Aulendorf
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Aulendorf
Aulendorf
Deutschlandkarte, Position der Stadt Aulendorf hervorgehoben
47.9541666666679.6388888888889576
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Ravensburg
Höhe: 576 m ü. NN
Fläche: 52,36 km²
Einwohner:

9.779 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 187 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88326
Vorwahl: 07525
Kfz-Kennzeichen: RV
Gemeindeschlüssel: 08 4 36 008
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 35
88326 Aulendorf
Webpräsenz: www.aulendorf.de
Bürgermeister: Matthias Burth
Lage der Stadt Aulendorf im Landkreis Ravensburg
Bayern Bodenseekreis Landkreis Biberach Landkreis Sigmaringen Achberg Aichstetten Aitrach Altshausen Amtzell Argenbühl Aulendorf Bad Waldsee Bad Wurzach Baienfurt Baindt Berg (Schussental) Bergatreute Bodnegg Boms Boms Ebenweiler Ebersbach-Musbach Eichstegen Eichstegen Fleischwangen Fronreute Grünkraut Guggenhausen Guggenhausen Guggenhausen Guggenhausen Horgenzell Hoßkirch Isny im Allgäu Kißlegg Königseggwald Königseggwald Leutkirch im Allgäu Ravensburg Riedhausen Schlier (Gemeinde) Unterwaldhausen Vogt (Gemeinde) Waldburg (Württemberg) Wangen im Allgäu Weingarten (Württemberg) Wilhelmsdorf (Württemberg) Wolfegg Wolpertswende BodenseeKarte
Über dieses Bild

Aulendorf ist eine Stadt und Kneippkurort im Südosten von Baden-Württemberg und liegt im Landkreis Ravensburg am Westrand des Schussentals. Die im Rahmen der Gemeindereform 1972 vergrößerte Stadt besitzt die Stadtrechte seit 1950.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Schloss Aulendorf

Geographische Lage

Aulendorf liegt zentral in Oberschwaben nord-nordwestlich des Altdorfer Walds und erstreckt sich im Schussenbecken, welches im Volksmund Schussental genannt wird.

In der Nähe (bei Bad Schussenried) befindet sich der Schussenursprung, die Quelle der Schussen, an der Aulendorf liegt. Das Stadtgebiet erstreckt sich von 540 bis 676 m ü. NN. Den höchsten Punkt bildet ein Punkt im Wald zwischen der Hohkreuzkapelle und Ebisweiler.

Nachbargemeinden

An die Stadt Aulendorf grenzen im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Bad Schussenried (Landkreis Biberach), Ingoldingen (Landkreis Biberach), Bad Waldsee, Wolpertswende, Altshausen und Ebersbach-Musbach (alle Landkreis Ravensburg).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Aulendorfs besteht aus der Kernstadt und den im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliederten Gemeinden Blönried, Zollenreute und Tannhausen.

Diese drei Stadtteile bzw. Stadtbezirke sind zugleich Ortschaften im Sinne von §§ 67 ff. der Gemeindeordnung, das heißt, sie haben jeweils einen von den Wahlberechtigten bei jeder Kommunalwahl direkt zu wählenden Ortschaftsrat, mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. Die Zahl der Ortschaftsräte beträgt in allen Ortschaften neun. Zum 1. Januar 2006 wurden die Ortschaftsverwaltungen in allen drei Teilorten aufgelöst.

Zu einigen Stadtteilen gehören weitere räumlich getrennte Wohnplätze mit eigenem Namen, die oft sehr wenige Einwohner haben oder Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Bezeichnung sich im Laufe der Bebauung ergeben haben und deren Grenzen dann meist nicht genau festgelegt sind. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Gebiete:

  • zu Blönried: Steinenbach, Münchenreute, Halderhof, Lohren
  • zu Zollenreute: Rugetsweiler, Schindelbach, Esbach, Vogelsang, Vogelplatz, Poppenmaier, Multer, Röschen, Röhren, Wallenreute, Unterrauhen, Siegelhof
  • zu Tannhausen: Tannweiler, Haslach, Tiergarten, Geblisberg, Spiegler, Lippertsweiler, Allgaierhof

Ebisweiler, Laubbronnen, Steegen und Blumenau gehören direkt zu Aulendorf.

Klima

Monatsmittelwerte für Aulendorf, 1961 bis 1990
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temperatur (°C) -1,8 -0,3 3,2 7,1 11,7 14,9 17,0 16,2 13,1 8,3 2,7 -0,8 Ø 7,6
Niederschlag (mm) 47,2 48,1 49,2 74,5 96,8 115,1 110,6 105,2 79,6 58,6 64,3 52,7 Σ 901,9
Sonnenstunden (h/d) 1,5 2,6 4,1 5,1 6,5 7,0 7,9 7,0 5,6 3,6 1,9 1,3 Ø 4,5
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Quelle: DWD Klimadaten Deutschland[2]

Geschichte

Aulendorf bis 1950

Bahnhof um 1900

Aulendorf wurde im 10. Jahrhundert als Aligedorf erstmals urkundlich erwähnt. Zunächst war es welfischer Besitz, dann staufisch, dann unter den Grafen von Königsegg-Aulendorf, ab 12. Juli 1806 württembergisch. 1682 erhielt Aulendorf Marktrechte. Im Königreich Württemberg gehörte der Ort zum Oberamt Waldsee.

Seit dem 26. Mai 1849 liegt Aulendorf an der Bahnstrecke BiberachFriedrichshafen, die durch die Verlängerung bis Ulm am 1. Juni 1850 und den Lückenschluss Ulm-Geislingen am 29. Juni 1850 Anschluss an das württembergische Eisenbahnnetz erhielt. Mit Inbetriebnahme der Württembergischen Allgäubahn am 25. Juli 1869 wurde Aulendorf zum Eisenbahnknotenpunkt. Die Lokstation Aulendorf, die bis 1910 noch mit Torf befeuerte Lokomotiven zum Einsatz vorbereitete, wurde nach dem Ersten Weltkrieg zu einem Bahnbetriebswerk erweitert.

Im Jahr 1950 wurde Aulendorf zur Stadt erhoben.

Religionen

In Aulendorf bestehen sowohl eine römisch-katholische als auch eine evangelische Kirchengemeinde (Kirchengemeinde Aulendorf). Die Steyler Missionare betreiben in Blönried das Studienkolleg St. Johann Blönried. Zudem ist auch die neuapostolische Kirche in der Stadt vertreten.

Eingemeindungen

Am 1. Februar 1972 wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Blönried, Tannhausen und Zollenreute nach Aulendorf eingemeindet.

Politik

Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 ergab (gegenüber 2004) folgende Sitzverteilung:

CDU 44,0 % +3,3 % 6 Sitze -3
B.U.S 26,1 % +6,2 % 4 Sitze +/-0
FWV 15,5 % -5,0 % 2 Sitze -2
SPD 14,5 % -3,3 % 2 Sitze -1

Der Gemeinderat wurde zu dieser Wahl auf nunmehr 14 Gemeinderäte reduziert.

Bürgermeister

  • - 1968: August Kink
  • 1968-1988: Heinz Lang (CDU)
  • 1988–2004: Johannes Heinzler (CDU)
  • 2004–2008: Georg Eickhoff (CDU)
  • seit 2008: Matthias Burth (parteilos)

Georg Eickhoff (CDU) erklärte am 27. Mai 2008 überraschend seinen Rücktritt.[3] Seit 1. Oktober 2008 ist der am 31. August 2008 gewählte parteilose Matthias Burth im Amt, der zuvor Kämmerer in Talheim war. Für die Zeit von Juni bis Oktober wurde Edgar Schaz, Fraktionschef der Freien Wähler im Kreistag Ravensburg, vom Gemeinderat als Amtsverweser bestellt.

Verschuldung

Die Stadt Aulendorf hat bei 10.000 Einwohnern rund 64 Millionen Euro Schulden (2008). Sie ist damit die am höchsten verschuldete Gemeinde in Baden-Württemberg. Die Schulden rühren vor allem aus einer verfehlten Kurpolitik in den 1990er Jahren und städtischer Misswirtschaft.

Die unter Bürgermeister Johannes Heinzler (CDU, 1988–2004) errichteten Kurkliniken samt Thermalbad konnten von Anfang an nicht profitabel betrieben werden. Die anfallenden Defizite wurden durch die Stadt gedeckt. Durch fehlende Jahresabschlüsse, gefälschte Verträge und Buchungstricks konnte diese die Finanzprobleme gegenüber den Aufsichtsbehörden jahrelang vertuschen.[4] Ende 2004 betrug der offizielle Schuldenstand Aulendorfs 20 Millionen Euro.[5] Heinzler wurde 2008 vom Amtsgericht Bad Waldsee wegen Untreue zu einer Geldstrafe verurteilt. Er hatte städtische Grundstücke unter Wert verkauft.[6]

Der Bürgermeister von 2004 bis 2008, Georg Eickhoff (CDU), privatisierte die Klinik und das Altenheim. Außerdem legte er ein Haushaltssicherungskonzept vor, das die Schließung von Ortschaftsverwaltungen, Streichung von Vereinszuschüssen, Einführung von Hallengebühren und Einsparungen bei Reinigungsleistungen vorsah. Dennoch stieg die Schuldenlast unter seiner Ägide auf 64 Millionen Euro an. Eickhoff warf dem Landrat des Landkreises Ravensburg Kurt Widmaier vor, in den Jahren während der Amtszeit seines Vorgängers seine Aufsichtspflicht gegenüber der Gemeinde verletzt zu haben und damit eine Mitschuld an dem Schuldenberg in Aulendorf zu haben.[7] Der Gemeinderat beschloss am 27. Dezember 2007, das Land Baden-Württemberg als Rechtsaufsicht des Landkreises Ravensburg auf 22,3 Millionen Euro zu verklagen. Die Klage wurde am 25. August 2008 vom Gemeinderat zurückgezogen.[8]

Die Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) kam im Juni 2008 zu dem Schluss, dass sich die Stadt alleine nicht mehr des Schuldenberges entledigen kann. Sie machte eine intransparente Darstellung der tatsächlichen Finanzkraft, fehlendes Gegensteuern und Mängel in der Aufbau- und Ablauforganisation der Verwaltung zum Vorwurf.[9] Eickhoff trat kurz vor Übergabe des GPA-Berichts von seinem Amt zurück.

Im Jahr 2009 beschloss der baden-württembergische Ministerrat ein Maßnahmenpaket, das bei gleichzeitigen drastischen Einsparungen der Stadt Aulendorf finanzielle Hilfen in Höhe von 39,2 Millionen Euro bis zum Jahr 2016 vorsieht.[10][11]

Wappen

Das Aulendorfer Wappen ist zweigeteilt. In der oberen Hälfte nimmt es Bezug auf das rot-gold gerauteten Wappen der Reichsgrafen zu Königsegg-Aulendorf, der ehemaligen Besitzer von Aulendorf. Die untere Hälfte zeigt ein geflügeltes Rad. Die Flügel sind ein im Zusammenhang mit der Eisenbahn häufig zu findendes Symbol. Sie stehen für Hermes aus der griechischen bzw. Mercurius aus der römischen Mythologie. Er ist der Götterbote und symbolisiert die Verbindung, den Warenaustausch, den Handel. Das Rad verdeutlicht die Bedeutung, die Aulendorf als Bahnknotenpunkt besitzt bzw. in früheren autolosen Zeiten besaß.

Gedenktafel zum 40-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Conches

Städtepartnerschaften

Die Stadt Aulendorf unterhält seit 1960 eine Städtepartnerschaft mit der französischen Gemeinde Conches-en-Ouche in der Normandie.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Aulendorf liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße und der Schwäbischen Bäderstraße, die beide an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbeiführen.

Museen

Das Schlossmuseum Aulendorf, eine Außenstelle des Landesmuseums Württemberg, zeigt im Schloss Aulendorf die „Kunst des Klassizismus“ und „Altes Spielzeug“ wie Puppenstuben, Eisenbahnen, Lehr- und Blechspielzeug.

Das Bürgermuseum im Alten Kino präsentiert einen Rundgang durch die Stadtgeschichte.

Bauwerke

  • Die katholische Pfarrkirche St. Martin enthält Ausstattungsstücke aus allen Epochen von der Gotik bis zum Klassizismus, darunter einen Dreikönigsaltar von 1515 und die Grablege der Grafen von Königsegg (mit Renaissance-Epitaph von 1606).
  • Das Schloss Aulendorf vereinigt fünf Stilepochen: Sie ruht auf Resten einer Burganlage aus dem beginnenden 13. Jahrhundert. Das dreigeschossige Fachwerkwohnhaus von 1480 erhielt im 16. Jahrhundert einen Ausbau zur spätgotischen Wohnburg. Im 18. Jahrhundert wurde es zum repräsentativen Schloss umgewandelt.

Denkmäler

Vom 18. März 1978 bis zum 19. Mai 2010 stand die 50 1650 als Denkmallok vor dem Bahnhof[12]. Jetzt gehört sie der Stiftung Historischer Eisenbahnpark Niederrhein.

Bis 1999 führte eine kleine Gartenbahn um die Museumslok herum. Während ein Teil der Gleise noch immer liegen, ist die Gartenbahn nach Kürnbach umgezogen, da ein Teil der Fläche für einen Straßenneubau benötigt wurde.

Regelmäßige Veranstaltungen

Aulendorf ist eine Hochburg der schwäbisch-alemannischen Fasnet. Treibende Kraft ist die Narrenzunft Aulendorf mit den Narrenfiguren Eckhexe (seit den späten 1930er Jahren), Schnörkele und Fetzle sowie dem Figurenpaar Tschore und Rätsch.

Eckhexen der Narrenzunft Aulendorf

Des Weiteren gibt es auch noch Zünfte in den Teilorten von Aulendorf:

  • Zollenreute: Narrenzunft Zollenreute-Schindelbach mit den Figuren Schindelbachgeist und Schussennarr
  • Steinenbach: Narrenzunft Stoinabacher Bobbele

Das Schloss- und Kinderfest findet jährlich am 3. Augustwochenende statt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Bahnhof Aulendorf im Jahre 2011 mit Zügen dreier verschiedener Gesellschaften

Aulendorfs Entwicklung wurde wesentlich von der Eisenbahn beeinflusst. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte es sich zu einer Eisenbahnstadt. Noch heute ist der Bahnhof Aulendorf ein Eisenbahnknotenpunkt von regionaler Bedeutung. In Aulendorf treffen sich drei Eisenbahnstrecken:

An Sonn- und Feiertagen zwischen Mai und Oktober verkehrt der "3-Löwen-Takt Radexpress Oberschwaben" von Aulendorf aus nach Bad Wurzach oder Pfullendorf.

Die Stadt ist mit einigen Buslinien u. a. mit Altshausen, Bad Waldsee und Ravensburg verbunden und gehört sowohl dem Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) als auch dem Donau-Iller-Nahverkehrsverbund (DING) an.

Unternehmen

Lanz-Schlepper von 1956

Hermann Lanz Aulendorf: Die von Hermann Lanz 1914 begründete Traktorenfabrik (HELA Diesel) machte Aulendorf überregional bekannt. Sie ging 1983 in Konkurs.

Albrecht GmbH: Albrecht wurde 1946 von dem Pharma-Kaufmann Albert Albrecht gegründet. Albrecht versorgt Tierärzte mit veterinärmedizinischen Erzeugnissen.

Zollern: Die Fürstlich-Hohenzollernschen Hüttenwerke Laucherthal haben ein Zweigwerk in Aulendorf. Dort werden Maschinenbauteile gefertigt.

Carthago Reisemobilbau GmbH: Der Reisemobilhersteller verlegte Ende 2012 seinen Hauptsitz von Ravensburg nach Aulendorf. Es entsteht ein 100.000 m² großes Werk.

Medien

Aulendorf liegt im Verbreitungsgebiet der Schwäbischen Zeitung. In Aulendorf erscheint das monatliche Kultur- und Veranstaltungsmagazin Blix.

Öffentliche Einrichtungen

Das Staatliche Tierärztliche Untersuchungsamt Aulendorf – Diagnostikzentrum, eine Einrichtung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

Freizeiteinrichtungen

Die Schwaben-Therme Aulendorf, ein Thermal- und Freizeitbad mit Entspannungsbereich, Sauna, Römerbad und Wellnessangebote wurde 1994 eröffnet[13], nachdem einige Jahre vorher heißes Thermalwasser bei Bohrungen gefunden wurde. Das Gebäude verfügt über ein bewegliches Kuppeldach, das die darunterliegenden Thermalinnenbecken schützt.[14]

Der Steeger See, ein öffentliches Freibad, ist ein Natur- und Moorsee.

Forschung und Bildung

Das Bildungs- und Wissenszentrum für Viehhaltung, Grünlandwirtschaft, Fischerei und Wild (vormals: Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung und Grünlandwirtschaft) ist eine landesweite Lehr- und Versuchsanstalt für Aus- und Fortbildung in landwirtschaftlichen Berufen und Forschung in den Bereichen Viehhaltung, Grünlandwirtschaft, Wild- und Fischereibiologie.

In Aulendorf betreibt der Landkreis Ravensburg eine (kaufmännische und gewerbliche) Berufliche Schule, die einen Schwerpunkt bei der Ausbildung zu medizinisch-technischen Assistentinnen und verwandten Berufen hat. Die Stadt Aulendorf ist Träger einer Grundschule, einer Haupt- und Realschule und des Gymnasiums Aulendorf. Für die jüngsten Einwohner bestehen neun Kindergärten verschiedener Träger in der Stadt. Das Studienkolleg St. Johann Blönried in Aulendorf-Blönried ist ein Katholisches Freies Gymnasium in der Trägerschaft der gleichnamigen Schulstiftung.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Personen, die in der Stadt gewirkt haben

Literatur

  • Erwin Glonnegger (Red.): Aulendorf im Wandel der Zeit. Süddeutsche Verlagsgesellschaft, Ulm 1999, ISBN 3-88294-292-4
  • Michael Osdoba, Holger Starzmann: Aulendorf. Heimat, Schloss, Geschichte und Museum in Aulendorf. Sutton-Verlag, Erfurt 2004, ISBN 3-89702-709-7
  • Thomas Scherer: Der Bahnknotenpunkt Aulendorf. Die Verkehrsgeschichte des Bahnhofs und des Bahnbetriebswerkes Aulendorf. (= Eisenbahnen in Württemberg; Band 2). Spurkranz-Verlag, Ulm 1982
  • Johann Daniel Georg v. Memminger: Gemeinde Aulendorf, aus Beschreibung des Oberamts Waldsee. Cotta, Stuttgart und Tübingen 1834 (Volltext bei Wikisource)

Weblinks

 Commons: Aulendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2010 (Hilfe dazu)
  2. Deutscher Wetterdienst
  3. Stuttgarter Zeitung zum Rücktritt Eickhoffs
  4. Bericht Badische Zeitung: Pannen, Pech und eine Riesenpleite, 8. Juli 2008
  5. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Schuldenstand seit 1998, abgerufen am 16. Oktober 2010
  6. Bericht Stuttgarter Nachrichten: Ex-Bürgermeister wegen Untreue verurteilt, 16. Juli 2008
  7. Memorandum zur Haftung für die Verschuldung der Stadt Aulendorf an das Land Baden-Württemberg, die Gemeindeprüfungsanstalt, den Gemeindetag, und den Gemeinderat der Stadt Aulendorf.
  8. Schwäbische Zeitung
  9. Prüfungsbericht der gpa Baden-Württemberg PDF, Stand 16. Juni 2008, gesichtet 23. August 2010
  10. http://www.finanzministerium.baden-wuerttemberg.de/de/Aktuelle%20Pressemitteilungen/219219.html?referer=110387&template=min_meldung_html&_min=_fm
  11. Vertrag zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Aulendorf über Zinszuschüsse und eine Tilgungshilfe PDF, unterzeichnet am 20. Januar 2010
  12. Bild siehe Datei:Aulendorf Lok 501650.jpg
  13. Katy Cuko: Wettbewerb der Wellnesstempel. Die Angebote der Thermen im Überblick. In: Südkurier vom 6. November 2010
  14. Schwabentherme. In: Sauwettertipps. Sonderheft der Bodensee Ferienzeitung. Ausgabe 2/2009. Südkurier GmbH Medienhaus, Konstanz 2009, S. 14.

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