Aulosen
Aulosen
Gemeinde Aland
Koordinaten: 53° 0′ N, 11° 35′ O52.99222222222211.5817Koordinaten: 52° 59′ 32″ N, 11° 34′ 48″ O
Höhe: 17 m ü. NN
Fläche: 18,26 km²
Einwohner: 234 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Jan. 2010
Postleitzahl: 39615
Vorwahl: 039395
Aulosen (Sachsen-Anhalt)
Aulosen
Aulosen
Lage von Aulosen in Sachsen-Anhalt

Aulosen ist ein Ortsteil der Gemeinde Aland im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Aulosen liegt am Aland, kurz vor dessen Mündung in die Elbe bei Schnackenburg. Die Gemarkung Aulosen ist die nördlichste im Bundesland Sachsen-Anhalt, sie grenzt im Nordwesten an Niedersachsen, im Norden und Nordosten bildet die Elbe die Grenze zu Brandenburg. Der Ort Aulosen befindet sich im Landschaftsschutzgebiet Aland-Elbe-Niederung. Die in der näheren Umgebung gelegenen großflächigen Wiesen um die Garbe stehen unter Naturschutz.

Geschichte

Das Haufendorf Aulosen wurde 1319 erstmals urkundlich erwähnt. Es gehörte eine Zeit lang zum Kloster Amelungsborn.

Viele Jahrhunderte lang unterstand es der Herrschaft der Familie von Jagow, die 1730 auch die Kirche bauten (bzw. bauen ließen).[1]

Zwischen Aulosen und der niedersächsischen Grenze liegt das zu DDR-Zeiten geschleifte Dorf Stresow. Hier befindet sich heute eine Grenz-Gedenkstätte.

Bis zum 31. Dezember 2009 war Aulosen eine selbständige Gemeinde.

Durch einen Gebietsänderungsvertrag haben die Gemeinderäte der Gemeinden Aulosen (am 23. Juni 2009), Krüden (am 17. Juni 2009), Pollitz (am 19. Juni 2009) und Wanzer (am 9. Juni 2009) beschlossen, dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen Aland vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[2] Die letzte Bürgermeisterin war Renate Schawe.

Verkehrsanbindung

Durch den Ort führt die Verbindungsstraße von Seehausen (Altmark) zur B 493 bei Schnackenburg.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter

Einzelnachweise

  1. Berent Schwineköper (Hrsg.): Provinz Sachsen Anhalt. In: Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands. Band 11. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1987, S. 27, ISBN 3-520-31402-9
  2. Amtsblatt des Landkreises Nr. 17/2009 Seite 204-207

Weblinks


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