Belmonte de Miranda
Gemeinde Belmonte de Miranda
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Belmonte de Miranda
Belmonte de Miranda (Spanien)
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Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Asturien
Provinz: Asturien
Comarca: Oviedo (Comarca)
Koordinaten 43° 17′ N, 6° 13′ W43.282185543611-6.2183927819444299Koordinaten: 43° 17′ N, 6° 13′ W
Höhe: 299 msnm
Fläche: 11,94 km²
Einwohner: 1.751 (1. Jan. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 146,65 Einw./km²
Postleitzahl: 33830
Gemeindenummer (INE): 33005
Nächster Flughafen: Flughafen Asturias - Flughafen La Morgal
Verwaltung
Bürgermeister: Roberto Pérez López (PSOE)
Adresse der Gemeindeverwaltung: Avenida Río Pigüeña s/n
Webpräsenz der Gemeinde
Lage der Gemeinde
Miranda Asturies map.svg
Fahne der Gemeinde

Belmonte de Miranda, (Miranda im Asturischen) ist eine Gemeinde und gleichzeitig deren Hauptort in der autonomen Region Asturien im Norden Spaniens.

Die Gemeinde wird begrenzt von Salas im Norden, von Grado im Osten, im Süden von Somiedo und Teverga, im Westen von Tineo.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

der Camino Real del Puerto de la Mesa

bis zum Mittelalter

Wie beinahe überall in Asturien bestätigen Funde aus der Bronzezeit die frühe Besiedelung der Region.

Aus der Castrokultur sind auf dem Berg „Pico Cervera “ wie in der gesamten „Mesa De Miranda“ noch die Reste einer großen Wallburg zu erkennen.

Auch die Römer hatten hier mehrere Kastelle mit einer entsprechenden Infrastruktur, um die Goldgruben Nordspaniens zu schützen und logistisch zu versorgen. Der bedeutendste Weg, der „Camino Real del Puerto de la Mesa“ ist noch heute deutlich zu erkennen, es bestehen weiterhin Brücken aus römischer Zeit die bis in die heutige Zeit benutzt werden.

ab dem Mittelalter

Es gibt wenige Dokumentationen aus mittelalterlicher Zeit. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus der Regierungszeit von Bermudo II. mit der Gründung eines Klosters namens „La Villa Lapideum“ (siehe Hauptartikel Kloster Belmonte). In der Folgezeit erlebte die Gemeinde eine wechselvolle Auf- und Verteilung der Zuständigkeiten. Erst unter Alfons VII. wurde die Gemeinde in allen Bereichen autonom.

Das Wappen

  • links oben: das Wappen der Familie Miranda (in Rot 5 Jungfrauenrümpfe in natürlichen Farben, unter dem Busen eine silberne Muschel haltend).
  • rechts oben: Abänderung in Erinnerung an das Wappen der Familie Cienfuegos (10 Feuer).
  • unten: Wappen der Zisterzienserkongregation von Kastilien

Geologie

Flora und Fauna

Die Gemeinde liegt am Naturpark „Parque Natural de Somiedo“, der auf eine Fläche von 291 km² eine Vielzahl inzwischen selten gewordener Pflanzen und Tiere beherbergt. Der Gedanke des Naturparks hat sich die letzten 10 Jahre auch in die weitere Umgebung integriert, so, dass inzwischen auch außerhalb der Schutzzone Braunbären[2] und Wölfe[3] wieder heimisch geworden sind.

Berge, Flüsse und Seen

Der Rio Narcea begrenzt die Gemeinde im Westen. Weitere nennenswerte Flüsse sind: der Río Pigueña mit seinem größten Zufluss dem Rio Chamosu, der Rio Caixa, der Rio les Dormiechas, und der Rio de Solanos. Der Stausee Embalse de la Barca bildet die größte Wasserfläche der Gemeinde. Die Flüsse und Seen der Gemeinde sind bekannt für ihren Reichtum an Forellen, Lachsen und anderen Edelfischen.
An Bergen sind die Pico L´Horru (1.527 m), Pico La Chana (1.388 m), Pico Los Calostros (1.428 m), Pico Pousadoiro (1.474 m), Pico Courío (1.017 m) und der Pico la Forca (1.488 m) als die herausragendsten der Gemeinde zu nennen. Bei spanischen Bergsteigern gehören diese zud den bekanntesten in Spaniens Norden.

Verkehrsanbindung

Wirtschaft

Seit alters her ist die Landwirtschaft, und besonders die Viehwirtschaft mit all ihren Nebenbetrieben wie Molkereien, Käsereien usw. die Haupteinnahmequelle der Gemeinde. Der größte Arbeitgeber war bis zur Schließung der Minen im Jahr 2006 der Bergbau, viele der Kumpel pendeln heute in die benachbarten Gemeinden, wo noch immer größere Minen betrieben werden. Das Dienstleistungsgewerbe mit der Tourismusindustrie ist auch hier die Sparte mit dem größten Wachstum.

Spezialitäten

  • der Käse „Afuega' l pitu“ (Rachenersticker)[4] ist der bekannteste Käse der Comarca Oviedo und wird natürlich auch in der Gemeinde Belmonte produziert.
  • die Fabada hat hier, wie in ganz Asturien eine lange Tradition, jedoch habe ich sie nie in einer derartigen Schärfe gegessen.

Bevölkerungsentwicklung

Grafik der Bevölkerungsentwicklung von Belmonte de Miranda

Politik

Die verbliebenen 9 Sitze des Gemeinderates verteilen sich wie folgt:

PSOE PP IU CDS Andere Total
1979 6 0 1 5 1 13
1983 7 3 1 0 11
1987 9 2 0 0 11
1991 8 2 1 0 11
1995 7 4 0 0 11
1999 7 4 0 0 11
2003 7 4 0 0 11
2007 5 4 0 0 9

Sehenswertes

  • „La torre de Quintana“ aus dem 14. Jahrhundert
  • Palast „Palacio del Cardenal Cienfuegos“ aus dem 17.Jahrhundert in Agüerina
  • Kirche „Iglesia de San Martín“ in Leiguarda aus dem 15. Jahrhundert
  • Kirche „Iglesia de San Bartolomé“ in Belmonte
  • „El Machuco“ rekonstruierte römische Schmiede

Feste und Feiern

  • jeden Montag in Belmonte ein großer Markt
  • Drittes Wochenende im November - Viehmarkt
  • Drittes Wochenende im Oktober - Obst und Gemüse Leistungsschau
  • Weitere Ferias siehe auf dem Veranstaltungskalender [5]

Parroquias

Die 1890 Einwohner leben in 66 Dörfern, die in 15 Parroquias unterteilt sind.

Söhne und Töchter der Stadt

  • P. José Álvarez Fernández O.P. (16. Mai 1890 - 19. Oktober 1970), Missionar der Dominikaner, in Lima ermordet
  • Alvaro de Cienfuegos y Sierra (27. Februar 1657 - 19. August 1739), Kardinal und Erzbischof in Rom
  • Xose Álvarez Fernández Pin (1948-), asturischer Schriftsteller

Quellen

  • Bevölkerungszahlen siehe INE
  • Postleitzahlen siehe [1]
  • Koordinaten und Höhenangaben siehe Google Earth

Weblinks und Einzelnachweise

  1. Population Figures referring to 01/01/2010. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística.
  2. Fapas Seite über die Braunbären
  3. der Spanische Wolf (Lupus Ibericus)
  4. Afuega' l pitu auf infoasturias
  5. Veranstaltungskalender
 Commons: Belmonte de Miranda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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