Reissiger, Karl Gottlob

Reissiger, Karl Gottlob. Jede Clavierspielerin kennt gewiß diesen Componisten, der sich durch seine zahlreichen Quartetten, Sonaten, Rondos und Trios für das Pianoforte, so wie auch durch seine Lieder großen Beifall erwarb. Seine Motetten und Messen haben ihm einen ehrenvollen Platz unter den Kirchen componisten erworben, dagegen fanden seine Opern, unter denen wir »Libella« und »die Felsenmühle von Estalières« nennen, keine entschieden aufmunternde Theilnahme. – Früher Student der Theologie ging R. auf den Rath des berühmten Schicht zum Studium der Musik über, bildete sich in Wien und München aus, und wurde 1827 als ein junger Mann von 29 Jahren zum Capellmeister in Dresden ernannt, wo er sich auch verheirathete und noch jetzt lebt.

B.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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