Arnold Dybek



Arnold Dybek
Spielerinformationen
Geburtstag 4. Mai 1975
Geburtsort Deutschland
Vereine in der Jugend
Karlsruher SC
Karlsruher FV
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1993–1996
1996-1998
1998-1999
ASV Durlach
FC Schalke 04
Fortuna Düsseldorf
 ? (?)
1 (0)
28 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 7. Februar 2010

Arnold Dybek (* 4. Mai 1975) ist ein deutscher Fußballspieler. Der ehemalige Bundesligaspieler war als Spielertrainer des FC 07 Heidelsheim tätig. 2009 gehörte er dem Kader des Kreisligisten FVgg Weingarten an. Seit der Saison 2009/2010 fungiert er wieder als Cheftrainer des FC Heidelsheim.

Laufbahn

Der Badener Dybek kam über den Karlsruher SC und den Karlsruher FV[1] gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Roland zum ASV Durlach, für den er von 1993 bis 1996 in der Oberliga Baden-Württemberg spielte.[2] 1996 kam er zum FC Schalke 04. Er gehörte als Vertragsamateur[3] zum Kader des Teams, das 1997 den UEFA-Pokal gewann. Allerdings kam der Mittelfeldspieler über die Rolle des Bankdrückers nicht hinaus. Sein einziger Bundesligaauftritt, in der Saison 1996/97, dauerte nur wenige Minuten: beim Spiel in Rostock wurde er am letzten Spieltag in der 88. Spielminute beim Stand von 0:0 für Miguel Pereira eingewechselt, ehe Radoslav Látal eine Minute später den Siegtreffer für den frischgebackenen UEFA-Pokalsieger erzielte. Dybek ist damit noch heute der Schalker Spieler mit der kürzesten Bundesliga-Einsatzzeit,[4] denn auch in der Spielzeit 1997/98 schaffte er nicht den Sprung in den Profikader, kam zu keinem weiteren Ligaeinsatz und wechselte nach der Saison ablösefrei zu Fortuna Düsseldorf. Für die Fortuna machte er in der Saison 1998/99 28 Zweitligaspiele, stieg aber mit dem Tabellenletzten in die Regionalliga ab. In der Saison 1999/2000 spielte er für den späteren Absteiger TSF Ditzingen und von 2000 bis 2002 für den VfR Mannheim in der Regionalliga Süd, ehe er wieder in die Oberliga Baden-Württemberg wechselte. Nach einer Saison beim Bahlinger SC ging er zum FC Nöttingen, mit dem er 2004 in die Regionalliga aufstieg. Nach einer Saison beim SV Linx[5] war er von 2006 bis 2008 Spielertrainer des FC 07 Heidelsheim, mit dem er 2007 in die Verbandsliga aufstieg und den er im Sommer 2008 verließ, ehe er zum 1. Juli 2009 wieder beim FC Heidelsheim als Cheftrainer antrat.[6]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Profil Dybeks, Website des FC Schalke 04 vom 20. Dezember 1996, gesichtet am 22. August 2008
  2. 1992–2002, Vereinsgeschichte auf der Website des ASV Durlach, gesichtet am 22. August 2008
  3. „Arnold Dybek wird den FC Schalke 04 verlassen“, Website des FC Schalke 04 vom 3. Juni 1998, gesichtet am 22. August 2008
  4. „Vor sieben Jahren schnupperte Mike Möllensiep 23 Minuten Bundesliga-Luft“, Website Hundert Schalker Jahre vom 19. April 2004, gesichtet am 22. August 2008
  5. Transferdaten bei transfermarkt.de
  6. „Bericht Jahreshauptversammlung 2008“ und „Chronik des Vereins“, Website des FC 07 Heidelsheim, gesichtet am 22. August 2008

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Dybek — ist der Familienname folgender Personen: Andrzej Franciszek Ksawery Dybek (1783 1826), polnischer Chirurg Arnold Dybek (* 1975), deutscher Fußballspieler Stuart Dybek (* 1942), US amerikanischer Autor Diese Seite ist eine Begriffsklärung z …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Biografien/Dy — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • Möllensiep — Mike Möllensiep (* 28. November 1975 in Gelsenkirchen) ist ein deutscher Fußballspieler, der in der Bundesliga für den FC Schalke 04 spielte. Laufbahn Der Stürmer Möllensiep kam aus der Jugend des FC Schalke 04 in die Amateurmannschaft der… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Spieler des FC Schalke 04 — Die Liste der Spieler des FC Schalke 04 führt alle Spieler auf, die seit der Gründung der Fußball Bundesliga im Jahr 1963 mindestens ein Pflichtspiel für die erste Mannschaft des FC Schalke 04 bestritten haben. Bei Spielern, die sowohl vor als… …   Deutsch Wikipedia

  • FC Nöttingen — Voller Name Fußball Club Nöttingen 1957 e. V. Gegründet 2. Juli 1957 Stadion …   Deutsch Wikipedia

  • Mike Möllensiep — (* 28. November 1975 in Gelsenkirchen) ist ein deutscher Fußballspieler, der in der Bundesliga für den FC Schalke 04 spielte. Laufbahn Der Stürmer Möllensiep kam aus der Jugend des FC Schalke 04 in die Amateurmannschaft der „Knappen“, die in der… …   Deutsch Wikipedia

  • literature — /lit euhr euh cheuhr, choor , li treuh /, n. 1. writings in which expression and form, in connection with ideas of permanent and universal interest, are characteristic or essential features, as poetry, novels, history, biography, and essays. 2.… …   Universalium

  • MacArthur Fellows Program — For the award in the field of ecology, see Robert H. MacArthur Award. The MacArthur Fellows Program or MacArthur Fellowship (nicknamed the Genius Award) is an award given by the John D. and Catherine T. MacArthur Foundation each year to typically …   Wikipedia

  • Liste der MacArthur Fellows — Die MacArthur Fellowship ist eine von der John D. und Catherine T. MacArthur Foundation vergebene Auszeichnung, verbunden mit einem fünfjährigen Stipendium. Inhaltsverzeichnis 1 Liste der MacArthur Fellows 1.1 1981 1.2 1982 1.3 …   Deutsch Wikipedia

  • List of short story authors — This is a partial list of published short story authors:Letters A E* Chinua Achebe (born 1930) * Sherman Alexie (born 1966) * Henry Allen (born 1982) * Steve Almond * Martin Amis (born 1949) * Sherwood Anderson (1876 1941) * Jacob M. Appel * Max… …   Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”