Bettina Hagedorn
Bettina Hagedorn, 2008

Bettina Hagedorn (* 26. Dezember 1955 in Laboe; gebürtig Bettina Siebmann) ist eine deutsche Politikerin (SPD).

Inhaltsverzeichnis

Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1974 in Preetz begann Bettina Hagedorn ein Studium der Sonderpädagogik und der Biologie an der Universität Hamburg, das sie 1976 abbrach. Stattdessen absolvierte sie eine Ausbildung zur Goldschmiedin, die sie 1980 mit dem Gesellenbrief beendete.

Bettina Hagedorn ist geschieden und hat drei Söhne.

Partei

Seit 1983 ist sie Mitglied der SPD. Sie gehört von 1991 bis 2003 dem SPD-Kreisvorstand Ostholstein, ab 1993 als stellvertretende Kreisvorsitzende an. Seit 2003 ist sie Mitglied im Landesvorstand der SPD in Schleswig-Holstein. Seit 2007 ist sie stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein.

Abgeordnete

Von 1986 bis 2003 gehörte sie der Gemeindevertretung ihres Wohnortes Kasseedorf an.

Seit September 2002 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages und hier seit Januar 2006 stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Kommunalpolitik der SPD-Bundestagsfraktion.

Bettina Hagedorn war 2002 und 2005 als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Ostholstein in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte sie hier 44,6 % der Erststimmen. Zur Bundestagswahl 2009 wurde sie auf dem Landesparteitag der SPD-Schleswig-Holstein am 2. März auf den zweiten Platz der Landesliste gewählt. Sie erhielt 87 von 100 möglichen Stimmen.[1] Direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises wurde 2009 Ingo Gädechens von der CDU. Bettina Hagedorn kam über die Landesliste in den Bundestag.

Öffentliche Ämter

Von 1994 bis 1997 war sie stellvertretende Bürgermeisterin und von 1997 bis 2003 Bürgermeisterin von Kasseedorf. Von 2001 bis 2003 war sie außerdem Amtsvorsteherin des Amtes Schönwalde. Für ihre kommunalpolitische Arbeit erhielt sie 2003 die Freiherr-vom-Stein-Medaille des Landes Schleswig-Holstein.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hamburger Abendblatt Online vom 24. März 2009

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