Borntosten
Borntosten
Stadt Marsberg
Wappen von Borntosten
Koordinaten: 51° 23′ N, 8° 51′ O51.3911111111118.8472833333333370Koordinaten: 51° 23′ 28″ N, 8° 50′ 50″ O
Höhe: 370–430 m ü. NN
Fläche: 3,59 km²
Einwohner: 127 (2008)
Eingemeindung: 1. Jan. 1975
Postleitzahl: 34431

Borntosten ist mit 127 Einwohnern der kleinste Ortsteil der Stadt Marsberg, Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Bis zur kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen 1975 war das Dorf selbstständige Gemeinde im Amt Niedermarsberg.[1]

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Borntosten liegt etwa 7,5 km südlich der Kernstadt von Marsberg im westlichen Randbereich des Waldecker Tafellandes. Mit einer Höhenlage zwischen etwa 370 m ü. NN und 430 m ü. NN weist Borntosten mit einem mäßig-stark hügeligem Relief einen ausgeprägten Hochflächencharakter auf. Größere Gewässer sind im Bereich der Gemarkung nicht zu finden.[2]

Benachbarte Ortschaften sind im Nordwesten Giershagen und im Nordosten Leitmar, beides Ortsteile von Marsberg. Im Süden grenzt Borntosten an die nordhessische Gemeinde Diemelsee, deren Ortsteil Adorf liegt etwa 4,5 km im Südwesten.[2]

Geschichte

In älteren Urkunden wurde der Ort als Ostheim bezeichnet. In einer Urkunde aus dem 15. Jahrhundert wurde er als Cansteiner Besitz erwähnt. Borntosten fiel um 1490 wüst. In welchem Zeitraum neu besiedelt wurde, ist nicht belegt.[3]

Am 1. Januar 1975 wurde Borntosten in die neue Stadt Marsberg eingegliedert.[4]

Wappen

Wappen der ehemaligen Gemeinde Borntosten
Blasonierung

In Schwarz ein von der Mitte des unteren Schildrandes aufsteigender, in der Schildmitte nach beiden Seiten abfallender silberner Springbrunnen unter drei Reihen das Schildhaupt ausfüllender Steine, deren unterste leicht gewölbt ist.

Beschreibung

Dem Brunnen verdankt der Ort seinen Namen. Schwarz und Silber sind Hinweis auf die früheren Landesherren, die Kurfürsten von Köln. Die amtliche Genehmigung erfolgte am 8. August 1966.[5]

Einzelnachweise

  1. marsberg.de über Borntosten
  2. a b Topografische Karte 1:25.000
  3. Heimatgeschichte des Landkreises Brilon von Josef Rüther, 1957, Verlag Regensberg, Münster, Seite 367
  4. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  5. Eduard Belke, Alfred Bruns, Helmut Müller: Kommunale Wappen des Herzogtums Westfalen, Arnsberg 1986, S. 137 ISBN 3-87793-017-4

Weblinks


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