wikipedia