Arona (Piemont)
Arona
Wappen
Arona (Italien)
Arona
Staat: Italien
Region: Piemont
Provinz: Novara (NO)
Koordinaten: 45° 45′ N, 8° 34′ O45.75258.5647222222222212Koordinaten: 45° 45′ 9″ N, 8° 33′ 53″ O
Höhe: 212 m s.l.m.
Fläche: 14 km²
Einwohner: 14.547 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.039 Einw./km²
Postleitzahl: 28041
Vorwahl: 0322
ISTAT-Nummer: 003008
Demonym: Aronesi
Schutzpatron: San Graziano
Website: Arona

Arona ist eine norditalienische Stadt mit 14.547 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010) in der Region Piemont, am Südwest-Ufer des Lago Maggiore. Sie ist ein Fremdenverkehrsort.

Die Nachbargemeinden sind: Angera (VA), Comignago, Dormelletto, Invorio, Meina, Oleggio Castello und Paruzzaro.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

In der Epoche der römischen Herrschaft war Arona ein Militärstützpunkt. Seit dem 11. Jahrhundert gehörte die Stadt den Erzbischöfen von Mailand. Nachdem Kaiser Friedrich I. Barbarossa Mailand 1162 zerstören ließ, flohen viele Verbannte nach Arona. Im 12. Jahrhundert fiel Arona an die Familie der Torriani, 1277 an die Visconti. Anfang des 14. Jahrhunderts wurde die Stadt eine freie Kommune unter der Oberherrschaft der im 11. Jahrhundert gegründeten und den Heiligen Gratianus und Felinus geweihten Benediktinerabtei. Herzog Filippo Maria Visconti von Mailand übergab Arona 1439 an Vitaliano I. Borromeo als Lehen und erhob diesen sechs Jahre später zum Grafen von Arona. 1743 kam die Stadt an das Königreich Sardinien.

Statue von San Carlo Borromeo in Arona
Via Cavour in Arona

Sehenswürdigkeiten

Nördlich von Arona befindet sich auf einem Hügel der Sancarlone, eine auf einem 14 Meter hohen Granitsockel errichtete und mehr als 23 Meter hohe Kolossalstatue von Karl Borromäus. Die Statue wurde 1614 von Kardinal Federico Borromeo in Auftrag gegeben und war von ihrer Fertigstellung im Jahr 1697 bis zum Bau der Freiheitsstatue im Jahr 1886 für fast 200 Jahre die größte innen begehbare Statue der Welt. Karl Borromäus wurde im 984 erbauten Schloss von Arona geboren, das 1674 durch eine Feuersbrunst, später durch die Truppen Napoleons großteils zerstört wurde. Heute sind davon nur noch Ruinen oberhalb der Stadt zu sehen.

Zu weiteren Sehenswürdigkeiten Aronas zählen die Kollegiatskirche und die 1592 fertiggestellte Kirche Santa Maria di Loreto.

Bevölkerungsentwicklung

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

 Commons: Arona – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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