19. Klavierkonzert (Mozart)

Wolfgang Amadeus Mozarts 1784 entstandenes 19. Klavierkonzert in F-Dur, KV 459, wird häufig als 2. Krönungskonzert bezeichnet, da er dieses wahrscheinlich neben dem ursprünglichen Krönungskonzert KV 537 aufführte.

Satzbezeichnungen

  1. Allegro
  2. Allegretto
  3. Allegro assai

Zur Musik

Auch dieses Werk ist ein „Militärkonzert“. Im 1. Satz beherrscht das punktierte erste Thema die Tuttiexposition, ein zweites Thema wird erst vom Solisten eingeführt. Der Marschrhythmus bestimmt den gesamten Satz. Der vordergründige Einsatz der Bläser weist dem Klavier eine eher begleitende Rolle zu.

Das Allegretto, der Mittelsatz, ist von einem zweiteiligen C-Dur Satz gekennzeichnet, in welchem vorrangig die Bläser zur Klangentfaltung beitragen.

Im Finale wechselt Mozart zwischen Rondo- und Sonatenform mit Durchführung mit kontrapunktartigem Charakter. Homophonie und Polyphonie vermischen sich, wobei sich Klavier, Streicher und Bläser im ständigen Rollenwechsel befinden. Das Finale bildet den eigentlichen Höhepunkt des Werkes.

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