Stanley Cup


Stanley Cup
Stanley Cup

Der Stanley Cup (französisch La Coupe Stanley) gilt als die wichtigste Eishockeytrophäe der Welt und wird jährlich dem Play-off-Gewinner der National Hockey League verliehen, welche seit 1947[1] die exklusiven Rechte am Stanley Cup besitzt.

Der Stanley Cup – welcher im englischen Sheffield hergestellt wurde – wurde am 18. März 1892 von Frederik Arthur Stanley, Baron Stanley of Preston gestiftet, nachdem ihn Lord Stanley von dem Londoner Silberschmied GR Collis and Company (heute: Boodle und Dunthorne Juweliere) erworben hatte.[2] Das erste Finale um die Trophäe fand am 22. März 1894 statt.[3] und wurde zu Beginn als Trophäe für das beste Amateur-Eishockeyteam Kanadas verliehen. Seit 1910[4] treten professionelle Mannschaften an, um ihn zu gewinnen und seit der Spielzeit 1926/27 wird der Gewinner des Cups ausschließlich unter den Teams der NHL ermittelt, da die Western Canada Hockey League als einzig verbliebene Konkurrenzliga den Spielbetrieb einstellte. Zweimal wurde der Stanley Cup nicht vergeben, 1919 wegen einer spanischen Grippe-Epidemie und 2005 wegen des sogenannten Lockout, dem die komplette Spielzeit zum Opfer fiel.

Die Namen der Spieler, die nach den Ligaregularien an mindestens 41 Vorrundenspielen oder an einem Spiel der Finalserie teilgenommen haben müssen[5], sowie weiterer Verantwortlicher der siegreichen Mannschaft werden auf die Trophäe eingraviert. Der Stanley Cup ist neben dem Grey Cup der Canadian Football League die einzige Nordamerikanische Sporttrophäe, wo die Spieler eingraviert werden. Jedoch geschieht das bei dem Grey Cup durchgehend erst seit der Spielzeit 1987. Durch die vielen Namen mussten am Sockel des Pokals weitere Ringe angearbeitet werden. Jedoch war dies beim Original nicht möglich, so dass früh eine Kopie hergestellt werden musste. Diese wird heute dem Stanley-Cup-Gewinner überreicht. Außerdem erhalten Spieler und Mitglieder der Siegermannschaft spezielle Stanley-Cup-Ringe, die allerdings von dem Franchise bezahlt werden. Seit 1958 besteht der Sockel an der Trophäe aus fünf Ringen, welche Platz für Eintragungen für jeweils 13 Jahre bieten. Wenn einer der Ringe vollständig beschriftet ist, wird der älteste der Ringe abgenommen und in der Hockey Hall of Fame ausgestellt und durch einen neuen unbeschrifteten Ring ersetzt, sodass der älteste Eintrag höchstens 64 Jahre in dem Sockel bleibt. Letztmalig wurde im Jahre 2005 ein Ring ausgetauscht und somit der Ring mit den Gravuren der Jahre 1941 bis 1953 abgenommen.[6]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte des Stanley Cups

Frederick Arthur Stanley, 16. Earl of Derby

Die Geschichte des Stanley Cups begann im Jahre 1892 als Frederik Arthur Stanley, Baron Stanley of Preston, der zu dieser Zeit als sechster Generalgouverneur von Kanada diente, einen 18,5 cm hohen und 29 cm breiten silbernen Pokal[7] spendete, welcher der erste offizielle Stanley Cup war und zunächst den Namen Dominion Hockey Challenge Cup trug, den Lord Stanley auch auf eine Seite des äußeren Randes gravieren ließ, während auf der anderen Seite From Stanley of Presto steht.

Frederick Arthur Stanley bezahlte für den Pokal, welcher heute 75.000 US-Dollar wert ist[6], zehn Guineas, was ungefähr 50 US-Dollar entsprach und inflationsbedingt heute 1.186 US-Dollars entspräche. Diesen übergab er zunächst an Lord Kilcoursie, einem Spieler der Ottawa Rebels, welcher die Trophäe treuhänderisch während eines Banketts der Ottawa Amateur Athletic Association[1] an die angesehenen Bürger Ottawas, Sheriff John Sweetland und Philip D. Ross mit folgender Nachricht Lord Stanleys übergab:

I have for some time been thinking that it would be a good thing if there were a challenge cup which should be held from year to year by the champion hockey team in the Dominion (of Canada). There does not appear to be any such outward sign of a championship at present, and considering the general interest which matches now elicit, and the importance of having the game played fairly and under rules generally recognized, I am willing to give a cup which shall be held from year to year by the winning team. I am not quite certain that the present regulations governing the arrangement of matches give entire satisfaction, and it would be worth considering whether they could not be arranged so that each team would play once at home and once at the place where their opponents hail from

„Ich habe schon öfters darüber nachgedacht, dass es wohl eine gute Sache wäre, wenn es jedes Jahr einen Pokal für das beste Eishockeyteam Kanadas gäbe. Momentan gibt es kein äusserliches Symbol des Sieges für den Gewinner der Meisterschaft und ich habe in Erwägung gezogen etwas Passendes zu vergeben, ebenso ist es wichtig, dass das Spiel fair und mit festgelegten Regeln gespielt wird. Ich bin bereit einen Pokal zu stiften, welcher jedes Jahr an die Siegermannschaft übergeben wird.“

Frederik Arthur Stanley, Baron Stanley of Preston.[8]

Lord Stanley verfügte folgende Regeln für den jährlichen Wettbewerb:

Der Sieger muss den Pokal in einwandfreiem Zustand zurückgeben, notfalls über die Treuhänder, damit er der Mannschaft, welche ihn gewonnen hat, überreicht werden kann. Weiterhin verfügte er, dass die Namen des Franchises, der Spieler und das Siegesjahr von jeder Gewinnermannschaft auf einen silbernen Ring eingraviert wird, welcher am Pokal zu befestigen ist, sowie dass es sich bei der Trophäe um einen Wanderpokal handelt, der unabhängig der Sieganzahl keiner Mannschaft gehört, und dass die Treuhänder jederzeit die volle Verfügungsbefugnis über den Pokal besitzen.[3]

Erster Stanley Cup-Sieger wurde am 17. März 1893 der Meister der kanadischen Amateurhockeyvereinigung, die Mannschaft der Montréal Amateur Athletic Association. Bei diesem Titelgewinn gab es allerdings keinen Herausforderer. Frederik Arthur Stanleys Amtszeit als Generalgouverneur von Kanada endete am 15. Juli 1893, sodass er bei dem ersten richtigen Finale um den von ihm gestifteten Cup am 22. März 1894 bereits wieder im Vereinigten Königreich weilte. In dem Finale verteidigte die Montréal Amateur Athletic Association den Stanley Cup mit jeweils einem 1:0-Sieg gegen die Montréal Victorias und die Ottawa Capitals.

Dominion Hockey Challenge Cup-Ära (1893 – 1910)

Montréal Hockey Club, der erste Sieger des Stanley Cups (1893).

Im Jahre 1908 wurde von Sir H. Montagu Allan der Allan Cup gestiftet, der den Stanley Cup als Trophäe für das beste Amateur Eishockeyteam Kanadas ablöste. Seither wird der Stanley Cup an Profesionelle Mannschaften vergeben.

Profesionelle Mannschaften spielen um den Stanley Cup (1910 – 1927)

Im Jahre 1915 einigten sich die Profiligen National Hockey Association (NHA) und die Pacific Coast Hockey Association (PCHA), dass ihre jeweiligen Meister gegeneinander ein Finale um den Stanley Cup spielen. Nach einer Reihe von Ligafusionen- und Umbenennungen wurde die PCHA nach der Saison 1925/26 aufgelöst und die NHA, die sich seit 1917 National Hockey League nennt, spielt seither den Cupsieger unter seinen Teams aus.

Mannschaften der National Hockey League spielen um den Stanley Cup (seit 1927)

Stanley-Cup-Sieger

Die Montréal Canadiens sind mit bisher 24 Stanley-Cup-Siegen – 23 davon seit Zugehörigkeit zur NHL – erfolgreichste Mannschaft. Des Weiteren standen sie neun weitere Male im Finale um den Stanley Cup, in denen sie jedoch als Verlierer vom Eis gingen. Bei den Feldspielern gewann Henri Richard mit elf Titeln – alle mit Montréal – die meisten. Ken Dryden und Jacques Plante sind mit sechs Trophäen die erfolgreichsten Torhüter; auch sie gewannen die Meisterschaften alle mit den Canadiens. Scotty Bowman gewann als Trainer neun Pokale, mehr als jeder andere. Der Name von Jean Beliveau ist am häufigsten auf dem Cup verewigt. Er gewann die Trophäe zehn mal als Spieler und sieben mal als Manager.[9]

Seit der Spielzeit 1914/15 wurde die Trophäe 95 mal von 17 verschiedenen aktiven sowie fünf inaktiven National Hockey League-Franchises gewonnen. Zuvor erlangten neun verschiedene Mannschaften den Pokal unter dem früheren Namen Dominion Hockey Challenge Cup.

Der Oberste Gerichtshof in Ottawa entschied im Jahre 2006, dass die seit 1947 durch die Treuhänder P. D. Ross und Cooper Smeaton de facto exklusiv Rechte am Stanley Cup an die NHL gegen die von Frederick Arthur Stanley aufgestellten Bestimmungen verstoßen.[10] Daraufhin beschloss die NHL, dass auch Mannschaften aus anderen Eishockeyligen um die Trophäe spielen dürfen, falls zukünftig einmal ein Spielbetrieb der NHL wie im Falle des Lockouts in der Saison 2004/05 nicht stattfinden sollte.

Versionen des Stanley Cups

Der originale Stanley Cup in der Hockey Hall of Fame

Derzeit gibt es drei offizielle Versionen des Stanley Cups – die ursprüngliche Trophäe („Original Stanley Cup“), eine authentische Version („Presentation Cup“) sowie eine Kopie („Replica Cup“). Die authentische Version wurde 1963 in Montreal von dem Silberschmied Carl Petersen gefertigt, nachdem NHL-Präsident Clarence Campbell ein Duplikat von dem Cup forderte, da der ursprüngliche Pokal zu dünn und zerbrechlich war. Diese Version der Trophäe wurde im Geheimen hergestellt und ihre Existenz erst drei Jahre später bekanntgegeben. Der „Presentation Cup“ wird durch das Siegel der Hockey Hall of Fame auf der Unterseite authentifiziert, das man sehen kann, wenn ihn die Cup-Sieger nach dem Finale in der Siegerpose über den Köpfen halten. Seit 1969 wird der „Original Stanley Cup“ nicht mehr vergeben und ist seither in einer Vitrine mit Sicherheitsglas in der Hockey Hall of Fame in Toronto ausgestellt und wird seitdem durch die authentische Version ersetzt. Die originale Trophäe wurde 111-mal an 30 verschiedene Mannschaften aus 13 Städten vergeben, 1917 mit den Seattle Metropolitans erstmalig an ein Team aus den Vereinigten Staaten, und 1969 letztmalig an den Rekordsieger Montréal Canadiens.[11]

Der „Replica Cup“, wurde 1993 in Montreal von dem Silberschmied Louise St. Jacques hergestellt, damit er in der Hockey Hall of Fame ausgestellt werden kann, falls der „Presentation Cup“, der normalerweise dort zu besichtigen ist, auf Reisen ist. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Pokal zum Stanley-Cup-Finale an die siegreiche Mannschaft ausgegeben wird oder ihn die Spieler des Cupsiegers jeweils für einen Tag behalten dürfen. Die authentische Version ist durchschnittlich an 250 Tagen im Jahr unterwegs.[12]

Es gibt nur sehr wenige Unterschiede zwischen der authentischen Version und der Replica-Version. Die leichteste Möglichkeit um eine Version von den anderen zu unterscheiden, ist die Gravur des Cup-Siegers von 1984, den Edmonton Oilers. In der authentischen Version sind über Basil Pocklingtons Namen 16 X eingraviert, während sein Name auf dem „Replica Cup“ völlig fehlt.

Heute wiegt der Stanley Cup rund 20 Kilogramm[13] und ist 90 Zentimeter hoch.

Traditionen und Anekdoten

Übliche Siegerpose nach dem Gewinn des Pokals, hier Pawel Dazjuk

Eine der ältesten Traditionen ist das Trinken von Champagner aus der Schale am Kopfende des Pokals. Als erste Mannschaft taten dies die Winnipeg Victorias 1896. Eine weitere Tradition ist die Übergabe des Cups an den Mannschaftskapitän der Siegermannschaft. Diese Praxis besteht seit den 1950er Jahren, da zuvor der Pokal nicht immer direkt nach dem Spiel überreicht wurde, obwohl dies bereits 1932 erstmalig bei den Toronto Maple Leafs gemacht wurde. Auch die Siegerpose mit dem Cup über dem Kopf ist ein gewohntes Ritual, welches von den Cupsiegern zelebriert wird.[13] Jeder Spieler läuft eine Runde mit der Trophäe über dem Kopf auf dem Eis die Bande entlang. Den Anfang macht in der Regel der Mannschaftskapitän, gefolgt von den übrigen Spielern. Ted Lindsay war 1950 der erste Mannschaftskapitän, der den Pokal in dieser Pose mit dem Pokal eine Runde über das Eis trug, nach eigener Aussage, damit die Fans die Trophäe besser sehen können. Bei dem Cupgewinn der Colorado Avalanche 2001 überließ Kapitän Joe Sakic seinem Mannschaftskollegen Ray Bourque als "nette Geste" das Privileg der ersten Runde mit dem Pokal, da Bourque, der zuvor 21 Spielzeiten ohne Stanley Cup Sieg ausschließlich bei den Boston Bruins spielend, seine Karriere nach dem Erfolg mit Colorado beendete.[14] 1998 war es Steve Yzerman, der als Mannschaftskapitän der Detroit Red Wings zunächst den Pokal an seinen Teamkollegen Vladimir Konstantinov übergeben ließ, welcher ein Jahr zuvor schwerste Verletzungen bei einem Verkehrsunfall erlitten hatte und zu der Siegerehrung aufs Eis gefahren wurde.

Die Siegermannschaft darf den Stanley Cup 100 Tage lang behalten, um ihn auf der Siegesparade zu präsentieren oder bei Sponsoring-Terminen zu verwenden. Seit 1994 gibt es zudem die Tradition, bei der jeder einzelne Spieler der Siegermannschaft den Pokal für einen Tag für private Zwecke behalten darf, wobei immer einer von vier "Hütern des Cups" (englisch : "Keeper of the Cup"), ein Angestellter der Hockey Hall of Fame anwesend ist.[13] Jedoch darf der Stanley Cup von den Spielern nicht in Spielkasinos oder in Striplokale mitgenommen werden.[13] Zwei Spieler, Clark Gillies der New York Islanders und Sean O’Donnell von den Anaheim Ducks, ließen ihre Hunde aus dem Cup essen.[15]

Auch als Blumenvase oder Frühstücksschüssel wurde die Trophäe schon benutzt, sie besuchte die US-Präsidenten Ronald Reagan, George H.W. Bush, Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama im Weißen Haus sowie auch das Kennedy Space Center. Der Stanley Cup hat auch schon eine Achterbahnfahrt hinter sich, und wurde von Teemu Selänne in Finnland mit in eine Sauna genommen. Im Kino durften die Kinder von Martin Brodeur Popcorn aus dem Pokal essen, Sylvain Lefebvre verwendete ihn 1996 als Taufbecken für seine Tochter und er lag schon auf dem Grund von Mario Lemieux Schwimmbad.[13]

Fehler auf dem Stanley Cup

Gravuren der Edmonton Oilers 1984

Beim Gravieren des Stanley Cups unterliefen auch einige Fehler. So sind einige Spieler des Siegerteams mehrfach eingraviert. 1937/38 steht sowohl Pete Palangio als auch Pete Palagio auf dem Pokal. Auch Turk Broda wurde 1941/42 zusätzlich als Walter Broda angegeben. Bei den Namen der Teams unterlief 1962/63 ein Fehler, als statt Toronto Maple Leafs TORONTO MAPLE LEAES graviert wurde, 1971/72 traf es die Boston Bruins als BQSTQN BRUINS und 1980/81 wurden aus den New York Islanders die NEW YORK ILANDERS.

Auch Spielernamen wurden immer wieder falsch eingraviert. Hier traf es 1941 Pat McReavy, dessen Nachname McCeavy geschrieben wurde und aus Theodore Kennedy wurde Kennedyy oder 1946/47 Gaye Stewart, der als Gave eingraviert wurde. Aus Detroits Trainer Tommy Ivan machte man 1951/52 Tommy Nivan, während Alex Delvecchio zu Belvecchio wurde. Bob Gainey steht 1975/76 als Gainy auf dem Pokal. Die fehlerhaften Versionen von Adam Deadmarsh (Deadmarch), Manny Legace (Lagase), Eric Staal (Staaal) und Kris Versteeg (Vertseeg) wurden 2002, 2006 und 2010 berichtigt.

Dreist war der Besitzer der Edmonton Oilers. Peter Pocklington ließ den Namen seines Vaters Basil 1983/84 mit eingravieren. Die NHL ließ den Namen nachträglich mit 16 X überschreiben. Hierin unterscheidet sich auch die authentische Version von der Kopie, die oft in der Hockey Hall of Fame ausgestellt wird. Das Duplikat enthält diesen Fehler nicht.[16]

Kein echter Fehler, aber eine Unachtsamkeit, widerfuhr Jacques Plante, der mit den Canadiens fünfmal in Folge den Cup gewinnen konnte. Sein Vorname ist jedes Mal anders geschrieben oder abgekürzt. (J., Jacques, Jac, Jacq und Jaques). Ebenso erging es Dickie Moore, der bei sechs gewonnenen Stanley Cups fünf verschiedene Gravuren aufweist (D. Moore, Richard Moore, R. Moore, Dickie Moore, Rich Moore). Außerdem wurde Hal Winkler bei dem Cupsieg der Boston Bruins im Jahre 1929 auf der Trophäe verewigt, obwohl er in dieser Spielzeit nicht ein Spiel für Boston bestritt.[6]

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b proicehockey.about.com, The Origin of the Stanley Cup
  2. nhl.com, Unraveling the mystery of Stanley
  3. a b syz.net, Der Stanley Cup
  4. canadachannel.ca, Dominion Hockey Challenge Cup
  5. Eishockey News NHL Sonderheft 2010/11, Folge 4/10, S. 11, Die Deutsche Stanley-Cup-Jagd
  6. a b c books.googl.ch, The ultimate prize: the Stanley Cup
  7. ticketcity.com, Stanley Cup History
  8. nhl.com, Unraveling the mystery of Stanley
  9. nhl.com The Stanley Cup
  10. sports.espn.go.com Group: Lockout shouldn’t stop awarding of Cup
  11. hockeygods.com, The Stanley Cup "Dominion Hockey Challenge Cup"
  12. snopes.com, King of Cups
  13. a b c d e Eishockey News NHL Sonderheft 2010/11, Folge 4/10, S. 20, Der Bodyguard des Stanley Cups
  14. sportillustrated.com Ray, meet Stanley
  15. hhof.com I’m the king of the world!
  16. legendsofhockey.net, Engraving Facts, Firsts & Faux Pas

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