Adanaspor
Adanaspor
Adanaspor Adana Spor Kulubu.svg
Voller Name Adanaspor Kulübü
Ort Adana
Gegründet 1954
Vereinsfarben orange-weiß
Stadion Stadion des 5. Januar
Plätze 19.419
Präsident Bayram Akgül
Trainer Kemal Kılıç
Homepage www.adanaspor.com.tr
Liga Bank Asya 1. Lig
2009/10 3. Platz
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Auswärts

Adanaspor ist ein türkischer Fußballverein. Adanaspor spielte insgesamt 21 Jahre in der obersten türkischen Fußballklasse (Süper Lig). In der Ewigen Tabelle belegt Adanaspor den 15. Rang.[1]

Adanaspor stellte zweimal den Torschützenkönig der Türkischen Süper Lig. In der Saison 1980/81 Bora Öztürk mit 15 Toren und in der Saison 1978/79 Özer Umdu mit ebenfalls 15 Treffern.

Der deutsche Nationalspieler Thomas Berthold spielte vom 15. Januar 2001 bis zum Ende der Saison 2000/01 bei Adanaspor. Der heutige deutsche Bundestrainer Joachim Löw war dort Trainer vom 20. Dezember 2000 bis zum 4. März 2001.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Adanaspor wurde 1954 von Mehmet Şanlıtürk, Mustafa Bekbaş, Erol Erk, Ali Gedikbaş und Dr. Muzaffer Eraslan gegründet. Im Gründungsjahr spielte die Mannschaft in der 2. Amateur-Liga und schaffte es bereits nach einer Saison aufzusteigen. Zu diesem Zeitpunkt spielte die Mannschaft in blau-gelben Trikots. Im Jahr 1966 lösten sich die Klubs Akınspor und Torsosspor auf und fusioniert mit Adanaspor. Damit sollte ein professioneller Klub entstehen. Somit konnte Adanaspor ab der Saison 1966/67 in der Zweiten türkischen Fußballliga spielen. Seit diesem Schritt besitzt der Verein die Farben Orange und Weiß.

Der Verein stieg im Jahr 1971 in die 1. Liga auf. Von 1971 bis 1984 spielte Adanaspor ununterbrochen in der 1. türkischen Fußballliga. Während dieser Zeit zeigte der Klub bemerkenswerte Erfolge. 1981 wurde Adanaspor hinter Trabzonspor Vizemeister. 1976 erreichte man den dritten Platz. Außerdem qualifizierte sich die Mannschaft dreimal für den UEFA-Pokal und einmal für den Balkanpokal. 1984 stieg der Klub in die 2. Liga ab. Der Aufstieg gelang Adanaspor nach vier Jahren.

Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage und ständigen Vorstandswechseln im Verein machte sich die schlechte Lage auch auf die Mannschaft bemerkbar. So stieg die Mannschaft im Jahr 1991 als Tabellenletzter zum zweiten Mal in die Zweitklassigkeit ab. Im Jahr 1996 wurde bei einer Generalversammlung festgelegt, dass Adanaspor als Aktiengesellschaft sich auszugliedern. So wurde Adanaspor Spor Faaliyetleri A.Ş gegründet. 1998 stieg man zum dritten Mal in die 1. Liga auf. Der Klub stieg in der Saison 2000/01 in die 2. Liga ab. Joachim Löw war in dieser Saison vom 20. Dezember 2000 bis zum 4. März 2001 dort beschäftigt. Nach nur einer Saison stieg Adanaspor sofort wieder in Süper Lig auf.

Die Wertpapiere wurden an die Uzan-Familie verkauft. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage der Familie geriet Adanaspor erneut unter finanzielle Schwierigkeiten. 2004 ging es für den Klub in die 2. Liga. Es folgte in den nächsten Spielzeiten weitere Abstiege bis der Klub 2006 in die 4. Liga fiel. Im Dezember 2005 wollte der Verein den Abbau der Aktiengesellschaft und war kurz vor der Auflösung des Vereins. Am 9. Juni 2006 entschied der türkische Fußballverband, dass Klub wieder als reiner Verein weiterspielen darf.

Nach dieser Entscheidung ging es sportlich wieder aufwärts. Innerhalb von zwei Spielzeiten, stieg der Klub wieder in der 2. Liga.

Erfolge

  • Türkischer Vizemeister: 1981
  • Teilnahme am UEFA-Cup:
    • 1976/77:1. Runde gegen Austria Salzburg 0:5 und 2:0
    • 1978/79:1. Runde gegen Honved (Ungarn) 0:6 und 2:2
    • 1981/82:1. Runde gegen Inter Mailand 3:1 und 1:4

Bekannte ehemalige Spieler

Kader 2010/11

Torhüter

  • 01 TurkeiTürkei Tolgahan Acar
  • 59 TurkeiTürkei Savaş Özdemir
  • 88 TurkeiTürkei Zülküf Özer

Abwehr

  • 04 TurkeiTürkei Anıl Karaer
  • 33 TurkeiTürkei Koray Şanlı
  • 34 TurkeiTürkei Nuri Terliksiz
  • 54 TurkeiTürkei Metin Tuğlu
  • 57 TurkeiTürkei Recep Yıldız
  • 58 TurkeiTürkei İzzet Yıldırım
  • 00 TurkeiTürkei Ümit Aydemir
  • 00 TurkeiTürkei Emre Hizarcı

Mittelfeld

  • 05 TurkeiTürkei Onur Demirtaş
  • 06 TurkeiTürkei Onur Acar
  • 15 TurkeiTürkei Talha Mayhoş
  • 17 TurkeiTürkei Okan Salmaz
  • 19 KamerunKamerun Marc Mbemba
  • 21 TurkeiTürkei Rahman Kobya
  • 63 TurkeiTürkei Fevzi Özkan
  • 00 TurkeiTürkei Bülent Bölükbaşı
  • 00 TurkeiTürkei Habip Tok
  • 00 TurkeiTürkei Mustafa Akcay
  • 00 TurkeiTürkei Efecan Karaca
  • 00 TurkeiTürkei Kemal Okyay

Stürmer

  • 07 KamerunKamerun Mbilla Etame
  • 25 OsterreichÖsterreich Sinan Neumaier
  • 00 TurkeiTürkei Emrah Bedir
  • 00 TurkeiTürkei Sami Izcican

Einzelnachweise

  1. Ewige Tabelle der Süperlig

Weblinks


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