Frankenthal (Pfalz)


Frankenthal (Pfalz)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Frankenthal (Pfalz)
Frankenthal (Pfalz)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Frankenthal (Pfalz) hervorgehoben
49.5333333333338.3596
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Höhe: 96 m ü. NN
Fläche: 43,76 km²
Einwohner:

46.793 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 1069 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67227
Vorwahl: 06233
Kfz-Kennzeichen: FT
Gemeindeschlüssel: 07 3 11 000
Stadtgliederung: Kernstadt, Eppstein, Flomersheim, Mörsch, Studernheim
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 2–7
67227 Frankenthal (Pfalz)
Webpräsenz: www.frankenthal.de
Oberbürgermeister: Theo Wieder (CDU)
Lage der Stadt Frankenthal in Rheinland-Pfalz
Landkreis Ahrweiler Landkreis Altenkirchen Landkreis Alzey-Worms Landkreis Bad Dürkheim Landkreis Bad Kreuznach Landkreis Bernkastel-Wittlich Landkreis Birkenfeld Landkreis Cochem-Zell Donnersbergkreis Eifelkreis Bitburg-Prüm Frankenthal (Pfalz) Landkreis Germersheim Kaiserslautern Landkreis Kaiserslautern Koblenz Landkreis Kusel Landau in der Pfalz Landau in der Pfalz Ludwigshafen am Rhein Mainz Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Mayen-Koblenz Neustadt an der Weinstraße Landkreis Neuwied Rhein-Lahn-Kreis Rhein-Pfalz-Kreis Speyer Landkreis Südliche Weinstraße Landkreis Südwestpfalz Trier Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Vulkaneifel Westerwaldkreis Worms Zweibrücken Pirmasens Rhein-Hunsrück-Kreis Saarland Frankreich Baden-Württemberg Luxemburg Belgien Niederlande Nordrhein-Westfalen HessenKarte
Über dieses Bild

Die kreisfreie Stadt Frankenthal (Pfalz) liegt im Nordosten der Pfalz zwischen den Städten Worms und Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz. Sie gehört zu den traditionsreichsten Städten im Rhein-Neckar-Raum und entwickelte sich im Bannkreis der alten Kulturzentren Worms, Heidelberg und Speyer. Die Stadt bildet ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden.

Frankenthal gehört zur Metropolregion Rhein-Neckar und bildet mit einer großen Anzahl von benachbarten Kommunen den vorher als Rhein-Neckar-Dreieck bekannten Wirtschaftsraum.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Die Stadt liegt in der Oberrheinischen Tiefebene zwischen Pfälzerwald im Westen und Odenwald im Osten. Durch Frankenthal fließt die Isenach, die kurz darauf in den Rhein mündet, ihr linker Zufluss Fuchsbach ist im Stadtgebiet verrohrt. Auf der Gemarkung der Stadt liegt der tiefste Punkt der Pfalz (87,3 m ü. NN). Dieser befindet sich nur wenige hundert Meter vom Rhein entfernt auf einem Acker des Klosgartenhofes, eines landwirtschaftlichen Betriebes im nordöstlichen Vorort Mörsch an der Grenze zum Ludwigshafener Stadtteil Pfingstweide. Den höchsten Punkt der Stadt bildet mit 117,25 m der Monte Scherbelino – ein kleiner Hügel am städtischen Strandbad, der aus einer Mülldeponie hervorgegangen ist.

Klima

Niederschläge

Der Jahresniederschlag beträgt 528 Millimeter. Dies ist ein sehr niedriger Wert, der im unteren Zehntel der in Deutschland erfassten Werte liegt; nur an 6 Prozent der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden noch geringere Niederschläge registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juni, nämlich 2,4-mal mehr als im Februar. Die Niederschläge variieren stark, lediglich 28 Prozent der Messstationen verzeichnen noch höhere jahreszeitliche Schwankungen.

Stadtgliederung

Die Stadt Frankenthal besteht aus der Kernstadt und vier Ortsbezirken.

Einheit Eingemeindung Größe in ha Einwohner[2]
Kernstadt 1.427,7 36.774
Eppstein 1969 719,2 2.579
Flomersheim 1919 481,5 2.775
Mörsch 1919 1.327,1 3.028
Studernheim 1919 422,9 1.390

Geschichte

Zeittafel

Zeitraum Ereignis
772 Erste urkundliche Erwähnung als Franconodal
1119 Gründung des Augustiner-Chorherrenstifts mit Skriptorium
1562 Niederlassung von 58 calvinistischen Flüchtlingsfamilien in Frankenthal; Abschluss einer „Capitulation“ hierüber mit Kurfürst Friedrich III.
1571 Frankenthaler Religionsgespräch
1577 Verleihung der Stadtrechte
1718 Beginn der Stadtbefestigung unter Kurfürst Karl III. Philipp
1755 Gründung der Porzellanmanufaktur
1770–73 Bau des Wormser und Speyerer Tores (beide bis heute erhalten)
1772–81 Bau eines Hafens mit Kanalverbindung zum Rhein (1955 zugeschüttet)
1919 Eingemeindung von Flomersheim, Mörsch und Studernheim[3]
1. März 1920 Gewinnung der Kreisfreiheit
1943 Bei einem Bombenangriff Zerstörung der Innenstadt zu etwa 90 %
7. Juni 1969 Eingemeindung von Eppstein

Chronik

Erkenbert-Ruine im Stadtzentrum
Erkenbert-Museum
Steinzeit

Bei Grabungen auf dem Strandbadgelände im Jahre 1961 wurden Mammutknochen und menschliche Schädelfragmente entdeckt. Diese etwa 25.000 Jahre alten Knochen werden dem Homo heidelbergensis zugeordnet.

Jungsteinzeit

Bei weiteren Ausgrabungen im Stadtgebiet wurden Werkzeuge, zum Beispiel ein Glockenbecher, gefunden, welche auf die Zeit zwischen 4000 bis 1800 v. Chr. datiert wurden.

Bronzezeit

Bei Kanalisationsarbeiten in der Nähe der Friedrich-Ebert-Schule wurde ein Gräberfeld aus der Zeit zwischen 1800 und 1200 v. Chr. entdeckt. Die Gräber waren mit reichhaltigen Beigaben, darunter eine Prunkaxt, versehen. Die Beigaben wurden dem keltischen Volk der Mediomatriker zugeordnet.

Eisenzeit

Zahlreiche Funde von Terra-Sigillata-Gefäßen in der Nähe des Rheins deuten auf eine kurzzeitige römische Besiedlung hin.

Mittelalter

Erstmals erwähnt wurde die Gemeinde, die ursprünglich Franconodal hieß und eine fränkische Gründung aus dem späten 5. Jahrhundert ist, in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch vom 20. September 772. In einer weiteren Schenkungsurkunde an das Kloster Weißenburg aus dem Jahre 812 wurde diesem eine Kirche im Dorf mit Höfen, Weiden und Wiesen übertragen.

886 kam es infolge andauernder Regenfälle zu großflächigen Überschwemmungen durch den Rhein mit dauerhafter Verlagerung seines Flussbetts nach Osten.

Die Gründung eines Augustiner-Chorherrenstifts durch den Wormser Adligen Erkenbert im Jahre 1119 und eines Frauenstifts durch seine Gattin Richlindis sechs Jahre später führte zu einer grundlegenden Veränderung des dörflichen Lebens. Vor allem das Chorherrenstift entwickelte sich sehr schnell zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum, das in die gesamte Region ausstrahlte. Frankenthal erlebte seine erste Blütezeit. Von besonderer Bedeutung war das Skriptorium des Klosters, in dem zahlreiche kunsthistorisch wertvolle Handschriften entstanden, so die Frankenthaler Bibel.

Stadtrechte

Während das Frauenstift bereits im 15. Jahrhundert geschlossen wurde, bestand das Chorherrenstift bis ins 16. Jahrhundert. 1562 wurde es allerdings durch Kurfürst Friedrich III. aufgelöst und einer Gruppe flämischer Flüchtlinge zur Verfügung gestellt, die ihre Heimat wegen ihres reformierten Glaubens hatten verlassen müssen. Unter den Mitgliedern der Gemeinde befanden sich zahlreiche Kaufleute, Gold- und Silberschmiede, Gobelinwirker, Textilfabrikanten und Maler. Zu dieser Zeit entstand die Frankenthaler Malergruppe, zu der Gillis van Coninxloo, Anton Mirou, Pieter Schoubroeck, Henrick Gijsmans und Hendrick van der Borcht gehörten. Die Gemeinde der Flüchtlinge prosperierte schnell und trug maßgeblich dazu bei, dass Frankenthal bereits im Jahre 1577 zur Stadt erhoben wurde. Schon 1571 fand am Ort das vom Kurfürsten initiierte Frankenthaler Religionsgespräch zwischen Täufern und Reformierten statt.

Kriege und Zerstörung

Doch dieser Aufschwung hielt nicht allzu lange an. Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts zur stärksten linksrheinischen Festung der Kurpfalz ausgebaut, geriet Frankenthal schnell in die Wirren des Dreißigjährigen Krieges und vor allem des Pfälzischen Erbfolgekrieges. Im September 1689 wurde die Stadt von französischen Truppen in Brand gesteckt und fast völlig zerstört.

Aufstieg

Dem Niedergang folgte bald ein neuer wirtschaftlicher Aufstieg. Im 18. Jahrhundert wurde Frankenthal dritte Hauptstadt der Kurpfalz und avancierte zum Experimentierfeld staatlich-merkantilistischer Wirtschaftsförderung. Über 20 Manufakturen entstanden in der Stadt. Sie stellten vor allem Galanteriewaren her. Unter ihnen befand sich auch eine Glockengießerei, auf welche die heutigen metallverarbeitenden Betriebe der Stadt zurückgehen. Besondere Bedeutung erlangte die 1755 errichtete Porzellanmanufaktur, die zwar nur 45 Jahre Bestand hatte, deren Produkte aber noch heute als wertvolle Antiquitäten gehandelt werden. Ein Kanal, 1781 vollendet, verband Frankenthal mit dem nahen Oberrhein.

Französische und bayerische Zeit
Département du Mont-Tonnerre mit Franckenthal im Osten

Die Nachwirren der Französischen Revolution bereiteten dieser dritten Blütezeit ein Ende. Von 1798 bis 1815 stand Frankenthal unter französischer Verwaltung und war Kantonshauptstadt im Département du Mont-Tonnerre (Donnersberg). Nach dem Wiener Kongress wurde die linksrheinische Pfalz bayerisch. Frankenthal blieb lange Zeit ein „unbedeutendes Landstädtchen“, wie ein zeitgenössischer Beobachter notierte.

Aufschwung

Erst mit der Industriellen Revolution stellte sich neuer Aufschwung ein. Durch die Gründung der Firmen KKK, Albert, KSB und Bettinger & Balcke in den Jahren 1859 bis 1899 wurde die Stadt zu einem bedeutenden Zentrum der metallverarbeitenden Industrie. Die in Frankenthal hergestellten Pumpen, Turbinenkessel und Druckmaschinen genossen weltweiten Ruf. Auch die Einwohnerzahl stieg rasch an: 1850 waren es 4.767, 50 Jahre später 16.899, um die Jahrtausendwende etwa 50.000.

Die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts neu errichtete und längst zu eng gewordene Stadtmauer wurde um die Wende zum 20. Jahrhundert bis auf geringe Reste beseitigt, die Innenstadt dicht bebaut. 1919 wurden die drei nahe der Stadt liegenden Dörfer Flomersheim, Mörsch und Studernheim eingemeindet. Neubaugebiete und neue Industrien entstanden.

Entwicklung ab dem Zweiten Weltkrieg

Hier wurde im Zweiten Weltkrieg das Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager XII B' (kurz: Stalag XII B) im Wehrkreis XII (Wiesbaden) der deutschen Wehrmacht errichtet. 1940 wurde mehrere Monate ein Zwangsarbeitslager in Mörsch als Außenlager des SS-Sonderlagers Hinzert (KZ) errichtet, dessen Häftlinge beim Autobahnbau eingesetzt wurden.

Am 23. September 1943, wurde Frankenthal durch Bomben stark zerstört und verlor einen Großteil seiner älteren Bebauung. Die Stadt wurde in der Nachkriegszeit wie viele andere in zweckmäßiger, aber auch schmuckloser Architektur wieder aufgebaut.

Ob die Schilderung des Dichters August von Platen aus dem Jahre 1815, Frankenthal sei ein „gar so schöngebautes Städtchen, eines der schönsten in der ganzen Pfalz“, heute noch zutrifft, ist zumindest umstritten. Auf jeden Fall konnte die Stadt in den 1950er und 1960er Jahren wieder sehr schnell an ihre wirtschaftlichen und urbanen Traditionen anknüpfen.

Im Rahmen der kommunalen Gebietsreform in Rheinland-Pfalz wurde Eppstein am 7. Juni 1967 eingemeindet.[4] Der größere Ostteil des Landkreises Frankenthal ging im Rhein-Pfalz-Kreis mit Sitz in Ludwigshafen auf, der kleinere Westteil wurde dem neuen Landkreis Bad Dürkheim zugeschlagen.

Im Jahr 2000 rief der Oberbürgermeister Theo Wieder die Frankenthaler Bürgerprojekte ins Leben. Ziel ist, Projekte zu realisieren, für welche die öffentlichen Mittel fehlen, aber deren ehrenamtliche Umsetzung wünschenswert ist, um die Attraktivität der Stadt steigern. 2002 fand das 425-jährige Stadtjubiläum statt. Seit dem Festjahr säumen insgesamt 149 Löwenskulpturen (das Wappentier Frankenthals) das Stadtbild, die von Privatpersonen und Firmen gekauft und unterschiedlich bemalt worden sind.

Religionen

Die beiden Kirchen im Zentrum

2007 waren 33,3 Prozent der Einwohner evangelisch und 32 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[5]

Politik

Stadtrat

Kommunalwahl Stadtrat 2009
Gewichtetes Ergebnis
Wahlbeteiligung: 45,4 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
48,7%
26,6%
10,7%
7,9%
6,2%
n. k.
FWG Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Kürzel
Gewinne und Verluste
Im Vergleich zu 2004
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-2,1%
+1,0%
+2,2%
+1,8%
+1,9%
-4,7%
FWG Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Kürzel
Rathaus
Südflügel des Rathauses

Der Stadtrat von Frankenthal besteht aus 44 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Oberbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Stadtrat:[6]

   SPD   CDU   FDP  Grüne  REP   FWG  Gesamt
2009 12 21 3 3 5 44 Sitze
2004 11 23 2 2 2 4 44 Sitze

Aufgrund der Besonderheiten des rheinland-pfälzischen Wahlsystems bei den Kommunalwahlen (personalisierte Verhältniswahl) sind die in der Graphik dargestellten prozentualen Stimmanteile als „gewichtete Ergebnisse“ ausgewiesen, welche das Wahlverhalten nur rechnerisch wiedergeben können.[7]

Liste der Oberbürgermeister

  • 1921–1933: Hermann Strasser
  • 1942–1945: Hieronymus Merkle (NSDAP)
  • 1945: Hermann Strasser
  • 1946–1947: Karl Zimmermann (SPD)
  • 1947–1948: Karl Breyer (SPD)
  • 1949: Adam Kroll (CDU)
  • 1949–1959: Emil Kraus
  • 1959–1964: Jürgen Hahn (SPD)
  • 1964–1972: Berno Zeißler (SPD)
  • 1972–1983: Günter Kahlberg (CDU)
  • 1984–1989: Jochen Riebel (CDU)
  • 1990–1999: Peter Popitz (SPD)
  • seit 2000: Theo Wieder (CDU)

Wappen

Beschreibung: In Schwarz ein rotbewehrter, -bezungter und -bekrönter goldener Löwe, der in der erhobenen rechten Tatze einen goldenen Reichsapfel und mit der linken einen roten Schild trägt. Im Schild ist ein dreieckiger, mit der Spitze nach oben gekehrter goldener Eckstein zu sehen.

Begründung: Der Wappenschild mit dem Eckstein soll der jungen Stadt Frankenthal 1570 von Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz verliehen worden sein. Die Deutung ist umstritten und schwankt zwischen Dreiherrenstein und stilisierter Pflugschar, letzteres unter Berufung auf das älteste Grundbuch Frankenthals von 1597. Wahrscheinlicher ist eine theologische Deutung: Gemäß dem Leitwort der reformierten Glaubensflüchtlinge „Christus is de enige Sthen, darup syne Gemeente rust“ oder gemäß der Devise „Gott ist unser Eckstein“. Ferner wird es nachträglich als Hinweis auf die drei Frankenthaler Kirchengemeinden – die niederländische, die wallonische und die deutsch-reformierte – gedeutet.

Städtepartnerschaften

Tafel mit den Wappen der Partnerstädte

Offizielle Städtepartnerschaften:

Partnerschaftliche Beziehungen:

  • Butamwa, Ruanda, seit 15. Dezember 1982

Städtefreundschaften:

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten

Liste der Kulturdenkmäler in Frankenthal

Sport

Strandbad
  • VfR Frankenthal: Fußball
  • TG Frankenthal: Hockey
  • Schützengesellschaft Frankenthal: Sportschießen
  • VT Frankenthal: Fußball, Kegeln, Turnen, Boxen
  • DJK SC Schwarz-Weiß 1997 Frankenthal: Fußball
  • TSV Eppstein: Fußball, Turnen, Badminton, Gymnastik, Handball
  • HSC Frankenthal: Handball
  • 1. VC Frankenthal: Volleyball
  • Tennisclub Grün-Weiß Frankenthal: Tennis
  • Tennisclub Flomersheim: Tennis
  • Schachklub Frankenthal: Schach
  • DJK Sportfreunde 1924 Eppstein-Flomersheim: Fußball, Kegeln, Gymnastik, Bauchtanzgruppe, Aerobic, Body-Corner
  • TuS 1891 Flomersheim: Fußball, Turnen, Gymnastik, Aerobic
  • 1. Taekwondo und Kickbox Club Frankenthal
  • Vatanspor Frankenthal: Fußball
  • WTAS Wing Tsun-Schule Frankenthal: Kampfsport
  • 1. TTC Frankenthal, TTF Frankenthal, TTV Frankenthal: Tischtennis
  • Frankenthaler Schwimmverein von 1897: Schwimmen
  • ASV Mörsch: Fußball
  • CSV Frankenthal: Fußball

Feste

  • Frühjahrsmarkt
  • Strohhutfest, mit etwa 250.000 Besuchern das größte Straßenfest der Pfalz
  • Strandbadfest
  • Herbstmarkt
  • Trendtage
  • Kulturtage
  • Weihnachtsmarkt
  • Eiszauber in der Erkenbert-Ruine, Eislaufen in der Ruine

Wirtschaft und Infrastruktur

Ortsansässige Unternehmen

In Frankenthal haben folgende bedeutende Unternehmen ihren Hauptsitz:

Außerdem bestehen Produktionsstätten zahlreicher Unternehmen:

Verkehr

Fernstraßen

Zufahrtsstraße

Sowohl im Individual- als auch im öffentlichen Personennahverkehr verfügt die Stadt über gute Verkehrsanbindungen. Unmittelbar nördlich von Frankenthal liegt die Anschlussstelle Frankenthal-Nord der A 6 (SaarbrückenMannheim); von Süden her wird die Stadt über die B 9 (SpeyerWorms) erreicht.

ÖPNV

Die Bahnsteiganlagen des Frankenthaler Bahnhofs
Bus der Marke Neoplan im Frankenthaler Busbahnhof

Am Hauptbahnhof Frankenthal halten halbstündlich Regionalbahnen der Bahnstrecke Mainz–Ludwigshafen sowie zweistündlich der Regionalexpress Mainz–Karlsruhe. Des Weiteren besteht im Früh- bzw. Spätverkehr werktags mittels eines Intercity-Paares direkte Reisemöglichkeit in Richtung Frankfurt am Main bzw. Mannheim Hbf. Die Strecke wird bis 2015 in das Netz der S-Bahn RheinNeckar integriert, hierzu wird ein weiterer Haltepunkt Frankenthal-Süd entstehen.

Der Frankenthaler Hauptbahnhof ist auch Endpunkt der Bahnstrecke Freinsheim–Frankenthal, auf der stündlich Regionalbahnen nach Grünstadt und weiter nach Ramsen/Eiswoog verkehren.

Mehrere Stadt- und Regionalbuslinien, die sich alle am Frankenthaler Busbahnhof treffen, bedienen Stadtgebiet und Umland.

Von 1891 bis 1939 gab es eine Lokalbahn von Frankenthal nach Großkarlbach; die Strecke wird heute durch die BRN-Buslinie 460 abgedeckt.

Persönlichkeiten

Hauptartikel: Liste von Persönlichkeiten der Stadt Frankenthal

Berühmte Persönlichkeiten aus Frankenthal sind unter anderem der Maler Jacob Marrel, der Rechtshistoriker Konrad Maurer, der Arzt und Schriftsteller Paul Bertololy, der Maler und Bildhauer Oskar Perron sowie der Soziologe Stefan Hradil.

Weblinks

 Commons: Frankenthal (Pfalz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Frankenthal – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Einwohnerzahl mit Hauptwohnung am 31. Dezember 2006. Quelle: Stadtverwaltung Frankenthal: Frankenthal auf einen Blick. 7. Ausgabe, Frankenthal 2007
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 463
  4. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 176 (PDF)
  5. KommWis, Stand: 31. Dezember 2007
  6. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Stadtratswahlen der kreisfreien Städte
  7. Erläuterung des Landeswahlleiters zum „Gewichteten Ergebnis“
  8. Hinweis auf Website der ehem. KKK AG

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